Das sind die coolsten Eisdielen im Kessel

Wenn der Frühling Vollgas gibt, dann brauchen wir eine Abkühlung der etwas anderen Sorte. Die Sonne lockt nach draußen, gut dass der Kessel auch richtig gutes Eis kann. Wir haben die coolsten Eisdielen in Stuttgart für euch zusammengefasst.

Stuttgart – Eis, Eis, Baby – 2019 kratzten die Temperaturen schon früh an der 18-Grad-Marke. Kein Wunder lechzte man deshalb bereits im Februar nach einer Abkühlung, die nur so auf der Zunge zergeht und zwar Gelati, Ragazzi. Einige Eisdielen hatten schon offen, während sich die Sonne von ihrer schönsten Seite zeigte, andere starteten feucht-fröhlich in die Eis-Saison. Vom diesjährigen Frühling können wir noch einiges erwarten, unter anderem richtig gutes Eis.

Karamell-Salz trifft auf Cookies

So oder so steht fest: Nach coolen Eis-Spots muss man im Kessel nicht lange suchen. Ob hip oder traditionell italienisch, bestückt mit außergewöhnlichen Sorten oder einfach ganz klassisch reiht sich eine Eisdiele an die andere. Und das Milch-Eis beziehungsweise Sorbet schmeckt, ob im Becher oder in der Waffel. Auch wir Stadtkinder können gar nicht genug bekommen von der süßen Versuchung – vor allem bei bester Aussicht.

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Die Kulturinsel ist wieder am Start

Es wirkte ruhig auf der Kulturinsel. Doch langsam kehrt wieder Leben ein und es gibt gute Neuigkeiten: Die ersten Veranstaltungen auf der Insel sind spruchreif.

Stuttgart – In Bad Cannstatt geht so einiges, auch sonntags – und bald auch wieder auf der Kulturinsel. Ein Politik-Blind-Date trifft auf Yoga und Breakdance, Oper auf Trap und ein neues Künstlercafé auf Urban Gardening. Ja, es geht wieder rund auf der Insel. Und das freut uns. Denn für gefühlte Ewigkeiten hing hier alles in der Schwebe. Man stellte sich lange die Frage, wie es weitergehen würde, unter anderem auch, weil ein Teil des alten Zollamt-Gebäudes weichen musste. Nun geht es aber hochmotiviert weiter – mit einem prall gefüllten Programm.

Mehr Vielfalt auf der Insel

Die Kulturinsel gibt dem von der Stadt Stuttgart geförderten #Willkommensraum ein neues Zuhause. Durch den Umzug in neue Räumlichkeiten werde es künftig noch mehr Platz geben, um zur Integration geflüchteter Menschen und zur Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts beizutragen.

Alles neu im Künstlercafé

Der Startschuss fällt im Mai. Jeden Sonntag öffnet der Willkommensraum für das Künstlercafé seine Türen und bietet dabei ein regelmäßig wechselndes Programm. Von Ausstellungen über Live-Musik oder Lesungen bis hin zu Rauminstallationen und Workshops ist alles möglich. Jeder ist eingeladen, seine Kreativität im Rahmen des Künstlercafé zu entdecken und auszuleben – oder als Gast die Darbietungen der anderen auf sich wirken zu lassen. Ihr habt eigene Vorstellungen und Ideen? Dann kontaktiert die Kulturinsel: aktiv@kulturinsel-stuttgart.org

Trommeln, Yoga und Breakdance

Multikulti im Café International

Das Café International soll ab Mai ein offener Raum für alle sein, um den Austausch zwischen den Kulturen und Nationen zu fördern. Im Zentrum steht dabei immer voneinander und miteinander zu lernen und dadurch ein Gemeinschaftsgefühl entstehen zu lassen. Bereits jetzt stehen viele Ideen im Raum. So soll im Rahmen des Cafés eine Beratungsstelle an den Start gehen, die im Umgang mit Asylanträgen, Briefen und Verträgen unterstützend zur Seite steht.

Über ein Sprachtraining-Angebot soll Erleichterung bei alltäglichen Dingen, wie etwa dem Kauf eines Tickets, geschaffen werden. Weitere Ideen sind gemeinschaftliches Kochen durch Kooperation mit Foodsharing sowie gegenseitiger Austausch bei Kaffee, Musik und Snacks. Stattfinden wird das Café International jeden Samstag ab 15 Uhr im Willkommensraum auf unserer Insel.

