Raus aus dem Kessel: Tipps für einen Ausflug an den Bodensee

Fernweh nach Meer: Auch wenn wir unser Stuttgart mehr als lieben, sehnen wir uns hin und wieder nach einem Tapetenwechsel. Dieses Mal geht’s raus aus dem Kessel und ab an den schönen Bodensee.

Stuttgart – Der Bodensee ist Erholung pur, fühlt sich an wie richtiger Urlaub und ist – was besonders praktisch ist – gar nicht so weit weg von uns. Etwa zwei bis drei Stunden braucht’s mit dem Auto, je nachdem wo man sich niederlassen möchte. Für Meer finden wir das schwer in Ordnung – immerhin müssen wir nicht mal in den Flieger steigen. Auch wenn es „nur“ das schwäbische Meer ist: Es ist zwar nicht das Mittelmeer, aber kann doch ganz gut mithalten.

Zahlreiche Urlaubsorte

Vorweg noch ein paar Fakten über den Bodensee: Er ist 63 Kilometer lang und liegt zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz, wird auch liebevoll „schwäbisches Meer“ genannt und punktet mit seinen zahlreichen Urlaubsorten – jeder hat seinen eigenen Reiz und jeder ist ein sehenswertes Fleckchen Erde. Pluspunkt: Man hat von allem etwas – Berge treffen auf Wasser und moderne Seepromenaden auf ulkige Altstädte.

Der Bodensee bietet gefühlt unzählige Ausflugsmöglichkeiten. Wir haben euch ein bisschen Inspiration für den nächsten Trip zusammengepackt: Hier einige Ideen, wie man es sich am beliebten Gewässer schön machen kann.

Konstanz

Foto: Franziska Göttlicher

Unser erster Stop ist Konstanz – die größte Stadt am Bodensee. Direkt an der Grenze zur Schweiz kann man von hier aus – vorausgesetzt das Wetter spielt mit – sogar die Alpen sehen. Wer sich für einen Trip an den Bodensee entscheidet, kann seine Rückreise nicht antreten ohne in Konstanz gewesen zu sein.

Sea Life

Die Unterwasserwelt Sea Life in Konstanz ist genau das Richtige, um der knallenden Mittagshitze für ein paar Stündchen zu entkommen. Viele Becken sind naturgetreu gestaltet. Es gibt sogar einen Antarktisbereich mit Pinguinen sowie Meeresschildkröten und viele andere bunte Unterwassertiere.

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Stadtspaziergang

Foto: Franziska Göttlicher

Ein perfekter Tag in Konstanz sieht ungefähr so aus: Am Marktplatz und Rathaus vorbei durch die Gassen flanieren und einen Halt beim Münster einlegen – einer der größten romanischen Kirchen Südwestdeutschlands. Anschließend kann man sich einfach treiben lassen, durch die Straßen bummeln und bei dem ein oder anderen schönen Gebäude stehen bleiben und dabei die Nase in die Höhe recken. Weil bei so viel umher Schlendern irgendwann die Füße wehtun, kann man sich anschließend einen Kaffee in der Sonne genehmigen und das Stadtgeschehen weiter auf sich wirken lassen.

Café Heinrich

Eins von vielen möglichen Spots für so eine Kaffee-/Mittagspause ist das Heinrich. So viel Sightseeing und Meeresluft macht nämlich durstig und hungrig. Dem kleinen und auch dem großen Hunger geht’s hier an den Kragen: Es gibt Kaffee, süße Teilchen, Eis und eine Wochenkarte mit verschiedenen Gerichten wie zum Beispiel Suppen, Bowls und Bagels – aber überzeugt euch selbst: Sieht nicht nur ansprechend aus, schmeckt auch so!

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Friedrichshafen

Foto: Franziska Göttlicher

Friedrichshafen liegt am nördlichen Hafen des Bodensees und ist die zweitgrößte Stadt nach Konstanz. Die Seepromenade strotzt nur so von netten Cafés und Restaurant – das Beste: der Seeblick ist inklusive. Es gibt verschiedene Plätze zum Baden und während man hier gemütlich entlang spaziert, kann man sich zum Beispiel eins, zwei Kugeln Eis im Eiscafé Italia gönnen – to go oder to stay.

Zeppelin Museum

Wer Friedrichshafen hört, denkt wohl zuallererst an die bedeutende Luftfahrtgeschichte der Stadt. Der ehemalige Hafenbahnhof wurde als Zeppelin Museum umfunktioniert und eröffnete 1996. Es gibt zwei Sammlungen zu sehen: Einmal die Sammlung zur Luftschiffahrt – eine Techniksammlung. Hier befindet sich unter anderem die 33 Meter lange begehbare Teilrekonstruktion von LZ 129 Hindenburg. Die Kunstsammlung verfügt über fast 4000 Werke von den größten Künstlern aus Süddeutschland vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

Aussichtsturm

Foto: Maksym Kaharlytskyi

Genauso wie Stuttgart, kann auch Friedrichshafen Aussicht. Dafür sorgt der 22,25 Meter hohe Stahlturm, auch Moleturm genannt, direkt an der Seepromenade. Einen Katzensprung vom Zeppelin Museum entfernt und deswegen perfekt als Aktivität nach dem Museumsbesuch. Der Turm ist übrigens frei zugänglich – vorausgesetzt man ist schwindelfrei.

