Frühstücks-
kultur im Gardener‘s Nosh

Stuttgart ist um eine besondere Frühstückslocation reicher: The Gardener‘s Nosh macht die erste Mahlzeit des Tages zum Ereignis.

Für die einen ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages, für die anderen eher noch der Feierabenddrink am Tresen. Ein Ort, der beide Geschmäcker gleichermaßen bedient, ist das neue Lokal The Gardener‘s Nosh an der Calwer Straße.

Gutes Frühstück ist selten!

Das neue Gesicht am oberen Ende der Calwer Straße hat es sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen Da Maurizio gemütlich gemacht. Und der hochgeschätzte Italiener ist nicht wiederzuerkennen: Elegantes dunkles Grün (daher der Gärtner im Namen), dazu viel Gold, Kristallgläser, edles Besteck, ein ausgefeiltes Beleuchtungskonzept und mehr als nur ein Händchen für Details und Ästhetik: The Gardener‘s Nosh könnte man ohne größere Schwierigkeiten vom Rotebühlplatz nach Williamsburg verfrachten – und würde die trendbewussten Menschen auch dort allein visuell überzeugen.

Das hat seine Gründe, wie Geschäftsführer Pascal Schwer bei einem morgendlichen Espresso im Nosh zu berichten weiß: „Ich hatte dieses Objekt schon länger im Auge und wusste auch, dass Da Maurizio den Vertrag aufgeben will, weil die Zukunft des Hauses unsicher war“, erzählt er. „Als ich gerade mit meiner Frau in New York war, kam der Anruf, dass ich es übernehmen könnte. Wir saßen gerade in einem dieser angesagten Frühstückslokale dort und wussten beide sofort: So etwas wäre in diesem Objekt und in dieser Stadt genau das Richtige!“

Qualität hat ihren Preis

Machen wir uns nichts vor: Schwer hat Recht. Zwar bieten unzählige Lokale Frühstück oder Brunch an; wirklich gut ist es nicht immer. „In der heutigen Zeit ist es eben nicht mehr getan, den Teller mit etwas Kresse zu garnieren“, so Schwer, der den Laden gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Philipp Ruof führt. „Da muss schon mehr kommen.“ Für dieses mehr, diese „extra mile“, wie die Engländer sagen, will The Gardener‘s Nosh fortan stehen. Das Pesto ist hausgemacht und ohne Nüsse, für die Tellerdeko wird Rote Beete eingekocht, es wird veganer Joghurt auf Kokosbasis hergestellt. „Vor allem am Wochenende steht das Team drei Stunden vor Ladenöffnung in der Küche, um alles vorzubereiten.“ Bei einer Ladenöffnung um 8:30 Uhr (werktags eine Stunde früher) ist das reichlich respektabel.

Sicher, das hat auch seinen Preis. Der ist angesichts der Produktprovenienz durchaus gerechtfertigt. So – und nur so kann es für Schwer funktionieren. „Ich bin überzeugt davon, dass sich Qualität auf Dauer durchsetzt“, so der 32-Jährige, der mit Ruof auch das französische Lokal Le Pastis am Österreichischen Platz betreibt. „Auch dort war es am Anfang nicht leicht, weil wir gescheite Produkte auf den Teller bringen wollen. Und gescheite Produkte“, zuckt er mit den Schultern, „kosten nun mal Geld.“ Gescheit geht es auch auf der Karte im Gardener‘s Nosh zu. Als eines der einzigen Lokale der Stadt gibt es die in den USA unverzichtbaren Eggs Benedict, dazu weitere Eierspeisen (teilweise auf frischem Brioche), Sandwiches, Pancakes, Bowls, Tajines, eine üppige vegane Auswahl und vieles Weitere aus der weiten Welt der Frühstückskulinarik – und das bis in den späten Nachmittag hinein. So erklärt sich dann auch Teil zwei des Namens: „to nosh“ bedeutet naschen.

Ein richtiges Frühstückslokal hat gefehlt

„Wir möchten eben keine abgepackte Salami aufreißen und dazu die Aufbackbrötchen in den Ofen schieben. Bei uns kommt jeden Morgen der Bäcker Frank mit einer riesigen Menge frischgebackener Teigwaren. Es gibt Bioeier, bei denen das Eigelb wirklich noch gelb ist, und guten Biolachs. Es macht uns einfach Spaß“, so der gebürtige Cannstatter, „mit guten Produkten und kleinen Manufakturen aus der Umgebung zu arbeiten.“ Was es sonst noch gibt:  Bloody Mary oder Experimente wie in Wodka eingelegter Speck oder selbstgemachte Marmelade aus frischen Kiwis und dem englischen Kultlikör Pimm‘s. „Die Möglichkeiten für ein gutes Frühstück werden in Stuttgart nicht mal annähernd ausgeschöpft“, ist Schwer überzeugt. Und möchte das Frühstückserlebnis mit The Gardener‘s Nosh durchaus revolutionieren.

Doch auch wenn es jetzt so scheint: Es dreht sich nicht alles nur um Frühstück beim Gärtner. Täglich um 14:30 Uhr wird es beim traditionellen Afternoon Tea very british, abends verwandelt sich das Nosh in eine legere Bar, die auffallend hochwertige Spirituosen kredenzt. Die macht sicher auch Spaß. Doch das Alleinstellungsmerkmal wird sicherlich die kapitale Frühstückskarte werden.

Speck in Wodka

„Wir möchten eben keine abgepackte Salami aufreißen und dazu die Aufbackbrötchen in den Ofen schieben. Bei uns kommt jeden Morgen der Bäcker Frank mit einer riesigen Menge frischgebackener Teigwaren. Es gibt Bioeier, bei denen das Eigelb wirklich noch gelb ist, und guten Biolachs. Es macht uns einfach Spaß“, so der gebürtige Cannstatter, „mit guten Produkten und kleinen Manufakturen aus der Umgebung zu arbeiten.“ Spaß machen auch die zünftige Bloody Mary oder Experimente wie in Wodka eingelegter Speck oder selbstgemachte Marmelade aus frischen Kiwis und dem englischen Kultlikör Pimm‘s. „Die Möglichkeiten für ein gutes Frühstück werden in Stuttgart nicht mal annähernd ausgeschöpft“, ist Schwer überzeugt. Und möchte das Frühstückserlebnis mit The Gardener‘s Nosh durchaus revolutionieren.

Doch auch wenn es jetzt so scheint: Es dreht sich nicht alles nur um Frühstück beim Gärtner. Täglich um 14:30 Uhr wird es beim traditionellen Afternoon Tea very british, abends verwandelt sich das Nosh in eine legere Bar, die auffallend hochwertige Spirituosen kredenzt. Die macht sicher auch Spaß. Doch das Alleinstellungsmerkmal wird sicherlich die kapitale Frühstückskarte werden.

The Gardener’s Nosh
www.thegardenersnosh.com
Öffnungszeiten:
Mo-Do
7.30 – 1 Uhr
Freitag
7.30 – 3 Uhr
Samstag
8.30 – 3 Uhr
Sonntag
8.30 – 19 Uhr

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