Ciao Cassiopeia, hallo Emil!

Das Wirtshaus am Neckar hat einen neuen Pächter und einen neuen Namen: Aus dem Cassiopeia wird ab sofort das Hallo Emil. Die grandiose Lage am Fluss bleibt natürlich dieselbe!

Stuttgart – „Lass uns doch mal nach Untertürkheim fahren.“ Das könnte ein Satz sein, den man in den nächsten Wochen öfter hört. Hier, an einem besonders lauschigen Neckar-Nebenarm, versorgte das Cassiopeia Bio-Fans lange mit regionaler Küche und großer vegetarischer Auswahl. Nun hat Konstantin Ebert (Pauli am Gerber) das Ruder am Fluss übernommen. Und steuert die Lokalität in neue Zeiten: Offiziell geht es am kommenden Donnerstag, den 31. Mai, los. Feiertag, capisce? Doch schon am Wochenende feiert die CAST-Brauerei erstmals hier draußen ihr traditionelles Sommerfest. Champions-League-Finale inklusive, hurra!

Flussneid ist überflüssig

Denn jetzt mal Hand aufs Herz: Wer von uns hat noch nicht drüber gemeckert, dass Stuttgart ein Fluss fehlt? In der Innenstadt mag es den nicht geben, das stimmt durchaus. Dennoch gibt es ihn. Und er kann sogar richtig schön sein.

Hier draußen, direkt am Bahnhof Untertürkheim (kurze S-Bahnfahrt aus der Stadt, Leute!) ist der Neckar ein begrüntes Idyll, wie man es in anderen Städten immer gern abfeiert. Aber dann doch nie Süden, Westen oder Möhringen verlässt. Dabei lohnte es sich schon – zum Beispiel für das Cassiopeia!

Schöner Chillen am Neckar.
Es ist ein Emil!

Liebling am Neckar

Jetzt vielleicht sogar noch ein bisschen mehr: Was Konstantin mithilfe von Familie, Freunden und seiner Mannschaft in den letzten vier Wochen im Grünen auf die Beine gestellt hat, könnte ein perfekter Ort werden. Für den Sommer, den Feierabend, die WM und die Neckarwelle (kommt sie? Wann kommt sie?). Die üppige Open-Air-Terrasse gefällt mit einer großen Bar aus Holz, einer ebenso hölzernen Grill-Ecke, vielen Möbeln zum Fläzen und Hängen sowie einer neu gezimmerten Hochbank für Sonnenanbeter. Und die zweite Terrasse nach hinten raus mit dem Blick ins lauschige Grün ist eh ein alleiniger Grund, öfter mal nach Untertürkheim zu fahren.

Emil hoch zwei

Das sieht auch Konstantin so, der ursprünglich aus Obertürkheim kommt. Also ein echtes Eigengewächs, das jetzt hier das Kommando übernommen hat. Und einen überaus persönlichen Namen für sein neuestes Baby gewählt hat. „Direkt nach der Schlüsselübergabe kam der Sohn meiner Schwester, Emil, auf die Welt“, erzählt er. „Da war mir plötzlich klar, dass der Laden Hallo Emil heißen muss.“

Ja, sie wollen!

Der muss zwar noch ein paar Jahre warten, bis er hier Bier trinken und Kleinigkeiten in Tapas-Form snacken darf. Der Rest jedoch darf sich schon jetzt auf gute Versorgung freuen: Werktags geht’s gemütlich zu, sonntags wird gebruncht, danach zu DJ-Mucke unter freiem Himmel gelümmelt. Der Samstag soll zunächst für Events und Feiern reserviert sein. „Wir haben schon total viele Hochzeitsanfragen“, erzählt er. „Und sogar schon die erste erfolgreich über die Bühne gebracht!“ Gut, die Laufkundschaft vom Gerber gibt es hier nicht. Dafür eine unschlagbare Lage – und keine Anwohner, die Ärger machen können. Kennt man aus West und Süd ja jetzt so nicht unbedingt. Also, ab an den Neckar. Freitag ab 16 Uhr und Samstag ab 12 Uhr wartet das CAST-Brauereifest mit Bier, BBQ, Cocktails und Livemusik. Der Sommer kann dann langsam wirklich kommen. Wir sind bereit.

> Sag Emil „Hallo!“