Shoppen und Spenden: Charity Blogger-Flohmarkt von Hofmeister

Shoppen für den guten Zweck: Am 31. August veranstaltet Hofmeister in der Markthalle in Bietigheim einen Charity Blogger-Flohmarkt mit rund 20 Stuttgarter Bloggern zugunsten der DKMS. Wir haben alle Infos für euch zusammengefasst.

Stuttgart – Es lohnt sich den Kessel auch mal zu verlassen, vor allem, wenn es für den guten Zweck ist. Am 31. August startet Hofmeister mit Bloggern aus dem Raum Stuttgart einen Charity-Flohmarkt in Bietigheim. Mit dabei sind einige bekannte Gesichter aus Instagram wie Sandra Wurster von den Bauchfrauen und Kreativkopf Kim Hoss. Unter dem Motto „Shoppen und Spenden“ gehen mindestens 20 Prozent der Einnahmen sowie ein zusätzlicher Spendenbetrag von Hofmeister an die DKMS, die als gemeinnützige GmbH Stammzellspenden an Patienten vermittelt, die an Blutkrebs erkrankt sind. Auch eine Typisierungsaktion wird vor Ort stattfinden.

Shoppen und Spenden: Hofmeister Charity Blogger-Flohmarkt

Shoppen in entspannter Atmosphäre und dabei noch etwas Gutes tun – das geht! Und fühlt sich auch irgendwie besser an, oder? An den Ständen der Blogger bekommt ihr nicht nur Klamotten, Accessoires und Co., sondern könnt auch im real life miteinander ins Gespräch kommen, ganz ohne Smartphone dazwischen.

Und da es mit rund 20 Ständen einige Stationen zum Auschecken gibt, ist natürlich auch für das Wohl der Besucher gesorgt. Vor Ort wartet eine großzügige Auswahl an Speisen und Getränken: Foodtrucks mit veganem Food, Icerolls, Paninis, Cocktails und für viele besonders am Wochenende wichtig: Kaffee!

Als musikalische Untermalung gibt es Beats von DJ Felix Dürr auf die Ohren.

Diese Blogger sind dabei

Hofmeister Charity Blogger-Flohmarkt

Wo? Bietigheim-Bissingen
Wann? Samstag, 31. August 2019, von 12 bis 17 Uhr in der Markthalle in Bietigheim

Der Eintritt ist frei!

Hier geht’s zum Event >>>.

Weitere Infos findet ihr hier.

Mehr aus dem Web

Val di Fassa in Trentino: Wo Insider Bergluft schnuppern

Urlaub in den Bergen ist schon längst vom Stigma der Großelterlichkeit befreit. Besonders gut sieht man das im Val di Fassa, einer atemberaubenden Bergwelt in den betörend schönen Dolomiten.

Stuttgart – Sommer und Italien, das passt zusammen wie Festival und Dosenravioli. Es muss ja aber nicht immer Gardasee, Toskana, Rom oder Sandstrand sein. Mindestens ebenso viele landschaftliche, kulturelle und gastronomische Highlights, noch dazu von Stuttgart in rund fünf Stunden mit dem Auto zu erreichen, liegt die spektakuläre Gipfelwelt der Dolomiten. Hier, zwischen Südtirol und Trient, treffen alpine Gemütlichkeit und italienisches Dolce Vita auf einzigartige Art und Weise aufeinander.

Raus mit euch!

Der beste Ort, um diese besondere Mischung zu erleben: Das Val di Fassa, ein bildhübsches Tal in Trentino. Eingerahmt von majestätischen Gipfeln und verwöhnt von einem schier endlosen Netz an Wanderwegen, Bike-Trails und Klettersteigen, will dieses Tal insbesondere eines sehr schnell sehr deutlich machen: Geht nicht gibt‘s hier nicht! Die sonnenverwöhnte Region bietet alles, was sich der Großstadtmensch von seinem Urlaub wünscht. Frische Luft, unvergessliche Ausblicke – und die Wahl zwischen Action-Urlaub oder geruhsamem Alpengenuss zwischen Hüttenzauber, Wellness und totaler Entschleunigung.

Von Berg zu Berg

Wer gern die Wanderschuhe schnürt, sich eine herzhafte Jause einpackt und dann im Frühtau zu Berge zieht, der kann sich auf über 2.400 Kilometern Wanderwegen austoben. Vom Spaziergang bis zum Höhenweg ist man da am besten in den Dolomiti Walking Hotels aufgehoben. Die punkten mit Gastfreundschaft, feiner Küche, geführten Wanderungen und Wanderausrüstung zum Ausleihen.