Westafrikanische Stimmung durch den Trommelworkshop

Auch in diesem Jahr werden wieder Trommelrhythmen auf der Insel zu vernehmen sein, denn der Workshop mit Bakary Koné geht in die dritte Runde und wird im Rahmen des Willkommensraum neu in Szene gesetzt! Denn ab sofort können jeden ersten Montag im Monat Geflüchtete und Nachbarn umsonst vorbeikommen, um zusammen die unterschiedlichsten Rhythmen auf der traditionellen Djembe zu erlernen. Auf einen Hauch von Westafrika könnt ihr euch an jedem Montag ab 19 Uhr freuen.

Von Sonnengruß über Kobra und Krieger 

Ab dem 9. Mai wird es auf der Kulturinsel im Rahmen des Willkommensraumes einen Yogakurs im Angebot geben. Das Besondere: Es gibt keine verpflichtende Kursgebühr, sondern jeder darf der Lehrerin Sonja Hradetzky am Ende des Kurses eine freiwillige Spende hinterlassen. Damit wolle man den Kurs auch für Geflüchtete leicht zugänglich machen und so den Zugang zu Yoga für Menschen aller Einkommensschichten öffnen. Die Plätze sind begrenzt, Anmeldung erfolgt unter: sonja_hradetzky@web.de. Mitzubringen ist nur eine Matte.

Lust auf Breakdance?

Möglich macht das der Verein Underground Soul Cypher – ein Zusammenschluss aus Künstlern und an Hip-Hop orientierten Initiativen und Veranstaltern für eine regionale Kulturförderung. Einmal im Monat wird der Verein im Rahmen des Willkommensraum auf unserer Insel einen Breakdance-Workshop anbieten. Wie auch beim Yogakurs gibt es keine verpflichtende Kursgebühr.

Inselgrün erwacht

Nicht nur die Gestaltung des Willkommensraums nimmt Fahrt auf. Auch der Urban Garden Inselgrün macht sich bereit für die kommende Gartensaison. „Unser #Helfertreff sprüht bereits vor Ideen und steckt voller Motivation, um die neue Gartensaison lebhaft zu gestalten“, heißt es von der Kulturinsel. Seit April findet der Treff wieder an jedem zweiten und vierten Sonntag (14 – 18 Uhr) im Monat und zusätzlich jeden letzten Mittwoch (18 – 20 Uhr) im Monat direkt auf der Insel statt.

Um dem Helfertreff eine neue Heimat zu geben, wurde extra eine Garten-Werkstatt auf der Insel eingerichtet. Aktuell wird beispielsweise ein Gewächshaus im Garten angelegt. Auch die Themen Hydroponik und vertikales Gärtnern werden zukünftig im Fokus stehen. Wenn ihr Holz, Steine, Keramik und bepflanzbare Behälter zu verschenken habt oder Teil der Garten-Crew werden möchtet, dann kontaktiert die Kulturinsel über: aktiv@kulturinsel-stuttgart.org

Lernen im Garten – die Wildkräuterführung

Auch dieses Jahr wird im Garten nicht nur Neues angepflanzt, sondern auch wieder geerntet und Wissen vermittelt. Daher freue man sich, dass Birgit Haas auch 2019 wieder ihre Wildkräuterführung im Garten anbietet. „Erfahrt alles rund um Wildkräuter und freut euch auf eine anschließende Verköstigung.“ Der erste Termin steht schon fest: Am 11. August startet die erste von vier geplanten Führungen.

Der Frühling wird elektronisch

Mit dem Frühjahrserwachen von Inselgrün werden ab Mai auch wieder melodisch elektronische Klänge den Garten erfüllen.

Am 18. Mai macht sich Redirection erneut dazu auf, einen Ort der Gemeinschaft zu kreieren, der zum Genießen elektronischer Klänge einlädt. „Freut euch auf einen entspannten Tanz mitten im Grünen und begrüßt die Frühjahrsonne“, heißt es von der Kulturinsel.

Experiment Theater: Open-Air Trapoper auf der Insel

Ein weiteres kulturelles Highlight können wir euch auch bereits heute verraten: Das experimentelle Theaterlabel „Tacheles & Tarantismus“ kehrt im Sommer mit einer neuen, spannenden Produktion zurück auf die Kulturinsel. Nach ihrem Erfolg mit dem Technotheater „Surreale Realität“ im Vorjahr, feiern sie mit ihrem Stück „Ubu – Eine Trapoper“ ihre Rückkehr auf die Insel. Die Premiere des Stücks findet am 29. August statt – und zwar Open-Air!

