Dinge, die man von Stuttgartern lernen kann

Den Gerüchten nach können wir im Ländle ja alles. Außer Hochdeutsch. Und deshalb gibt es selbstverständlich auch so einiges, das man von uns Stuttgartern lernen kann. Glaubsch net? Wir hätten da so ein paar Beispiele.

Stuttgart – Mit etwas mehr als 600.000 Einwohnern sind wir vielleicht nicht die größte Stadt in Deutschland. Aber trotzdem wohnen hier im Kessel genug Menschen, von denen man immer wieder etwas lernen kann. Denn nicht nur bei Autos, Staus und Feinstaub macht uns so schnell niemand etwas vor. Nein, auch in anderen Gebieten sind wir wahre Experten. Benchmark. Ja, es gibt Dinge, die wir hier im Schwabenländle einfach besonders gut können, gell?!

Wir können alles. Und manches besonders gut.

Aufgepasst und mitgeschrieben! Watch out Hamburg, München, Berlin (ausgenommen natürlich der fast schon schwäbische Prenzlberg) & Co. – denn diese Dinge könnt ihr von uns Stuttgartern noch lernen…

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So überlebt ihr die Vorweihnachtszeit in Stuttgart

Bald ist Weihnachten! Und wie jedes Jahr beginnt für viele jetzt die stressigste Zeit des Jahres. Deshalb haben wir heute ein paar Tipps für euch, wie ihr die Weihnachtszeit in Stuttgart ganz easy übersteht.

Stuttgart – Alle Jahre wieder… bricht zur Weihnachtszeit ein bisschen das Chaos aus. Grundsätzlich sind um diese Zeit des Jahres die meisten einfach nur gestresst. Es isch einfach noch soooo viel zu tun. Und deshalb hetzt man von Laden zu Laden, um Geschenke zu kaufen, muss bei der Arbeit noch ganz dringende Projekte abschließen und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der Weihnachtsfeier. The same procedure as every year! Besinnliche Weihnachtzeit? Nun ja…

Tipps für die Weihnachtszeit

Aber das muss doch gar nicht sein! It’s the most wonderful time of the year… – singt man zumindest so! Und damit ihr die Vorweihnachtszeit und die Feiertage ohne Stress und ohne böse Überraschungen übersteht, haben wir für euch ein paar Tipps, die jeder Stuttgarter beachten sollte…

Foto: Unsplash/James Baldwin

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Typisch Weihnachtsfeier? 10 Situationen, die jeder kennt

Bald ist Weihnachten! Und so verlässlich wie eine überfüllte Königstraße zur Vorweihnachtszeit, steht auch wieder die ein oder andere Weihnachtsfeier mit den Arbeitskollegen an. Ob große Party oder peinlichster Abend des Jahres – wir haben für euch zehn Situationen, die vermutlich jeder kennt.

Stuttgart – Es ist Dezember, nur noch wenige Wochen bis Weihnachten! Auf dem Adventskranz brennt die erste Kerze, die ersten Türchen – okay, manchmal auch schon alle – des Adventskalenders wurden geöffnet. Es ist wieder Zeit für Weihnachtsmärkte und Glühwein, für verbrannte Bratwurst und gebrannte Mandeln. Für noch mehr Glühwein und „All I want for Christmas“ in Dauerschleife. Ja, überall weihnachtet es sehr! Und alle Jahre wieder steht jetzt natürlich auch die Feier mit den Arbeitskollegen an.

Bloß nicht abstürzen!

Die Weihnachtsfeier – für die einen ein schöner Abschluss des Jahres, für die anderen der schlimmste Abend überhaupt. Bloß nicht auffallen! Und bloß nicht abstürzen! Bekanntlich ist das manchmal gar nicht so leicht. What happens at the Weihnachtsfeier stays at the Weihnachtsfeier? Naja, nicht so ganz! Deshalb haben wir für euch zehn Situation, die vermutlich jeder von euch irgendwie kennt. Ho, ho, ho…

Foto: Unsplash/Kelsey Chance

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Nörgeln in the City: Immer Ärger mit den Nachbarn!

Wir Stadtkinder lieben unsere Stadt. Doch manche Dinge im Kessel regen uns einfach nur auf. So auch das leidige Thema mit den Anwohnern. Unser Autor hat dazu eine ganz klare Meinung.

