Trickytine – vom Blog zum eigenen Business

Es muss nicht immer Berlin sein, auch in Stuttgart kann man als Blogger durchaus erfolgreich sein. Das beste Beispiel hierfür ist Trickytine, die als Food-Bloggerin seit Jahren die Menschen über den Kessel hinaus mit ihren Rezepten und anderen kulinarischen Highlights begeistert. Wir haben uns mit der gebürtigen Stuttgarterin getroffen. 

Stuttgart – Ist Stuttgart eine attraktive Stadt für Gründer? „Ganz klar ja!“, sagt Christine Garcia Urbina aka Trickytine, als wir sie in ihrem Studio am Kernerplatz treffen. Seit 2014 ist sie mit ihrem gleichnamigen Food-Blog „trickytine“ online, im Juli 2017 hat sie sich damit selbstständig gemacht. Inzwischen arbeitet sie hauptberuflich an kreativen Projekten für verschiedene Kunden, gibt Workshops und ist auch sonst ein wahres Multitalent. Eine Erfolgsgeschichte made im Kessel. 

Standortvorteil Stuttgart

Was den kreativen Bereich angeht, sei Stuttgart ein genialer Standort. Egal, ob Blogger, Influencer oder Contentcreator – hier gibt es viele interessante Kunden aus allen Sparten, einen guten Mittelstand und viele Menschen, denen der persönliche Kontakt und Austausch sehr wichtig ist. Das schätzt Trickytine sehr und sieht das als großen Standortvorteil für den Kessel. Natürlich war auch sie nicht immer super happy mit ihrer Stadt. Vor etwa 15 Jahren war Stuttgart für sie nur noch langweilig und spießig und am liebsten wäre auch die heute erfolgreiche Food-Bloggerin einfach nach Berlin oder in eine andere „coolere“ Stadt abgehauen. Doch sie blieb Stuttgart treu und ist mit dieser Entscheidung heute mehr als glücklich.

Bei Maultaschen hört die Freundschaft auf…

Vor allem in den letzten Jahren hat sich Stuttgart für sie sehr zum Positiven verändert. Christine liebt die verschiedenen Stadtviertel, ganz besonders natürlich den Osten, wo sie lebt und arbeitet. Gespannt beobachtet sie heute die Stadtentwicklung im Kessel. Außerdem freut sich Trickytine riesig über die hiesige Start-Up- und Künstlerszene und auch von der kulinarischen Seite kann sich Stuttgart sehen lassen. Außer bei Maultaschen, da mache ihr kein Restaurant und keine Weinstube etwas vor, denn die schmecken daheim bei Mama oder bei ihr selbst einfach am besten!

Vom Blog zum eigenen Business

Hat Trickytine früher ganz schwäbisch konservativ in einem Büro gearbeitet, ist sie seit anderthalb Jahren nun ihre eigene Chefin. Um in Stuttgart ein Business zu gründen, brauche man eine gute Idee, eine starke Vision und Mut. Das Start-Up-Leben ist hart, umso mehr freut sie sich, dass das kreative Netzwerk hier in Stuttgart offen für Neues ist und sich gegenseitig unterstützt. „Die schwäbische Vetterleswirtschaft gibt’s auch in der Stuttgarter Kreativszene“, lacht Trickytine. 

Während man auf ihrem Blog und Instagram-Account vor allem Rezepte und Berichte zu kulinarischen Reisen findet, gibt Christine im real Life mittlerweile sehr erfolgreich Workshops zum Thema Foodstyling und Fotografie. Außerdem ist sie als Speakerin für verschiedene Marken unterwegs, berät Kunden bei Projekten, entwickelt Konzepte und führt Shootings durch. Um einen Ort für ihre Arbeit zu schaffen, hat sie zusammen mit ihrem Mann Alfonso vor zwei Jahren eine alte Apotheke am Kernerplatz kernsaniert und in die Räumlichkeiten in ihr „Studio Urbina“ verwandelt. Hier arbeitet sie täglich, schreibt, fotografiert und kümmert sich um ihr „tricky Business“.

Für mich und mein Business gibt es keine bessere Stadt als Stuttgart!

Inzwischen läuft das Business so gut, dass sich Trickytine neben ihrem Mann Alfonso noch Hanna Weil für ihr #teamtricky mit ins Boot geholt hat. Während sich Alfonso als „Head of Finance“ um notwendige Themen wie Steuern und die Buchhaltung kümmert, können sich Trickytine und Hanna komplett auf das kreative Geschäft fokussieren. „Für mich und mein Business gäbe es keine bessere Stadt als Stuttgart“, verrät uns Trickytine. Es muss halt nicht immer Berlin sein, gell?! 

Wer sich selbst ein Bild von Maultaschen made by Trickytine machen möchte, findet hier das passende Rezept. Guten Appetit.

