Eisdielen im Winter: Die Eiswerkstatt auf Locationsuche

Was machen Eisdielen eigentlich im Winter? Klar, eine Winterpause und sonst so? Die Eiswerkstatt aus Degerloch zum Beispiel hat sich auf die Suche nach einer neuen Location gemacht – und die gestaltet sich schwieriger als gedacht.

Stuttgart – „Mittlerweile könnten wir ein Buch über die vielen, oft auch skurrilen Besichtigungen schreiben, die hinter uns liegen“, berichten Sebastian Kern und Johannes Messmer von der Eiswerkstatt Stuttgart lachend und kopfschüttelnd zugleich. Ja, hinter den beiden – Sebastian hat sich mittlerweile einen Partner mit ins Boot geholt – liegt ein echter Besichtigungsmarathon. Hier und da ein vielversprechender Leerstand, dort eine hübsche Location, die man sich einfach gut vorstellen könnte, dazwischen einige Spots, die sich aus diversen Gründen nicht eignen würden. Denn ein leerer Laden und eine Eisdiele gehen nicht automatisch zusammen, es braucht eine gewisse Größe – schließlich will man im Bestfall auch in der selben Räumlichkeit produzieren beziehungsweise Eis kreieren – dann wäre ein kleines Café als Ergänzung noch schön und und und…

Die Eiswerkstatt – zwischen Reisen, Inspiration und neuer Location

Und so gestaltet sich die Winterpause für Sebastian und Johannes spannender, aber auch nervenaufreibender als gedacht. Während im Theos im Stuttgarter Norden auch im Winter – zwar mit reduzierter Auswahl – Eis verkauft wird, lässt es die Schleckerei eher entspannt angehen. „Essen, schlafen, reisen“, stehen bei den sympathischen Eis-Spezialisten Joëlle Massen und Fabiano Arganese aus Stuttgart-Ost auf dem Programm. Man freue sich schon auf die nächste Saison und habe den Notizblock immer dabei. „Wir waren gerade ein paar Tage in Porto, um uns inspirieren zu lassen, aber eigentlich kannst du dir bei allem und überall Inspiration holen“, berichten die beiden. Klingt vielversprechend.

So eine Winterpause ist offensichtlich für vieles gut und wichtig – das Konzept überdenken, die Personalfrage klären und an den Rezepten arbeiten, optimieren, resümieren. Schließlich war es auch die erste Saison für die Eiswerkstatt Stuttgart. Welche Sorten liefen am besten? Warum kamen diese so gut an? etc.

Bis zum Sommer haben die motivierten Eis-Experten noch Zeit, etwas Neues zu finden, aber eigentlich wolle man schon gerne mit und in einer neuen Location in die nächste Saison starten. Nur wo? „Wir sind schon an ein paar Spots dran, aber safe ist noch nichts“, verraten die Zwei. Die Suche geht also weiter. Im März wolle man sich dann auch nochmal ein bisschen Inspiration im Ausland holen, genauer in Italien – und das nicht nur für neue Eissorten, che bello.

Und wie soll die neue Location nun also sein? „Am besten eignen würde sich eine ehemalige Bäckerei – mit Backstube, alles gefließt, ähnliche Hygienebestimmungen“, erklärt Sebastian. Bevorzugt darf, soll, kann sich der Leerstand im Stuttgarter Westen befinden, aber die Eiswerkstatt-Crew ist offen für alle Tipps.

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