Kraftpaule braut ein neues Bier – mit Riesling!

Kraftpaule und Kern Weine (Kesselliebe) ergänzen ihre alkoholischen Kompetenzen. Pünktlich zum Nikolaus präsentieren sie das erste mit Riesling gebraute Bier!

Stuttgart – Kraftpaule-Häuptling Thorsten Schwämmle kennt sich gut mit Bier aus. Und Christoph Kern (Kern Weine) mehr als ordentlich mit Wein. Beide vereint eine lässige Art. Und vor allem die Liebe zu den Produkten der Region. Thorsten mit seinem Craft-Beer-Imperium, Christoph unter anderem mit seiner Stuttgarter Wein-Kollektion Kesselliebe. Jetzt kann man sehen (und schmecken), was passiert, wenn sie sich zusammentun. In bester Kollabo-Manier hauen die beiden rechtzeitig zu Nikolaus ein Produkt raus, das diese beiden Kompetenzen in sich vereint: der Helle Rieslingbock, ein Starkbier, das mit Rieslingtrauben gebraut wurde.

Kraftpaule gibt den Nikolaus!

Am kommenden Freitag, den 6. Dezember 2019, wird im Kraftpaule am Stöckach die offizielle Release-Party dieser neuen Bierkreation gefeiert. Gut, sie sagen Releasling dazu, aber das dürfen sie auch. Für einen mittelguten Wortwitz muss immer Zeit sein. Los geht’s am Nikolaustag um 17 Uhr, ab 18 Uhr gibt es ein öffentliches Tasting des neuen Bieres, danach wird gefeiert – egal, ob man brav war oder nicht.

Riesling küsst Craft Beer

Aber zurück zum Bier. „Wir verwenden einen weißen Most aus der Riesling-Lage Cannstatter Zuckerle für die Herstellung“, verrät uns Winzer Christoph. Woraus normalerweise der Neckarkarpfen-Riesling aus seiner angesagten Kesselliebe-Kollektion gekeltert wird, entsteht jetzt also ein Bier. Nach einem süffigen Hellen, einem Hopfenweizen und einem Pale Ale hat sich Kraftpaule-Thorsten als vierte Eigenkreation jetzt für ein Bockbier entschieden. Also ein zünftig starkes Bier für die kalte Jahreszeit.

Thorsten Schwämmle (links) und Christoph Kern. (Foto: Kraftpaule)

Bier mit Wein, das muss bei Kraftpaule sein!

Doch den beiden war es zu wenig, zwei fertige Produkte einfach zu mischen. „Die Idee war, die beiden Komponenten gemeinsam zu vergären, sodass am Ende ein eigenständiges Produkt entsteht“, sagt Christoph. Also braute Thorsten einen hellen, leicht süßlichen Bock, der die Säure des Rieslings gut auffangen und ergänzen kann. Hinzu kam der Riesling-Most, der vergoren wurde mit hochwertiger Sekt-Hefe. Ganz schön aufwändig, das alles. Und das Ergebnis? „Dieses Spiel aus Süße und Säure macht das Bier aus“; ist sich Christoph sicher. Mit anderen Worten: Bier mit Wein, das muss sein.

Kraftpaule Rieslingbock (Foto: Kraftpaule)

Dürfen die das überhaupt? Aber das ist ja das Schöne: Sie würden es sogar tun, wenn nicht. Beide sind nämlich sichtlich zufrieden mit dieser Liaison zwischen Brauer und Winzer. Denn mal abgesehen davon, dass sie dieses Produkt kreiert haben, haben sie mal wieder gezeigt, dass man gemeinsam eben immer wieder besondere Dinge anstellen kann. Anders gesagt: Wahre Kesselliebe eben.

In diesem Sinne: Alles Weitere in der Facebook-Veranstaltung!

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