Zehn Tipps fürs Wochenende in Stuttgart

Livemusik, Partys von Punk bis Electro und ein Yoga Festival – hier kommen unsere Tipps fürs Wochenende.

Stuttgart – Das Kowalski startet hochkarätig in die neue Saison. Zum Season Opening hat sich der Club an der Kriegsbergstraße Booka Shade eingeladen. Das Duo tritt nur selten in Clubs auf, sondern tourt vornehmlich zu den ganz großen Festivalbühnen rund um den Globus. Da teilen sich die beiden die Bühne auch gerne mal mit Depeche Mode oder Kraftwerk. Am Freitag geht’s aber in eine familiäre Umgebung, wenn das Kowalski Booka Shade zum zweiten Mal in seinen heiligen Hallen begrüßt.

Wochenende in Stuttgart

Am Wochenende stehen außerdem einige Konzerte auf dem Plan. Unter anderem tritt Ameli in the Woods im Bix auf, die Stuttgarter von Loretta spielen in der Rakete.

Fans von Graphic Novels kommen am Freitag im Superjuju auf ihre Kosten. Nils Oskamp ist mit seinem Werk „Drei Steine“ zu Lesung und Gespräch eingeladen.

Partys gibt’s natürlich wieder für jeden Geschmack. Im White Noise wird Post-Punk gespielt, in der Schräglage Future Beats und in den Wagenhallen Soul.

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Titelfoto: Unsplash/Louis Hansel

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Die schönsten Aussichtspunkte in Stuttgart

Es geht hoch hinaus – mehr oder weniger. Die Kessellage macht’s möglich und hat vor allem eines zu bieten: Aussichtspunkte ohne Ende. Wir zeigen euch die schönsten Ecken mit Ausblick.

Stuttgart – „Warum in die Ferne schweifen, sieh‘ das Gute liegt so nah“, was Goethe einst so vortrefflich formulierte, trifft insbesondere auch auf die Mutterstadt zu. Vor allem dann, wenn man die Stäffele und Hügel erklimmt – ob zu Fuß oder mit Bus und Bahn – um den ein oder anderen intensiven Blick zu riskieren. Denn eines kann Stuttgart ganz bestimmt: Ausblick.

Aussicht satt in Stuttgart

Auch wir Stadtkinder können gar nicht genug bekommen von der beinahe grenzenlosen Anzahl an Aussichtspunkten – Kessellage sei Dank. Und so wandern wir froh und munter, hinauf und nicht hinunter. Wer richtig hoch hinaus will – genau genommen 216 Meter – besucht den Fernsehturm, doch auch die Halbhöhenlage, siehe Uhlandshöhe, kann was. So oder so: der Blick in den Kessel isch oifach scheeeee und lässt den anstrengenden Aufstieg vergessen. Wir haben für euch die schönsten Aussichtspunkte zusammengefasst.

Die schönsten Aussichtspunkte in Stuttgart

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Tipps fürs Wochenende in Stuttgart

Die Feiertage sind vorbei, die bzw. das Feiern aber noch lange nicht! Ein winterliches Clubfestival, Konzerte und Partys in sämtlichen Clubs der Stadt – hier kommen unsere Tipps fürs Wochenende in Stuttgart.

Stuttgart – 5 Clubs, 6 Floors, 19 DJs, ein Ticket, eine Nacht lang: Am Freitag organisiert das Club Kollektiv wieder sein „Durch die Nacht“-Clubfestival – diesmal in der Winteredition. Los geht’s ab 20 Uhr in der White Noise Bar, wo bei einer kostenlosen Podiumsdiskussion unter anderem mit einem Night Mayor diskutiert werden kann. So geht’s nach den Feiertagen doch gleich wieder gut zur Sache! Nach der Diskussion wird natürlich nahtlos zur Party übergegangen.

Wochenende in Stuttgart

Andere Bars und Clubs in der Stadt zelebrieren nach Weihnachten schon den Jahresabschluss. Im Galao wird am Samstag etwa zum Jahresabschlusskonzert mit The Dirty Waters eingeladen. Im Goldmarks geht’s am gleichen Abend an die hochprozentigen Restbestände an der Bar. Die müssen schließlich vor 2020 weg.

Überflüssige, über Weihnachten angefutterte Kalorien können auch in der Rakete weggeschwitzt werden, wenn DJ Boogaloo an den Decks steht. Wer lieber zu elektronischer Musik tanzen möchte, schaut im Kowalski oder im White Noise vorbei.

