Coole Coffee-Spots in Stuttgart

Das Mókuska feiert Fünfjähriges und im Schwarzmahler kosten alle Getränke mit pflanzlichen Milchalternativen nun 50 Cent weniger. Weitere coole Coffee-Spots im Kessel findet ihr hier.

Stuttgart – Warm, kalt, mit Milch und ohne, fruchtig oder kräftig – Kaffee kann alles und geht immer, genauso wie die damit verbundene Kaffeepause. Und dafür muss nicht nur der Cappuccino oder Espresso runter gehen wie Öl (Ihr wisst ja: das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee), nein, auch das Ambiente muss stimmen. Denn so ein Kaffeeklatsch macht gleich mal mehr Spaß, wenn der Coffee-Spot cool, clean und urban daherkommt. Und das beste: Man muss sie in Stuttgart nicht lange suchen. Denn es gibt sie mittlerweile mehr als zahlreich, die Cafés, Kaffee- und Espressobars, die Bock auf Bleiben machen. Gut für uns Coffee-Junkies!

Cool Kaffeetrinken im Kessel

Und weil wir Stadtkinder viel Zeit in den hübschen Cafés, die Stuttgart so zu bieten hat, verbringen – als Work-Space, für Interviews oder einfach nur ein Päusle – dachten wir: Es kann nicht schaden, die Welt da draußen an unseren Erfahrungen und Empfehlungen teilhaben zu lassen. Deshalb folgt nun unser aktuelles Best-Of der coolsten Coffee-Spots im Kessel.

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5 Jahre Mókuska: Kaffee-Lifehacks to go

Auf diese News gibt’s erstmal ein High-Five – Mókuska Caffè feiert Fünfjähriges und alle so: Yeah. Denn die feinen Röstungen und das hübsche Café will im Kessel keiner mehr missen. Wir haben Chef Stefan Dachale und seinem Team ein paar Kaffee-Lifehacks entlockt.

Stuttgart – Ja, guter Kaffee ist im Kessel mittlerweile mehr als angekommen, das vermehrt lokal geröstete, schwarze Gold will hier keiner mehr missen. Wegbereiter war, auch wenn Stefan – bescheiden wie er ist – damit nicht prahlt, sicherlich das Mókuska. Zusammen freuen wir uns, dass guter Kaffee, lokal geröstet, mit Transparenz vermarktet und Herzblut vertrieben, mehr als nur ein Trend ist. Ein Umdenken findet statt und das nicht nur aber vor allem auch beim Thema Kaffee(-Konsum) – so hat es nach fünf Jahren zumindest den Anschein. Die Leute haben Bock – das wissen wir aus eigener Erfahrung – ihre Kaffeepause zu zelebrieren, nehmen sich Zeit, machen sich Gedanken. Und das zieht sich durch alle Generationen. Klar, dass einem Kaffeeröster da das Herz aufgeht.

5 Jahre Kaffee, Promis und Postkarten

Stefan eröffnete sein Café übrigens vor fünf Jahren mit einem Kuchen und zwölf Kaffees. „Das fanden viele bekloppt“, erinnert er sich. Sein Kommentar dazu hätte jedoch nicht schlagfertiger ausfallen können: „Cafés mit zwölf Kuchen und einem Kaffee gibt’s ja schon wie Sand am Meer und ich will den Leute doch zeigen, wie vielfältig und unterschiedlich Kaffee sein und schmecken kann.“ Die Rechnung ist, wie der Kaffeeröster selbst betont, aufgegangen. Die Leute würden den Unterschied schmecken – „und das freut mich!“

Sidefact: In Deutschland gibt es laut Stefan rund 800 Kaffee-Röstereien. Und das obwohl es mal 5000 waren. Woran liegt’s? „Wir haben in den letzten Jahren ganz viel Positives verloren, sind bequem geworden.“ Der Markt habe sich extrem ausgedünnt, viele größere Unternehmen, die Kaffee mit Qualitätsverlust günstig produziert und verkauft haben, seien die Platzhirsche geworden. „Insofern finde ich es schön, dass da gerade ein Umdenken stattfindet“, so der Café-Chef, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Quältitat hat nun mal ihren Preis, das wissen wir alle – und sind wir doch mal ehrlich: Das Leben ist definitiv zu kurz für schlechten Kaffee.

