Nörgeln in the City: Großbaustelle Stuttgart

Wir Stadtkinder lieben unsere Stadt. Doch so manche Dinge im Kessel regen uns einfach nur auf. Für unseren Autor ganz vorne mit dabei – die nicht enden wollenden Baustellen in Stuttgart.

Stuttgart – Wir sind die Stadt der großen Autobauer, haben den schönsten Kessel Deutschlands, den ersten Fernsehturm der Welt, spielen mal mehr und meist weniger gut Fußball und haben die besten Butterbrezeln, Maultaschen und Spätzle überhaupt. Und wir machen leidenschaftlich gerne die Kehrwoche oder streiten uns leidenschaftlich gerne mit unseren Nachbarn darüber. Ja, Stuttgart ist so vieles – und inzwischen leider auch eine einzige Großbaustelle. Und das nervt!

Abrissstimmung

Läuft man heute durch die Innenstadt, fühlt es sich eher wie eine Baustellenbegehung an. Nicht nur unsere weltberühmte S21-Baustelle klafft wie ein riesiges Loch im Kessel, nein, auch der Rest der Stadt gleicht einer großen Dauerbaustelle. Vor allem in der Stadtmitte läuft das Abriss-Game auf Hochbetrieb. Eine Baustelle hier, eine Baustelle da – und es nimmt kein Ende. Nennt mir eine Straße ohne Baustelle und ihr habt eine absolute Stuttgarter Rarität gefunden.

In Stuttgart herrscht Abrissstimmung. Und so ist der Gang über die Königstraße inzwischen so weit vom gemütlichen „flanieren“ weg, wie die S-Bahn-Station Schwabstraße von der Haltestelle Universität. Warum wird Stuttgart als Stadt angeblich immer unattraktiver? Warum leidet der Einzelhandel? Ich hätte da so eine Vermutung… und diese hat nicht nur mit dem Verkehrschaos auf den Straßen oder dem ach so bösen Onlinehandel zu tun.

Hör mal, wer da hämmert…

Ja, überall wird abgerissen und gebaut. Das gehört zwar zu fast jedem Stadtbild dazu, die Dichte an Baustellen in Stuttgart scheint deutschlandweit aber einmalig. Dass so ein Abriss auf eine gewisse Art auch faszinierend sein kann, haben die Abrissarbeiten an der Calwer Passage gezeigt, die zu einem regelrechten Public Viewing Event wurden. Des isch halt schon krass, gell? 

Die meisten Baustellen sind dann aber doch eher extrem nervig – und wollen vor allem nicht enden. In der Stadt in Ruhe draußen sitzen und einen Kaffee trinken? Gewagtes Vorhaben! So wird in meinem Lieblingscafé in der Innenstadt schon seit Jahren der Cappuccino unter dem Lärm des Vorschlaghammers von nebenan serviert. Dolce Vita made in Stuttgart. Hör mal, wer da hämmert…

Enjoy the Silence

Ob man will oder nicht, man muss sich an die Baustellen in der Stadt gewöhnen. Denn nicht nur in Stadtmitte sind Abriss und Lärm an der Tagesordnung, auch in den anderen Stadtvierteln kündigen Schilderwälder regelmäßig neue Bauarbeiten an. Und so leben wir in Stuttgart mehr und mehr auf Deutschlands größter Dauerbaustelle. Aufgerissene Straße hier, Verkehrsumleitung und noch mehr Stau da – wer kennt es nicht? Ein Ende? Nicht in Sicht! Denn ist eine Baustelle beendet, wird ein paar Meter weiter schon die nächste eröffnet. Ein immer wiederkehrendes Stuttgarter Phänomen, das mindestens genauso nervig ist wie die große Kehrwoche.

Ja, inzwischen muss man die ruhigen Orte im Kessel regelrecht suchen – ein paar hilfreiche Tipps haben wir hier. Enjoy the Silence – die nächste Baustelle kommt bestimmt!

Foto: Joachim Baier

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10 Typen, die man in Stuttgarter Cafés trifft

Wer sich in den Cafés im Kessel rumtreibt, der begegnet dort den unterschiedlichsten Menschen. Wir haben für euch 10 Stuttgarter Café-Typen, die vermutlich jeder kennt.