Bunt, vielfältig und sozial

Blind-Date und Politik passen nicht zusammen? Am 19. Mai beweist der Verein „Zirkus Mutter Erde“ in Kooperation mit der Kulturinsel Stuttgart und der politischen Initiative „Unsere Zukunft“ auf unserer Insel das Gegenteil und bereitet euch auf die anstehende Kommunalwahl am 26. Mai vor! Von jeder Liste wird ein Kandidat eingeladen, der sich euch auf der Bühne präsentiert – und zwar maskiert, also völlig anonym!

Überzeugt euch der Kandidat? Dann lasst ihn weitersprechen! Was aber, wenn die Inhalte nicht euren Nerv treffen? Dann habt ihr als Publikum die Macht, den Politikern jederzeit direkt euer Feedback zu geben. Eure Chance um herauszufinden, wo ihr am 26. Mai bei der Kommunalwahl euer Kreuz machen wollt!

Entdeckt die Kulturinsel und jede Menge geniale Projekten aus Stuttgart und Umgebung – am 30. Mai beim KIS-Tag. Dabei erhalten Initiativen und Projekte die Möglichkeit sich zu präsentieren.

Ihr wollt mit eurem Verein oder eurer Initiative Teil des KIS-Tages werden? Dann bewerbt euch beim Kulturbüro Sorglos unter kontakt@kulturbuero-sorglos.de und präsentiert euch und eure Anliegen am 30. Mai auf der Insel.

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10 Tipps für eine gesunde Mittagspause

Die Mittagspause kann mehr als Kantinen-Kulinarik, Meal-Prep und Sitzfleisch-Training. Wir zeigen euch, wie ihr gesund durch den Mittag in Stuttgart kommt.

Stuttgart – Keine Frage, das Sitzfleisch wird in den meisten Jobs bis zum Anschlag trainiert. Ob im Büro, Meeting oder der Mittagspause – im Sitzen sind wir wahre Weltmeister. Nicht gerade eine Glanzleistung, oder? In den Pausen gönnen wir uns dann meistens noch einen überzuckerten Kaffee gepaart mit ein paar „Süßis“ – natürlich sitzend. Schlecht. Dabei gibt es in Stuttgart doch so viele Alternativen, die uns nicht nur aktiv werden lassen, sondern uns auch kulinarisch fit machen – Fitness-Bowls und Smoothies treffen auf Meditations- und Yoga-Einheiten. Oder wie wär’s mal mit einem Spaziergang in den Parks der Stadt oder gar einem kurzen Walk auf dem Blaustrümpflerweg?

Healthy Living – auch mittags

Ja, es geht schon einiges im Kessel, das gut für Körper und Geist ist. Da bleibt nur noch die Frage zu klären: Habt ihr Bock auf healthy living in der Mittagspause? Dann kommen jetzt unsere Tipps für einen gesunden Lunch-Break.

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Sonntags in Bad Cannstatt: Unser Survival-Guide

Ja, in Bad Cannstatt geht so einiges – und das nicht nur wenn gerade mal wieder Rummel auf dem Wasen ist oder der VfB spielt – ja, auch sonntags. Hier kommen unsere Tipps, wo man gut essen, schlendern oder sich einfach die Zeit vertrieben kann.

Stuttgart – Jeden Sonntag das gleiche Dilemma: Da will man mal einen neuen Stadtteil bzw. -bezirk erkunden, gut essen und etwas erleben, hat aber Angst vor verschlossenen Türen zu stehen. Keine Sorge, wir wissen, dass in Bad Cannstatt sonntags so einiges geht. Für den Kater-Brunch zum Beispiel gibt es nicht nur eine Anlaufstelle und auch Streetart-Fans kommen voll auf ihre Kosten – Straßen-Künstler Jeroo etwa hat sich bereits mehrfach im Umkreis der Hall of Fame verewigt.

Wilhelma, Wasen und Weinstuben

Sonntags kann man sich also ruhig mal was trauen und bis Bad Cannstatt „raus“ fahren – ist ja jetzt nur noch eine Zone. Whoop whoop. Was es da so zu erleben beziehungsweise zu erschlemmen gibt, folgt in einer bunt-gemischten Zusammenstellung – fast so abgefahren wie Wilde Maus auf dem Wasen, aber eben nur fast.

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Auf dem Blaustrümpfler
-weg Stuttgart neu erleben

Es gibt kaum etwas Schöneres als das Gefühl, in der eigenen Stadt zu verreisen – und das geht am besten zu Fuß. Deshalb sind wir den Blaustrümpflerweg (an)gegangen und waren begeistert.

