Bloggerin Sophie Pirrung im Stylecheck

„Weniger ist mehr“, lautet Sophies Motto in der Mode. Wir haben die sympathische Bloggerin und BWL-Studentin getroffen, um mit ihr über Mode und soziale Netzwerke zu sprechen.

Stuttgart – Was lediglich als ein Hobby angefangen hat, wurde schnell zum Beruf und einer Community mit über 170 Tausend Followern. Anfangs teilte die 22-Jährige auf Instagram ihre Outfits nur mit ihren Freunden – jeden Tag ein schneller Schnappschuss ihres Looks vor dem Spiegel. Als die Followerzahl anfing schnell zu steigen, war Sophie ziemlich überrascht: „Ich wollte eigentlich nur Outfitbilder mit meinen Freunden teilen und hatte keine Intension, daraus mehr zu machen. Damals war es aber viel einfacher als heute, in einer kurzen Zeit an eine große Community zu kommen. So hatte ich recht schnell einige Tausend Follower.“

„Instagram ist nur eine App“

Seit 2017 bloggt die gebürtige Herrenbergerin beruflich und meistert es, ihr BWL-Studium in Augsburg und Instagram unter einen Hut zu kriegen: „Ich genieße es, auf meinem Account eine positive Community zu haben. Ich verbreite meine Message immer dezent und vermeide es Reizthemen direkt anzusprechen.“ Für Sophie ist Instagram ein Netzwerk, um neue Leute kennenzulernen, sich über viele Themen zu informieren und auszutauschen.

Authentizität auf Instagram

„Man darf aber nicht vergessen, dass soziale Netzwerke eine Scheinwelt darstellen. Es werden dort eher die schönen Seiten des Lebens gezeigt. Ich lege aber großen Wert darauf, mich authentisch zu präsentieren – so wie ich im wirklichen Leben auch bin.“ Eine wichtige Message, die Sophie ihren Followern und Lesern mitgeben möchte ist, dass Instagram lediglich nur eine App ist: „Instagram ist zwar praktisch als Inspirationsquelle und für den Austausch mit Followern, aber wir sollten nicht vergessen, dass es nur eine App ist und nicht das Leben. Man sollte sich für solch eine Plattform nicht verändern und verstellen – legt häufiger mal das Handy weg und lebt mehr in dem Moment.“

In Stuttgart fühle ich mich daheim.

„Stuttgart ist zwar keine Fashionmetropole, aber egal wo man hingeht, fühlt man sich hier daheim“, so das Liebesgeständnis der Studentin an ihre Heimat. In Stuttgart kauft Sophie am liebsten im Bungalow ein: „Bungalow ist ein Multibrand-Store, der immer schöne Basics in hochwertiger Qualität hat, auch im Urban Outfitters schaue ich gerne vorbei.“

Früher hat Sophie auch viel Second Hand eingekauft: „Heute möchte ich aber bewusster an das Thema Shopping herantreten, ich finde es wichtig, nicht einfach etwas zu kaufen, weil das Geld gerade da ist, sondern nur das, was man auch tatsächlich braucht.“

Auf das Thema Nachhaltigkeit wird heute in der Modebranche immer mehr Wert gelegt – Modelabels bringen fair produzierte Kollektionen raus, immer mehr nachhaltige Brands werden gelaunched, doch Sophie betont hier erneut: „Weniger ist mehr! Ich möchte meinen Followern vermitteln, dass bewusster Konsum heute sehr wichtig ist. Kauft lieber nur ein Teil, selbst wenn es nachhaltig ist, das euch besonders gefällt, anstatt wieder dem Kaufrausch zu verfallen.“

Sophie Pirrung im Stylecheck

Zum Schluss haben wir uns natürlich Sophies Look noch genauer angeschaut und auch nach Stylingtipps gefragt: „Bei den Outfits setze ich den Fokus immer auf ein Teil und style den ganzen Look darum herum.“ Den Stuttgarter Stil findet die Studentin übrigens ziemlich sportiv: „In Stuttgart kleidet man sich eher legere, aber auch hier sehe ich oft schöne Looks im Streetstyle-Stil.“

Beim Stylecheck trägt Sophie:

Einen oversized Cashmere-Pullover von Edited – online gekauft.

High-Waist skinny Jeans von Levis aus dem Münchner Store.

Schwarze Boots von Massimo Dutti – als Inspiration diente hierfür eine der letzten Chanel Kollektionen.

Den schlichten Mantel von IRO entdeckte Sophie online.

Den Akzent in diesem Look setzt die zeitlose Tasche von Dior, die Sophie in München gekauft hat.

Schmuck: großer Ring von & Other Stories und kleine Ringe aus Sophies Kooperation mit dem Schmuckbrand Safira.

Bilder: Alla Lukashova

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