Stuttgart – Dass wir Stadtkinder gerne ins Café gehen, ist wohl kein Geheimnis. Ob in der Stadtmitte, am Marienplatz oder im Westen – Cafés boomen. Und ehe man sich versieht, hat irgendwo im Kessel schon wieder eine neue Top-Location für Cortado, Kuchen & Co. eröffnet. Wir wissen zwar nicht, wie viele Stunden die Stuttgarter pro Monat in ihren Lieblingscafés verbringen, können aus zuverlässiger Quelle aber bestätigen, dass es recht viele sein werden. Und in dieser Zeit bekommt man so einiges mit…

10 Typen in Stuttgarter Cafés

Ob vor oder hinter der Theke – in den Cafés unserer Stadt trifft man allseits bekannte Gesichter. Wir haben für euch ein kleines Best-of zusammengestellt:

Foto: Unsplash/Toa Heftiba

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10 Anzeichen, wie ihr Feiertage in Stuttgart erkennt

Die Feiertags-Saison steht in den Startlöchern. Und mit Ostern können sich viele Stadtkinder auf ein extra langes Wochenende freuen. Wir haben für euch zehn Anzeichen, an denen ihr erkennt, dass in Stuttgart die Feiertage näher kommen – oder schon da sind.

Stuttgart – In den letzten Monaten sah es mit Feiertagen in ganz Baden-Württemberg bekanntlich eher schlecht aus. Lange, lange ist’s her. Doch Ostern sei Dank, geht es nun wieder los. Wer nicht mehr vom Luxus der Schulferien profitieren kann, für den steht zumindest ein langes Wochenende an. Während die einen die Zeit zum Verreisen nutzen, bleiben andere dem Kessel treu. Und wer in unserer Stadt bleibt, der kennt sie – diese Situationen, die einfach typisch für einen Feiertag in Stuttgart sind.

10 Anzeichen auf die Feiertage

Ob Ausnahmezustand im Supermarkt oder verstopfte Autobahnen rund um den Kessel – wir haben für euch zehn Hinweise auf die Feiertage:

Titelbild: Unsplash/Nabeel Syed

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Raverglueck – Fazit einer Techno-Weltreise

Ein Jahr auf Reisen und dabei Techno-Festivals auf der ganzen Welt besuchen? Roxy und Iryna haben genau das mit ihrem Projekt Raverglueck gemacht. Zurück in Stuttgart haben wir uns mit den beiden Freundinnen getroffen.

Stuttgart – Letztes Jahr im April haben sich Roxy und Iryna für ein Jahr eine Auszeit von ihrem regulären Bürojob genommen, um verschiedene Techno-Festivals auf der ganzen Welt zu besuchen. 40 Festivals in 28 Ländern auf sechs Kontinenten später, sind die beiden jetzt wieder im Kessel angekommen. Was auf ihrer großen Reise alles passiert ist, das haben sie auf ihren Social-Media-Kanälen dokumentiert und bewertet. Doch die Reise war für beide so viel mehr als ein „normaler“ Festival-Besuch.

Einmal um die Welt

Angefangen in Europa sind Roxy und Iryna einmal um die ganze Welt gereist, um Techno-Festivals unter anderem in den USA, Panama, Asien, Australien zu besuchen. „Die Reise hat grundsätzlich von den Kontrasten gelebt, in jedem Land der Welt war der Großteil der Menschen freundlich, offen und hilfsbereit. Deshalb hat die Reise unseren Glauben an die Menschheit wieder ein bisschen gestärkt“, stellt Roxy fest. Auf ein Lieblingsland können sie sich im Nachhinein nicht festlegen, schließlich haben sie überall einmalige Eindrücke gesammelt. Besonders gut gefallen hat es ihnen jedoch in Australien. „Der Spirit, die Leute und die Aufmachung der Festivals ist hier ganz besonders.“

Durch ihre Reise sind Roxy und Iryna inzwischen wahre Festival-Experten. Das Feiern an sich stand bei ihnen jedoch gar nicht so sehr im Vordergrund. Es sei natürlich super interessant zu sehen, was bei Festivals alles so möglich ist und wie sie sich weltweit unterscheiden. Vor allem aber haben Roxy und Iryna dabei viel über sich selbst gelernt. Und das sei das Beeindruckendste überhaupt.

