10 Dinge, die du nur auf der Theo erlebst

Diesen Sonntag ist die Theodor-Heuss-Straße für einen Tag autofrei. Wir nehmen dieses Event zum Anlass, um euch 10 Dinge zu verraten, die man im Kessel nur dort erlebt.

Stuttgart – Die Meinungen über die Theodor-Heuss-Straße gehen bekanntlich weit auseinander. Während für die einen ein Abend auf unserer sogenannten „Partymeile“ ein absolutes Highlight ist, betreten andere die Theo (angeblich) niemals. Doch was passiert eigentlich zwischen Clubs, Bars, Fast-Food-Läden und Blitzern? Wir haben uns auf Stuttgarts berühmt berüchtigte Straße begeben und haben für euch 10 Dinge, die man nur dort erlebt.

10 Dinge, die man nur auf der Theo erlebt

What happens at the Theo… ist manchmal etwas irritierend, manchmal aber tatsächlich auch ganz cool. Warum wir dieser Meinung sind, zeigen wir euch jetzt.

Foto: Joachim Baier

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Nörgeln in the City: Geld leihen? Bitte nicht!

Beim Thema Geld hört die Freundschaft auf. Dieser Meinung ist zumindest unser Autor. Hier erklärt er, warum.

Stuttgart – Gleich vorweg kann ich das größte Schwabenklischee überhaupt direkt mal bestätigen – denn beim Thema Geld verstehe ich absolut keinen Spaß. Das nehme ich so ernst wie meine Nachbarn sonst nur die Kehrwoche. Vor allem wenn es darum geht, anderen Leuten Geld zu leihen, bekomme ich ein leicht ungutes Gefühl. Denn sind wir mal ehrlich, in vielen Fällen sieht man das Geld entweder nie wieder oder man bekommt es erst nach unzähligen Erinnerungen zurück. Ja, Geld leihen ist so eine Sache. Ich bin ja der Meinung, dass es dafür Banken gibt. Und lasst mich kurz überlegen: Ich bin keine Bank! 

Kannst du mir kurz was leihen?

Das mag vielleicht hart oder einfach nur richtig schwäbisch klingen und ich rede jetzt auch nicht von Menschen, die sich aus einer finanziellen Notlage heraus Geld bei mir oder anderen leihen müssen. Nein, vielmehr geht es um Leute, die in einer Stadt wie Stuttgart ständig bargeldlos unterwegs sind und sich dann bei anderen – egal ob Freunden oder Bekannten – „ein bissle Bargeld“ leihen müssen. Denn es ist wie es ist – ohne Cash kommt man im Kessel nicht wirklich weit. Und das weiß man in der Regel auch. Oder habt ihr schon mal versucht ein Bier an der Bar mit Karte zu zahlen? Na also! Von daher regt mich diese „Oh shit, ich hab voll vergessen zur Bank zu gehen. Kannst du mir kurz was leihen?“-Mentalität manchmal doch etwas auf.

Ein absolutes No-Go

Tatsächlich kann ich es nicht wirklich nachvollziehen, wie man ohne Geld aus dem Haus gehen kann? Schlüssel, Handy, Bargeld – das sind so ein paar Essentials, die man einfach dabei hat. Und wenn der Blick in den Geldbeutel keinen Cent Cash mehr anzeigt, muss man eben nochmal beim nächsten Geldautomaten vorbeischauen. Ist ja jetzt nicht so der Act. Ich mag Bargeld auch nicht wirklich, es lässt sich im Kessel aber einfach nicht vermeiden. So einfach ist das.

„Kannst du mir kurz 20 Euro leihen?“, ist dann eine gängige Frage, wenn irgendwer mal wieder bargeldlos unterwegs ist. Eigentlich kein Problem. Eigentlich. Denn das „kurz“ ist oftmals dann doch sehr großzügig ausgelegt – das Geld ist weg. Und auf ein schnelles Wiedersehen kann man nicht immer hoffen. Nach ein paar Tagen ist die Sache dann „komplett vergessen“ und man darf seinem Geld regelrecht hinterher rennen. Nicht immer, aber es kommt vor. Ein absolutes No-Go.

Dann bin ich halt ein richtiger Schwabe…

Natürlich gab es auch schon die ein oder andere Situation, in der auch ich ohne Bargeld dastand – und mir folglich was leihen musste. Für mich die unangenehmste Situation der Welt. Ich konnte es kaum erwarten, beim nächsten Geldautomaten einen Stopp einzulegen und meine Schulden zu begleichen. Bewusst irgendwo ohne Geld hingehen und Freunde dann anpumpen? Niemals!