Passionierten Bikern wird das Val di Fassa eh längst ein Begriff sein: Von Mai bis September haben Radsport-Begeisterte die Qual der Wahl zwischen dem asphaltierten Dolomiten-Radweg oder anspruchsvollen Touren bis hoch auf die Dolomitenpässe. Zur Ruhe bettet sich die Zweiradfront natürlich in den speziellen Bike-Hotels. Man reist schließlich standesgemäß.

Bergurlaub is the new Strandurlaub

Finger hoch, wer sich davon nicht angesprochen hat. Prima, für diejenigen hat das Val di Fassa nämlich auch ein ganzes Füllhorn an Aktivitäten zu bieten. Wunderbare Restaurants, die alpine Schmankerl mit mediterraner Leichtigkeit kombinieren zum Beispiel. Oder aber in den zahlreichen Thermen, Spas und Wellness-Oasen der Region. Entspannende Biosaunen, Kräuter-Dampfbäder oder wohltuende Massagen mit unverstelltem Blick auf die grandiose Bergwelt, danach ein frisches Bier im Bademantel auf der Terrasse. Das Leben, es könnte manchmal so einfach sein.

Das Beste an alledem ist aber wahrscheinlich die Tatsache, dass das Val di Fassa noch immer ein Geheimtipp ist. Ein Kleinod der Ruhe. Gleichermaßen geeignet für diejenigen, die die Seele baumeln lassen wollen wie für diejenigen, die im Urlaub nach der ultimativen Herausforderung suchen. Spätestens am Abend, beim Blick auf das magische Alpenglühen, sind sich alle einig: Bergurlaub ist der neue Strandurlaub!

www.fassa.com

(Fotos: Val di Fassa)

Mehr aus dem Web

Tannheimer Tal: Der perfekte Ort für Outdoor-Fans

Der Sommer kommt – und es muss nicht immer Strand und Meer sein. Wer Erholung vom Großstadtleben sucht, der findet nur 220 Kilometer von Stuttgart entfernt ein wahres Paradies, um die Seele mal so richtig baumeln zu lassen – das Tannheimer Tal in Tirol. 

Stuttgart – Fernab von Baustellen, Lärm und endlosen Staus, findet ihr in Tirol Europas schönstes Hochtal. Malerische Landschaften, traumhafte Seen und frische Bergluft machen das Tannheimer Tal zum perfekten Ort für eine Auszeit vom Alltagsstress im Kessel. Also nichts wie raus aus der Stadt und rein in die Natur. Warum? Verraten wir euch jetzt…

Durchatmen in Traumkulisse

Blühende Almen und felsige Gipfel – das Tannheimer Tal ist bekannt für seine beeindruckenden Aussichten und DIE Top-Location für alle Outdoor-Fans oder diejenigen, die es noch werden möchten. Egal, ob zum Entspannen oder für Action, als Familie oder zusammen mit Freunden – das Tannheimer Tal bietet unzählige Aktivitäten. Eine Auswahl gefällig? Wandern, Klettern, Rennradfahren, Paragliding, Schwimmen in den Seen und Freibädern und Nordic Walking.

Foto: TVB Tannheimer Tal/Achim Meurer

Wandern mit grandiosem Ausblick

Vor allem Wanderer werden von der Region begeistert sein! Denn im Tannheimer Tal werden für alle Levels verschiedene Routen angeboten, bei denen ihr mit einem grandiosen Blick auf die Bergketten und die endlose Natur des Allgäus belohnt werdet. Preisgekrönt sind dabei übrigens die Wanderwege um die vielen Seen. Auf einer Strecke mit rund 420 Metern Aufstieg und 1.100 Metern Abstieg, führt die Route an den Bergseen Lache, Traualpsee und Vilsalpsee vorbei. Wer es noch sportlicher mag, für den ist der Seen-Lauf am 25. Mai das passende Event. 

Als Stuttgarter ist man den steilen Aufstieg im Kessel ja eigentlich gewohnt. Wem die angebotenen Wanderungen dann doch zu anstrengend sind, der kann ganz easy auf die Bergbahnen und Sessellifte umsteigen, um ganz entspannt ans Ziel zu kommen und den Ausblick auf das Tannheimer Tal genießen zu können.

Foto: TVB Tannheimer Tal/Wolfang Ehn

Rennradwochen & Rad-Marathon

Übrigens kommen auch die Rennradfahrer im Tannheimer Tal voll auf ihre Kosten. Während das Radfahren in der Stadt bekanntlich eher schwierig ist, sind die Berge und Täler genau die richtige Adresse für alle Radfans. Auf insgesamt 2.500 Streckenkilometern erwartet euch eine riesige Auswahl an Rennradrouten durch die Landschaften rund um die Allgäuer und Lechtaler Alpen sowie Richtung Arlberg. 