Lifestyle-Produkt Kaffee

Espresso, Cortado, Cappuccino mit hübscher Latteart versehen gelten außerdem als echte Lifestyle-Produkte, die sich nicht nur auf Instagram gut machen. Und das mache es kleinen, lokalen Kaffeeröstern wiederum auch einfacher die (jungen) Leute zu erreichen, erklärt Franziska Thalhofer, die im Mókuska-Team für die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation zuständig ist.

Dass da dann auch mal Kaffee-Liebhaber Kevin Kurányi auf der Mókuska-Matte steht und hinter dem Tresen (auch wenn’s nur an einem Tag war) mitmischen will verwundert nicht im Geringsten. Eines der Highlights, an das sich Stefan und sein Team gern zurückerinnern. Und wenn dann noch Postkarten im Café ankommen, wie sehr der Kaffee mit dem Eichhörnchen im Logo auf Reisen vermisst wird, dann geht das schon runter wie Öl.

Und Franzi freut’s, wenn ihr Freunde oder auch die Kids von heute auf Insta schreiben und wissen wollen, welcher Kaffee sich am besten für die Frenchpress eignet. Und da wären wir auch schon bei den Lifehacks.

Kaffee als Alleskönner: Mókuska liefert Lifehacks

  • Bei unterschiedlichen Zubereitungsarten (des gleichen Kaffees) auf Mahlgrad und Wassertemperatur achten!
  • Kaffeefilter aus Papier vor dem Gebrauch nass machen und einmal heißes Wasser durchlaufen lassen, sonst schmeckt der Kaffee nach Papier.
  • Schöne Haut dank Kaffeesatz-Peeling. Das ist großartig, verspricht der Mókuska-Chef. Kann zum Beispiel mit Honig, Kökosöl und Salz gemischt werden. Aber! Darauf achten, dass der Satz nicht schimmelt. (Tipp: Ausklopfen und mit einem Papier auf die Heizung legen, dann ist er innerhalb von Minuten richtig durchgetrocknet!)
  • Kaffeesatz ist der beste Dünger! Hilft gegen Schnecken.
  • Kaffee als Geruchsneutralisator! Wenn’s im Kühlschrank mieft’s, Untersetzer mit gemahlenem Kaffeepulver hineinstellen, das bindet alle Gerüche. Deshalb offenen, gemahlenen Kaffee niemals im Kühlschrank lagern, sonst schmeckt der Kaffee zum Beispiel nach Käse. Kaffee immer trocken, kühl und dunkel lagern! Ach, und Kaffee reagiert mit Sauerstoff, nich zu oft umfüllen, die Tüte nicht offen lassen usw. Alles was man riechen kann, ist nicht mehr als Geschmack in der Bohne.

Zum Fünfjährigen gibt’s natürlich auch ein Special in Form von einer, wie könnte es auch anders sein, Kaffee-Spezialmischung beziehungsweise einem Jubiläums-Kaffee – ein bisschen fruchtiger, leicht exotisch und limitiert auf 50 Packungen. Der wird dann von dieser Woche an im Café ausgeschenkt, also los geht’s und auschecken. Ach, und für uns hat Stefan auch einen Blick in Richtung Zukunft geworfen: Und jetzt kommt’s – haltet eure Kaffeetassen fest – ein zweiter Laden könnte tatsächlich Realität werden. Stay tuned!

Mehr Infos zu Mókuska gibt’s hier >>>

Fotos: Tanja Simoncev

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Weekend-Vibes im Kessel: Das sind unsere Tipps fürs Wochenende

„Very good Vibes“ treffen auf „Drive me crazy“ – wenn das mal nicht vielversprechend klingt. Das Wochenende in Stuttgart steht natürlich ganz im Zeichen von fetten Feten und coolen Konzerten, aber auch die Kunst kommt im Kessel mal wieder nicht zu kurz.