Stuttgart – Immer Ärger mit den Nachbarn! In wohl keiner anderen deutschen Großstadt herrscht Tür an Tür so viel Konfliktpotenzial wie in Stuttgart. Und nein, diesmal geht es nicht um die Kehrwoche. Vielmehr geht es um den Lärm – denn im Kessel ist es zu laut, viel zu laut! Zumindest wenn es nach den Anwohnern geht, die im Epizentrum des Stuttgarter Nachtlebens leben. Und so häufen sich die Anwohnerbeschwerden überall in der Stadt. Ob Tübinger Straße, Eberhardstraße oder rund um die Kulturinsel in Bad Cannstatt. Nachbarn werden immer mehr zum Endgegner eines jeden Club- und Barbetreibers. Viel Lärm um den Lärm, den ein mehr oder weniger florierendes Nachtleben in einer Stadt nunmal mit sich bringt. 

Mittendrin – aber bitte ruhig!

Man möchte mittendrin leben, downtown Stuttgart, 1.200 Euro kalt für eine 2-Zimmer-Wohnung zahlen, am besten mit Stellplatz für das eigene Auto. Und die nächste Bar, das nächste Café oder gar der nächste Club soll natürlich auch direkt um die Ecke liegen. Das spart lange Heimwege, ewiges Warten auf die Bahn oder hohe Taxikosten. Das ist alles schön und gut – solange man seine Ruhe hat.

Doch mitten in der Stadt wohnen und absolute Ruhe – das verträgt sich nunmal nicht so gut. Und das weiß man auch! Es ist ein bisschen so, als würde man neben eine Bahnstrecke ziehen und sich über den Lärm der vorbeifahrenden Züge beschweren. Oder direkt am Flughafen sein Eigenheim bauen, um sich später über den Fluglärm zu empören. Und wer ins Zentrum des Stuttgarter Nachtlebens zieht, der muss sich doch bitte im Klaren darüber sein, dass es laut werden kann. So ist es nunmal direkt im Stadtgeschehen, umgeben von Läden und Gastronomie. 

Stuttgart im Wandel – pro Nachtruhe, contra Nachtleben

Schon im vergangenen Jahr war das Geschrei groß, als mit der Sattlerei an der Tübinger Straße eine neue Bar eröffnet hat. Mit dem Opening der Galerie Kernweine ein paar Meter weiter, war das Drama dann perfekt. Zumindest für die Anwohner! Dass sie parallel zur Hauptstätter Straße wohnen und somit fast non-stop vom Autolärm umgeben sind, das scheint kein Problem zu sein. Aber ein Barbetrieb? Das ist vielen ein Dorn im Auge. Stört die ach so heilige Nachtruhe. Und so müssen die Leute, die dafür gesorgt haben, dass die Tübinger Straße endlich vorzeigbar ist, so ziemlich jeden Tag mit Schikanen leben. Von den eigenen Nachbarn. Ich finde: das ist einfach nur traurig.

Was war zuerst da? Das Huhn oder das Ei? Der Anwohner oder der Club? Auch an der Eberhardstraße bahnt sich inzwischen ein Wandel an – pro Nachtruhe, contra Nachtleben. Denn dank einzelner Anwohnerbeschwerden wird die Wiedereinführung der Sperrstunde diskutiert. Für die Club- und Barbetreiber und die angrenzende Gastronomie ist das vor allem eines – schlecht fürs Geschäft! Denn oft ist die Party um 5 Uhr morgens eben noch lange nicht vorbei. Läden wie das Dilayla oder das Oblomow sind Kult und seit mehr als 20 Jahren vor allem in den frühen Morgenstunden Anlaufstelle für das „ gemeine Partyvolk“ – länger als so mancher Anwohner in dieser Ecke der Stadt wohnen dürfte.

Die Provinz, die man nicht sein möchte…

Immer Ärger mit den Nachbarn! Ob in der Stadtmitte oder auf der anderen Seite des Neckars in Bad Cannstatt. Dort, wo die Kulturinsel versucht, die so oft als fehlend deklarierte „Subkultur“ in Stuttgart zu fördern, häufen sich schon seit Jahren die Beschwerden der Anwohner. Der Club Zollamt fiel diesem schwäbischen Spießbürgertum bereits vor Jahren zum Opfer. Wir wollen Kultur, wir wollen ein vielseitiges und aufregendes Nachleben. Aber bloß nicht vor der eigenen Haustür. 

Wenn es so weitergeht, dann wird Stuttgart ganz schnell wieder zur „schwäbischen Provinz“, als welche die Stadt immer wieder verschrien wird und vor der so viele abgehauen sind. Doch die Anwohner sitzen am längeren Hebel, einen Lösungsvorschlag von der Stadt gibt es bislang nicht wirklich. Was jetzt? Werden bald um 20 Uhr die Bordsteine wieder hochgeklappt? Dann ist Stuttgart tatsächlich wieder diese Provinz, die man eigentlich nicht sein möchte. Aber wenigstens ist’s im Kessel dann schön ruhig, gell?! 

