Soulkitchen-Special:
Apfelkuchen zum Muttertag

Mamma mia: Am 13. Mai ist nicht nur Muttertag, sondern auch „National Apple Pie Day“ in den USA. Mehr als ein Grund also, um diesen Tag auch im Kessel zu zelebrieren und unsere Soulkitchen wiederaufleben zu lassen – und zwar mit Apfelkuchen-Rezepten von Stuttgarter Food-Bloggern und Hobby-Bäckern.

Stuttgart – Muttertag und der amerikanische “National Apple Pie Day” sind zwei Tage, die gut zusammen gehen. Denn: Bei wem schmeckt der Apfelkuchen immer am besten? Richtig, bei Mama natürlich. Und weil nicht nur die Amis eine super Apple-Pie zaubern können, sondern auch unsere Hobby-Bäcker aus Stuttgart, gibt’s gleich vier Rezepte zum Nachbacken. Also schnell los, alle Zutaten besorgen und die Mamis morgen so richtig überraschen.

Apfelkuchen by Laura von „milaura“:

Ab sofort heißen wir Laura Hofmann bei uns in der Soulkitchen willkommen. Sie ist 26 Jahre alt und ein waschechtes Schwabenmädle. Seit fast einem Jahr betreibt sie ihren kleinen, feinen Food- und Backblog milaura, auf dem sich neben zuckersüßen Törtchen auch zahlreiche gluten- und zuckerfreie Rezepte finden. „Die Leidenschaft fürs Backen habe ich von meiner lieben Omi Hilde und genau sie ist auch der Grund, warum ich mir mit ‚milaura‘ einen kleinen Traum erfüllt habe.“ Bei den Rezepten versucht Laura oft auch Omas Klassiker etwas aufzupeppen. „Und so habe ich mich zum Muttertag an das Heiligtum einer jeden backbegeisterten Hausfrau gewagt – den Apfelkuchen.“

Weiße Schokolade und Tonkabohne

Aufgepeppt mit weißer Schoki und Tonkabohne sei dieser Apfelkuchen nicht irgendein Apfelkuchen, sondern etwas ganz Besonderes! „Und ist somit genau richtig für die Besten – all die Mamis da draußen.“ Lauras Song zum Apfelkuchen sei leicht kitschig, „aber für mich wie ein Stück Apfelkuchen von Oma – ‚Homecoming‘ von Jacob Banks.“

Zutaten und Zubereitung:

  • 250 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 120 g weiße Schokolade
  • 4 Eier
  • ½ TL gemahlene Vanille
  • 220 g Mehl
  • 1 Päckchen Tonkabohnen-Zucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 3 Äpfel
  • 50 ml Milch
  • Puderzucker zum bestreuen
  1. Die Äpfel schälen und entkernen, danach achteln und zur Seite stellen.
  2. Nun die Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen. Danach etwas abkühlen lassen.
  3. Butter zusammen mit dem Zucker schaumig rühren und nach und nach die Eier dazugeben. Gemahlene Vanille und Tonkabohnen-Zucker dazugeben und weiter verrühren.
  4. Mehl, Backpulver, Mandeln und die Milch zur Eiermasse geben. Zum Schluss die geschmolzene Schokolade dazugeben und zu einem gleichmäßigen Teig verrühren.
  5. Den Teig anschließend in eine eingefettete Springform geben und die Äpfel in Sonnenform auf dem Kuchen verteilen.
  6. Die Form nun für eine Stunde bei 170 Grad Umluft backen, am besten über Nacht auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Feine Apfeltarte by Adi:

Immer wieder sonntags steht Adrijana hinter der Bar im Süßholz. Dann gibt es dort ihre Kuchen – heiß und direkt aus dem Ofen. Auch unter der Woche werden die süßen Leckereien der toughen Blondine in der Bar am Wilhelmsplatz angeboten, mindestens genauso frisch, nur nicht ganz so heiß – und das jetzt schon eine ganze Weile. „Das hat sich mittlerweile ganz gut etabliert. Und ich finde, dass selbstgemachte Kuchen einfach in eine individuelle Location gehören.“ Kein Wunder fand dort auch Adis Veranstaltung „Die kleine Soul-Kneipe“ – mit mindestens zwanzig Kuchen – statt.

Und wie kam sie zum Backen? „Ich weiß es selbst nicht mehr“, gibt die 33-Jährige zu. „Ich habe es einfach probiert. Es ist ja auch so, beim Backen kannst du nichts falsch machen. Wenn du dich an das Rezept hältst, dann wird es auch was.“

Der volle Apfelgeschmack

„Ich liebe Tartes“, betont Adi. Deshalb komme von ihr diesmal ein simples Rezept, bei dem der Apfelgeschmack im Vordergrund steht. Und mit ihrer Musikbeilage möchte die Hobby-Bäckerin ihrer Mutter folgendes sagen: „Oh Mama, du bist einfach die Beste!“

Zutaten und Zubereitung:

  • 100 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 100 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Milch
  • 900 g Äpfel
  • Butter für die Form
  1. Die Butter in einem Topf schmelzen. Zucker mit Vanillezucker, Eiern und der etwas abgekühlten Butter schaumig schlagen.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, mit dem Salz und der Milch in die Creme rühren und einen glatten Teig herstellen.
  3. Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Apfelviertel quer in dünne Spalten schneiden und unter den Teig heben. Den Backofen auf 190 °C (Umluft 170 °C) vorheizen.
  4. Eine Tarteform (Durchmesser 26 cm) einfetten und den Apfelteig einfüllen. Im Ofen etwa 45 Minuten goldgelb backen, dabei nach 30 Minuten eventuell mit Backpapier abdecken. Schmeckt am nächsten Tag am besten.