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Dinge, die man lernt, wenn man in Stuttgart wohnt

Ob wegen des Studiums, der Arbeit oder einfach weil wir eine ziemlich coole Stadt sind – immer wieder ziehen Leute neu nach Stuttgart. Und dort angekommen, muss man so einiges mehr oder weniger freiwillig lernen. Wir haben für euch ein paar Dinge, die zum Alltag werden, wenn man im Kessel wohnt.

Stuttgart – Neu in der Stadt? Na dann, aufgepasst! Denn spätestens nach einer Weile in Stuttgart gewöhnt man sich an so ziemlich alles, was den Kessel ausmacht. Wie jede Großstadt birgt nämlich auch Stuttgart so seine Tücken. Aber was soll’s, des isch halt so, und trotzdem – oder gerade deswegen – lieben wir unsere Stadt auch so sehr. Denn egal wie skurril oder eigenartig eine Sache anfangs auch sein mag, irgendwann ist das doch alles ganz normal, gell?! Willkommen in Stuttgart!

Only in Stuttgart

Ob neues Phänomen oder „des isch halt so“-Situation. Wir haben für euch ein Best-Of der Dinge, die man lernt, wenn man hier in Stuttgart lebt…

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Tinder-Sätze, mit denen man in Stuttgart (keinen) Erfolg hat

Wir sind Tinder-Hauptstadt! Von wegen spießige Schwaben, nirgendwo in Deutschland werden in der berühmten Dating-App so viele Likes vergeben wie hier im Kessel. Die große Liebe via Swipe? Wir haben für euch ein paar Tinder-Sätze, mit denen es in Stuttgart garantiert (nicht) klappt…

Stuttgart – Dass wir Stuttgarter gerne wischen, ist spätestens seit der Kehrwoche kein Geheimnis mehr. Aber auch beim Tindern sind wir deutschlandweit ganz weit vorne mit dabei. Nirgendwo im Land werden angeblich mehr Likes vergeben. Und wischen beide Parteien in der App nach rechts, entsteht bekanntlich ein Match. Ob aus diesem dann auch wirklich etwas wird, hängt von allem weiteren ab. Wir haben für euch zehn Sätze, mit denen es hier in Stuttgart auf jeden Fall klappt. Oder halt auch nicht.

Thank u, next!?

Doch was tun, wenn man ein Match hat? Schließlich schläft die Konkurrenz  in der Tinder-Metropole Stuttgart nicht! Jetzt bloß nichts Falsches sagen! Wir haben für euch eine Auswahl an Sätzen, mit denen ihr im Stuttgarter Tinder-Game mehr oder weniger erfolgreich sein werdet:

Foto: Unsplash/Rachel Walker

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Spotify-Playlist: So macht die Kehrwoche viel mehr Spaß

Kehrwoch isch immer! Unser Autor und Kehrwochen-Blogger Mojo from the Blog kann ein Lied davon singen und hat die perfekte Playlist für eure nächste Kehrwoche zusammengestellt. Denn die kommt ganz bestimmt!

Stuttgart – Die Kehrwoche ist im Stuttgarter Mainstream schon längst angekommen. Schließlich ist das schwäbische Kulturgut in so ziemlich allen Haushalten Gesetz. Der zentrale Bestandteil des täglichen Zusammenlebens. Und wehe, die Kehrwoche wird mal nicht oder nicht gründlich genug gemacht. Dann ist das Theater groß! Und der nächste böse Zettel von den Nachbarn garantiert. Und was passt besser zu dieser Mainstream-Aktivität als ein paar allseits bekannte Songs. Let’s kehr…

So fresh, so clean…

I don’t kehr? Von wegen! Regelmäßig wandert das Kehrwochen-Schildle an unsere Wohnungstüren und weist und mit einem mehr oder weniger Kehrless Whisper auf unsere Pflicht hin. Große Kehrwoche! Und egal ob das Treppenhaus, der Hof oder der Gehweg Dirrrty sind oder nicht – gekehrt wird immer! Und zwar Always on time! Denn was gibt es Schöneres als in der Saturday Sun den Besen zu schwingen?!

Und wer jetzt They don’t kehr about us denkt, der liegt falsch! Denn wehe da liegt auch nur noch ein Papierle On the Floor… Take kehr! Ach ja, Wish you were here – du lieber Hausmeisterservice.

Vor allem im laubstarken Herbst – Wake me up when September ends – und im Winter mit all dem Snow (Hey Ho), wird die Kehrwoche manchmal wirklich zu La Tortura. Aber ein wahrer Stuttgarter kehrt eben selbst, All by myself! Aber Don’t look back in Anger, die Kehrwoche trifft jeden mal. Und so heißt es alle paar Wochen I’m a Slave 4 U. Aber was willsch machen? The Show must go on… 

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Dinge, die Stuttgarter bei über 10 Grad tun

Wir haben Februar. Normalerweise eher ein dunkler und kalter Monat. Doch im Kessel scheint die Sonne, die Temperaturen steigen und es sieht schon sehr stark nach Frühling aus. Deshalb haben wir für euch elf Dinge, die man in Stuttgart erlebt, sobald das Thermometer zweistellige Plusgrade anzeigt.