Keine andere Region bietet Radsportlern ein so breites Spektrum an Touren- und Naturvielfalt an, deshalb sollten sich alle Rennradfahrer schon mal das Pfingstwochenende dick im Kalender anstreichen. Dann starten im Tannheimer Tal nämlich die Rennradwochen, welche die perfekte Vorbereitung für den großen Rad-Marathon am 7. Juli 2019 sind. Der Rad-Marathon ist mit vier verschiedenen Distanzen eines der Sommerhighlights im Tannheimer Tal und ein Muss für alle Radbegeisterten. 

Vom Einsteiger bis zum Profisportler – hier wird quer durch das wunderschöne Allgäu kräftig in die Pedale getreten. Für alle Distanzen ist eine Online-Anmeldung unter www.rad-marathon.at möglich. 

Foto: TVB Tannheimer Tal/Achim Meurer

Next Stop: Tannheimer Tal

Ob zum Relaxen oder für euren nächsten Action-Urlaub – das Tannheimer Tal bietet alles für ein paar coole Tage in der Natur. Also raus aus dem Kessel, ab nach Österreich und einfach mal durchatmen.

Mehr Infos zum Tannheimer Tal und allen Events und Aktivitäten findet ihr auf: www.tannheimertal.com

Titelfoto: TVB Tannheimer Tal/Marc Kleiner

Mehr aus dem Web

New Store in Town: Shop-Eröffnung MT Stofferie

Stuttgart gibt Stoff: Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Bei der Eröffnung des ersten MT Stofferie-Stores am 14. Mai können DIY-Enthusiasten mit hochwertigen Stoffen auf Tuchfühlung gehen.

Stuttgart – Gute Neuigkeiten für Textilliebhaber und Kreativköpfe: Die Marienstraße bekommt Zuwachs. Neben Vintage-Markt, Sattlerei und Co. öffnet schon bald ein neuer Store Tür und Tor für euch: Die MT Stofferie kommt directement aus Lyon, dem Herzen der ehemaligen französischen Seidenstraße, in die Marienstraße 23. Mit im Gepäck: jede Menge Muster und Meterware nach Maß.

Deutschlands erste Stofferie kommt nach Stuttgart

In Frankreich bereits bestens bekannt als Anlaufstelle für alles, was das textile Herz begehrt, will der Experte in Sachen Textilien nun auch den Kessel im Sturm erobern. Wo wir schon mal dabei sind aus dem Nähkästchen zu plaudern, können wir ebenso gut verraten, was euch vor Ort erwartet:

Von exklusiven Kollektionen mit Mode-, Deko- und Polsterstoffen, über Heimtextilien wie Vorhängen, Bettwäsche und Tischdecken bis hin zu klassischer Meterware findet ihr hier wirklich alles, was das Interior- und Mode-Herz höherschlagen lässt. Schaut vorbei, stöbert euch durch die Auswahl an hochwertigen Stoffen und Mustern und lasst euch von floralen Prints, verschiedensten Materialien und neuen Trends inspirieren. Los geht’s am Dienstag, den 14. Mai um 12 Uhr.

Vom Rohstoff zum Unikat: Do It Yourself im ATELIER

Unser Highlight: Im hauseigenen ATELIER bietet MT Stofferie immer mittwochs und samstags Nähkurse an. Das Prinzip: anmelden und hingehen, eigenes Nähprojekt umsetzen und von Experten Tipps und Tricks für den Feinschliff erhalten. Das passende Zubehör für das eigene DIY-Projekt könnt ihr euch im Geschäft direkt aussuchen. Nähmaschinen könnt ihr euch direkt vor Ort ab 8€ die Stunde mieten. Die Anzahl der Plätze ist allerdings limitiert: Sechs Stück zählt das ATELIER alles in allem.

DEKO NACH MASS-Service

Falls sich euer Nähtalent in Grenzen hält, ihr aber trotz allem den Wunsch vom handgemachten Einzelstück nicht aufgeben wollt, könnt ihr bei MT Stofferie außerdem einfach euren Lieblingsstoff aussuchen und ihn – DEKO NACH MASS-Service sei Dank – zum Beispiel in eure neue Bettwäsche verwandeln lassen. Nach drei bis fünf Wochen liegt das individuelle Stück dann zur Abholung bereit.

Mehr Infos zum Store und Einblicke ins Sortiment findet ihr hier.

roadsurfer: Mit dem Camper von Stuttgart durch ganz Europa

Der Winter ist vorbei, her mit dem nächsten Urlaub! Das Start-up roadsurfer vermietet auch in Stuttgart Camper und Bullis für diesen einen Roadtrip durch Europa, den ihr schon viel zu lange vor euch herschiebt!