Tanzen, Yoga & Meditation

„Generell lassen sich alle Festivals in zwei Kategorien einteilen. Entweder steht der Headliner im Vordergrund oder der Gast als Mensch.“ Natürlich wird überall getanzt und gefeiert, oft stehen aber auch Workshops mit Yoga- und Mediation-Sessions auf dem Programm. „Einmal waren wir 18 Tage auf einem Retreat in Panama und es war eine großartige Erfahrung“, schwärmt Iryna. Verschiedene Orte, Menschen und Festivals – die Reise hat beide nach eigenen Aussagen stark verändert, sie gehen jetzt viel offener durch die Welt. Und auch wenn sie während ihrer Reise so wenig Geld wie noch nie hatten, waren sie nie glücklicher. „Wir sind wirklich jeden Morgen mit einem Lächeln aufgewacht.“

Endlich wieder Butterbrezeln…

Auch wenn Roxy eigentlich aus Berlin und Iryna aus der Ukraine kommt, sie sind richtige Stadtkinder und haben Stuttgart schon ein bisschen vermisst. „Vor allem die Butterbrezeln und Maultaschen“, lacht Iryna. Der Kessel hat als Heimatstadt natürlich einen emotionalen Wert für beide: Ihre Freunde leben hier, sie lieben die wunderschöne Aussicht und gehen hier auch gerne feiern. Außerdem verfolgten viele Leute aus der Stuttgarter Techno-Szene die Raverglueck-Reise online, daher sei es aktuell auch schön „heimzukommen“.

Die Reise geht weiter…

Genug von Festivals haben Roxy und Iryna jedoch noch lange nicht. Auch nach ihrer Weltreise geht ihr Projekt Raverglueck weiter. In den nächsten Monaten sind sie auf vielen Festivals in Europa unterwegs. Für die Zukunft planen sie verschiedene Workshops, in denen sie ihre Erfahrungen weitergeben wollen. Es soll eine Mischung aus Reisebericht und Übungen werden, denn die Eindrücke von der Reise seien nicht mehr trennbar von den Erfahrungen, die beide als Menschen geprägt hat. Die Reise von Raverglueck geht weiter…

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Nörgeln in the City: Seid doch einfach mal pünktlich

Wir Stadtkinder lieben unsere Stadt. Doch manche Dinge im Kessel regen uns einfach nur auf. Die Unpünktlichkeit vieler Leute zum Beispiel. Unser Autor hat dazu eine ganz klare Meinung.

Stuttgart – Draußen herrscht typisches Aprilwetter. Ein grauer, regnerischer Tag im Kessel. Eigentlich bin ich mit einer Freundin auf einen Kaffee verabredet. Eigentlich. Treffpunkt Schwabstraße, Kaffee dann „irgendwo im Westen“. Eigentlich nicht so schwer. Ja, eigentlich. Denn ich warte und warte… und warte. Fünf Minuten vergehen, niemand ist da. Weitere fünf Minuten verstreichen, von meinem Kaffee-Date weit und breit keine Spur. Kann man denn nicht einfach mal pünktlich sein?

Sorry, ich bin immer zu spät…

Ich rufe sie an. Und natürlich nimmt sie nicht ab. „Wo bisch?“, frage ich via WhatsApp – keine Reaktion. Weitere fünf Minuten vergehen, ich stehe an der Kreuzung an der Schwabstraße, die Autos rasen an mir vorbei und auch der Regen gewinnt jetzt so richtig an Fahrt. Und ich stehe da – wie bestellt und nicht abgeholt – und warte. „Nie wieder!“, denke ich mir und will gerade ernsthaft wieder gehen, als sie mit mehr als 15 Minuten Verspätung um die Ecke geschlendert kommt. „Sorry, du weißt ja – ich bin immer zu spät!“

Ich frage mich ernsthaft: Warum können manche Leute einfach nicht pünktlich sein? Egal wann und wo man sich mit ihnen treffen will – sie schaffen es nicht ein einziges Mal rechtzeitig zum vereinbarten Treffpunkt. Wären manche Menschen Züge, sie würden definitiv für die Deutsche Bahn rollen. Speaking of the Deutsche Bahn – wenn da auch nur ein Zug etwas mehr als fünf Minuten zu spät ist, ist das Geschrei groß. Im real life sind Verspätungen bei vielen von uns aber genauso normal. Und nicht etwa, weil wir auf den verspäteten Zug warten mussten oder irgendwo im Stau standen, nein, einfach weil man nicht pünktlich sein will!

