Neu: Vintage Markt Nummer zwei

Spontan, aus dem Bauch heraus − so ähnlich ist die Idee zur Vintage Markt Erweiterung in der Tübinger Straße 72 entstanden. Wir haben mit den drei Feldmer-„Girls“ über das Konzept der zweiten Ladenfläche gesprochen und uns die neusten Styles aus dem Store angeschaut.

Stuttgart – Die Idee zum Vintage Markt entstand bei den Feldmers am Küchentisch. Der gemeinsame Store von Mama Katica und den Geschwistern Christina und Katharina ist ein echtes Familienprojekt. Das Konzept dahinter: Vintage-Stücke, Pflanzen und gemütliche Kaffee-Kuchen-Atmosphäre miteinander zu verbinden. Katica betont: „Uns ist es wichtig, dass die Besucher merken, wie viel Spaß das macht und wie gerne wir hier sind.“ Dabei tanzt sie zum Disco-Beat mit dem Wischmop über den Boden der neuen Ladenfläche, gleich neben Vintage Markt Nummer eins, in der Tübinger Straße 72.

Vintage Markt No. 2

Das mit dem zweiten Store war eher ein Zufall. „Ich war gerade am Einparken auf der anderen Straßenseite und da sah ich, wie der Makler mit mehreren Interessenten vor dem leeren Geschäft stand. Die Besichtigung war bereits abgeschlossen und er kritzelte noch etwas in seine Unterlagen. Ich habe ihn dann einfach angesprochen, ob ich mir den Laden auch einmal anschauen kann. So sind wir ins Gespräch gekommen“, erzählt Katica. Der Makler wurde anschließend in den Vintage Markt geführt, da er erst dachte, hier wäre eine Kneipe. Einen Rundgang und einen Kaffee später: Zack, war er überzeugt. Das Angebot stand.

Ob für die Idee mit dem neuen Store der Familienrat einberufen und lange diskutiert werden musste? „Nein, eigentlich nicht“, lacht Katharina. „Das war alles spontan, wie immer“, ergänzt Schwester Christina.

Christina, Katica und Katharina Feldmer Foto: Lisa Nguyen

Vintage Markt No. 2 Foto: Lisa Nguyen

Vintage Markt bleibt Vintage Markt

Nach einer Pop-Up-Zwischennutzung der Stuttgarter Ottencrew, ging der Vintage Markt No. 2 nach ungefähr drei Wochen an den Start. Das Konzept bleibt das Gleiche. „So viele haben uns gefragt, was genau unser Plan im neuen Laden ist und anfangs wussten wir das selbst nicht so genau. Im Endeffekt bleibt aber alles so wie immer: Es gibt alte Möbel, viel Holz, Pflanzen und Vintage-Stücke.“ Der massive Tisch inmitten des Ladens hat auf jeden Fall schon den ein oder anderen Fan auf Instagram gefunden.

Vintage Mode und der Nachhaltigkeitsgedanke

Besonders sind auch die selbstgeschneiderten Looks von Design-Student Roberto De Cagna. In Kooperation mit dem Vintage Markt verwandelte er gesammelte Ausschussware in neue Designs für sein Label Roró. „Roberto kam mit der Idee auf uns zu. Seine Vorstellungen waren schon sehr konkret. Das hat mir gefallen, vor allem der Nachhaltigkeitsgedanke, der hinter seiner Kollektion steckt“, so Christina. Die fertigen Styles, die bereits auf dem diesjährigen Marienplatzfest präsentiert wurden, gibt es jetzt auch im neuen Store zu kaufen. Einige der Teile haben es jedoch gar nicht erst auf die Kleiderbügel geschafft, sondern waren schon direkt nach der Fashionshow vergriffen. So, wie es sich für das Modebusiness eben gehört.

Kooperationen mit Nachwuchsdesignern

Erfolg, der Lust macht auf mehr: „Natürlich überlegen wir jetzt, eine weitere Kollektion mit Roberto an den Start zu bringen. Generell wollen wir mehr mit Nachwuchsdesignern und Künstlern zusammenarbeiten“, erzählt Christina, während wir im angenehm kühlen Vintage Markt sitzen. Ein echter Geheimtipp für heiße Tage, genauso wie die Sommer-Stylings, die Christina aus den Klamotten des neuen Stores zusammengestellt hat. Darauf erstmal eine kühle Schorle!

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