Design, Pasta und Amici: Ein Abend im Cavallino Spaghettaro

Cooles Interior-Design, good Vibes only und Freunde, die gemeinsam Pasta aus großen Schüsseln essen: Das ist jetzt möglich – im modernen Ableger des Cavallino mit dem vielversprechenden Zusatz Spaghettaro. Wir haben mit den Inhabern Maurizio Sabbatella und Tamara Vizzani sowie Designer Daniele Ferrazzano über das neue Konzept geplaudert.

Stuttgart – Immer mehr Italien-Vibes wabern nicht erst seit gestern durch Stuttgarts Straßen, es verlangt den Schwaben mehr denn je nach dolce vita und gerade ganz besonders nach einem Caffe Freddo beziehungsweise kaltem Kaffee im Kessel. Kein Wunder setzt nicht nur die Discoteca Synthetica gekonnt auf Italo-Disco-Tunes, auch die Salamici-Artists und Brüder Daniele und Michele Ferrazzano wissen von der neuen Italiensehnsucht. Apropos Salamici: Daniele, der hauptberuflich als Interiordesigner tätig ist, verpasste dem Cavallino Spaghettaro passend zum modernen Konzept einen coolen, neuen Look. Für den konnten sich die Inhaber Tamara und Maurizio nicht sofort, dafür aber jetzt – vielleicht auch dank warmer Farben – umso mehr erwärmen.

Jung und frisch – mit einer gewissen Leichtigkeit

Daraus ergeben sich zwei Fragen: Wie kam es dazu, dass Daniele das Restaurant an der Ecke Leuschner-/Fritz-Elsass-Straße designte und gibt es nicht eigentlich schon ein Cavallino? Richtig und genau dort, im „alten“ Cavallino (seit zwölf Jahren im Stuttgarter Westen beheimatet), lernte man sich kennen. Es sei direkt ums Eck von Danieles Studio DLF – „und ich habe dort auch schon die ein andere Pizza gegessen“, verrät er. Eines Abends sei Maurizio auf ihn zugekommen und habe ihm von dem Restaurant erzählt – für den Designer nach einigen Retail- und Officeprojekten, wie er selbst sagt, eine willkommene Abwechslung.

Italienisch eben!

Bei der Umsetzung habe ihm seine langjährige Gastroerfahrung als Hotelfachmann ungemein geholfen. „Im Endeffekt gibt es im Interiordesign aber festgelegte Prozesse, die sich grundsätzlich auf jede Art von Interior adaptieren lassen“, so der 36-Jährige. Und was ist im Endeffekt entstanden? „Mir war wichtig, ein Restaurant zu entwerfen, das in den Grundsätzen elegant ist, allerdings jung und frisch anmutet und mit einer gewissen Leichtigkeit ausgestattet ist. Der Gast soll sich im Cavallino Spaghettaro nicht wie in Italien fühlen, sondern sich mit Freunden oder der Familie bei einer Schüssel Spaghetti wohlfühlen – italienisch eben!“

Daniele Ferrazzano, Maurizio Sabbatella, Tamara Vizzani, Michele Ferrazzano (von links)

Die nächste Generation Italiener

Sich der Zeit anzupassen, war auch Tamara und Maurizio wichtig – locker-flockig leicht, so mag man es heutzutage eben. Und nach langen Jahren im „alten“ Cavallino war den beiden einfach mal nach etwas Modernem. „Wir haben die Möglichkeit bekommen, alles neu zu machen und natürlich die Gelegenheit genutzt.“ Mit Daniele habe man sich sofort gut verstanden, ähnliche Vorstellungen gehabt, das Cavallino Spaghettaro war also nur noch eine Frage der Zeit.

„Ich bin total happy“, freut sich Tamara. „Es ist genau das, was wir wollten.“ Sie selbst beschreibt den Look als „unkompliziert, modern plus Wohlfühlfaktor“. Es sei die nächste Generation Italiener.

Vegan, glutenfrei, Vollkorn

Auch beim Essen habe man dem Cavallino einen zeitgemäßen Touch verpasst. „Wir versuchen alle, uns gesünder zu ernähren. Vor Jahren war es den Leuten wichtiger, dass es schmeckt, mittlerweile werden Fragen wie ‚Wo kommt das Fleisch her?‘ etc. gestellt“, weiß Tamara. Die Einstellung zum Essen und zur eigenen Gesundheit habe sich verändert. Und diesen Ansprüchen will das Cavallino Spaghettaro auch gerecht werden. Spaghetti, der Name lässt es erahnen, stehen im Mittelpunkt des neuen Konzepts – und werden in großen Schüsseln (ab zwei Personen) serviert. „Man stellt die Schüssel auf den Tisch, wie bei uns in Süditalien, und jeder nimmt sich“, so Maurizio. Es gibt auch hausgemachte Nudeln. Mehr über die Gerichte erfahrt ihr bei Mahlzeit.

Und was wollen die Inhaber noch loswerden? „Wir sind total unkompliziert“, betont die leidenschaftliche Gastronomin Tamara. „Bei uns könnt ihr einen gemütlichen Abend mit Freunden und großen Schüsseln Pasta verbringen.“

Fertig. Aus. Basta.

Und hier gibt’s ein paar Eindrücke:

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