#stadtkindontour…auf zur Uhlandshöhe

Wochenende ist Ausflugszeit! Diesmal zieht es uns hoch hinaus – auf die Uhlandshöhe. Warum man den Weg nicht nur wegen der Aussicht auf sich nehmen sollte, zeigen wir euch hier.

Stuttgart – Ja, Stuttgart ist immer für eine Überraschung gut. Ist die Stadt im Kessel für einige die (Max Herre Voice) #ersteLiebe, werden andere erst auf den zweiten Blick mit ihr warm. Dabei helfen sicherlich die vielen Aussichtspunkte, die das Städtle so einzigartig machen. Und die gab es unter anderem geballt auf dem Blaustrümpflerweg, der uns aus dem Staunen und Schwärmen gar nicht mehr herauskommen ließ. Ähnlich verhält es sich bei der Uhlandshöhe. Der Aufstieg isch a bissle beschwerlich. Aber was dann folgt, hat ganz viel mit Durchatmen und wenig mit Atemnot zu tun.

Start: am Eugensplatz

Kürzlich, an einem Sonntag: Die Sonne war schön am Scheinen, die Lust auf einen Ausflug stieg. Nur wohin? „Wie wär’s mal mit der Uhlahndshöhe?“, kam mir in den Sinn. Gesagt, getan. Schnell ins Sommer-Outfit geschmissen und los Richtung – Eugensplatz. Ja, ihr habt richtig gelesen. Wir wollten uns vor dem Aufstieg (hüstel, hüstel) erstmal ordentlich stärken. Das geht mit der Kombi aus Tagescafé Apotheke und Eisbistro Pinguin natürlich bestens. Als ab in die U-Bahn und während der Fahrt schon die Aussicht genießen. Freunde, die witzigerweiser auf die selbe Idee gekommen waren, hatten sich einen Stella-Roller ausgeliehen und sind damit schon einmal ein Stück vorausgefahren.

Gut, erstmal in der Apotheke mit einem Weißwurst-Frühstück gestärkt und später beim Pinguin mit einem SSB-Eis belohnt. Viele schwören ja auf das Mercedes-Eis – aber das nur so nebenbei. Mit dem Eis in der Hand nahmen wir den Aufstieg in Angriff und das ging erstaunlich gut. Die Wagenburgstraße hinauf, an der U-Bahn-Haltestelle Heidehofstraße vorbei, auf den Alfred-Lörcher-Weg, der (fast) geradewegs auf die Uhlandshöhe führt. Dann folgt auch schon recht bald die Ruine Uhlandshöhe. Die wenigen Stufen, die zu ihr führen, sollte man nicht scheuen – denn der Ausblick lohnt sich! Dort lässt es sich bestens durchatmen – mit dem Fernsehturm vor der Nase.

Minigolf und/oder Radler

Ein kleines Stückchen entfernt von der Ruine befindet sich der wohl legendärste Minigolfplatz der Stadt. Seit die Freund & Kupferstecher-Boys ihre Radioshow dort oben veranstaltet haben, finden auch immer mehr Hipster den Weg auf die kleine, kultige Anlage. Und sie mutet sicherlich nicht sonderlich schön an, aber bei einem Preis von vier Euro kann man nicht meckern. Wer nicht spielen will, kann sich auch einfach nur ein Radler in der Sonne gönnen. In einer Art Biergarten hat man wieder einen top Blick auf den Fernsehturm.

Der Abstieg fiel dann wesentlich leichter, höhöhö. Wir wollten noch das neue Café Taraba (Neckarstr. 216) auschecken, also ging es Richtung Stuttgart-Ost vorbei an der Sternwarte, hübschen Villen und Udo Snack (Schwabenbergstr. 40). Stopp, Moment: Einen Burger mit großer (mini reicht) Pommes konnten wir uns dann doch nicht entgehen lassen. Das war am Ende des Tages ganz schön viel Belohnung und wenig Aufstieg, aber man muss sich auch mal gönnen können.

Zur Uhlandshöhe

Über den Eugensplatz (U15, Richtung Heumaden), sonst eine Haltestelle weiter fahren bis Heidehofstraße (U15).

Was gibt es zu sehen?

Aussichtsturm: Auf der Uhlandshöhe befindet sich eine kleine Aussichtsplattform. Von dort hat man schöne Blicke auf die Stuttgarter Innenstadt, auf Stuttgart-West und auf Stuttgart-Süd. Nördlich der Plattform hat man von der Parkanlage mit Bänken eine gute Sicht auf Stuttgart-Nord mit dem Stuttgarter Hauptbahnhof.

Minigolf: Minigolfanlage Uhlandshöhe, Alfred-Lörcher-Weg, 70188 Stuttgart, Tel.  0176-83347971 oder 0711-463842, erste Runde: 4 Euro, Anschlussrunde: 3 Euro, Öffnungszeiten: Sa: 14.30-19 Uhr, So: 13.30-19 Uhr.

Sternwarte: Sie ist eine von einer amateurastronomischen Vereinigung betriebene Vereins- und Volkssternwarte und befindet sich direkt neben dem Stadtwasserwerk Stuttgart-Ost.

Die Uhlandshöhe liegt am höchsten Punkt im Stuttgarter Osten.

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