Generation unpünktlich

Vielleicht bin ich auch einfach ein Exot, eine Art ausgestorbene Spezies. Denn von ein paar Ausnahmen abgesehen, bin ich immer auf die Minute pünktlich. Klar, fünf Minuten kann jeder mal zu spät sein. Aber wenn das im großen Stil und einfach immer der Fall ist – dann ist das doch einfach nur unverschämt? Was ist los mit diesen Menschen, die es nicht schaffen (wollen), rechtzeitig zu erscheinen? „Jetzt stell dich mal nicht so an“, werden vermutlich einige denken. Aber ganz ehrlich, für pünktliche Menschen wie mich ist diese ständige Warterei mehr als nervig. Ob für Kaffee, Essen gehen, Feiern oder den Kinobesuch… man kann doch als erwachsener Mensch zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort sein? Einschätzen wie lange man wohin braucht? Einfach mal rechtzeitig daheim los gehen? So schwer ist das nicht!

Das Problem mit der Unpünktlichkeit ist vor allem, dass irgendwer immer warten muss. Verlorene Zeit. Damit das nicht passiert, macht man Uhrzeiten aus. Ich gehe inzwischen einfach, wenn jemand zu lange auf sich warten lässt. Meine Freunde wissen das inzwischen und sind in Sachen Pünktlichkeit „stets bemüht.“ Ich bin sonst weg – wie der Zug oder der Flieger oder der Job – da kann man ja auch nicht einfach kommen, wann man möchte! Ich habe auch schon mehrfach versucht, mich dem unpünktlichen Verhalten der Anderen anzupassen, schaffe es aber nicht. Irgendwie ist es mir nämlich sehr unangenehm, wenn ich irgendwo viel zu spät auftauche.

Genug gewartet!

Wie viel Zeit ich schon mit Warten verschwendet habe? Ich weiß es wirklich nicht. Und will es besser auch gar nicht wissen. Aber eigentlich lässt sich dieses Problem ja ganz einfach lösen – indem jeder einfach mal pünktlich ist. Es ist machbar, glaubt mir!

Foto: Unsplash/Mitchell Hollander

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Sätze, die wir im Nachtleben nicht mehr hören können

Wir Stadtkinder gehen oft und gerne feiern. Aber auch für uns gibt es im Stuttgarter Nachtleben ein paar Sätze, die wir einfach nicht mehr hören können. Wir haben für euch ein kleines Best-of.

Stuttgart – Bald ist endlich wieder Wochenende. Und auch diesmal ist im Kessel wieder so einiges geboten. Doch wer sich ins Stuttgarter Nachtleben stürzt, der wird sie kennen – diese berühmt-berüchtigten Sätze, die einen oft etwas irritiert zurücklassen. Wir sind für euch durch die Clubs und Bars der Stadt gezogen und haben uns ein bisschen umgehört.

11 Sätze, die wir nicht mehr hören können…

Ja, so mancher Satz löst auch bei uns Stadtkindern einfach nur Kopfschütteln aus. Ob vom Türsteher oder direkt an der Bar – es gibt Dinge, die wir einfach nicht mehr hören wollen:

Foto: Unsplash/Pim Myten

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Bauchfrau Sandra Wurster feiert ihr erstes Buch

„Das Leben ist zur kurz, um den Bauch einzuziehen“ – das Lebensmotto von Sandra Wurster ist auch der Titel ihres ersten Buches, das heute erscheint und mit einer großen Release-Party gefeiert wird. Wir haben uns mit der Jung-Autorin getroffen. 

Stuttgart – In Zeiten ständiger Selbstoptimierung setzt Sandra Wurster mit ihrem Lifestyle- und Fashion-Label „Bauchfrauen“ vor allem auf eines: Selbstliebe und Selbstakzeptanz. Dass kein Mensch perfekt ist und man unabhängig von seiner Figur ein glückliches Leben führen kann und sollte, das gibt die Stuttgarterin jeden Tag weiter. Die Stärke und die Motivation auf sein Bauchgefühl zu hören und sich nicht von der Außenwelt einschüchtern zu lassen, hat Sandra – trotz Legasthenie – dazu gebracht ihr erstes Buch zu veröffentlichen.

Das Leben ist zu kurz, um den Bauch einzuziehen

Dass das Konzept der „Bauchfrauen“ schon längst aufgeht, zeigen knapp zwanzigtausend Follower auf Instagram und ausgebuchte Workshops in ganz Deutschland. „Ob mit großem oder kleinen Bauch – viele haben einfach ein Problem das Leben zu feiern. Sie verstecken und genieren sich, haben Angst vor Kritik oder davor, andere zu enttäuschen“, stellt die 28-Jährige fest.

