Bartek von den Orsons macht die Apfelschorle wieder cool

Sein Grober Schnitzer war nur der Anfang. Rechtzeitig zur Westallee zeigt Orsons-Rapper Bartek Nikodemski das zweite Gesicht seiner Apfelschorle.

Stuttgart – Bartek mag Erdbeeren. Das weiß jeder, der den Song „Erdbeeren Baby“ von seiner letzten EP „Servuslichkeiten“ kennt. Zur Release-Party wurde der Warteraum des I love Sushi zum Erdbeer-Happening, im Song rappt das Orsons-Viertel „Im Erdbeeranzug hüpf ich freudig durch den Park“. Ja, Bartek mag Erdbeeren. Und das ist noch lange nicht alles.

Der Apfelschnitzschneider

Bartek mag nämlich auch Äpfel. Und seine Liebe zu Äpfeln scheint noch weiter zu gehen als seine Liebe zu Erdbeeren. Denn: Bartek hat eine eigene Apfelschorle auf den Markt gebracht! Die heißt Grober Schnitzer. Entwickelt hat er die in Kooperation mit Patrickl Dietz von Dietz Fruchtsäfte – regional und vegan. Weil er eben einfach Bock auf eine Apfelschorle hatte und Dietz rein zufällig noch keine im Portfolio hatte. Das ist für einen Rapper soweit ja schon ungewöhnlich genug.

Aber Bartek ist eben nicht einfach ein Rapper. Bartek ist ein wandelndes Ideenfeuerwerk, dem es eben nicht reicht, Beats zu bauen und die deutsche Rapszene aufzumischen. Über seine Karriere und die Anfänge in Stuttgart mit den Orsons spricht er übrigens in der Multimedia-Reportage der Stuttgarter Zeitung. Den Link dazu gibt´s hier. Nun hat Bartek mit seinem Groben Schnitzer  quasi das Getränk zu seinem Song „Apfelschnitzschneider“ geschaffen. Und wenn ein Song wie dieser bei YouTube schon mal auf über 600.000 Klicks kommt, dann dürfte der Grobe Schnitzer weggehen wie frische Erdbeeren.

„Wäre natürlich schön, wenn die Leute bald alle den Groben Schnitzer trinken. Doch wir sind noch zu neu auf dem Markt, um das schon abschätzen zu können“, sagt Bartek an einem wunderbaren Sommernachmittag im Schdäffele in Stuttgart-West. „Wir sind aber sehr zufrieden, wie der Schnitzer bisher angenommen wird.“

Bartek und Apfelschorle: Liebe auf den ersten Schluck

Barteks Telefonnummer? Check!

Das kann er auch sein: Im Westen trinkt man den Groben Schnitzer in der Bar Vicino oder in der Metzgerei. Es gibt ihn in Supermärkten, bei Hallo Emil und sogar in der Wilhelma. „Das freut mich echt, denn ich glaube, auch die Kids feiern den.“

Das kann gut sein. Die erste Charge der Apfelschorle kommt nämlich mit 100 verschiedenen Etiketten vom Band. Jedes von ihnen wurde von Benni Erbsland gestaltet. Der feiert die Apfelschorle an sich wie jeder vernünftige Mensch. „Die vielen unterschiedlichen Etiketten machen die Apfelschnitz-Schorle zu einem großartigen Spielplatz. Sowohl für mich als Grafiker als auch für den Apfelschnitz-Schorlen-Trinker. Schöne Wolkenfotos? Check. Kunstgedöns? Check. Barteks Telefonnummer? Check. Nacktfotos von Stuttgarter Lokalpolitikern? Ch-check!“

Apfelschorle live auf dem Marienplatz

Der Grobe Schnitzer ist auch das perfekte Mixgetränk“, verrät Bartek weiter. Auf der Westallee können alle live dabei sein, wenn der Grobe Schnitzer sein zweites Gesicht offenbart. Wie das geht? Abtrinken und mit Gin auffüllen zum Beispiel.

Das Abtrinken macht schon als #abtrinken die Runde (kein Scheiß), zur Feier des Apfels wird Bartek auf dem Marienplatzfest sogar live spielen. Allerdings weder den „Apfelschnitzschneider“ noch „Erdbeeren Baby“. Nein, natürlich die extra geschriebene Nummer „Grober Schnitzer“. Eine Apfelschorle mit einem eigenen Song? Das Internet kann dichtmachen. Wir haben alles gesehen. Mehr Bartek gibt es hier: www.facebook.com/bartekshirt

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