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Titelbild: Unsplash/Louis Hansel

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Feiern an Weihnachten: Partys vor und an Heiligabend

Ihr wollt an Weihnachten nicht nur faul auf dem Sofa liegen, Eierlikör trinken und Sissi bingewatchen? Wir haben ein paar Tipps für euch, wo ihr in den Heiligabend rein und wieder raus feiern könnt!

Stuttgart – Weihnachtstraditionen können ganz schön unterschiedlich sein. Die einen genießen die Ruhe rund um den Heiligabend. Die anderen können es kaum erwarten, nach der Bescherung das Haus zu verlassen und auf den Tanzflächen dieser Stadt die ersten in der Vorweihnachtszeit angefutterten Pfunde wegzutanzen.

Partys vor und an Heiligabend

Traditionen gibt es nicht nur rund um den heimischen Weihnachtsbaum, sondern auch im Stuttgarter Nightlife. So heißt es jedes Jahr am 23. Dezember aufs Neue „Endlich wieder Zuhause“ – diesmal legen Busy Icer und Braunbeck in der neuen Detroit Bar auf.

Ebenso traditionell ist der Gig von Leif Müller und Konstantin Sibold im Freund & Kupferstecher an Heiligabend.

Charity gibt’s an Weihnachten natürlich auch. „Wir wissen, dass es vielen nicht so gut geht wie uns“, sagt man dort und lädt zu Kowarity ein. Aber nicht in die eigenen heiligen Hallen – sondern drüben bei den Freunden im Climax. Dort wird die erste Resident-Garde auflegen und auf ihre Gage verzichten. Der Eintritt fließt komplett an die Olgäle-Stiftung und an die Klinik Clowns. Unterstützenswert!

Alle Termine findet ihr in unseren Tipps:

Titelfoto: Unsplash/Alexander Popov

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Tipps fürs Wochenende in Stuttgart

Indoor-Flohmärkte für die letzten Weihnachtsgeschenke, Dancehall im Schnee und Feiern für den guten Zweck – hier kommen unsere Tipps fürs Wochenende.

Stuttgart – Weihnachten naht und bevor die große Völlerei losgeht, kann nochmal gedanced werden. Am Freitag legt etwa das Sentinel Soundsystem bei „Stuttgart im Schnee“ auf und präsentiert von Roots Reggae Klassikern über Dancehall Hits der letzten Jahre bis hin zu aktuellen Clubbangern, die gesamte musikalische Bandbreite der Musik aus Jamaika und darüber hinaus. Karibikfeeling im Kessel!

Wochenende in Stuttgart

Wer noch ein schickes Weihnachtsoutfit braucht, oder ein paar letzte Geschenke, wird vielleicht bei den beiden Indoor-Flohmärkten am Samstag fündig. Der eine findet im Transit/Bergamo statt, der andere im Kaufhaus Mitte.

Hübsche Kleinigkeiten gibt es auch bei der Weihnachtsfeier von Arthelps an der Nikolausstraße 2.

Und dann wird am Wochenende natürlich auch wieder gefeiert: Cosmopolite Disko im Suessholz, Ritual Digital im Kolwaski, Rock’n’Roll Safari Club im Goldmarks undundund.

Hier kommen alle unsere Tipps:

Titelfoto: Unsplash/Sam Mar

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Freitag, der 13.: 13 Dinge, die Stuttgartern heute passieren können

Freitag, der 13.! Wer abergläubisch ist, muss heute besonders stark sein. Denn auch in Stuttgart gerät man schnell in eine unglückliche Situation. Wir haben 13 davon für euch zusammengefasst!

Stuttgart – Was macht man am Freitag, den 13.? Zu Hause bleiben? Oder sich mutig dem Tag stellen? Vielleicht ist es Zufall, vielleicht auch nicht – doch seid lieber vorsichtig, wenn heute eure Maultaschen in der Pfanne anbrennen, die große Kehrwoche bevorsteht – oder ihr an der Supermarktkasse plötzlich euer letztes Tinder-Match trefft. Was den Stuttgartern heute sonst noch so passieren kann, erfahrt ihr in unserer Aufzählung.

Freitag, der 13., in Stuttgart

Baustellen vor der Haustür, verschollene Weihnachtsgeschenke und keine Milchalternativen weit und breit: Klingt nach Horror? Ist es auch! Aber keine Angst! Wir bereiten euch vor.

Foto: Unsplash/Marc Rentschler

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10 Tipps fürs Wochenende in Stuttgart

Türkische Beats, Italo Disco, Ausstellungen und die geballte Ladung Hip-Hop: Hier kommen unsere Tipps fürs Wochenende.