Stuttgart – „Into the blue“ lautet an sonnigen Tagen die Devise. Denn wir haben uns „D’Heslacher Blaustrümpfler“ vorgenommen und waren mehr als begeistert. Den Weg säumen schönste Aussichtspunkte, Seilbahn und Zacke und ganz viel Natur, mitten in der Stadt. Es ist unüberlesbar: Ja, wir sind Fans. Unser Stuttgart ist halt doch immer wieder für eine Überraschung gut. Und so nehmen wir euch mit, auf einen besonderen Ausflug durch den Kessel – so blau, blauer geht’s nicht – die Rede ist vom Himmel, isch klar, gell?!

Go West, Richtung Süd

Ach ja, beim Gedanken an den Blaustrümpflerweg kann man nicht anders und muss schwärmen. Eine schöne Strecke, die Stuttgarts Süden von seiner besten Seite zeigt. Da wir im Stuttgarter Westen wohnen, sind wir über die Schwabstraße, am Schwabtunnel entlang, die Treppen hinauf, auf der Hasenbergsteige gelandet. Da hat man im Grunde genommen, die ersten vier Stationen schon verpasst (s. Karte unten) – kann das aber am Ende noch nachholen. Ein bisschen (mehr) bergauf folgt dann auch schon der (für uns) erste Aussichtspunkt mit Stuttgart-West zu Füßen. Jetzt schön aufmerksam bleiben und die Abzweigung auf den Blauen Weg (Ja, der heißt wirklich so!) nicht verpassen. Was für ein toller Weg ist das denn? Immer wieder erblickt man den Stuttgarter Fernsehturm und hat nun Heslach vor Augen.

Dann wird’s nochmal knifflig: Denn die blauen Strümpfe auf kleinen Schildern, die den Weg kennzeichnen, sind nicht immer offensichtlich ersichtlich. Bei einer ganz bestimmten Abzweigung mitten in einem Wäldchen führt ein Weg nach oben Richtung Birkenkopf, Bärenschlössle und Co. – der Weg nach unten ist aber richtig. Da kommt man am alten Heslacher Bahnhof vorbei und landet schließlich am Südheimer Platz, direkt bei der U-Bahn-Haltestelle. Ein paar Meter nach rechts Richtung Heslach Vogelrain dann das nächste Highlight: die Seilbahn (Ticket: Kurzstrecke). Eine kurze Fahrt später ist man auch schon am Waldfriedhof* und läuft Richtung Dornhaldenfriedhof.

Aufgepasst: Wir sind nach der Eugen-Dolmetsch-Straße falsch – nach unten – abgebogen. Und schließlich in Heslach gelandet. Was zwar auch ganz schön war, aber auch schade. Denn geht man den Weg richtig, folgen Aussichtspunkte mit bestem Blick auf den Kessel, eine Fahrt mit der Zacke und man landet auf dem coolen Marienplatz. Von dort aus kann man dann die versäumten Anfangsstationen Lapidarium und Biergarten auf der Karlshöhe nachholen. Aber das bietet sich wahrscheinlich nur an, wenn man im Westen wohnt.

Wer etwas auf sich hält, der siedelt in Degerloch an – zumindest für die letzte Anschrift: die auf dem Waldfriedhof. So witzelt der Volksmund. Denn Stuttgarts Waldfriedhof, auf einer Halbhöhenlage zwischen Heslach und Degerloch gelegen, birgt nicht nur die Gräber einst wichtiger Personen und Persönlichkeiten aus Stadt und Land, er bildet auch eine Sehenswürdigkeit für sich. (Quelle: SSB)

Der ganze Weg ein Highlight

Ja, den Blaustrümpflerweg sollte man sich unbedingt mal vornehmen – egal, ob neu im Kessel oder schon immer in Stuttgart sesshaft. Die Stadt so zu entdecken als sei man ein Tourist – was gibt es Schöneres? Jetzt lassen wir aber lieber Bilder sprechen. Viel Spaß!