Stuttgart – Kennt ihr noch diese alberne TV-Show „Familienduell“, in der Werner Schulze-Erdel 100 wahllose Leute auf der Straße die unterschiedlichsten Dinge fragen ließ? Dinge wie „Nennen Sie etwas, das man in der Küche braucht.“ Nein? Egal, denn hier soll es um was ganz anderes gehen: Würde man in Stuttgart 100 junge Menschen fragen, wie ihr ganz persönlicher Traumurlaub 2019 aussehen soll, dann würde die Mehrheit sicherlich einstimmig mit „Roadtrip“ antworten.

Der Hippie-Traum schlechthin

Den kann man jetzt natürlich zu viert eingezwängt in einem kleinen Clio absolvieren – oder man erfüllt sich den Hippie-Traum schlechthin: Mit einem Camper oder Bulli von roadsurfer durch ganz Europa, den Wind im Haar, der Sonne entgegen. Ein Roadtrip mit einem Camper ist mehr denn je Freiheit in Reinkultur, der Gegenentwurf zum Bettenbunker an einem überfüllten Strand.

Wo es uns gefällt, da bleiben wir – und wo uns was stört, da halten wir gar nicht erst. Ein einfacher Satz, der aber fein destilliertes Urlaubsglück in sich bündelt. Von den Surf-Stränden im Westen Portugals in die mediterrane Schönheit Südfrankreichs, von den mittelalterlichen Städtchen der Toskana nach Südtirol, von Dänemark bis zum Nordkap – ein Roadtrip ist immer auch ein gewaltiges Abenteuer. Mit ungewissem Ausgang und unvergesslichen Momenten.

Dieses ultimative Abenteuer startet übrigens direkt in Stuttgart: Das junge Münchener Campervan-Start-up roadsurfer hat auch im Kessel eine Niederlassung, insgesamt vermieten mittlerweile zwölf deutsche und zwei französische Standorte diese Freiheit auf vier Rädern – mit einem einfachen, transparenten Buchungssystem, das auch über mobile Endgeräte bequem nutzbar ist, kann man die Camper mieten.

All das macht roadsurfer einerseits zur größten deutschen Camper-Vermietung. Und andererseits zum Top-Ansprechpartner für Reisen jenseits der ausgetretenen Pfade. „Das Bulli-Gefühl mieten Kunden bei roadsurfer gleich mit“, sagt auch Marcel Schuler vom jungen Start-up. „Die kultigen Busse kommen außerdem mit zweifarbiger Folierung daher – so wie der legendäre T1 in den Sechzigern.“

Fünf Modelle Freiheit

Im Rotweg 9 in Stuttgart-Zuffenhausen stehen alle fünf Modelle der roadsurfer-Flotte zum Mieten bereit: „Travel Home“ von Mercedes Marco Polo sowie die VW-Modelle „Beach Hostel“ mit Dachzelt und eigenem Ausbau, „Dog Suite“ für Hundebesitzer, „Surfer Suite“ und „Beach Hostel Deluxe“. Alle kommen natürlich mit zahlreichem Zusatzequipment wie Campingtisch und -stühle, Küchenausstattung, Markise und vielem mehr. Marcel nickt. „Der Urlaub beginnt schon beim Einsteigen – alle Bullis sind komplett für den Campingurlaub ausgestattet.“ Im Grunde muss man also einfach nur losfahren – und dann irgendwann irgendwo ankommen.

Ab in die Freiheit

Davor gibt es natürlich eine individuelle Fahreinweisung, zudem bucht man mit optimalem Versicherungsschutz bei unbegrenzten Freikilometern. Schließlich will niemand auf diesem Roadtrip ständig auf den Tacho achten müssen! Sieht also ganz so aus, als würde es jetzt wirklich keine Ausrede mehr geben, diesen Roadtrip noch mal um ein Jahr zu verschieben… >>>

Mehr aus dem Web

ESL: Sprachen lernen leicht gemacht

Verreisen, Familien vor Ort erleben und mit Freunden neue Sprachen erlernen: Das alles und noch viel mehr macht ESL-Sprachreisen möglich – flexibel und für jedes Alter. Wir haben eine Zwischenlandung im Stuttgarter Büro eingelegt und wollten direkt weiter fliegen.