Stuttgart – „I can’t wait for the weekend to begin“…la la la…das Wochenende rückt näher, die gute Laune steigt. Wir freuen uns auf diverse Partys, die Bock auf (R)ausgehen machen – und das trotz eisiger Kälte im Kessel – und das ist nicht zwischenmenschlich gemeint, zumindest nicht nur. Gelockt wird in den 1. Stock, ins Ice Café Adria und Holzapfel. Und warum nicht auch auch mal wieder ein bisschen Barhopping betreiben, Bewegung tut gut und hält warm. Spätestens on the dancefloor geht’s dann richtig heiss zur Sache, hoffentlich ohne ungewolltes Betatschen – und am besten mit und bei „Herz & Seele“ zum Beispiel. Einen kleinen Dämpfer verpasst uns lediglich die Abschiedparty im Keller Klub – „time toooo saaaay goodbyeeeee“…

Kunst, Konzerte und Party all night long – Weekend-Vibes in Stuttgart

Springt auf den Balkanexpress mit auf, schüttelt den Speck bei Dancehall-Riddim oder bewegt what your Mama gave ya bis zum Morgengrauen in der Romantica.

Ansonsten könnt ihr jede Menge Kunst gucken, zum Beispiel im Stadtpalais oder in der Kernweine oder Bloody Colors Gallery oder oder. Ach, und auch konzertmäßig wird schon mal auf den live-musik-lastigen Februar und März eingestimmt – und zwar im Kronprinz Pop-up und Weltcafé.

Was sonst nocht geht? Jede Menge, here we go:

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Eisdielen im Winter: Die Eiswerkstatt auf Locationsuche

Was machen Eisdielen eigentlich im Winter? Klar, eine Winterpause und sonst so? Die Eiswerkstatt aus Degerloch zum Beispiel hat sich auf die Suche nach einer neuen Location gemacht – und die gestaltet sich schwieriger als gedacht.

Stuttgart – „Mittlerweile könnten wir ein Buch über die vielen, oft auch skurrilen Besichtigungen schreiben, die hinter uns liegen“, berichten Sebastian Kern und Johannes Messmer von der Eiswerkstatt Stuttgart lachend und kopfschüttelnd zugleich. Ja, hinter den beiden – Sebastian hat sich mittlerweile einen Partner mit ins Boot geholt – liegt ein echter Besichtigungsmarathon. Hier und da ein vielversprechender Leerstand, dort eine hübsche Location, die man sich einfach gut vorstellen könnte, dazwischen einige Spots, die sich aus diversen Gründen nicht eignen würden. Denn ein leerer Laden und eine Eisdiele gehen nicht automatisch zusammen, es braucht eine gewisse Größe – schließlich will man im Bestfall auch in der selben Räumlichkeit produzieren beziehungsweise Eis kreieren – dann wäre ein kleines Café als Ergänzung noch schön und und und…

Die Eiswerkstatt – zwischen Reisen, Inspiration und neuer Location

Und so gestaltet sich die Winterpause für Sebastian und Johannes spannender, aber auch nervenaufreibender als gedacht. Während im Theos im Stuttgarter Norden auch im Winter – zwar mit reduzierter Auswahl – Eis verkauft wird, lässt es die Schleckerei eher entspannt angehen. „Essen, schlafen, reisen“, stehen bei den sympathischen Eis-Spezialisten Joëlle Massen und Fabiano Arganese aus Stuttgart-Ost auf dem Programm. Man freue sich schon auf die nächste Saison und habe den Notizblock immer dabei. „Wir waren gerade ein paar Tage in Porto, um uns inspirieren zu lassen, aber eigentlich kannst du dir bei allem und überall Inspiration holen“, berichten die beiden. Klingt vielversprechend.

So eine Winterpause ist offensichtlich für vieles gut und wichtig – das Konzept überdenken, die Personalfrage klären und an den Rezepten arbeiten, optimieren, resümieren. Schließlich war es auch die erste Saison für die Eiswerkstatt Stuttgart. Welche Sorten liefen am besten? Warum kamen diese so gut an? etc.

Bis zum Sommer haben die motivierten Eis-Experten noch Zeit, etwas Neues zu finden, aber eigentlich wolle man schon gerne mit und in einer neuen Location in die nächste Saison starten. Nur wo? „Wir sind schon an ein paar Spots dran, aber safe ist noch nichts“, verraten die Zwei. Die Suche geht also weiter. Im März wolle man sich dann auch nochmal ein bisschen Inspiration im Ausland holen, genauer in Italien – und das nicht nur für neue Eissorten, che bello.

Und wie soll die neue Location nun also sein? „Am besten eignen würde sich eine ehemalige Bäckerei – mit Backstube, alles gefließt, ähnliche Hygienebestimmungen“, erklärt Sebastian. Bevorzugt darf, soll, kann sich der Leerstand im Stuttgarter Westen befinden, aber die Eiswerkstatt-Crew ist offen für alle Tipps.