Der Heslacher Blaustrümpflerweg

SSB / Der Schwäbische Albverein

Legende

  1. Marienplatz
    Zahnradbahn, U1, U14, 41
  2. Karlshöhe, Lapidarium
  3. Karlshöhe mit Aussicht auf die Innenstadt, Biergarten
  4. Denkmal Johann Georg Fischer, schwäbischer Dichter 1816-1897
  5. Aussichtspunkt auf den Stuttgarter Westen
  6. Aussichtspunkt mit dem schönsten Blick auf den Stuttgarter Süden
  7. Abzweig zum Birkenkopf, Bärenschlössle, Rot- und Schwarzwildpark
  8. Lehrgarten des Bürger- und Gartenbauvereins Heslach
  9. Seilbahn Talstation
    Südheimer Platz U1, U14
  10. Seilbahn Bergstation, Waldfriedhof mit Ehrengräbern
  11. Dornhaldenfriedhof mit ehemaliger Schießbahn
  12. Aussichtspunkt
    Haigst (Santiago-de-Chile-Platz), Aussichtspunkt auf Stuttgart Mitte, Zahnradbahn,
  13. Fußweg zur U5, U6, U8, U12 (Haltestelle Weinsteige), Fußweg zur Waldau und zum Fernsehturm

Fakten und Informationen

Reine Gehstrecke ca. 7,5 km
Reine Gehzeit ca. 2,5 Std.

Bei Fragen und Anregungen zum Blaustrümpflerweg ist die Ortsgruppe Heslach des Schwäbischen Albvereins Ansprechpartner.

Tel.: 0711-245589 oder 0711-6875073

Der Schwäbische Albverein ist der größte Wanderverein Europas. Zu seinen Schwerpunkten gehören Wanderungen für Jugend, Familien und Senioren, der Natur- und Umweltschutz und die Landschaftspflege. Ein Anliegen ist aber auch die Heimatkunde, Volks- und Brauchtum und die Jugendarbeit. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums im Jahr 2004 wurde der Blaustrümpflerweg von der Ortsgruppe Heslach angelegt.

Quelle: Der Schwäbische Albverein

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Besuch im Kessel: Der Stuttgart-Guide für Eltern

Eure Eltern oder auch Schwiegereltern (in Spe) kommen euch im Kessel besuchen? Kein Problem! Wir Stadtkinder wissen, mit welchen Stuttgarter Locations ihr punkten und wo ihr auch mal eine ruhigere Kugel schieben könnt.

Stuttgart – Ja, auch die Eltern beziehungsweise Schwiegereltern (in Spe) wollen und sollen beim Besuch im Kessel bespaßt werden – nur nicht ganz so wild und hemmungslos wie die Freunde, sondern eher eine Nummer ruhiger. Da kann man es gern auch mal gemütlich angehen lassen, verstärkt die „Öffis“ nutzen oder einfach mal auf einem Bänkle verweilen.

Relax, take it easy!

Was Eltern lieben? Zum Beispiel Aussichtspunkte, Tier-Begegnungen mit Alpakas und guten Kaffee oder Wein – und das hat Stuttgart allemal zu bieten. Obendrauf gibt’s Stadtrundfahrten der etwas anderen Art und nahegelegene Ausflugsziele ins Grüne. Was uns da so alles eingefallen ist und wo es uns selbst mit Mama und Papa hinzieht, haben wir für euch zusammengefasst.

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Das sind Stuttgarts schönste Radtouren

Der Frühling startet gerade so richtig durch, die Sonne scheint, die Vibes stimmen – mehr als ein Grund, um euch mal die schönsten Radstrecken im und rund um den Kessel zu zeigen.

Stuttgart – Die Fahrrad-Demo Critical Mass zieht jeden ersten Freitag im Monat zahlreiche Radfahrer auf Stuttgarts Straßen, am 13. April durften bei der Kidical Mass auch die Kids ran. Das Städtle kann also mehr als Autos und Feinstaub und zwar alles rund ums Fahrrad. Und weil der Frühling gerade so richtig in Fahrt kommt, trinken wir nicht nur unseren Kaffee am liebsten in der Sonne, sondern schwingen uns auch gern mal aufs Bike.

Rollen mit den Besten

Fahrradfahren im Kessel ist also nicht erst seit gestern ein Thema und wird gepusht und gefördert – nicht nur durch neue Radwege der Stadt, die gar nicht mal so gut ankommen, anderes Thema. D’Hauptsach‘ isch: Radeln in Stuttgart ist beliebt und kann auch richtig Spaß machen. Das bestätigen sechs ambitionierte Fahrradfahrer, die uns ihre Lieblingsstrecken rund um Stuttgart verraten haben.