Stuttgart – Im ESL-Büro an der Königstraße herrscht gute Stimmung, in hellen Räumen und lockerer Atmosphäre heißen Muriel Mercsanits und ihr Kollege Nicolai Steiner interessierte Sprachreisler willkommen. Bunte Postkarten, Plakate und Kataloge machen Lust auf mehr – schnell wird klar: Hier kann man Hemmungen getrost über Bord werfen, denn es reicht erstmal, dass man zum Beispiel Englisch sprechen und die Sprache nicht im gewohnten Umfeld, sondern außerhalb des Alltagstrotts, erlernen möchte. „Um alles andere kümmern wir uns“, bestätigt Muriel lachend. ESL ist schließlich nicht umsonst der Testsieger für Sprachreisen – ausgezeichnet von der Gesellschaft für Verbraucherstudien – aber das nur am Rande.

Mit allen Sinnen in die Sprachen eintauchen

Wie geht man die Sache mit der Sprachreise also an? Relativ entspannt, verspricht der erste Eindruck. „Wir bieten Sprachreisen für jede Altersgruppe an“, erklärt Muriel weiter. Das gehe schon früh los – mit Angeboten für Kids ab sieben Jahren. „Dieses Angebot ist vor allem auch für die mehr- oder bilingualen Familien in Stuttgart interessant.“ Man könne aber auch zwischen Ferienprogrammen für Schüler, Angeboten für junge Erwachsene ab 16 Jahren oder 30- und 50-Plus-Programmen wählen – wie man eben lustig ist. Und wer mag, kann auch mit Mama verreisen – für jeden gibt’s den passenden Kurs – easy.

Ansonsten müsse man gar nicht viel mehr wissen beziehungsweise vorbereiten, außer: „Ich möchte gern eine neue Sprache lernen.“ Dann wird aus 200 möglichen Angeboten das passende für den Sprachreisenden herausgefiltert.

Die persönlichen Eigenschaften und Interessen des Kunden spielen dabei eine große Rolle. Also welches Land ist spannend, welche Stadt, ob klein oder groß, kann der Aufenthalt mit einem bestimmten Hobby gekoppelt werden etc. –  der Kunde soll schließlich Lust auf die Reise, auf Land und Leute haben, denn so lässt sich eine Sprache eindeutig leichter erlernen.

Sprachreise = Sinnesreise

Und die Vorteile? Sind wir doch mal ehrlich: Wer in seinem gewohnten Umfeld eine Sprache erlernt, kommt aus dem Alltagstrott eher schlecht als recht heraus. So ein Kurs läuft dann gern mal nebenbei ab, wie ein Hobby und nur dort spielt die fremde Sprache eine Rolle. Auch Muriel kann dem nur zustimmen. Sie selbst hatte mit 14 Jahren eine Sprachreise nach Malta unternommen und bestätigt: „Wenn man in einem Land lebt, wo beispielsweise nur Englisch gesprochen wird, erlernt man die Sprache ganz anders – in Alltagssituationen, mit dem Gehör und den Gerüchen.“

Man kommt in dem fremdsprachigen Land an und taucht in die Sprache ein – mit allen Sinnen.

Die Ankunft – easy like Sunday morning

Da man am Wochenende in dem Land seiner Wahl ankommt, ist erstmal alles „easy like Sunday morning.“ Der Sprachreisende hat vorab aus verschiedenen Möglichkeiten der Unterbringung gewählt. Denn alle Schulen bieten die Option der Gastfamilie und die des unabhängigen Lebens, etwa in einem Studentenwohnheim oder einer WG mit anderen Sprachschülern, an.

Zum Einstieg und vor dem Unterrichtsstart werden kleinere Aktivitäten, die von der Schule organisiert sind, unternommen. So kann man schon mal die Stadt erkunden und Land und Leute kennenlernen.

Jede Schule hat vielfältige Angebote für jede Altersgruppe, um Land, Leute und die Kultur kennenzulernen – um sich einfach auch mal mit dem fremden Land zu identifizieren!

Man lerne Menschen aus der ganzen Welt kennen – „für das Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit ist so eine Reise total förderlich, weil man einfach auch mal auf sich allein gestellt ist und sich neu wahrnimmt“, betont Muriel. Man müsse den Alltag in einer fremden Sprache bestreiten – alle seien in der selben Situation, haben den gleichen Wunsch. „Und deshalb ist es entspannter, denn allen geht’s gleich – generationsübergreifend.“

I survived Korean Pop!

Die begehrteste Sprache ist übrigens nach wie vor Englisch, gefolgt von Spanisch. Bei den jungen Leuten sei aber auch ein ganz neuer Sprach-Trend zur beobachten: Korean Pop sie Dank wollen immer mehr Teenager und Abiturienten Koreanisch und auch Japanisch erlernen. Was die Teens und Twens daran reizt? „Die Jugend interessiert sich sehr für die Kultur, das Essen und einfach auch das Abgefahrene“, weiß Muriel.

