Stuttgart goes Future Fashion

Hip, modern und aufgepimpt geht die Future Fashion am Donnerstag als Sonderbereich der Fair-Handeln-Messe an den Start. Bis 8. April wird mit 30 Ausstellern aus der nachhaltigen Textilindustrie, einer Lounge mit DJ und fancy Mitmachaktionen in die Halle 7 gelockt.

Stuttgart – Auch im Städtle wird Fair Fashion immer beliebter. Trotzdem oder gerade deshalb wolle man faire Mode noch tiefer ins Bewusstsein der Menschen rufen, so die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), die als fachlicher und ideeller Träger hinter dem Ganzen steht. Katharina Hollaus betont: „Wir wollen auch in Sachen Mode Aufklärungsarbeit leisten.“ Dafür wurde die Future Fashion ins Leben gerufen.

Fair-Fashion-Vorträge und Upcycling

Was darf auf der Future Fashion erwartet werden? Zum einen diverse Vorträge und Filmvorführungen zum Thema Fair Fashion. Zu Gast ist unter anderem das Label Kipepeo, das seine Biotextilien fair, nachhaltig und transparent in Ost-Afrika produziert. Gegründet wurde es von dem Stuttgarter Martin Kluck, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, Schulkinder in Tansania zu unterstützen.
Außerdem werden im eigenen „Future Fashion Forum“ täglich sogenannte Keynote-Speaker zu Wort kommen und Spannendes zu berichten wissen, heißt es weiter von der SEZ. Eine Lounge mit DJ lädt zum Abhängen ein, zwei Aktionen zum Mitmachen. Altkleider können im Messebereich gegen Gutscheine eingetauscht werden. Zusätzlich finden am Donnerstag und Freitag Workshops statt. Dort kann, darf, soll alten T-Shirts zu neuem Glanz verholfen werden.

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Raus aus der Öko-Schublade

Der Trend, dass Menschen wissen wollen, woher ihre Kleidung kommt und wie sie hergestellt wurde, sei zu spüren. Auf diesen Zug wolle man bei der SEZ aufspringen und mit der Future Fashion faire Mode erlebbar machen. „Slow Fashion ist schon lange raus aus der Ökoschublade. Es gibt viele junge Labels, die Lust auf Fair Fashion machen“, betont Hollaus. Dazu gehört unter anderem Eyd. Das Stuttgarter Modelabel kommt minimalistisch und modern daher und setzt sich für ehemalige Zwangsprostituierte in Indien ein.

Und hier ist die Future Fashion zu finden...

...als Sonderbereich der Fair-Handeln-Messe

in Halle 7

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