StN Mittendrin: Ein Jahr ‚Fridays for Future‘ – was hat sich geändert?

Ende November 2018 haben in Stuttgart das erste Mal Schüler für mehr Klimaschutz demonstriert. Was hat sich seitdem wirklich verändert? Darüber wird in der White Noise Bar diskutiert. Vorweg tritt ein Poetry Slammer auf, hinterher gibt’s Zeit für Fragen.

Stuttgart – „Fridays for Future“: Heute dürfte es kaum jemanden in Baden-Württemberg geben, der von den Klimaprotesten noch nie gehört hat. Vor einem Jahr war das noch ganz anders. Bei der ersten Demonstration in Stuttgart am 30. November auf dem Weihnachtsmarkt waren nur eine Handvoll Schüler dabei.

Fridays for Future – und jetzt?

Mittlerweile ist das Thema Klimaschutz überall präsent: in der Politik, in den Medien, in Gesprächen mit Bekannten. Innerhalb von nur einem Jahr hat sich enorm viel verändert – oder trügt der Schein?

Was hat sich wirklich geändert? Ist das Thema in ländlichen Gebieten überhaupt angekommen? Wird nur viel geredet, oder sind Konsumenten tatsächlich bereit, für Klimaschutz mehr zu bezahlen? Was ist eigentlich das 1,5-Grad-Ziel? Und wie wird sich unser Leben ändern, wenn es nicht eingehalten wird?

Über diese Fragen wollen wir am Dienstag, den 19. November in der White Noise Bar diskutieren. Die Gäste auf dem Podium: Jonathan Heckert ist 17 Jahre alt und Mitglied des „Fridays for Future“-Organisationsteams in Stuttgart. Er erzählt, warum er freitags auf die Straße geht, wie viel Zeit er in die Organisation der Demos steckt und warum es ihm manchmal schwer fällt, weiterzumachen. Michael Theurer, Bundestagsabgeordneter und Landeschef der FDP in Baden-Württemberg, sagt: „Fridays for Future“ sei zwar gut, aber wir brauchen „Freiheit for Future“. Was Theurer damit meint, wird er erklären müssen.

Peter Häfele, 30 Jahre, ist Metzger in der dritten Generation aus Winnenden. Warum er in seiner Metzgerei Aktionswochen für verpackungsfreien Einkauf macht und wie das von den Kunden angenommen wird, berichtet Peter Häfele bei der Veranstaltung. Der vierte Podiumsgast heißt Dr. Sybille Braungardt. Sie forscht am Öko-Institut Freiburg zu den Themen Energie und Klimaschutz. Sybille Braungardt kann erklären, warum die Erderwärmung so gefährlich ist und was passieren müsste, um eine Klimakatastrophe noch zu verhindern. Moderiert wird die Diskussion von Siri Warrlich, Politik-Redakteurin bei Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten.

Nach der Diskussion ist das Publikum eingeladen, Fragen zu stellen. Vor der Diskussion tritt der Poetry Slammer Samuel Kramer mit einem Text zum Klimawandel auf.

Die Veranstaltung in der White Noise Bar, Eberhardstraße 37, beginnt um 19 Uhr. Getränke können sich Zuschauer an dem Abend regulär an der Bar holen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist zwingend erforderlich.  Anmelden könnt ihr euch hier: www.stn.de/mittendrin

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