Das ESL-Büro in Stuttgart

Das Büro in Stuttgart ging 2017 an den Start und ist eines von sechs Büros deutschlandweit. „Wir sind für ganz Baden-Württemberg zuständig und bieten auch Informationstage in anderen Städten im Ländle an.“ Vor und während der Reise sind Muriel und ihr Kollege Nicolai für die Kunden da, man bemühe sich um regen Austausch und sei offen für Spezialanfragen. „Was uns ausmacht, ist, dass wir unsere Kunden analysieren, Budget- und Leistungsumfang erfragen, um dann das passende Angebot herauszufiltern. Mit uns kann man reden und alle Wünsche dürfen geäußert werden“, sagen die beiden lachend. Also einfach mal drauf einlassen, vorbeischauen – und im besten Fall bald abfliegen.

Adresse:
Königstraße 54B

Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 9 – 13 Uhr, 14 – 18 Uhr

Telefon:
0711 – 49059116

Termine und Infos:
www.esl.de

ESL-Sprachreisen – Büro Stuttgart

Mehr aus dem Web

Rapper Marz: Zwischen Cannstatter Kurve und Hip-Hop-Show

Zwei Herzen pochen in seiner Brust: Das des Rappers und das des VfB-Fans. Am kommenden Samstag lässt Marz sie im Mercedes-Benz Museum erstmals so richtig im Takt schlagen.

Stuttgart – Wer am Samstag beim VfB-Spiel gegen Mainz wie immer in die Cannstatter Kurve kommt und sich über die Abwesenheit des Rappers Marz wundert, dem sei schon vorab gesagt: Geht in Ordnung, dass der da heute nicht steht. Er ist quasi entschuldigt und sitzt schräg rechts von euch auf der Haupttribüne. Winkt mal! Natürlich sitzt er da nicht, weil Marz keinen Bock mehr hat auf die Kurve und plötzlich bequem geworden ist. Sondern, weil am Samstag ein ganz besonderer Tag für den Stuttgarter ist.

Erst wird gespielt, dann gerappt

Direkt nach dem Spiel nämlich (sein Tipp: 1:0) wird er sich mit seiner Band, den Jazzern Bixtie Boys, nach nebenan ins Mercedes-Benz-Museum begeben, um ein besonderes Konzert zu spielen. In der VfB-Sonderausstellung im Automobiltempel steigt von 18 bis 21 Uhr der wohl speziellste Gig in der rund fünfjährigen Karriere des Rappers. Die gut 100 Freikarten waren natürlich sofort weg und beinhalten neben dem Auftritt auch Tickets für das Spiel, das man sich dann gemeinsam in großer Runde reinzieht, bevor es rüber ins Museum geht.

Klinsmann ist Schuld!

Marz, der eigentlich Christoph Schwarz heißt, ist durchaus so was wie nervös. „Ich hoffe nur, dass sie gewinnen“, lacht er, als wir ihn wenige Tage vor dem Konzert im Schirmstüble im Stuttgarter Süden treffen. „Sonst könnte es mit der Stimmung bisschen schwierig werden.“ Marz wohnt um die Ecke, in der kleinen Kneipe hat der 36-Jährige schon viele Spiele von seinem VfB gesehen. Marz und die Bixtie Boys live bei einem vom VfB veranstalteten Konzert: Für einen wie ihn ist das ein wahrgewordener Traum. Seit er als kleiner Junge erstmals Jürgen Klinsmann im Trikot des VfB spielen sah, war es um ihn geschehen. „Wie jede Liebe, hat natürlich auch meine Liebe zum VfB Höhen und Tiefen“, meint er. „Aber man sucht sich seinen Verein nicht aus. Der Verein sucht dich aus.“

Wü-Tem Clan

In guten wie in schlechten Zeiten, das gilt auch beim Fußball. Wie Klinsi in der Gegend um Göppingen aufgewachsen, war Marz natürlich auch im örtlichen Fußballverein. „Obwohl ich nicht kicken kann“, lacht er. Heute kreist sein Interesse eher um das Leben als Fan, als Supporter, als Teil einer Gemeinschaft. So oft es geht schaut er sich die Heimspiele an, regelmäßig fährt er zu Auswärtsspielen. Eben so, wie es sein eigener Tourplan zulässt.

Marz im Schirmstüble. Mit dabei: Sein legendärer Schal von 1997.

Meist ist er bei den Ausflügen nicht allein. Einerseits ist er Mitglied im Tippclub seines Vaters, wo er in altehrwürdiger Runde eine sehr gute Figur macht, andererseits hat er vor einem Jahr mit einigen Freunden (darunter auch DJ Diversion) einen eigenen Supporter-Verein gegründet – den Wü-Tem Clan. „Wir sind neun Typen und eine Frau, sehen uns Heimspiele an, fahren zu Auswärtsspielen und gehen auch gemeinsam in Urlaub“, umreißt er das Vereinsleben.