Zum Siebenmühlental mit Roman

Roman Högerle bezeichnet sich selbst als „Frei-Schnauze“-Fahrer. Der 34-Jährige aus Stuttgart-Ost machte mit seinem Film „Kesselrollen“ von sich reden, der von der Rad-Szene in Stuttgart handelt und diesen Donnerstag auch im Stadtpalais gezeigt wird. Dort wird der ambitionierte Biker, der selbst sechs Fahrräder besitzt und jeden Tag 23 Kilometer radelnd zur Arbeit bezwingt, auch diesen Mittwoch auf dem Podium sprechen und hat für Samstag die oben beschriebene Schnitzeljagd „Alleycat“ mit seiner Kesseln-Crew organisiert. Ach ja, bei der Critical Mass mischt und radelt er auch so oft mit wie es geht – mehr Bike-Präsenz in Stuttgart geht fast nicht. Dass sich Roman das Jedermann-Rennen bei der Deutschlandtour, der deutschen Tour de France, nicht entgehen lässt, ist mehr als logisch oder?

Kesselrollen-Crack Roman Högerle

Von Stuttgart-Ost in die Täler:

Als Frei-Schnauze-Fahrer sind Routen eigentlich nicht mein Ding. Aber eine schöne Strecke ist die ins Siebenmühlental. Gestartet wird im Stuttgarter Osten, dann geht es durch die Stadt und Kaltental. Die Route führt vorbei am Bärensee und später an der Eselsmühle, wo man auch schön einkehren kann. Dann weiter über Waldenbuch ins Aichtal fahren und schon ist man in Schönaich. Wir fahren immer viel auf der Straße, weil wir mit dem Fixed Gear oder Rennrad unterwegs sind. Da kann man sich aber auch schöne und ruhige Straßen heraussuchen.

Tipp: Wer Stuttgarts Hügel meiden will, kann hier auch flach fahren, am Neckar entlang ist das zum Beispiel kein Problem.

Auf nach Esslingen mit Toni

Toni Michel ist 34 Jahre alt, Digitalisierer und Gründer von sdox.io. Als Jugendlicher ist er oft und viel mit dem Mountainbike unterwegs gewesen, seit über einem Jahr lässt er die alte Liebe wieder aufleben: mit einem Hardtail von Cube. Das Fahrrad fügt sich nahtlos in das, wie er selbst sagt, Spießerglück des Jungunternehmers ein – vom Einkauf im Bio-Supermarkt bis zur knackigen Radtour.

Entdecksungsbiker Toni Michel

Von Stuttgart-Süd nach Esslingen:

Die Strecke hat es in sich. Man sollte sich in etwa drei Stunden einplanen und Kondition mitbringen. Gestartet wird im Stuttgarter Süden, genauer Heusteigviertel, dann geht es über den Schlosspark bis an den Neckar.

Ganz schön hässlich

Dort, am industrieverbauten Neckar, befindet sich der hässlichste Teil Stuttgarts – mit einem viel zu schmalen Fahrradweg. Doch der Weg lohnt sich, denn er führt ins beschauliche Esslingen mit seiner schönen Altstadt und den Fachwerkhäusern, wo man sich unbedingt ein Eis gönnen sollte.

Der Kontrast macht’s! Denn der Rückweg über die Esslinger Weinberge bis zur Grabkappelle ist umso schöner, aber auch knackig. Denn es geht hoch hinaus. Der Ausblick entschädigt aber für Anstieg, Schweiß und Atemnot.

Mit dem E-Bike on Tour mit Kathrin

Kathrin Schall cruiste schon als Studentin gern mit dem Bike durch die Gegend, damals noch in Karlsruhe. Mittlerweile schwingt sie sich seit einem Jahr wieder leidenschaftlich gern auf den Sattel, allerdings von einem E-Bike. „Wegen den Stuttgarter Hügeln“, erklärt sie. Diese Art Fahrrad mache sie einfach glücklich. „Ich ertrage es sehr gut, wenn andere sich darüber lustig machen, dass ich ein E-Bike habe. Jeder, der mal mitgefahren ist, will auch eines“, sagt Kathrin lachend.

E-Bike-Fan Kathrin Schall

Von Degerloch nach Stuttgart-West:

Mit dem E-Bike fange ich gerade an, die Stadt neu zu erkunden und entdecke dabei Ecken, in die es mich ohne Rad wahrscheinlich nie verschlagen hätte. Eine meiner Lieblingstouren führt von Degerloch über Sillenbuch, Plieningen, Möhringen, Vaihingen und durch den Wald nach Stuttgart-West. Einplanen sollte man etwa einen halben Tag, vor allem wenn man wie ich einen Zwischenstopp auf einem Straßenfest einlegt.

Eis essen und Eichenhain

Die Highlights sind Eisessen in Sillenbuch bei Timone (lag auf dem Weg) und der schöne Eichenhain, ein Naturschutzgebiet zwischen dem Westrand des Stadtteils Sillenbuch und der Mittleren Filderstraße. Die Tour kann auch locker ohne E-Bike gemacht werden!

