So reagiert die Stadtkind-Community auf #MeTwo

Seit Tagen teilen Menschen unter dem Hashtag #MeTwo ihre Erfahrungen mit Rassismus und Ausgrenzungen im Alltag. Auch die Reaktionen der Stadtkind-Community zeigen: Rassismus lässt sich nicht einfach weg schweigen.

Stuttgart – #MeTwo ist mehr als „nur“ ein Hashtag. Der Rücktritt von Mesut Özil aus der Nationalmannschaft und sein veröffentlichtes Statement, brachten eine anschließende virale Debatte zum Thema Alltagsrassismus ins Rollen. Nun schreiben Menschen mit Migrationshintergrund auf Twitter über ihre Erlebnisse zum Thema und ernten dafür nicht immer Verständnis und Anteilnahme. Kritik wird laut: „Ist das nicht etwas übertrieben?“, „So viel Mimimi!“, „Rassismus in Deutschland?“, „Früher hast du doch auch über die Ausländerwitze gelacht.“

#MeTwo: Die Storys hinter dem Hashtag

Das zeigt: Es herrscht Gesprächsbedarf. Denn Rassismus so zu behandeln, als wäre er unsichtbar, lässt ihn nicht aus den Köpfen verschwinden. Im Gegenteil. Wir dachten also: „Hey, Community! Wir müssen reden.“

Auch einige unserer Redakteure wurden bereits mit Alltagsrassismus konfrontiert. Eine dieser Geschichten, teilten wir auf Instagram:

Anschließend starteten wir einen öffentlichen Aufruf und fragten die Stadtkind-Community: „Was sind eure Erfahrungen zum Thema Alltagsrassismus?“ Die Resonanz war riesig und die Reaktionen haben uns überwältigt. Wir danken euch für das miteinander Teilen, das Lesen, Akzeptieren und den respektvollen Ton. Denn mindestens genauso bedeutend wie der Austausch an sich, scheint dabei das WIE zu sein: Wie man miteinander spricht, wie man seine Meinung äußert und wie man auf Kritik reagiert.

Hier findet ihr alle Storys noch einmal im Überblick.

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