Goldmarlen: Handgemachter Schmuck in Süd

Marlen Albrecht hat sich nach dem Studium selbstständig gemacht und das Label „Goldmarlen“ gegründet. In ihrem neuen Design-Studio im Stuttgarter Süden vereint die 25-Jährige Werkstatt, Showroom und Atelier – Doors open now.

Stuttgart – In der Böheimstraße, gleich neben dem Marienplatz, hat Marlen die perfekte Location für ihre Schmuck-Designs gefunden: „Die Umgebung hier ist einfach cool, das passt gut in diese Ecke.“ Lange musste die 25-Jährige auch gar nicht suchen: Im März entdeckte sie den leerstehenden Spot, im April mietete sie ihn an und heute, am 12. Mai, feiert „Goldmarlen“ auch schon das große Opening.

Goldmarlen: Studio und Atelier in einem

Das Konzept ist klar: In dem Laden mit dem großen Schaufenster stehen Marlens Werktisch und Arbeitsutensilien – das Wort „Showroom“ wird hier also ziemlich wortwörtlich genommen. Wichtig sei es ihr, dass man ihr nicht einfach nur von außen zuschauen, sondern auch im Studio selbst direkt stöbern kann: „Für Schmuck ist es einfach praktisch, wenn man ihn vorher probiert und an sich sieht.“ Im Raum nebenan wird es für alle Kunstinteressierten zudem eine kleine Galerie geben. Dort stellt Marlen die Wachs-Malereien ihrer Mutter aus. Im Hause Albrecht fällt der Apfel also nicht weit vom Stamm: Mama Marlis ist selbst hauptberuflich Künstlerin und der Vater arbeitet als Drechsler.

Foto: Marlen Albrecht

Handmade liegt in der Familie

Marlen ist in einem kreativen Umfeld aufgewachsen und wohnt auch noch immer zu Hause bei ihren Eltern in der Nähe von Ludwigsburg. „Wir haben dort so viel Platz zum Arbeiten und Werkeln.“ Deswegen lag es wohl auf der Hand, dass auch ihr Beruf „handmade“ sein wird. Nach ihrem Studienabschluss in „Schmuck und Objektdesign“ in Pforzheim, ging es für Marlen zunächst nach Stockholm zu größeren Modefirmen. Zurück in Deutschland brachte die „blickfang“-Messe in Stuttgart den Stein letztendlich ins Rollen: „Ich war überwältigt von der Resonanz und wie viele Menschen plötzlich auf mich aufmerksam wurden.“ Der Entschluss fiel: Ein eigener Laden muss her.

Materialien und Formen miteinander verbinden

In ihren Kollektionen verbindet Marlen gerne verschiedene Materialien und Formen miteinander. Dabei lässt sie sich unter anderem von ihren Arbeiten als Freie Fotografin und Grafikdesignerin inspirieren. So adaptierte sie bereits die menschliche Silhouette als organische Form für Ringe und Armreifen. Die 25-Jährige hinterfragt bestehende Prinzipien, sprengt diese und kombiniert in der Verarbeitung das Handwerkliche mit dem Digitalen: „Viele meiner Schmuckstücke werden im Lasercut geschnitten und danach mit den Händen weiterverarbeitet.“

Goldmarlen-Opening

Auch auf Kooperationen mit anderen Designern hat Marlen Bock. Am Ende muss es eben einfach zusammenpassen, so der Kreativkopf. Stuttgart scheint jedoch der perfekte Ort dafür zu sein: „Hier gibt es einfach so viel Potential für Neues. Es ist, als hätten die Menschen nur darauf gewartet.“ Vielleicht hat Marlen deshalb schon die ersten Stücke verkauft, als der Laden eigentlich noch eine Baustelle war. „Plötzlich standen zwei Jungs in der Tür und wollten unbedingt noch eine Kette kaufen. Das war super.“

Mit frisch gestrichener (schwarzer) Hauswand, guter Musik und kühlen Drinks wird heute ab 14 Uhr das Opening von Goldmarlen gefeiert. Come by & say hi!

Goldmarlen Opening, 12. Mai, ab 14 Uhr

Schmuck, Kunst & kühle Drinks

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