Alles für die Cannstatter Kurve

Marz ist der Vorstand des Vereins und lebt seine Leidenschaft für den Sport auch hier voll aus. „Wenn du in der Kurve stehst, spielt es keine Rolle, wer links und rechts neben dir steht“, schwärmt er. „In den letzten Wochen lag ich schon mal einem 65-Jährigen um den Hals, aber auch einem 15-Jährigen. Niemanden interessiert, woher du kommst oder was du machst.“ Zudem gefällt ihm, dass Fußball nicht vorhersehbar ist. „Der Ausgang des Spiels ist nicht klar. Oft werden Spiele noch in letzter Minute gedreht, das ist der reine Wahnsinn. Alles ist möglich.“

Beats und Brustring

Beats und Brustring, darum dreht sich sein Leben. Diese Woche veröffentlichte er ein Mixtape mit DJ Friction, mit den Jazz-Musikern der Bixtie Boys haut er in diesem Jahr noch ein Album raus. Und im Stadion bekommt er jedes Mal eine Gänsehaut, wenn er die Treppen hochläuft und den Rasen das erste Mal sieht. Rituale gehören bei einem wie ihm natürlich auch dazu. „Mit dem Fanclub treffen wir uns immer ‚am Platz‘“, meint er. „Da weiß jeder, was gemeint ist. Schon davor gibt es zwei, drei Treffpunkte, und es kommen immer mehr zusammen. An diese Stelle einen Gruß an den Pfandsammler Josef, der schon seit Jahren am Stadion steht!“

Bühne, Stadion, Sex

Man kennt sich, man feiert zusammen, man lacht zusammen. Fan-Sein ist für Marz mehr als einen VfB-Schal tragen – obwohl er von denen einen Riesenstapel zuhause hat. Es bedeutet, aufzugehen im Moment und alles andere auszublenden. „Es gibt drei Dinge, bei denen ich nicht an das Leben denke“, sagt er dann. „Auf der Bühne, im Stadion und beim Sex.“ Fehlt am Samstag ja nur noch das Eine zum perfekten Tag, was?

www.wirscheissengold.de/artists/marz

Sonderausstellung im Mercedes-Benz Museum: 125 Jahre VfB Stuttgart

Noch bis zum 2. Apil 2019 bietet sich im Mercedes-Benz Museum die Möglichkeit, die bewegte Geschichte und die bewegenden Geschichten des VfB erleben zu können.

Öffnungszeiten
Dienstag – Sonntag: 9 – 18 Uhr
Kassenschluss: 17 Uhr

Tickets
Tageskarte regulär: 10 Euro, ermäßigt: 5 Euro.
Kostenfreier Eintritt für Kinder (bis einschließlich 14 Jahre).

Die Sonderausstellung ist im Ticketpreis enthalten.

Mehr Infos gibt es hier >>>

+++Verlosung+++

Damit ihr am Samstag beim Konzert im Museum dabei sein könnt, verlosen wir 2×2 Tickets. Was ihr tun müsst, ist uns zu verraten, warum ihr unbedingt dabei sein wollt. Schreibt uns einfach eine Mail mit dem Betreff „Marz“ an stadtkind@stadtkind-stuttgart.de. Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich 18.01.2019, 13 Uhr (Teilnahmefrist). Alle Emails nehmen an der Verlosung teil. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Fotos der Ausstellung: Daimler AG

Mehr aus dem Web

Leben zwischen Puccini und Putzplan: Zwei Opernsänger im Gespräch

Jarrett Ott und Andrew Bogard teilen sich nicht nur die heimischen vier Wände, sondern auch die Bühne der Stuttgarter Oper. Auf dieser schlagen die beiden derzeit die tiefen Töne in Giacomo Puccinis „La Bohème“ an. Wir haben uns gefragt wie ihr Leben ­abseits des Rampenlichts wohl aussehen mag. Ein Blick hinter die Kulissen.

Stuttgart – Wir treffen Jarrett und Andrew im Foyer der Königsloge der Stuttgarter Oper. Seit kurzem leben die beiden Darsteller in einer Künstler-WG im Stuttgarter Zentrum. Jarrett stammt ursprünglich aus Pennsylvania, Andrew aus Ohio. Kennen lernten sich die beiden bereits vor zehn Jahren im Rahmen eines Summer School Programms. Am ‚Curtis Institute of Music‘ in Philadelphia kreuzten sich ihre Wege erneut. Dass sie irgendwann einmal gemeinsam in Deutschland auf der Bühne stehen würden, ahnte damals niemand.