Wer was weiß, schreibt der Eiswerkstatt am besten direkt über:

post@eiswerkstatt-stuttgart.de oder Instagram

Mehr Infos gibt’s hier >>>

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Neu in Stuttgart-Nord: Theos

Weder Café noch Kiosk, einfach Theos. Im coolen, neuen Spot an der Haltestelle Mittnachtstraße lässt man sich ungern in Schubladen stecken – und das ist auch gut so. Geschäftsführer Rolf Zimmermann betont: „Wir machen hier, worauf wir Lust haben!“

Stuttgart – Wer das Theos betritt, ertappt sich schnell beim Gedanken: Was ist das hier, ein Kiosk oder doch ein Café, aber irgendwie auch ein bisschen Eisdiele plus Weinverkauf, hmmm?! Tja, der Spot an der Haltestelle Mittnachtstraße lässt sich eben nicht in eine Schublade packen, fest steht aber: Theos ist anders, eigenwillig, urban. Und der Stuttgarter bekommt hier (fast) alles, was sein Herz begehrt: Frühstück, Kaffee, Nervennahrung – und obendrauf gibt’s Obst for free. „Wir sind ständig am Beobachten und Reagieren“, erklärt Rolf. Kein Wunder, ist Stuttgart-Nord doch noch nicht so „erschlossen“, bekannt und durchschaubar wie die Viertel West und Süd. Hier geht’s noch ein bisschen rougher zur Sache, hier wird noch auf den Gleisen gegrillt (zumindest war das mal so). Und genau das gefällt dem 40-Jährigen an dieser Ecke der Stadt. „Ich wusste gleich: Das ist mein Viertel!“

Theos – zwischen Pop-up und Dschungel

Wem der Name Theos jetzt irgendwie bekannt vorkommt, dem sei gesagt: Ja, es gibt schon ein Theos – und zwar die Eisdiele am Killesbergpark. Der Spot in der Norbahnhofstraße ist allerdings etwas Eigenes und eher Ergänzung als Abklatsch – auch zu den ganzen anderen Kiosken an der Haltestelle.

Spielwiese mit Rasen an der Decke

Das Sortiment ist bunt gemischt. Hier wird aus- und herumprobiert. Was gefällt wird umgesetzt. Dies, das, einfach mal machen. Und ja, ihr habt richtig gelesen: An die Decke soll noch ein Kunstrasen kommen. Für genug Grün ist aber auch jetzt schon gesorgt. Hier und da Pflanzen machen’s schön heimelig. Und den Leuten gefällt’s: „Endlich mal ein Laden, der anders ist!“, hört man die ersten Gäste beziehungsweise Kunden sagen.

Rolf und sein Team verpassen dem Spot also eine besondere Note. Ach, und apropos Rolf. Der dürfte dem ein oder anderen auch bekannt vorkommen. Ob im Kowalski, Climax oder Kaufhaus Mitte, man kennt das 40-jährige Energiebündel und lässt sich gern von seiner Power anstecken. „Ich bin in der Gastro groß geworden“, erzählt der Theos-Geschäftsführer, der immer noch gut unterwegs ist – warum auch nicht?!

Jetzt wird also erstmal der Stuttgarter Norden aufgemischt – und wie geht’s weiter? Mit Motivation, Fun und…

Theos im Norden – alle Infos auf einen Blick

…Achtung, Trommelwirbel, einem weiteren Laden im Stuttgarter Westen. Was darf, kann, soll schon verraten werden? Für den Anfang so viel: Alle Läden werden Theos heißen und es wird immer ein bisschen mit Eis zu tun haben. „Aber jeder Laden für sich wird auch immer noch dem Viertel angepasst“, verrät Rolf.

Theos in Stuttgart-Nord
Nordbahnhofstraße 81

Direkt an der Haltestelle Mittnachtstraße (U12)

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag 8.30 – 19 Uhr
Samstag 8.30 – 16 Uhr

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Hallenbad Heslach: Diese 10 Typen trifft man beim Warmbadetag

Ja, der Warmbadetag im Hallenbad Heslach ist sehr beliebt, vor allem abends trifft man auf die unterschiedlichsten Menschen. Wir haben die verschiedenen Typen mal für euch zusammengefasst.