Stuttgart – Ist der Winter etwa schon vorbei? Der Blick nach draußen und auf die Wetter-App sagt ja. Zumindest nach heutigem Stand. Und auch in den Nachrichten ist „vom Winter weit und breit keine Spur“ mehr. Von jetzt auf gleich. Gestern noch Schnee geschippt, heute zwitschern die Vögel lauter als die Autos auf den Straßen hupen. Und ganz Stuttgart ist – im wahrsten Sinne – ganz aus dem Häuschen.

Frühling in the City

Ja, als wäre bereits der Sommer ausgebrochen, stürmen die Stuttgarter raus. An die mehr oder weniger frische Luft. Auf die Straßen und Plätze, in die Parks und Cafés unserer Stadt. Was so ein bisschen Sonne gleich ausmacht, gell?! Wir haben für euch ein paar Hinweise darauf, dass der Frühling in Stuttgart angekommen ist.

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Fragen, die sich Stuttgarter stellen (müssen)

Die Welt steckt voller Fragen. Manche kann man nicht beantworten, andere will man nicht beantworten und dann gibt es auch immer noch diese Fragen, die man sich eigentlich nur stellt, wenn man in Stuttgart lebt.

Stuttgart – Wie überall gibt es auch in Stuttgart so einiges, das bei uns große Fragezeichen hinterlässt. Ob Baustellen, Großstadtmythen oder einfach nur schon wieder dieses nervige Thema Kehrwoche – es gibt Fragen, die muss man sich wohl nur im Kessel (ernsthaft) stellen. Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Wer nicht frägt – ja, wir sagen „frägt“ – bleibt bekanntlich dumm. Deshalb fragen wir uns heute auch so ein paar Sachen…

Fragen über Fragen…

Echt jetzt? Ja, bei so manchen Dingen hier in der Stadt fragen wir uns Stadtkinder das auch. Stuttgart, wir haben da mal ein paar Fragen…

Foto: Unsplash/Emily Morter

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Diese Vorurteile über Stuttgart stimmen (nicht)

Stau, schlechte Luft und angeblich sind wir auch nicht unbedingt die Freundlichsten. Stimmt’s oder stimmt’s net? Über uns Stuttgarter und unsere Stadt gibt es so manche Vorurteile. Wir machen für euch den Faktencheck.

Stuttgart – Es gibt so einige Dinge, da eilt uns Stadtkindern und unserem Kessel ein gewisser Ruf voraus. Und der ist nicht immer positiv. Aber was interessiert uns schon das Geschwätz der anderen, gell?! Halt Stopp, wir machen Kehrwoche und räumen heute mit ein paar Vorurteilen auf.

Stimmt doch gar net! Oder doch?

Selbstverständlich reagieren wir bei jedem Vorurteil, das man uns Stuttgartern gegenüber hegt, immer erstmal mit einem lauten „gar net!“. Doch zugegeben, an der ein oder anderen Sache ist dann vielleicht doch ein bisschen was dran. Oder doch nicht? Wir haben für euch ein paar Beispiele gesammelt…

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Dinge, die in Stuttgart besonders teuer sind

Teuer, Teurer, Stuttgart! Dass wir in einer der teuersten Städte Deutschlands wohnen, das ist wohl kein Geheimnis. Der Blick auf den Kontoauszug oder in den (schon wieder leeren?) Geldbeutel zeigt ganz klar: des isch aber teuer hier! Wir haben für euch ein paar Beispiele, wofür ihr im Kessel besonders viel Geld braucht.

Stuttgart – Schaffe, schaffe und das Geld dann auch für alles mögliche wieder ausgeben (müssen). So lässt sich das Leben in Stuttgart aus finanzieller Sicht ganz gut beschreiben. Und nicht nur der Klassiker „Miete“ schlägt in unserer Stadt ordentlich zu Buche. Auch für andere Dinge brauchen wir den ein oder anderen Euro mehr. Und das im sonst so sparsamen Schwabenländle. Ja, Stuttgart ist ein teures Pflaster.

Money, Money, Money…

Bei so manchen Preisen in der Stadt muss man doch das ein oder andere mal überlegen, ob man noch in Stuttgart ist – oder schon in Downtown Manhattan. It’s all about the money, money, money… Wir haben für euch ein paar Kostenfaktoren aufgelistet, die man als Stuttgarter definitiv einkalkulieren sollte.

Foto: Unsplash/Rawpixel

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