Und tatsächlich hält sich meine Begeisterung in Grenzen, wenn andere genau das tun. Denn wie gesagt: Bei Geld hört die Freundschaft auf. Und wenn man im Anschluss seinem (!) Geld wieder mal hinterher rennen muss, ist das nur noch extrem nervig. Never ever again – so zumindest der Plan. Man wirkt zwar wie der Oberschwabe, doch auch wenn es nur um zehn oder zwanzig Euro geht, geht es vor allem ums Prinzip. Eine Runde an der Bar ausgeben? Mach ich gerne – wenn ich weiß, dass sich die anderen revanchieren. Doch einfach so Geld leihen, nur weil es jemand mal wieder nicht zur Bank geschafft hat? Eher uncool. Und ja, dann bin ich halt ein richtiger Schwabe, gell?!

Über Geld spricht man nicht?!

Über Geld spricht man nicht. Oder zumindest nicht gerne. Das macht das Geld leihen dann auch schnell zu einem Akt, der so manche Freundschaft auf die Probe stellen kann. Was also tun, wenn jemand einem noch Geld schuldet? Auch wenn es nur Kleinbeträge sind? Spricht man die Person darauf an oder ist man dann sofort ein Geizhals? Wartet man, bis die Person von selbst auf einen zukommt? Oder schickt man einfach einen PayPal-Link? Ein riesiges Dilemma. Man bringt seine Freunde und sich selbst in die unangenehmsten Situationen. Vielleicht hat man es ja echt einfach nur vergessen? Doch das Problem ist eigentlich ganz schnell gelöst – geht das nächste Mal doch einfach noch kurz zur Bank. Danke.

Foto: Unsplash/Christian Dubovan

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Unsere Stadtkind-Tipps für Studis in Stuttgart

Der Sommer ist fast vorbei, die Uni geht bald wieder los. Ob Erstsemester oder letzte Runde vor dem langersehnten Abschluss – in Stuttgart wird für das Studentenleben einiges geboten. Wir haben für euch ein paar Tipps für Studis zusammengestellt.

Stuttgart – Alles hat ein Ende, auch die Semesterferien. Zum Start ins Wintersemester heißt es wieder back to life, back to the Uni, back to Hausarbeiten und Klausuren. Doch das Studentenleben besteht natürlich aus mehr als nur Lernerei und Abenden am Schreibtisch. Schließlich bietet Stuttgart seinen Studenten einiges – außer vielleicht bezahlbare Mieten. Ob Cafés, Bars, Clubs oder überlebenswichtige Copyshops – wir haben für euch ein paar Stadtkind-Tipps für Studierende.

Tipps für Studis in Stuttgart

Stuttgart ist keine richtige Studentenstadt? Awa! Hier ein paar Highlights aus dem Kessel, die man als Studierender kennen sollte:

Foto: Unsplash/Brooke Cagle

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10 absolute Frechheiten, die jeder Stuttgarter kennt

Wir Stadtkinder haben ja für vieles Verständnis. Aber nicht für alles! Deshalb haben wir für euch zehn absolute Frechheiten aufgelistet, die jeder Stuttgarter kennt.

Stuttgart – Wer kennt es nicht? Sie treffen dich aus heiterem Himmel – diese Situationen, in denen man einfach nur „Frechheit“ denkt. Auch im Kessel muss man oft – trotz Feinstaubalarm – ganz tief durchatmen, denn manche Dinge sind an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Und ja, wir Schwaben meckern bekanntlich viel. Aber ab und an haben wir auch alle Gründe dazu. Glaubsch net? Wir haben für euch zehn absolute Frechheiten zusammengefasst, die für uns ja fast schon zum Alltag gehören.

10 absolute Frechheiten

Ob der zweifelhafte Versuch eine Brezel nachzuahmen oder unverschämte Post von den Vermietern. Diese Dinge sind einfach nur frech:

Foto: Unsplash/Igor Miske

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10 Challenges, denen man sich in Stuttgart stellen muss

Ob neu im Kessel oder alteingesessener Stuttgarter – es gibt ein paar Challenges, denen sich hier in der Stadt jeder stellen muss. Wir haben für euch ein Best-of zusammengestellt.