Beach Club

Foto: Franziska Göttlicher

Nach schwindelerregender Höhe genehmigen wir uns erst einmal einen Drink. Das geht nirgendwo so gut wie im Beach Club. Das Urlaubsfeeling, das hier aufkommt, ist nur schwer zu toppen. Palmen- und Bambusdekor, Lichterketten und Cocktails schlürfen – in diesem Moment möchte man wirklich nirgendwo anders sein. Es gibt Bistrogerichte und für einen angemessen Start in den Tag kann man sogar zum Frühstücken vorbeikommen.

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Meersburg

Foto: Franziska Göttlicher

Umgeben von Weinbergen, liegt Meersburg etwa eine halbe Stunde mit dem Schiff oder der Fähre von Friedrichshafen entfernt. Schon alleine die Fahrt dahin ist ein Erlebnis – vorausgesetzt man liebt es übers Wasser zu schippern. Der Ausflug in die schnuckelige Stadt mit Altstadtflair ist auf jeden Fall jede Welle wert.

Neues Schloss Meersburg

Foto: Franziska Göttlicher

Die Barocke Welt kann man im Neuen Schloss Meersburg entdecken. Das Kleinod ist nicht nur von innen und außen sehenswert, sondern verfügt auch über einen atemberaubenden Ausblick von der Terrasse aus. Das allein reicht schon aus, um einen Ausflug nach Meersburg zu rechtfertigen: Man kann gefühlt über den ganzen Bodensee schauen.

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Altstadt

Foto: Franziska Göttlicher

Die Altstadt von Meersburg lädt zum Bummeln ein: Es gibt viele süße Geschäfte mit Souvenirshops und die bunten Häuser an der Seepromenade erinnern an südliche Urlaubsstädte am Meer. Meersburg wird außerdem für seinen guten Wein, den man in Restaurants gerne mal zu einem leckeren Fischgericht genießt, gekannt und geliebt.

Kloster und Schloss Salem

Foto: Franziska Göttlicher

Wer Lust auf eine kleine Zeitreise hat, kann in Salem das älteste Zisterzienserkloster und die reichste Abtei am Bodensee aufspüren. Das Gelände ist weitläufig und man gelangt durch den schönen Garten zur mittelalterlichen Kirche und dem barocken Klostergebäude – beide gehören zu den herausragendsten Kulturdenkmalen des Landes.

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Affenberg

Affen hautnah und in freier Wildbahn erleben? Kein Problem, alles was ihr dafür tun müsst, ist einen Besuch am Affenberg in Salem einplanen: Knapp 200 aufgeweckte Berberaffen leben hier in einem großen Wald. Keine Angst: Die Tiere sind friedlich, man sollte allerdings einen Meter Abstand halten. Außerdem kann man sich auf die größte frei fliegende Storchenkolonie im süddeutschen Raum, eine Damwildherde und ein Wasservogel-Paradies freuen. Biergarten für die Großen und Abenteuerspielplatz für die Kleinen komplettieren das Vergnügen.

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Boot fahren

Foto: Mr Sobau/Unsplash

Bodensee und Wasser schreit doch schon nach Boot fahren. Bootsvermietungen am Hafen gibt es en masse und sind nicht zu übersehen. Wenn man aufs Wasser schaut wimmelt es nur so von Wasserfahrzeugen – da möchte man einfach auch ins Boot hüpfen.

Insel Mainau

45 Hektar hat die Insel Mainau aufzuweisen und ist damit die drittgrößte Insel im Bodensee. Neben jahreszeitlichen Blütenhighlights gibt es auch einen Insektengarten und ein Schmetterlingshaus, wo echtes Tropenfeeling aufkommt. Man kommt gar nicht mehr aus dem Staunen heraus, weil die Insel so viel zu bieten hat: Es gibt zum Beispiel noch einen italienischen Rosengarten, ein Palmenhaus, ein Dachgarten und ein Barockschloss.

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Lindau

Foto: Max Bottinger/Unsplash

Lindau gehört zu Bayern und ist für die Altstadtinsel bekannt. Das Stadtbild ist von der Statue des Bayrischen Löwens, dem Leuchtturm und dem Mangturm, ein ehemaliger Wachturm an der Seepromenade geprägt.

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Pfahlbauten Unteruhldingen

Auf den Stegen über dem Wasser kann man verschiedene Lebensformen aus fünf Jahrtausenden ausfindig machen. Die Pfahlbauten in Unteruhldingen gehören zum Unesco Weltkulturerbe. Hier kann man einen Zeitweg mit über 10.000 Jahren Geschichte entlang spazieren. Nach Steinzeitdörfern folgen die befestigten Siedlungen der Bronzezeit – kurz mal abtauchen in eine andere Welt und eine längst vergangene Zeit.

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Rheinfall bei Schaffhausen

Foto: Florian Schmid/Unsplash

Kurz mal rüber in die Schweiz fahren ist am Bodensee kein größeres Hindernis. Wer sich dafür entscheidet, kommt an einem der größten Wasserfälle Europas nicht vorbei: 23 Meter Höhe und 150 Meter Breite machen ganz schön was her. Unweit vom Bodensee, westlich vom Untersee ist der Rheinfall eine der größten Attraktionen. Es gibt mehreren Plattformen, von denen man den faszinierenden Rheinfall bewundern kann.

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Bregenz

Foto: Luca N/Unsplash

In Österreich zwischen Bodensee und Pfänder liegt die Stadt Bregenz. Mit der Pfänderbahn kann man beispielsweise auf den rund 1000 Meter hohen Gipfel fahren. Auch die Architektur der Stadt zieht Touristen an. Hier hat man alles auf einen Schlag: Kultur, Berge, Architektur und natürlich das Wasser.

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