Stuttgart – Immer wieder mittwochs und donnerstags herrscht wohl der größte Run aufs Hallenbad Heslach, denn dann ist Warmbadetag. Wer jetzt denkt, er könne an diesen beiden Abenden ganz gemütlich seine Bahnen ziehen – so ein bisschen Bewegung nach einem langen Tag im Büro schadet schließlich nie – der irrt gewaltig. Hier treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander und da kann es schon mal ganz schön crowdy werden. Die einen wollen schwimmen, die anderen aber lieber labern und wieder andere sich sogar näher kommen. Say whaaaat!? Ja, es ist schon mächtig was los beim Lieblingswarmbadetag der Stuttgarter.

Pärchen, Proleten und die, die einfach nur schwimmen wollen

Da treffen dann mal Freundinnen auf Kampf-Sportler und Pärchen auf Proleten – es ist ein Auf und Ab, nicht nur an Gefühlen. Hier kommen die Typen, die ihr garantiert abends beim Warmbadetag im Hallenbad Heslach trefft.

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Die besten Sushi-Spots in Stuttgart

We love Sushi! Und weil die japanische Spezialität nicht erst seit gestern in aller Munde ist, haben wir für euch die besten Spots für Maki, Nigiri und Co. im Kessel zusammengestellt.

Stuttgart – Ja, in Stuttgart kann man sich durchaus auch wie in Tokio fühlen, denn selbst hier bei uns im „Schwoabaländle“ isch Sushi in aller Munde. Aber wo gibt’s  die besten Maki, Nigiri und Sashimi der Stadt? Kaum ein anderes Food-Thema wird so gern und heiß diskutiert – die einen sagen so, die anderen so. Geschmäcker sind halt, wie so oft im Leben, verschieden. Gut, dass wir Stadtkinder auch mal gern zu den Stäbchen greifen und uns die japanischen Gaumenfreuden schmecken lassen. Denn: We like it raw.

Maki, Nigiri und Co. – der Kessel kann Sushi

Und das Beste ist, man muss in Stuttgart nicht lange suchen. Es gibt sie mittlerweile ja fast schon an jeder Ecke – die Sushi-Restaurants und -Theken, die Lust auf mehr machen.

Während die einen ihre Liebe zu Sushi zum Namen des Spots machen, siehe die Geschwister Büttner und ihr „I love Sushi“, halten es die anderen schlicht japanisch oder verleihen ihm einen schwäbischen Touch, so wie das Sushilädle in Fellbach. Wir waren mal wieder on Tour und haben eine Liste, ähnlich einer Geschmacksexplosion, zusammengestellt – oishii (lecker)!

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Bauchfrauen-Sandra im TV: Viel mehr als ein Nackt-Experiment

Das neue TV-Format „No Body is perfect“ auf Sat.1 erregte bereits im Vorfeld die Gemüter – der Grund: Die Protagonisten sind nackt. Mittendrin statt nur dabei ist Sandra Wurster von den Bauchfrauen, sie coacht strahlend, tänzelnd, textillos und will damit vor allem eines vermitteln: Liebe dich so wie du bist!

Stuttgart – Sandra ist ein echter Wirbelwind. Sie steht selten still (außer beim Yoga), macht, tut, tanzt, quasselt und mischt neben Instagram auch den Kessel mächtig auf. Sagen wir es wie es ist: Die kurvige Blondine ist Stuttgarts Antwort auf…ach, lassen wir das. Vergleiche sind doof. Das weiß und predigt die 28-Jährige nicht erst seit gestern. Denn bei ihrem Label Bauchfrauen geht es vor allem um eines: Selbstakzeptanz. Kein Wunder wird die Powerfrau nicht müde zu betonen, dass das Leben zu kurz ist, um den Bauch einzuziehen. Sie schrieb ein Buch mit gleichnamigem Titel und trotz Legasthenie – sich nackt im Fernsehen zu zeigen, scheint da ja fast schon wie der logische next step. Und dabei geht es um so viel mehr als Nacktheit.

Nackt und nachhaltig

Die Anfrage für die Sendung erreichte Sandra im vergangenen Jahr per Telefon. „Als ich das mit dem Nacktsein erfahren habe, habe ich aber erstmal abgesagt. Und das nicht, weil ich es doof fand“, erinnert sich die gelernte Tanzpädagogin. Sie habe sogar ein recht gutes Bauchgefühl gehabt. „Aber ich hatte eben auch Angst, wie es Deutschland aufnehmen wird?“

Nach vielen Gesprächen mit Freunden und der Familie wurde der toughen Lady aber schnell klar: „Wenn meine größte Angst ist, was Leute darüber denken, dann muss ich es machen!“ Denn schließlich versucht Sandra genau das in ihren Coachings zu vermitteln.

