Corona: Kipepeo-Clothing will Familien in Afrika unterstützen

Seit mehr als elf Jahren verkauft Kipepeo-Clothing bedruckte Shirts und finanziert damit Schulen in Tansania und Kenia. Doch die Corona-Pandemie setzt nun auch Ostafrika zu. Label-Gründer Martin Kluck und sein Team wollen helfen und sammeln Spenden für die Familien der Kipepeo-Partnerschulen.

Stuttgart – Über elf Jahre ist es jetzt her, da erfüllte sich Martin Kluck mit seinem Mode-Label Kipepeo-Clothing einen Herzenswunsch. Er machte es sich zur Lebensaufgabe, Schulkinder in Tansania zu unterstützen – mit fair produzierten T-Shirts aus Bio-Baumwolle. Zum zehnjährigen Jubiläum spannte er die Flügel weiter und trampte von Deutschland nach Kenia, um dort ein weiteres Projekt auf die Beine zu stellen. Alles schien bestens zu laufen. Doch aufgrund der Corona-Pandemie befindet sich die Welt nun im Ausnahmezustand. Auch Ostafrika trifft die Krise hart. „Für uns ist es aktuell wichtig, schnell zu handeln. Daher haben wir einen Teil der Spendensumme bereits vorfinanziert, um vor Ort mit der Beschaffung von Lebensmitteln und der Einrichtung des Transportdienstes zu beginnen“, berichtet Martin.

Schwere Zeiten für Kipepeo-Clothing

Wie wir wissen, trifft die Corona-Krise insbesondere die kleinen, lokalen Unternehmen hart. Auch für Kipepeo ist es gerade eine schwere Zeit, weil alle Messen und Veranstaltungen abgesagt und die Shops im Einzelhandel geschlossen wurden. „Uns brechen somit fast 70 Prozent des Gesamtumsatzes weg. Wir sind uns aber sicher, dass wir diese Zeit überstehen werden. Außerdem arbeiten wir bereits seit mehreren Wochen an verschiedenen Plänen und Strategien, die wir bereits erfolgreich umsetzen, um durch diese Krise zu kommen.“

Man sei schon immer recht kreativ und erfinderisch gewesen. „Und wir sind ein starkes Team. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich“, so Martin, dessen größte Herausforderung aktuell die Balance zwischen Familie und Kipepeo ist. „Wir haben einen acht Monate alten Sohn und meine Freundin Lisi, die Infektionsepidemiologin ist, hat ihren Mutterschutz unterbrochen, um während der Corona-Pandemie zu helfen.“

Keine leichte Zeit – aber man bekommt alles hin, wenn man zusammenhält!

Foto: Kipepeo-Clothing

So könnt ihr helfen:

Die Corona-Erkrankungsfälle nehmen auch in Ostafrika täglich zu und stellen die Familien von Schülerinnen und Schülern der Kipepeo-Schulprojekte in Kenia vor große Herausforderungen. Im Vergleich zu Deutschland ist staatliche Hilfe rar und eine medizinische Grundversorgung kaum vorhanden.

Eine Gemeinsamkeit zu Deutschland gibt es aber doch: Bis auf Weiteres wurden die Schulen in Nairobi geschlossen. Somit erhalten die Kinder jedoch kein tägliches Frühstück und Mittagessen mehr. „Wir von Kipepeo-Clothing sehen uns in der Pflicht zu helfen, aber schaffen das nur mit Unterstützung! Ein schnelles Handeln ist notwendig und nur möglich solange die Fallzahlen (noch) gering sind, damit die Verbreitung des Coronavirus minimiert werden kann.“

Um diese Maßnahmen für die nächsten drei Wochen durchzuführen und so die betroffenen Familien zu unterstützen, kalkulieren wir mit einer benötigten Summe von 3000 Euro. Je nachdem wie sich die Situation vor Ort entwickelt, arbeiten wir bereits an weiteren Maßnahmen und Hilfspaketen. Wir garantieren eine hundertprozentige Weiterleitung aller Spendengelder (abzgl. der gofundme Gebühren) an unsere Partnerorganisation in Kenia.

Hier geht’s zur Crowdfunding-Kampagne >>>

Bilder: Kipepeo-Clothing

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