Sandra beschreibt ihr erstes Buch als biografisch. Geschichten und Gedanken direkt aus ihrem Leben, ganz ohne wissenschaftliche Statistiken oder Seminarcharakter. Vielmehr geht es darum, wie Sandra aufgewachsen ist und wie sie es geschafft hat, zu sich selbst zu stehen. „Mein Buch soll eine Inspiration sein, die eigenen Regeln und die eigene Wahrheit zu finden und zu leben. Es lohnt sich, mutig zu sein und sich selbst zu vertrauen – mein Leben ist das beste Beispiel dafür“, erklärt Sandra.

Sei dir selbst deine beste Freundin!

In einer Welt, in der man pausenlos mit Informationen, Ansprüchen und Idealen überflutet wird, sei es besonders wichtig, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Sandra spricht mit ihrem Buch Themen an, die man nicht unbedingt in der Schule gelernt hat und möchte ihre Tipps und Übungen zum Thema Self-Care weitergeben. Dass diese „Hilfestellungen“ gerne angenommen werden, zeigte auch eine Aktion im letzen Sommer, in der die Bauchfrauen via Instagram zur „Bademoden-Challenge“ aufgerufen haben. Innerhalb weniger Stunden wurde der Account mit Tanzvideos geflutet.

Klar sei das Thema Selbstliebe aktuell ein Hype, aber gerade dadurch werde gezeigt, wie hoch das Defizit in unserer heutigen Gesellschaft noch ist. „Die wichtigste und längste Beziehung in deinem Leben ist die zu dir selbst. Wenn du selbst in dich investierst, wirst du sehen, welche Früchte dabei zu tragen kommen“, erklärt Sandra.

Positives Denken als Antwort auf Body Shaming

Dass sie mit ihren Ansichten polarisiert, ist Sandra bewusst. Immer wieder wird auch sie in den Kommentarspalten auf Instagram und Facebook beleidigt und angefeindet. Beim Thema Body Positivity haben viele Menschen auch heute noch die Ansicht, dass etwas kräftigere Menschen „einfach nur faul, unsportlich und unmotiviert“ sind. Sandra möchte gar nicht abstreiten, dass extremes Übergewicht ungesund und schädlich ist. Viel schädlicher sei aber die Tatsache, dass sich viele Betroffene ihr Leben lang schämen und verstecken. Unabhängig von jeder Kleidergröße sei das nämlich das Ungesundeste überhaupt.

Als „kleine Bauch-Aktivistin“, wie sich Sandra gerne selbst bezeichnet, müsse sie die weniger schönen Kommentare und negative Energie im Netz einfach aushalten. Sie konzentriert sich dabei einfach auf die mehrheitlich positiven Kommentare, die Sandra und ihre Einstellung zum Leben feiern.

Release-Party im Schmachtfetzen

Weitere Bücher schließt die Powerfrau nicht aus. „In die 190 Seiten meines Buches passt gar nicht alles rein, was ich noch mit der Welt teilen möchte“, sagt sie. Der Release ihres ersten Buches, zu dem es auch ein Hörbuch gibt, wird am Donnerstag ab 19 Uhr im Schmachtfetzen in Stuttgart-Mitte gefeiert. Jeder ist willkommen.

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11 Instagram-Typen, die einfach jeder kennt

Instagram ist eine Welt für sich. Und wer dort unterwegs ist, der kennt sie – die klassischen Instagram-Typen. Wir haben uns für euch durch die Feeds und Stories geklickt…

Stuttgart – Es gibt wohl kaum ein Smartphone, auf dem Instagram nicht installiert ist. Auch im Kessel werden fleißig Bilder und Stories mit der Welt geteilt. Ein Leben ohne Instagram – eine Vorstellung, die bei vielen inzwischen Panikattacken auslöst. War die App früher eher zum einfachen Teilen von Fotos da, ist sie inzwischen das soziale Netzwerk schlechthin. Und wer viel Zeit auf Instagram verbringt, der begegnet dort ganz bestimmten Personen.

Hallo ihr Lieeeebeeeeen….

Ob Blogger, Influencer oder diejenigen, die jeden Tag ihr Essen fotografieren – auf Instagram sieht man so einiges. Manches ist interessant und lustiges, anderes hingegen nervt einfach nur. Glaubsch net? Wir haben für euch ein paar Beispiele:

Foto: Unsplash/Kate Torlinie

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