Ritter zu Buxbaum – Die regionale Lieferkiste aus und für Stuttgart

Stuttgart ist um einen Lieferservice reicher und Mirko Buxbaum hat ihn ins Leben gerufen: Geliefert werden Kisten, gefüllt mit regionalen und saisonalen Produkten. Bevor die Lebensmittel im Sortiment landen, werden sie aber erst einmal gründlich durchgecheckt.

Stuttgart – Von Obst, Gemüse, Milch, Eier, Fleisch, Wurst und Getränken über Nudeln, Getreide, Kaffee, Dips, Gewürzen und Backzutaten kann man alles, was man nahrungstechnisch daheim benötigt in so eine Lieferkiste packen – einfach, bequem und nach Bedarf. Die Produkte sind saisonal, regional und vom Geschäftsführer persönlich unter die Lupe genommen. Ist die Kiste dann erst einmal bestellt, muss man nur noch darauf warten, dass sie vor der Haustür steht – auch Abos werden angeboten.

Regional, saisonal und nachhaltig

Wo kommen die Lebensmittel her, die bei uns auf dem Teller landen und unter welchen Bedingungen werden sie produziert? Fragen wie diese geraten verstärkt in den Fokus und das auch zu Recht. Mit den Lieferkisten von Ritter zu Buxbaum muss man sich um diese Fragen keine Sorgen mehr machen: Rein kommen nur Produkte, die als gut befunden werden. Werte wie Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit werden dabei groß geschrieben.

Gute Produkte näher bringen

„Mich treibt gute und regionale Ernährung um“, antwortet Mirko Buxbaum auf die Frage, was ihn motiviert hat, einen Versand für regionale Lieferkisten auf die Beine zu stellen. „Ich habe gemerkt, dass man die guten Produkte aus der Region nur in begrenzter Auswahl im Supermarkt findet.“ Gesagt, getan: Um dem entgegen zu wirken, wurde die Idee der regionalen Lieferkiste von Ritter zu Buxbaum geboren. Seit vergangenem Samstag gibt es sie online.

Eigentlich als freier Projektleiter für Events tätig, ist Mirko unter anderem Mitorganisator des Feuerseefests. Wegen der aktuellen Lage, sieht es mit Veranstaltungen gerade weniger befriedigend aus. „Ich habe mich gefragt wohin die Reise für mich gehen soll und mir wurde schnell klar, dass es mit Lebensmitteln zu tun haben soll – ich möchte den Menschen gute Nahrungsgüter näher bringen und sehe auch den Bedarf dafür“, so der frischgebackene Geschäftsführer.

Foto: Marisol Casben/Unsplash

„Ich ernähre mich sehr gesund und biologisch – aber Bio muss auch gut schmecken“. Bevor Mirko die Produkte an den Mann und an die Frau bringt, werden sie erst einmal einem Geschmackstest unterzogen.

Und trotzdem ist nicht alles aus biologischem Anbau, es gibt auch konventionelle Produkte, was jedoch nicht heißt, dass sie gespritzt sind. Ein Apfel aus der Region wird beispielsweise einem Bio-Apfel aus dem Ausland vorgezogen – selbstverständlich nach eingehender geschmacklicher und handwerklicher Prüfung, denn auch die Handwerkskunst ist ein bedeutender Aspekt. Der Großteil der Ware stammt aus Baden-Württemberg. Das Sortiment passt sich der Saison an. Pasta gibt es aber beispielsweise vom Bio-Händler aus Italien. „Wir sind aber noch in der Entwicklungsphase“, so Mirko.

Mit dem was man konsumiert, kann man Gutes tun.

Dieses Konzept bedeutet auch weniger Aufwand und Zeit für die Verbraucher. Der Einkaufsstress bleibt erspart, was gerade in Zeiten von Corona eine große Hilfe sein kann: „Natürlich ist das ein oder andere Geschmackssache, aber die Qualität muss stimmen“, findet Mirko, der sich mit der Ware ausgiebig auseinandersetzt: „Ich fahre durch die Gegend, verkoste und wähle aus“.

Auch seltene Gemüse- und Obstsorten landen in der Kiste und dabei zählen die inneren Werte: Krummes Gemüse beispielsweise schmeckt nämlich genauso gut.

„Die Nachfrage nach regionalen Produkten ist da“, bemerkt Mirko und fügt hinzu: „Wer lokal und bei kleinen Produzenten einkauft, gibt gleichzeitig seine Stimme dafür ab“. Beim Einkaufen spielen nämlich neben geschmacklichen Komponenten auch Arbeits- und Produktionsbedingungen sowie das Wohl der Tiere eine wichtige Rolle. Die Kommunikation mit Kunden und Produzenten müssen ebenfalls stimmen – ein offener und ehrlicher Umgang gehören zu Mirkos Unternehmensphilosophie.

Nach Lust und Laune nachhaltig

Um der Umwelt entgegenzukommen wird zudem ressourcenschonend gewirtschaftet und Verpackungsmaterial reduziert. Ausschließlich nachhaltig bewusste Produkte kommen mit ins Angebot.

Die Boxen können nach Lust und Laune zusammengestellt werden aber auch fertige Kisten sind in der Entwicklung und sollen auf Kundenwünsche eingehen. Bisher gibt es zwei Liefertage: Dienstag und Donnerstag. „Das ist mein Beitrag, um eine andere Konsummöglichkeit anzubieten und das liegt mir auch wirklich am Herzen“, erklärt Mirko Buxbaum, der voll und ganz hinter dem Projekt steht.

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Fotos: Lea Bauer

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