So geht es weiter am Öster-
reichischen Platz

Wie berichtet, ist die Initiative Stadtlücken gerade unter der Paulinenbrücke zu Gange. Dort soll ein Ort des Miteinanders, Austauschs, der Kultur und Geselligkeit entstehen. In der St. Maria Kirche wurden Bürger nun über den aktuellen Stand informiert.

Stuttgart – Was passiert am Österreichischen Platz? Dieser Frage wurde kürzlich in der St. Maria Kirche genauer nachgegangen. Die Stadtlücken hatten zum Info- und Diskussionsabend geladen. Denn für die Stuttgarter Initiative steht eines fest: Der öffentliche Raum gehört den Menschen! Im Austausch und Miteinander wolle man den Raum unter der Paulinenbrücke für zwei Jahre als Experimentierfeld öffnen. Die Anteilnahme ist groß.

Spielregeln des Stadtlebens selbst bestimmen

Den Parkplatz unter der Paulinenbrücke wurde bis zum Frühjahr 2018 an eine Parkplatzfirma verpachtet und damit in private Hand abgegeben. „Doch in einer dicht besiedelten Stadt wie Stuttgart ist jeder Zentimeter an öffentlichem Raum kostbar, denn hier können die Bürger die Spielregeln ihres Stadtlebens selbst bestimmen“, finden die Stadtlücken. Der Österreichische Platz sei eine echte Chance, so die gemeinnützige Initiative weiter. „Er soll ein Ort des Miteinanders, des Austauschs, der Kultur und der Geselligkeit werden, ein Ort für alle.“ 

Konzepte, Workshops, Diskussionen

Gemeinsam mit den Bürgern der Stadt wolle man verschiedene Konzepte ausprobieren und evaluieren. „Jeder kann teilnehmen, Stadtlücken liefert den Spielraum.“ Expertenworkshops und Diskussionsrunden sollen dabei helfen, neue Ansätze zu erarbeiten und das Geschehen zu reflektieren. „Wenn also alles gut geht, starten wir Anfang Juli!“

Ein Platz für alle

„Unsere Infoveranstaltung am Mittwoch war ein ‚voller‘ Erfolg – die St. Maria war mit rund 80 Interessierten gut gefüllt.“ Alle Altersgruppen seien vertreten gewesen, auch viele Interessensgruppen wie Gewerbebertreibende, Anwohner, Stadtaktivisten, Stadtvertreter, Streetworker, etc. „Und alle sind sich einig, der Platz soll ein Platz für alle werden!“, freuen sich die Stadtlücken.

Welche Punkte wurden besprochen? „Es gab Infos zu den Infrastrukturen vor Ort“, so der gemeinnützige Verein weiter. Zur Verfügung stehen:

  • ca. 450 qm Fläche
  • ein Dach
  • Strom, Licht
  • Wasser (vrsl. Herbst 2018)
  • Abhängemöglichkeiten (leichte Lasten)
  • begrenzte Planungsmittel für projektbezogene Sachkosten
  • Stadtlücken-Netzwerk – Kontakte (Versicherungen, Ämter, …)

Es lag außerdem ein Formular aus, auf dem man seine Idee schon mal beschreiben konnte. Fragen wie „Was ist deine Idee?“, „Wer ist die Zielgruppe deines Projektes?“, „Wann soll dein Projekt stattfinden?“, „Welche Rolle möchtest du übernehmen?“ und “ Wie lange soll es dauern?“, konnten und sollten dabei beantwortet werden.

Bei Fragen, Anregungen und Ideen sind die Stadtlücken unter oep@stadtluecken.de und über Facebook/OesterreichischerPlatz/ zu erreichen. 

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