Foto: Martin Sigmund

Erster Akt: Der Weg zum Opernsänger

Zur Oper kam Jarrett eher spät als früh, wie er verrät: „Ich wollte ursprünglich Musiklehrer und Chorleiter werden.“ Sein erster Besuch in der Oper warf diese Pläne jedoch über den Haufen. „Ich war gerade 20 Jahre alt und hatte noch nie eine Oper gesehen. Mein Gesangslehrer nahm mich damals mit in Il Barbiere di Siviglia. Das Stück hat mich von der ersten Sekunde an in seinen Bann gezogen und ich wusste: das ist es, was ich machen will!“ Andrew hingegen erinnert sich wie er im Alter von 13 Jahren nahezu über Nacht zum Bariton wurde: „Meine Stimme war innerhalb von wenigen Wochen von einer sehr hohen Sopranstimme zu einer für einen 13-Jährigen ungewöhnlich tiefen Stimme geworden. Als die Chorleiterin unserer Schule mich auf dem Flur sprechen hörte, gab es sozusagen kein Entrinnen.“

Zweiter Akt: Das Leben abseits der Bühne

Das Leben als Opernsänger ist ein ständiger Wechsel aus Ruhe und Hektik. Noch vor einigen Monaten tourte Jarrett durch die USA: drei Wochen LA, zwei Wochen Texas, dann hoch nach New York und wieder runter nach Santa Fe. Das ständige Hin und Her sei einerseits aufregend und spannend, andererseits sehne man sich oftmals aber auch nach einer festen Basis und seiner Familie.

„Seit wir Teil des Stuttgarter Ensembles sind, ist es ruhiger um uns geworden. Wenn du für längere Zeit in einer Stadt bist und dort Vollzeit arbeitest, bleibt wenig Raum für ausschweifende Partys. Du musst auf deine Stimme achten und gehst nicht einfach ohne Rücksicht auf Verluste feiern“, erklärt Jarrett. Aber es gebe natürlich auch immer wieder Phasen, in denen man die beiden gerne mal bei ein oder zwei Drinks in der Stadt antreffe. Ansonsten gleiche der Tagesablauf aber eher dem eines Mönchs, scherzt Andrew: „Nach einem Tag voller Proben und Performances kochen wir gerne in unserer WG zusammen oder gehen in der Mittagspause ins Fitnessstudio – das war’s dann aber auch schon.“


Foto: Martin Sigmund

Apropos WG: Welche Musik hören Opernsänger eigentlich in den eigenen vier Wänden? Von Popmusik über Jazz bis hin zu Musicals sei alles vertreten, verraten uns die beiden. „Das ist mir jetzt etwas peinlich, aber der Grund, weshalb ich angefangen habe zu singen, war Justin Timberlake“, gibt Jarrett lachend zu. Andrews Türöffner hingegen seien die Beatles gewesen. Klassische Musik hören die beiden privat – entgegen aller Erwartungen – tatsächlich eher weniger.

Dritter Akt: In dubio pro Oper

Nicht selten komme es im Leben eines Opernsängers vor, dass dieser sich mit dem ein oder anderen Vorurteil auseinandersetzen müsse, so die beiden. Die Oper sei eingestaubt, nicht mehr zeitgemäß, heißt es. Dabei gebe es fantastische Neuinszenierungen, die alles andere als verstaubt seien. Vor allem in den Staaten würde man sie oftmals vorschnell in eine Schublade stecken. „In Europa ist das zum Glück anders. Die Menschen sind viel offener für die Oper als das in den USA der Fall ist“, zieht Andrew Bilanz. „Ich denke, man kann die Oper ganz gut mit Wein vergleichen: Wenn du ihn zum ersten Mal in deinem Leben probierst, schmeckt er vielleicht erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber je mehr sich deine Geschmacksknospen an das Aroma gewöhnen, desto besser wird er und irgendwann willst du nicht mehr ohne.“


Foto: Martin Sigmund

Vierter Akt: Zukunftsmusik

Für diejenigen, die ihre Berührungsängste an Weihnachten – oder auch im neuen Jahr – über Bord werfen möchten, haben wir an dieser Stelle gute Nachrichten: Bis April könnt ihr Jarrett und Andrew noch in „La Bohème“ und weiteren Stücken auf der Bühne sehen. Mit Aussicht auf Verlängerung, wie die beiden uns verraten: „Wir werden auch in der nächsten Saison noch hier in Stuttgart bleiben.“

Die nächste Vorstellung der beiden findet am 26. Dezember von 19 bis 21:30 Uhr statt. Tickets dafür könnt ihr hier kaufen. Den Spielplan der Stuttgarter Oper findet ihr hier.