Stuttgart – An Herausforderungen wächst man ja bekanntlich. Gut, wenn es danach geht, dann müssten wir Stuttgarter in manchen Sachen einfach riesengroß sein. Denn wer hier in der Stadt wohnt, der erlebt im Alltag so manche Challenge, die es zu bezwingen gilt. Aber wir Schwaben können bekanntlich ja alles. Deshalb lassen wir uns von verwirrenden U-Bahn-Stationen, ausverkauften Grundnahrungsmitteln oder dem Versand eines Paketes ganz bestimmt nicht abschrecken, gell?!

Challenge accepted?!

Ain’t no mountain high enough – außer vielleicht Degerloch, das ist echt zu weit oben. Wir haben für euch 10 Herausforderungen, denen man sich im Kessel mehr oder weniger freiwillig stellen muss.

Foto: Unsplash/Phil Baum

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Neu in Stuttgart-Süd: Naturweine bei Offgrid

Im Lehenviertel hat vor kurzem Stuttgarts erster Shop für Naturweine eröffnet. Wir haben auf ein Viertele bei „Offgrid“ in der Liststraße vorbeigeschaut und mit einem der beiden Inhaber über den besonderen Wein gesprochen.

Stuttgart – Dass wir Stuttgarter guten Wein lieben, dürfte jedem bekannt sein. Umso cooler ist es dann, wenn im Kessel ein neues Konzept entsteht, das sich ganz dem Wein widmet. So jetzt auch im Süden, wo Daniel Fels zusammen mit Philipp von Lintel Stuttgarts ersten Shop für Naturweine eröffnet hat. Bei Offgrid im schönen Lehenviertel gibt es ausschließlich so genannten „low interverntion wine“ – inklusive Expertenwissen und wöchentlichen Tastings.

Naturwein goes Stuttgart

Ihre Begeisterung für Naturweine entdeckten Daniel und Philipp bei einem Trip nach Kopenhagen. In der dänischen Hauptstadt setzt man nämlich schon länger auf die besonderen Weine. Vor allem der spezielle Geschmack habe sie dabei sofort fasziniert, erzählt Daniel, als wir ihn im Laden in der Liststraße besuchen. Seitdem sind Naturweine ein Hobby der beiden geworden, das sie jetzt auch den Stuttgartern näherbringen wollen.

Hauptberuflich haben beide eigentlich gar nichts mit Wein zu tun. Daniel ist Kommunikationsdesigner hier in Stuttgart und kümmert sich um den Laden in der Liststraße. Philipp arbeitet als Produktdesigner und lebt in Berlin. Bei einem Besuch im Kessel kam dann die Idee, die Ladenfläche, die an Daniels Büro angrenzt, in Stuttgarts ersten Naturwein-Shop zu verwandeln.

Wöchentliche Tastings im Lehenviertel

„Hier in der Stadt gab es bisher noch keinen Laden, der sich explizit auf Naturweine spezialisiert hat. Also wollten wir das einfach mal ausprobieren und gucken, wie man im weinverwöhnten Kessel auf diese Art von Wein reagiert“, so Daniel. Man hat bereits in der Vergangenheit das ein oder andere Tasting für Naturweine angeboten, seit Ende Juli als „Offgrid Wine“ aber offiziell geöffnet. Seitdem gibt es in der Liststraße jeden Mittwoch Tastings der besonderen Art. „Das ist einfach die perfekte Möglichkeit nach der Arbeit noch etwas Neues kennenzulernen“, sagt Daniel.

Bezogen werden die Weine übrigens aus der ganzen Welt. Und auch wenn die Sparte an Winzern, die sich auf Naturweine spezialisiert haben, noch relativ klein ist, findet man bei Offgrid ein kleines, wechselndes Sortiment. Das hat vor allem den Vorteil, dass bei den Tastings immer wieder neue Weine zum Probieren angeboten werden können. Viele der Winzer kenne man zudem persönlich, so ist ein Weinbauer zum Beispiel ein ehemaliger Mitschüler von Daniel gewesen. Man weiß also ganz genau, was hier ins Glas kommt.

Daniel Fels lädt jeden Mittwoch zum Wein-Tasting im Lehenviertel ein

„Offgrid – low intervention wine“ im Stuttgarter Süden

Was ist Naturwein?

„Bei all unseren Weinen ist die Gärung so weit wie möglich ohne irgendwelche manuellen Eingriffe erfolgt“, antwortet Daniel auf die Frage, was den Wein bei Offgrid so speziell macht. „Zwar gibt es für Naturweine keine offiziellen Zertifikate oder Labels – wie zum Beispiel Bio oder Demeter – aber nach unserer Auffassung sind die Weine im Anbau biodynamisch und werden im Ausbau nur wenig interveniert. Also kein oder wenig Schwefel, keine Zusätze. Kurz gesagt: unbehandelter Wein“. Die Jungs von Offgrid bezeichnen ihren Wein deshalb auch gerne als „low Intervention wine“ – authentischer Wein mit einem großen Aromensprektrum.