Dem Sonnenuntergang entgegen mit Susann

Susann Obluda, Baujahr 83, wohnt mittlerweile in München und ist rad- und generell sportbegeistert (Feld-und Hallenhockey). Unterwegs ist sie mit dem Rennrad, Mountainbike, Trekking oder alten Oldschool-Stadtrad und Fully. „Alles da was man zum Leben in Balance benötigt“, findet Susann. Stuttgart sei ihre erste (Stadt-)Liebe und die Stäffele genauso wie das besondere in den Kessel raus- und reinfahren würden ihr fehlen. „Aber dafür sind die nahen Berge, die Seenlandschaften und alles um und an der Isar wesentlich reizvoller – vor allem für Fahrradfahrer.“

Rennrad-Fan Susann Obluda

Meine Tour dauert etwa zwei Stunden und startet in Stuttgart-West. Von der S-Bahn-Haltestelle Schwabstraße geht es hinauf zur Karlshöhe. Dort kann ein Zwischenstopp im schönen Biergarten mit Blick über den Kessel eingelegt werden. (Zugang über die Treppe am Schwabtunnel oder über die Hasenbergsteige und/oder Hohenzollernstraße.)

Höhenmeter sammeln

Nachdem der Ausblick von der Karlshöhe aus genossen wurde, geht es runter in den Süden zum Marienplatz. Wer will, kann hier in die Zacke einsteigen. Für mich war das nie eine Option, schließlich wollte ich auf dieser Tour Höhenmeter sammeln.

Der innere Kompass

Vom Marienplatz aus ist das nächste Ziel der Fernsehturm. Macht das Sinn? Keine Ahnung! Ich fahre meist nach dem inneren Kompass. Zwei Straßennamen, die mir auf dem Weg zum Fernsehturm begegnet sind: Albert-Schäffle-Straße mit sechs Prozent Steigung und dem Ziel Gänsheidestraße. Das ist die Ecke, an der die Zacke hoch zur Geroksruhe fährt. Auf den nächsten 500 Metern darf eine knackige Steigung (13- und 15-prozentig) erwartet werden – so etwas gibt es im Münchner-Stadtgebiet nicht. Der Ausblick von dort oben ist mit Sonnenuntergangs/-aufgangs-Stimmung dafür wirklich beeindruckend und nachhaltig.

Oben am Platz angekommen, geht es bei einem weiteren kurzen und knackigen Anstieg zum Fernsehturm oder (weil verdient) mit Tempo die Weinsteige hinunter, um dann zum Schluss am Teehaus im Weissenburgpark mit weiterem Sensationsblick die Tour ausklingen zu lassen.

Heimweg: Bopser – Charlottenplatz – Henkersplatz – Stadtmitte – Berliner-Platz – Russischorthodoxe-Kirche – Hölderlinplatz

 The Kessels finest mit Dennis

Dennis Özer ist Grafik-Designer und Stadtführer bei Stuttgarterleben (einer der drei Gründer), wo auch eine Stadttour für E-Biker angeboten wird. „Ich fahre täglich Fahrrad und finde Stuttgart muss fahrradfreundlicher werden“, betont der Tour-Guide. Aktuell habe er nur ein Rad, dafür sei es aber sein ganzer Stolz. „Den Rahmen hatte ich einer Freundin abgekauft. Bei ihr war er sehr lange im Keller gestanden. Danach habe ich dann Stück für Stück mein Traum-Velo zusammengestellt.“ Da Dennis kein, wie er selbst sagt, sehr geschickter Zweiradmechaniker ist, habe er es in professionelle Hände übergeben (Basis Fahrradwarenladen am Olgaeck). „Ich fahre seit meinem sechsten Lebensjahr Fahrrad, ein einschneidendes Erlebnis beim Erlernen des Radfahrens war der Frontalzusammenstoß mit einem Garagentor“, berichtet er lachend.

Rad-Tour-Guide Dennis Özer

Zwischen Teehaus, Eugensplatz und Feuersee:

Meine Lieblings-Radstrecke bieten wir auch als Tour bei Stuttgarterleben an, allerdings braucht man dafür ein E-Bike. Highlight der Tour ist eine der steilsten Strecken Stuttgarts. Wir passieren unter anderem den Schwabtunnel, den Fernsehturm, das Teehaus, den Eugensplatz, den Gaskessel, den Tagblattturm und den Feuersee und sind somit an sehr vielen meiner Lieblingsorte hier in Stuttgart.