Sandra mag ihren Körper, wie sie selbst sagt „sehr sehr sehr“. Und trotzdem sei es natürlich etwas ganz anderes, nackt beim Saunieren oder wenn man mit dem Partner intim wird, zu sein, als vor dem Team einer TV-Produktion und damit 35 Menschen, die man gerade mal zwei Stunden kennt.

Ich bin sehr gerne nackt!

Beim ersten Dreh sei deshalb auch ein kleiner Sekt von Nöten gewesen, „nach drei bis vier Drehtagen war die Anspannung dann aber auch weg“, verrät Sandra. Natürlich sei es da auch um Schamgefühl gegangen. „Und das ist auch völlig legitim, finde ich, weil Nackheit in unserer Gesellschaft einfach nicht so präsent ist.“

Die blonde „Bauchfrau“ spricht von einer privaten Challenge. Die Hürde sei aber nach eben genannten drei Tagen überwunden gewesen – „und ich habe es geschafft, mich nochmal neu in mich zu verlieben.“ Vor allem dank der Bodypaintings.

Die Bodypaintings waren eine Liebeserklärung an unsere Körper. Immer wenn ich vor dem Spiegel stand, dachte ich mir: Wow, ich seh‘ schön aus.

Sandra strahlt. Die Worte „magische Wochen“, „tanzen“, „lachen“ und „happy“ fallen. Mykononos und das Meer haben sicherlich ihr Übriges dazu beigetragen, dass die Coaches beim Dreh zu „No Body is perfect“ eine vedammt gute Zeit hatten.

Faszinierend, wie schnell man sich daran gewöhnt, nackt zu sein.

Selbstzweifel lassen sich nicht einfach wegtanzen

Natürlich wollen wir alle jetzt mehr wissen – über die Sendung, die Kandidaten und die Coachings. Sandra verrät so viel: „Die Teilnehmer hatten optische Herausforderungen mit ihren Körpern. Und natürlich lassen sich diese Selbstzweifel nicht einfach wegtanzen oder durch Diäten wegzaubern.“ Man habe aber wenig Zeit gehabt und darauf vertraut, dass die Studie, auf der das TV-Format basiert, Erfolg verspricht. Und diese besagt: Wenn sich Menschen um einen herum, die nicht der Norm-Schönheit entsprechen, nackt wohlfühlen, sich feiern und zeigen, dass sie mehr sind als ihr Optisches – das macht was mit einem.

Und tatsächlich hat es mit allen was gemacht. Und sicherlich war es eine sehr intensive Zeit – der Dreh, die Kandidaten, die Geschichten. Doch Sandra kommt aus dem Schwärmen nicht heraus. „Ich selbst habe so geleuchtet auf dieser Insel und ganz viel Energie für mich mitgenommen.“ Es sei eine mega Erfahrung gewesen – beruflich und privat.

Für mich waren diese vier Wochen sehr magisch!

Klar, hat Sandra trotzdem ein bisschen Bammel davor, wie die Sendung ankommen wird. „Aber ich habe meinen Frieden damit geschlossen und denke ganz oft an die gute Energie zurück.“ Für sie sei es eine Ehre, beim ersten Body-Positivity-Format im deutschen TV dabei gewesen zu sein. „Auch wenn es nur dazu dienlich war, dass die Leute darüber reden. Dann reicht mir das schon.“ Und noch etwas ist Sandra wichtig: „Auch wenn wir Experten auf unserem Gebiet sind und viel Erfahrung mit Coachings haben, können wir und kann dieses Format keine jahrelange Therapie ersetzen.“

Unser ‚Job‘ war es, durch unser selbstbewusstes Auftreten und die Freude an unseren Körpern, ein gutes Gefühl zu vermitteln.

„No Body is perfect“ im TV

„Es geht um so viel mehr als Nacktheit als solches“, betont Sandra.

Die erste Folge „No Body is perfect – das Nackt-Experiment“ wird am Montag, 13. Januar, um 20.15 Uhr auf Sat.1 ausgestrahlt.

Bilder: Sat.1

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