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10 Situationen im Büro, die jeder kennt

Paralleluniversum Großraum-Büro! Ob nervige Kollegen, auffälliger Kaffeekonsum oder die Sache mit der Milch – wir haben für euch zehn Situationen, die jeder aus seinem Alltag im Büro kennt.

Stuttgart – Jeden Tag kämpfen wir uns durch den berühmt berüchtigten Berufsverkehr im Kessel. Schaffe, Schaffe, Häusle baue – unserem Ruf müssen wir ja schließlich gerecht werden. Und so sprinten wir morgens zur Bahn oder stehen – trotz Feinstaubalarm – erstmal eine ganze Weile im Stau. Unser Ziel: das Büro. Dort angekommen erleben wir oft so manche Überraschung. Nine-to-five-Job und langweiliger Büroalltag? Von wegen! Denn in Stuttgarter Büros ist so einiges los.

No Business like Büro-Business!

Ob im Großraum oder kleiner gehalten – die Büros der Stadt stellen manchmal eine Parallelwelt dar. Hier gelten andere Regeln, hier erleben wir die ein oder andere skurrile Situation. There’s no Business like Büro-Business. Wir haben für euch zehn Situationen aus dem Büroalltag gesammelt, die jedem irgendwie bekannt vorkommen müssten…

Foto: Unsplash/Venveo

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Nörgeln in the City: Servicewüste Stuttgart

Stuttgart hat viele tolle Gastros, mit nettem Personal. Doch in so manchem Laden im Kessel muss sich unser Autor doch sehr wundern – über schlechten Service und Unfreundlichkeit.

Stuttgart – „Keine Reservierung? Vergesst es!“, meint der Inhaber eines gut besuchten Stuttgarter Cafés an einem Samstag, als wir uns recht spontan dazu entschlossen haben dort frühstücken zu gehen. So zumindest der Plan. Aber was fällt uns auch ein am Wochenende ohne Reservierung einfach aufzutauchen?! Wir werden noch kurz belächelt, bevor man sich von uns abwendet und wir den Laden wieder verlassen. Guten Morgen Stuttgart… 

Wir können alles. Außer freundlich.

Ja, an so mancher Ecke der Stadt stößt man immer wieder auf eine Art der Unfreundlichkeit, die fassungslos macht. Was isch hier eigentlich los? Servicewüste Stuttgart. Wir können alles. Außer freundlich.

Das ist natürlich übertrieben, die Stadt ist voll von tollen Gastros mit nettem Personal. Doch manchmal passiert es, dass man in einem Café, dessen Inhaber oder Personal man nicht persönlich kennt, kaum beachtet wird. Schon beim Betreten der Location wird man keines Blickes gewürdigt, genervt wird die Bestellung aufgenommen und ein „Hallo“ oder gar ein freundliches Lächeln kommt schon gar nicht über die Lippen. Es ist machmal ein bisschen so, als hätte man eine Privatparty gecrasht. Der ungebetene Gast. Was wollt ihr hier? Ähm, also ’n Kaffee wäre ganz gut…

Eine Portion Freundlichkeit, bitte!

Jetzt will ich natürlich nicht jeden Gastronom oder jede Servicekraft hier in Stuttgart pauschal verurteilen, aber in manchen Fällen würde ich gerne immer noch „eine Portion Freundlichkeit“ zu meinem Kaffee dazu bestellen. Aber warum auch bemühen? Wenn der eine Gast vergrault wurde, wird sich schon ein anderer Depp finden, der den Platz einnimmt. Das geht bekanntlich ganz schnell. Denn egal, wie schlecht der Service auch ist, die Stuttgarter Cafés, Bars und Restaurants platzen aus allen Nähten.

Stuttgart geht aus – und das oft und gern. Abstriche beim Service werden da gerne in Kauf genommen. Man hat ja auch fast keine andere Wahl. Man ist abgehärtet. Unfreundlichkeit, unterirdischer Service, ewige Wartezeiten auf die Bestellung, Essen oder Rechnung werden meist dann einfach hingenommen. Des isch halt so! Einen Tod muss man sterben…

Servicewüste Stuttgart

Doch muss das sein? Sollte man sich als Gast nicht eigentlich wohl fühlen? Ist der Kunde schon lange nicht mehr König? Oder sind die Leute einfach viel zu cool für ein bisschen Freundlichkeit? Erst am Wochenende war ich in einem Club, drinnen herrschte Hipsteralarm. Die Angestellten hinter der Bar hatten offensichtlich aber gar keinen Bock. Es wurde eine Fresse gezogen, als würde den ganzen Abend nur Helene Fischer aus den Boxen dröhnen.