Stuttgart – Bevor das zweite Album veröffentlicht wird, gewähren Marz & The Bixtie Boys Einblick in die neuen Songs. Im Bix musizieren sie aber nicht alleine, sondern haben sich hochkarätige Gäste wie Lakmann One eingeladen. Noch mehr Hip-Hop folgt am Samstag in der Schräglage, wenn DJ Crypt sein zwanzigstes Jubiläum feiert. Sieben Live-Acts plus special guests dürfen erwartet werden, außerdem 17 DJs.

Tipps fürs Wochenende

Nach dem ersten Teil in einem Leerstand in Salzburg, zeigt The Real Office in der Testphase des Projektraums des Kunstvereins Wagenhalle ab Freitag, 20 Uhr, die Ausstellung „Strike Gently Away“. Der Titel ist dem Warnhinweis auf Streichholzschachteln „Strike gently away from body“ entlehnt. Die Ausstellung überträgt das “sanfte Wegstreichen” auf Gender- und Körpernormen, auf nationale Identitäten, auf starre Geschichtsschreibung, Herkunft, Migration, Familie und Nationalstaatlichkeit.

Auch im Komma in Esslingen werden am Wochenende wichtige Fragen behandelt. „Youth against Antisemitism“ verbindet politische Bildung und Musik. Mit dieser jährlichen Veranstaltung setzt das Komma ein Zeichen gegen aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus.

International wird’s am Samstag bei Burakete im Ice Café Adria und bei der Discoteca Synthetica in der Rakete.

Hier geht’s zu unseren Tipps fürs Wochenende:

Titelfoto: Unsplash/Marvin Meyer

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Uber in Stuttgart: Hot oder Schrott?

Ab sofort können auch wir Stuttgarter Fahrten über die App Uber buchen. Freuen wir uns darüber oder nicht? Unsere Autoren diskutieren das Pro und Contra.

Stuttgart – In vielen Städten weltweit gehört er schon zum Alltag. Jetzt gibt es ihn auch im Kessel: Den Fahrdienst Uber. App an, Fahrer rufen und schnell mal von A nach B flitzen lassen. Ein US-Konzern auf der Überholspur – in den deutschen Großstädten wie Berlin, München, Hamburg und Co. aber auch Grund für Kontroverse. Die einen feiern es, die anderen – allen voran die Taxi-Branche – weniger. Unsere Autoren Meltem Yurt und Björn Springorum diskutieren das Für und Wider des Fahrdienstvermittlers.

PRO (Meltem Yurt)

Bei Uber geht Sicherheit vor

Ich habe eine Zeit lang in Amsterdam gelebt. Uber gehört hier zum Alltag wie die zahlreichen Coffeeshops. In einer Stadt wie dieser wird nicht selten bis in die Puppen gefeiert.

Und ehe man sich versieht, steht man morgens um vier Uhr vor einem Club, wo man sich schlagartig nicht mehr so wohl fühlt wie drinnen – vor allem als Frau. Im Kopf schwirrt nur ein einziger Gedanke: Wie zum Teufel komme ich jetzt heim? Es fahren (noch) keine Öffentlichen und selbst zu fahren wäre eine sehr schlechte Idee. Die Taxisuche bleibt aussichtslos und, oh mein Gott, die Spamanrufe in der Zentrale führen wegen Überlastung ins Nirwana. In genau solchen Momenten gibt es nichts Beruhigenderes als eine Benachrichtigung, die auf dem Handybildschirm aufploppt: „Dein Uber-Fahrer erreicht in zwei Minuten sein Ziel“. Und das Ziel ist da wo du stehst.

Der Preis ist heiß

Uber ist günstiger als ein Taxi. So unmoralisch das gegenüber der Taxibranche klingt: Uber-Preise sind nicht staatlich gesetzt und richten sich nach Angebot und Nachfrage. Am Ende ist das im Sinne des Verbrauchers und meiner Meinung nach auch gut so. Zu Stoßzeiten wie während des Feierabendverkehrs oder morgens nach dem Feiern, wenn alle den Club auf einmal verlassen, steigt die Rate entsprechend. In solchen Fällen benachrichtigt die App immer vorab über den aktuellen Preisstand.

Her mit der Transparenz

Die Uber-App zeigt mithilfe von Live-Tracking genau an, wo dein Fahrer sich gerade befindet. Ob er bald da ist oder ob er seit 15 Minuten sinnlos im Kreis fährt. Bevor du einsteigst, kannst du den Fahrer außerdem noch schnell stalken: Profilbild, Automodell und Bewertungen. Das wiederum ist ein wichtiger Punkt: Der Fahrer weiß nämlich genau, dass er im Nachhinein individuell von dir bewertet wird. Da überlegt man sich zweimal, ob man seiner Schichtfrustration Luft macht oder mal eben die extra ausschweifende Route nimmt.