Jeden Mittwoch gibt’s neue Naturweine zum Probieren

Cheers!

Im Stuttgarter Süden lief das Projekt Offgrid bisher sehr gut an. „Die Leute, die zu unseren Tastings kommen, sind super interessiert und neugierig“, erzählt Daniel. Generell sei das Thema Naturweine extrem komplex und man könne stundenlang darüber reden – und genau deshalb sei es auch so spannend. Für die Zukunft plant Daniel in der Location im Lehenviertel immer wieder verschiedene Events und Specials. So ist man am 14. September zum Beispiel auch bei „Sterne des Südens“ – bei dem sich sämtliche Geschäfte im Lehenviertel vorstellen – mit dabei und hat den ganzen Tag für Neugierige geöffnet.

Wer es nicht in den Stuttgarter Süden schafft, der findet die Weine von Offgrid unter anderem auch im „Ciao Amore“ auf der Karte. Denn neben den Tastings im Lehenviertel, wo man natürlich die ein oder andere Flasche kaufen kann, beliefern die beiden auch die Stuttgarter Gastro mit ihren Naturweinen. Und auch in Berlin haben sie ein kleines Lager und veranstalten regelmäßige Pop-Up-Events. Cheers!

Offgrid – low intervention wine

Liststraße 47, Stuttgart-Süd

Öffnungszeiten: Mittwoch 17–19 Uhr oder nach Vereinbarung

Fotos: Joachim Baier

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Wo ihr mit eurem Besuch schwäbisch essen solltet

Bei euch steht mal wieder Besuch im Kessel an? Egal ob Schwiegereltern, Eltern oder Freunde aus anderen Städten – mit gutem Essen könnt ihr definitiv punkten. Deshalb verraten wir euch heute unsere favorite Spots für original schwäbisches Essen in und um Stuttgart.

Stuttgart – Zu einem Besuch in Stuttgart gehört neben dem klassischen Sightseeing natürlich auch das ein oder andere kulinarische Highlight dazu. Und ja, Pizza, Bowls und Ramen sind zwar schön und gut – gegen so manchen Stuttgarter Klassiker kommt aber kein Food-Hype dieser Welt an. Oder gibt es etwas Besseres als Maultaschen mit Kartoffelsalat oder Spätzle mit Soß‘? Ganz klar: Nein! Und da in vielen Locations der Stadt das schwäbische Essen par excellence serviert wird, fällt die Wahl bekanntlich schwer. Ob kultige Weinstuben, versteckte Besen (nicht die für die Kehrwoche) oder die lässige Wirtschaft ums Eck – wir haben ein paar Tipps für euch.

Unsere Tipps für schwäbisches Essen in Stuttgart

Zugegeben, verdammt lecker ist es überall. Dennoch haben wir Stadtkinder ein paar Favoriten. Hier eine Auswahl an schwäbischen Food-Spots, mit denen ihr euren Besuch garantiert begeistern könnt. Guten Appetit!

Foto: Joachim Baier

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10 Typen, die man auf dem Weindorf trifft

Es ist wieder soweit! Das Stuttgarter Weindorf ist im vollen Gange. Wen man dort zwischen Lauben, Viertele und Käsespätzle so trifft, haben wir für euch zusammengefasst.

Stuttgart – Für die einen ist das Stuttgarter Weindorf eines der schönsten Feste der Stadt, für die anderen ist es wie der Wasen – nur mit Wein. Ob Fan oder nicht – ein Viertele geht bekanntlich immer. Vor allem seit es viele junge Winzer oder neuerdings auch Stuttgarter Club-Chefs gibt, die mit ihrer eigenen Laube am Start sind. Und wer sich zwischen all den Wein-Lauben durch die Menschenmenge schiebt, der kennt sie: Diese Typen, die man dort – zwischen Schiller- und Marktplatz – einfach immer trifft. Wir haben für euch mal ganz genau hingeschaut.

Zum Wohle auf dem Weindorf

Ob Partytouristen oder Stuttgarter Jetset – am Ende hat man hier – wie auf allen anderen Festen im Kessel auch – einfach eine gute Zeit. Zum Wohle, gell!

Foto: Unsplash/Kelsey Knight

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