Die Tour dauert insgesamt fünf Stunden und ist für fitte Leute, die Stuttgart kennenlernen wollen geeignet.

 Raus ins Neckartal mit Maren

Was Maren Wiesner so macht? Zunächt einmal „kreativ sein in vielerlei Hinsicht“, wie sie selbst sagt. Sie schreibt und bloggt, tanzt Jazz und Modern und werkelt DIY-mäßig vor sich hin – am liebsten in ihrer eigenen Kreativschmiede a.k.a. zu Hause im schönen Westen der Stadt. Die 30-Jährige steht nie still, schwingt sich auf ihr Bike, erkundet Stuttgarts Ecken und Kanten und auf Reisen ferne Länder – mit offenen Augen, Freude am Leben, stets open-minded. Auch zur Arbeit fährt sie mit dem Bike – einem alten Rennrad von Roko. Seit vielen Jahren radelt die Textredakteurin leidenschaftlich gern und umrundete bereits den Bodensee per Bike.

Easy Rider Maren Wiesner

Ade Kessel – auf zu anderen Ufern!

Heiß, stickig und von Wasser quasi weit und breit keine Spur: Irgendwann im Sommer(loch) trifft uns alle der berühmt-berüchtigte Kessel-Koller. Da hilft nur eins: Nix wie raus ins Grüne! Und das lässt sich bekanntlich am besten auf dem Zweirad erkunden. Aus der Schwabenmetropole steuern wir mit den Öffis unseren Startpunkt an. Inmitten von üppigen Weinbergen liegt Freiberg am Neckar. Von dort aus geht’s rund 40 Kilometer flussaufwärts, immer entlang des Neckartal-Radwegs. Abseits vom Trubel der Stadt tanken wir unterwegs Natur pur! In der malerischen Schillerstadt Marbach am Neckar lohnt sich eine kurze Pause. Nicht nur Literaturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten – historische Fachwerkhäuser erinnern an vergangene Zeiten.

Flussabwärts fest im Sattel

Bei Zugwiesen schlängelt sich der Fluss durch das Neckarbiotop – ein Eldorado für Naturfreunde – und führt kurz darauf nach Remseck. Die Stadt an Neckar und Rems überzeugt mit dem neuangelegten Neckarstrand bei bestem Ausblick auf die dazwischen liegende Flussgabelung. Knurrt zwischenzeitig der Magen? Kein Problem: Vis-a-vis lockt das Bootshaus mit Biergarten direkt am Wasser. Nach der Stärkung radeln wir entlang vom Max-Eyth-See schnurstracks nach Bad Cannstatt. Von dort geht’s zu guter Letzt durch den Schlossgarten zurück in den heimischen Kessel. Am Ende ist’s doch immer wieder schön zurück zu kehren!

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15 coole Coffee-Spots in Stuttgart

Endlich wieder Kaffee in der Sonne! Wir wissen, welche coolen Cafés, Kaffee- und Espressobars im Kessel Bock auf Bleiben machen. Hier kommen unsere Favoriten!

Stuttgart – Warm, kalt, mit Milch und ohne, fruchtig oder kräftig – Kaffee kann alles und geht immer, genauso wie die damit verbundene Kaffeepause. Und dafür muss nicht nur der Cappuccino oder Espresso runter gehen wie Öl (Ihr wisst ja: das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee), nein, auch das Ambiente muss stimmen. Denn so ein Kaffeeklatsch macht gleich mal mehr Spaß, wenn der Coffee-Spot cool, clean und urban daherkommt. Und das beste: Man muss sie in Stuttgart nicht lange suchen. Denn es gibt sie mittlerweile mehr als zahlreich, die Cafés, Kaffee- und Espressobars, die Bock auf Bleiben machen – gerade erst eröffnete mit dem Café Isla eine gemütliche Kaffee-Location im Herzen des Hospitalviertels. Ein Ende ist also nicht in Sicht. Gut für uns Coffee-Junkies!

Cool Kaffeetrinken im Kessel

Und weil wir Stadtkinder viel Zeit in den hübschen Cafés, die Stuttgart so zu bieten hat, verbringen – als Work-Space, für Interviews oder einfach nur ein Päusle – jetzt gerade natürlich gern davor und draußen in der Sonne, dachten wir: Es kann nicht schaden, die Welt da draußen an unseren Erfahrungen und Empfehlungen teilhaben zu lassen. Deshalb folgt nun unser aktuelles Best-Of der coolsten Coffee-Spots im Kessel.

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