Komfort plus

Ich kann es aus eigener Erfahrung sagen: Mit Uber muss man seine Komfortzone wirklich nicht verlassen. Das Uber-Fahrzeug kommt immer und überall dahin, wo du deinen Pin setzt. Auf der Karte siehst du, wie lange die Fahrt dauern wird. Sobald du deine Fahrt ausgewählt hast, siehst du die Ankunftszeit deines Ubers. Außerdem musst du dir keine Gedanken darüber machen, ob du Cash dabei hast oder nicht. Abgebucht wird mit hinterlegter Kreditkarte über die App.

 

Taxi
Lieber im Taxi weinen, als im Uber. Foto: Unsplash/Lexi Ruskell

CONTRA (Björn Springorum)

Es gibt Reis

In Japan weiß man noch, was Handwerk bedeutet. Jemand, der Klingen herstellt, macht sein Leben lang nichts anderes und lernte zunächst mal jahrzehntelang das Handwerk bei einem Klingenmeister, bevor er seine erste eigene Klinge schmiedete. Ein Sushimeister hat eine Ewigkeit hinter sich, in der er nur Reis wusch. Das könnt ihr gern für überzogen halten. Es stimmt aber, dass niemand in diesen Dingen besser ist als die Japaner. Wird also schon etwas dran sein.

Schuster und Uber und Leisten

Haltet mich für altmodisch, aber ich glaube noch an die Vorzüge professioneller Dienstleister. Nicht, was ihr jetzt denkt, ihr Schmierfinken. Sondern ganz allgemein. Wenn ich Socken kaufe, kaufe ich sie von einem Hersteller, der nur Socken produziert. Wenn ich in ein Restaurant gehe, möchte ich nicht italienische Gerichte neben Wiener Schnitzel und Burgern auf der Karte entdecken. Wenn ich zum Zahnarzt gehe, will ich keinen Arzt, der nebenbei noch Neurologe und Minigolfprofi ist. Und wenn ich irgendwo anders übernachte als zuhause, dann gehe ich in ein Hotel und nicht in das Airbnb-Apartment.

Taxi per App

Deswegen möchte ich auch mit einem Taxi von A nach B gebracht werden. Und nicht von einem Amateur in seiner verbeulten Karre mit abgelaufenem TÜV (ich bin in Nashville schon mit Uber-Fahrern unterwegs gewesen, über die will ich nicht mal nachdenken!). Das hat einerseits etwas mit einem gewissen Gentlemen‘s Agreement zu tun: Ich lass mich irgendwo volllaufen und kann auf dich zählen, lieber Taxifahrer, dass du mich nach Hause fährst. Es hat aber auch damit zu tun, dass ich Traditionalist bin. Sicher, ich habe auch nicht immer nur supernette und charmante Taxifahrer und -fahrerinnen. Insbesondere in Sachen Kartenzahlung gab es da schon oft Problemchen. Aber, von wegen Uber sei so fortschrittlich und so: Seit es Apps wie FreeNow gibt, ist all das kein Problem mehr: Bestellung per Handy, Standortbestimmung und Profil des Fahrers, Bezahlung per PayPal, Bewertung, tippitoppi alles.

Im Uber weinen?

Deswegen halte ich der Taxizunft die Treue. Weil sie es verdient hat. Sie fährt vollgesoffene Volksfestgäste nach Hause. Sie ist anonym. Sie hört sich Geschichten, Sorgen und Ängste der Fahrgäste an. Sie heizen schneller durch die nächtliche Stadt als es ein Uber-Fahrer je tun würde. Und sie lassen uns manchmal sogar das Radio lauter drehen, wenn ein guter Song kommt. Apropos Songs: Was wäre die Popkultur ohne Taxis? New York ohne die gelben Cabs? London ohne die alten schwarzen? „Im Taxi weinen“ von Kettcar ist auch deswegen so ein schöner Song, weil er nicht „Im Uber weinen“ heißt.

Euer Ehren, sehr geehrte Geschworenen: Taxifahren als Wirtschaftszweig darf nicht von jedem Privatfahrer bedroht werden, der mit seiner Karre die Innenstädte verstopft. Ach ja, stimmt ja, ihr wollt ja auch alle die Autos aus der City verbannen. Na ja, dann ist es ziemlich scheinheilig von euch, Uber zu supporten.

Titelbild: Unsplash/Dan Gold

Mehr zu Uber lest ihr bei den Kollegen.

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