Bestellungen wurden stets mit einem genervten Augenrollen entgegengenommen. Augen auf bei der Berufswahl! Wer keine Lust hat Getränke auszuschenken, der ist hinter einer Bar in der Regel eher fehl am Platz. Oder vielleicht doch einfach zu cool für den Job… und fürs Lächeln. Macht Victoria Beckham ja auch nicht – mit dem Unterschied, dass die nicht hinter der Bar steht. 

Make Service Great Again

So abgedroschen dieser Satz im Jahr 2018 auch klingt: Make Service Great Again. Denn irgendwann ist auch der Hype um jeden noch so angesagten Laden rum. Das ist so sicher wie die nächste Kehrwoche! Und dann ist guter Service und Freundlichkeit ausschlaggebendes Kriterium dafür, dass man als Gast immer wieder gerne vorbeischaut.

Foto: Unsplash/Mike Wilson

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Daran erkennst du, dass du handysüchtig bist

Das Smartphone – unser täglicher Begleiter. Von morgens bis abends weicht es kaum von unserer Seite. Doch wie viel Smartphone ist noch „normal“? Wir haben für euch zehn Anzeichen, an denen ihr erkennt, dass ihr vielleicht ein bisschen zu sehr an eurem Handy hängt…

Stuttgart – Vor einigen Jahren machte das Wort „Smombie“ die Runde. Mit der Kreuzung der Wörter „Smartphone“ und „Zombie“ wurde die Generation beschrieben, die immer und überall nur noch auf ihr Handy starrt.

10 Anzeichen für die Handysucht

Inzwischen ist aus dem Neologismus Realität geworden! Ob beruflich oder privat – wir whatsappen, wir swipen, wir tippen und wir hängen definitiv zu oft an unseren Smartphones. Im wahrsten Sinne. Eine Realität, an die man sich schon fast gewöhnt hat. Ob auf der Straße, in der Bahn, im Club, auf Konzerten oder im Restaurant – jeder hat stets sein Smartphone in der Hand.

Doch wie viel Smartphone ist eigentlich noch „normal“? Experten bezeichnen die elektronischen Geräte schon lange als „das Heroin der heutigen Generation“. Eine Droge made by Apple, Samsung & Co.

Wie viel Zeit für Instagram, WhatsApp, Facebook und Co. wirklich draufgeht – das verrät inzwischen die „Bildschirmzeit“ eines jeden iPhones. Handysüchtig? Ich??? Niemals… oder vielleicht doch? Wir haben für euch zehn Anzeichen, an denen ihr erkennt, dass ihr eurem Smartphone mehr oder weniger verfallen seid…

Foto: Dan Glod/Unsplash

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Bitte warten! 10 Überlebenstipps fürs Bürgerbüro

Ob für den Reisepass, Perso oder die Anmeldung des Wohnsitzes – der Besuch eines Bürgerbüros ist meist mit langen Wartezeiten verbunden! Denn auf Stuttgarts Ämtern ist man nie allein! Was also tun? Unser Autor hat 10 hilfreiche Tipps, wie ihr die Wartezeit im Bürgerbüro eurer Wahl überbrücken könnt.

Stuttgart – Ich wurde beklaut! Im Theater! Nach dem letzten Akt auf der Bühne, ging bei mir in den Zuschauerreihen das Theater erst so richtig los. Geldbeutel mit sämtlichem Inhalt weg! Nach einer groß angelegten Suchaktion vor Ort und mehreren Tagen des erfolglosen Abwartens, schwand auch die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Ausweis, Kreditkarte und Co. Tschüss Portemonnaie, hallo Bürgerbüro…

Man kommt auch nicht an einem Brückentag!

Und so führt mich mein nächster Gang zum Bürgerbüro meines Vertrauens, schließlich müssen Perso und Führerschein neu beantragt werden. Von Wartezeiten „bis zu zwei Stunden“ wurde auf der Homepage gewarnt – und sie sollten Recht behalten. Dort angekommen, heißt es erstmal: durch die Menschenmenge kämpfen und Nummer ziehen! Und während ich auf die „110“ auf meinem Zettel starre, ruft die Anzeigetafel die Nummer 45 auf. Das kann heute dauern.

„Man kommt auch nicht an einem Brückentag!“, wird mich die doch sehr nette Frau am Schalter später noch belehren. Aber ich habe generell ein Händchen für schlechtes Timing und so heißt es auch diesmal: warten, warten, warten…

10 Tipps für den Zeitvertreib im Bürgerbüro 

Doch was tun, wenn die Wartezeit im Bürgerbüro wieder mehrere Stunden beträgt? Was tun, wenn halb Stuttgart die gleiche Idee hatte? Hier gibt es 10 Vorschläge, wie ihr euch die Wartezeit verkürzen könnt:

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