Indisches Filmfestival trifft auf Fridays for Future

Das 17. Indische Filmfestival Stuttgart muss nicht ausfallen, sondern findet dieses Jahr einfach online statt. Das Programm wird durch Aktivisten von Fridays for Future, die von ihrem Alltag in Delhi und Mumbai erzählen, abgerundet.

Stuttgart – Trotz Krise und dadurch erschwerter Situation hat sich das Filmbüro Baden-Württemberg ins Zeug gelegt und alles daran gesetzt, dass wir auch dieses Jahr nicht auf Europas größtes Indisches Filmfestival verzichten müssen. Auch wenn alles ein bisschen anders ist und gestreamte Versionen an den Start gehen, lohnt es sich einzuschalten. Eines der Highlights ist außerdem das Rahmenprogramm: Aktivisten von Fridays for Future erzählen von ihrer Arbeit und der aktuellen Situation.

Filme, Gespräche und Beiträge

Vom 15. bis zum 19. Juli wird das Indische Filmfestival zum 17. Mal ausgetragen – dieses Mal online, aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch: Der Subkontinent lädt zu spannenden Filmen, Gesprächen und Beiträgen ein – alles im Zeichen der indischen Kultur. Der Festivalpass kostet 4,99 Euro und ist die Eintrittskarte für ein unterhaltsames Programm, das man gemütlich von der Couch aus auf sich wirken lassen kann.

Rahmenprogramm mit indischen Lieblingsrezepten

Nahezu 30 Filme aus verschiedenen Genres werden fünf Tage lang gezeigt: Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme – von Unterhaltsam, Lustig bis zu ernstem Stoff ist alles vertreten. Die Online-Ausgabe wird mit dem Film „Eeb Allay Ooo!“ eröffnet. Die Gewinner der begehrten Filmpreise „German Star of India“, „Director’s Vision Award“ und des Publikumspreises werden am Samstag um 20 Uhr bekannt gegeben

Mehr zum Filmprogramm findet ihr hier >>>

Auch das Rahmenprogramm ist ein sehenswerter Teil des diesjährigen Indischen Filmfestivals: Filmleute aus Mumbai verraten ihre indischen Lieblingsrezepte, Inder und Inderinnen, die in Stuttgart leben, plaudern über ihren schwäbisch-indischen Alltag. Außerdem nennt sich ein Programmpunkt „Good Morning Mumbai“: In Live-Talks und Webseminaren sprechen Gäste über unterschiedlichste Themen. Auch Frage-und-Antwort-Videos über die gezeigten Filme sind geplant.

Mehr zum Rahmenprogramm findet ihr hier >>>

Klima-Aktivisten erzählen

Im Fokus soll aber vor allem auch die Fridays for Future Bewegung in Indien stehen. Klimawandel ist dort, aber auch in Deutschland ein großes Thema. Die Klima-Aktivisten aus Delhi und Mumbai erzählen von ihrer derzeitigen Situation und von spezifischen Erfolgen und Schwierigkeiten der Bewegung in Indien.

Gerade zum Beispiel schafft die aktuelle Corona-Pandemie eine Erholungspause für die Natur und verzeichnet deutliche Erfolge: In Mumbai sind tausende Flamingos an den Stadtrand gekommen und in Delhi hatte man das erste Mal freien Blick auf die schneebedeckten Gipfel des Himalaya. Der 16-jährige Aman Sharma und der 23-jährige Maheshwar Khetan kämpfen im Rahmen von Fridays for Future gegen den Klimawandel und erzählen, wie sie die derzeitige Situation erleben und welchen Einfluss die Bewegung auf ihre Stadt hat.

Indisches Filmfestival: 15. – 19. Juli, der Festivalpass kostet 4,99 Euro, mehr Infos >>>

Mehr aus dem Web