„United we stream“: Unterstützung für Clubs im Kessel

Livestream vom 12. April aus dem Romantica Studio Teil 2

Livestream vom 12. April aus dem Romantica Studio Teil 1

Livestream vom 11. April aus der WARANGA Bar

Livestream vom 8. April aus den Wagenhallen mit Luca von Antiheld

Livestream vom 8. April aus der Schräglage Teil 2

Livestream vom 8. April aus der Schräglage Teil 1

Livestream vom 7. April mit Aljosha Konter

Livestream vom 6. April im Komma Esslingen

Livestream vom 5. April in Fridas Pier

Mit der Aktion „United we stream“ haben sich Berliner Clubs zusammengetan, um Clubatmosphäre in die Wohnzimmer zu bringen und die Szene der Hauptstadt mit Spenden zu unterstützen. Nun gibt es einen Ableger in Stuttgart, bespielt werden Fridas Pier, die Clubs Schräglage und Climax uvm.

Stuttgart – Für die Club- und Veranstaltungskultur war der 13. März ein schwarzer Tag: Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Stadtverwaltung die sofortige Schließung von Bars, Clubs, Konzerthallen und anderer Spielstätten angeordnet. Die Betreiber dieser Orte befinden sich in einer existenzbedrohenden Lage. Sämtliche Mitarbeiter vom Türsteher bis hin zum Booker und DJ sind beschäftigungslos.

United we stream aus Stuttgart

Und nicht nur hier bleiben die Tanzflächen verwaist. In ganz Deutschland und weltweit ist nicht sicher, welche Clubs und Spielstätten die Corona-Krise überstehen können.

In Berlin hat sich ziemlich schnell eine Initiative gegründet, um Clubs, Künstler und Veranstalter zu unterstützen: In Kooperation mit Arte Concerts und Radio Eins wird unter „United we stream“ aus Berliner Clubs gestreamt. Gekoppelt ist das ganze an einen Spendenaufruf.

Es ist eine Maßnahme, um DJs, Techniker, Booker und andere weiter zu beschäftigen, Menschen ein bisschen Clubatmosphäre in die Wohnzimmer zu bringen und nicht zuletzt alle von der Corona-Krise besonders Betroffene finanziell zu unterstützen.

„United we stream“ bekommt nun Ableger in Hamburg, Amsterdam – und Stuttgart. Klar, dass auch wir das Spektakel live auf unserer Seite übertragen! Den Auftakt machten Karotte, Konstantin Sibold und Anna Reusch in Fridas Pier. Der schwimmende Club ist die wohl am meisten herbeigesehnte Location der Stadt. Ohne Corona hätte Fridas Pier noch im April 2020 eröffnet. Nun gab es wenigstens einen kleinen visuellen Vorgeschmack.

Konstantin Sibold machte den Auftakt in Fridas Pier. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Initiatoren des Stuttgarter Ablegers sind das Popbüro Region Stuttgart und Club Kollektiv Stuttgart. „Wir möchten die lokale und regionale Musikkultur abbilden“, sagt der Leiter des Popbüros Walter Ercolino. In Zukunft sollen nicht nur DJ-Gigs übertragen werden, sondern auch Lesungen, Diskussionen und Interviews. Auch cool: Für den Livestream aus dem Komma in Esslingen kooperierte man mit den Stuttgart Rooftop Streams.

Die generierten Spenden fließen in eine Spendensammlung für soziale Härtefälle, mit dem unter der Corona-Krise notleidende Clubs, Veranstalter und Künstler unterstützt werden können. Zudem fließen acht Prozent der Einnahmen an den Verein Stelp.

Schaut den Stream direkt bei uns! Ein kleiner Hinweis: Wenn der Stream unterbrochen wird, muss die Seite aktualisiert werden, ihr könnt dann so lange auf der Seite von „United we Stream“ weiterschauen >>>

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