Keine Neckarwelle für Stuttgart

Der große Traum vom Surfen auf dem Neckar wird erst einmal nicht Realität. Die Stadt Stuttgart hat verkündet, dass die Neckarwelle nicht genehmigungsfähig ist.

Stuttgart – Surfen in Untertürkheim – das war der große Traum für den der Verein Neckarwelle seit langer Zeit gekämpft hat. Die Initiatoren wollten eine surfbare Flusswelle durch eine höhenverstellbare Barriere im Neckar-Seitenkanal in Stuttgart-Untertürkheim erzeugen. Nach dem Vorbild der Surfwelle im Eisbach in München, sollte auch Stuttgart zum Mekka für Surfer werden. Der Wunsch war populär – auch im Bürgerhaushalt ist die Welle als Vorschlag eingetragen.

Aus für die Neckarwelle

Nun vermeldet die Stadt Stuttgart, dass die Neckarwelle nicht genehmigungsfähig sei. „Wir wissen, wie populär das Surfen in Stuttgart ist und dass eine Neckarwelle ein öffentlichkeitswirksames Projekt wäre. Daher haben wir sehr genau geprüft, was machbar ist. Das Ergebnis ist eindeutig: Eine Neckarwelle ist nicht genehmigungsfähig. Ausschlaggebend ist die Wasserqualität an dieser Stelle. Und der Gesundheitsschutz steht nun mal vor dem sportlichen Vergnügen“, so Martin Schairer, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport am Donnerstag in einer Pressemitteilung der Stadt.

Auch die vom Verein vorgeschlagenen Maßnahmen könnten die Gesundheitsgefährdung nicht ausschließen. Schairer und Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, danken den Initiatoren und nennen die Welle eine spannende Idee. Und trotzdem bleibt es dabei: „Wir haben alle Spielräume gesucht, bedauern daher feststellen zu müssen, dass zum jetzigen Zeitpunkt eine Welle im Neckar nicht machbar ist“, so Schairer.

Titelbild: Neckarwelle/Facebook

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