Apfeltarte by Jasmin von „Oh, wie wundervoll.“:

Jasmin Schlaich ist nicht nur Bloggerin aus Leidenschaft, sondern vor allem auch und liebend gerne eine Backfee, die Stuttgart auf süße Weise aufmischt.

Das beweist die 27-Jährige, die mittlerweile im Heusteigviertel wohnt, regelmäßig auf ihrem Blog „Oh, wie wundervoll.„, pop-up-mäßig auf diversen Events und zuletzt mit zwei Back-Büchern, die sich Pfannenkuchen und Süßem mit Kuss widmen. Das Backtalent hat sie übrigens von Mama und Oma in die Wiege gelegt bekommen.

Aus Omas Garten

Apropos Oma. Jasmin backt ihre Apfeltarte am liebsten mit Omis Äpfeln. Da diese sehr klein seien, müsse man ganz viele schälen. „Dafür sind sie aber bio. Und haben ganz viel Liebe erhalten“, freut sich die Bloggerin. Als Musikbeilage serviert die kesse Blondine „Home“ von Follow Cove. Und das hat Jasmin dazu zu sagen: „Danke Mama und danke Oma. Danke für alles. Danke, dass ihr mir so viele wundervolle Erinnerungen mitgegeben habt und ich immer wieder gerne zurück nach Hause komme. Und danke vor allem auch für das Backtalent und die gelingsicheren Rezepte, die ihr mir mit auf den Weg gegeben habt. Viel Spaß euch anderen mit dem gelingsicheren Apfeltarte-Rezept.“

Zutaten und Zubereitung:

  • 100 g Mandeln
  • 160 g Mehl
  • 100 g kalte Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 3 große Äpfel
  • Zitronensaft
  • 50 g Butter
  • Aprikosenkonfitüre
  1. Für den Mürbeteig Mandeln, Mehl, Butter, Zucker, Ei, Backpulver, Zimt und eine Prise Salz verkneten bis ein glatter Teig entsteht. Dann etwa 30 Minuten im Kühlschrank durchkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit eine Tarteform fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Äpfel schälen, halbieren und dann in dünne Apfelecken schneiden. Dann mit Zitronensaft beträufeln und sternförmig auf die Tarte legen. Auf den Äpfel noch kleine Butterflöckchen verteilen.
  3. Die Tarte auf mittlerer Schiene ca. 25-30 Minuten backen bis der Rand braun ist.
    Am besten noch mit einem Kleks Sahne servieren.

Apfelkuchen by Thorsten Weh nach dem Rezept seiner Mutter:

Dass Thorsten Weh ein erfahrener Mann an Mic und Mischpult ist, weiß man spätestens seit der Gute-Nacht-Geschichte mit dem zweiten T, Thomas Hornung, und ihrem gemeinsamen Musik-Projekt Territory Sound. Die Bars und Clubs im Kessel sind sein zweites Zuhause. Als DJ Thorsten W. hat der 40-Jährige dort nicht nur zahlreiche Nächte zu Tagen, sondern sich auch einen Namen gemacht.

Der selbsternannte Anekdoten-Onkel, Kessel.TV-Brudi und Kreativchef bei Pulsmacher ist aber vor allem auch noch eines: Hobby-Bäcker aus Leidenschaft. Und wie kam’s dazu? „Durch Zufall.“ Thorsten ist in seine neue Wohnung eingezogen und hatte anfangs nur einen Backofen in der Küche, aber keinen Herd. „Ich wollte den Backofen nutzen, also habe ich einen Marmorkuchen gebacken und ein Bild davon bei Instagram gepostet. Weil das so gut ankam, habe ich eben eine Woche später wieder gebacken.“ Passend zum Muttertag gibt’s von Thorsten den Song „I got it from my Mama“ obendrauf.

Zutaten und Zubereitung:

Für den Boden:
  • 100 g Margarine
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver

Für den Belag:

  • 100 g Margarine
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier
  • 75 g Kokosraspel
  • 750 g Äpfel
  • 3 EL Zitronensaft
Für den Boden:
  • Zutaten verrühren, in Springform füllen, am Rand etwas hochziehen.
Für den Belag:
  • Zutaten verrühren. Äpfel schälen, grob raspeln, mit Zitronensaft beträufeln, umrühren, auf Teigmasse geben und bei 175°C 60-70 Minuten backen.

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One thought

  1. Eine schöne Idee zum Muttertag mit all den geliebten Rezepten und die jeweils für denjenigen passende Musik, die an zu Hause erinnert. Sehr schöner Beitrag! Heute erste mal die Seite gelesen. Schönen Muttertag allerseits!

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