Die besten kostenlosen Konzerte im Kessel

In Stuttgart geht einiges für Musikentdecker. Denn es gibt mehrere Locations und Festivals, die kostenlose Konzerte möglich machen. Spenden für den Hut oder Support durch das Kaufen von Drinks und Food sollte hier mehr als selbstverständlich sein. Wir haben einige Konzert-Möglichkeiten für euch zusammengefasst.

Stuttgart – Auch wenn viele das Gegenteil behaupten, in Stuttgart gibt es einige Konzerte. Vor allem für Musikentdecker holen engagierte Veranstalter Newcomer und Locals in ihre Clubs, Bars oder auf Open Airs. Oft geht am Ende der Hut rum oder es gibt Drinks und Food, in die man investieren kann. Spenden geht immer – vor allem für Live-Musik. Wo das möglich ist, haben wir für euch zusammengefasst.

Kostenlose Konzerte in Stuttgart

Kostenlose Konzerte sind perfekt, um neue Künstler und Bands zu entdecken. Egal ob im Freien oder zum Feierabendbier in einer Bar. Einfach mal überraschen lassen – und am Ende spenden. Das geht in Stuttgart an verschiedenen Stellen. Wir haben einige Veranstaltungen, Bars und Clubs für euch zusammengestellt.

Foto: Unsplash/Faith D

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12 Tipps fürs Wochenende

Open Airs, Pop-ups und Aftershow-Partys: Wieder steht ein verlängertes Wochenende vor der Tür. Alle so: yeah! Deswegen gibt’s diese Woche auch gleich 12 Tipps mit den besten Veranstaltungen im Kessel für euch.

Stuttgart – Man muss die Feste so feiern, wie sie fallen. Kein Wunder also, dass im Kessel nicht nur von Freitag bis Samstag einiges geht. Auch Sonntag kann über die Tanzfläche gefegt und schon mal für die große Kehrwoche geübt werden. Egal ob ein Pop-up mit Urban Art, Konzerte, Open Airs oder dröhnender Clubsound. Wir haben die besten Tipps für das lange Wochenende in Stuttgart.

Wochenende in Stuttgart – unsere Tipps

Wochenende in Stuttgart – mal wieder verlängert. Daran könnten wir uns so langsam gewöhnen. Und den Tag extra braucht es auch, denn es steht so einiges an im Kessel.

Im Stadtpalais gibt es Livemusik beim Sound of Stuttgart Festival, die Urban Art Gallery eröffnet ihr Pop-up in der Stadtmitte, Sneakerheads aus aller Welt treffen sich bei Kicks-n-Coffee und auch die Tanzwütigen werden von Clubs und Open Airs versorgt. Damit ihr den Überblick behaltet, haben wir hier alles noch einmal aufgeschrieben.

Foto: Unsplash/Ross Sneddon

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Flohmarkt- und Secondhand-Tipps für Stuttgart

Flohmarkt am Feuersee und Tauschrausch im Bohnenviertel: Wir haben die aktuellsten Flohmarkt-Tipps für euch zusammengefasst.

Stuttgart – Mode gebraucht zu kaufen ist in: Egal, ob in Secondhand-Läden, Facebook-Gruppen, auf Flohmärkten oder Online-Plattformen wie Kleiderkreisel, Ebay und Co. Der Nachhaltigkeitsgedanke nimmt einen immer wichtigeren Platz im Alltag der Menschen ein — das spiegelt sich auch in der Garderobe wieder: Statt neuen Trends zu folgen und in großen Ketten zu shoppen, hinterfragen wir nicht nur die Herkunft oder Herstellung von Kleidung, sondern auch die Masse. Es muss nicht immer neu sein, deshalb wird immer mehr Secondhand ge- und verkauft.

Secondhand-Tipps: Gebraucht kaufen und verkaufen in Stuttgart

Der große Vorteil von lokalen Secondhand-Läden? Man spart sich — und der Umwelt — den Versand. Außerdem macht Stöbern und Anprobieren vor Ort viel mehr Spaß und minimiert die Fehlkäufe, also meistens. Wir haben einige Tipps zum Secondhand-Shoppen in Stuttgart für euch zusammengefasst.

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Stutt:أرض: Das Alternative Arabische Musik- und Kulturfestival

Vom 21. bis zum 23. Juni findet mit Stutt:أرض das erste alternative, arabische Musik- und Kulturfestival in Stuttgart statt. Veranstaltet vom Welthaus e.V. rund um das Orga-Team Reiner Bocka, Manal Fakhouri, Sari Lutter, Tom Hauber und Dr. Martina Merklinger soll ein Ort für die Vielseitigkeit der arabischen Alternativmusik geschaffen werden, an dem Menschen zusammenkommen, gemeinsam feiern und eins werden.

Stuttgart – Die Idee, Menschen durch alternative arabische Musik zu verbinden, die gab es schon seit mehreren Jahren, verrät Galao-Chef Reiner Bocka. Doch die Realisation war gar nicht so leicht. Ein derartiges Projekt wie das Stutt:أرض Festival ist auf Kooperationspartner und Vereine angewiesen. Unter anderem durch den Welthaus e.V. konnte die Idee zum Leben erweckt werden. Vom 21. bis zum 23. Juni holt die Stutt:أرض-Crew nun verschiedene Künstler aus der MENA-Region (Nahost und Nordafrika) an den Charlottenplatz.

Menschen miteinander verbinden

„Die Welt in Stuttgart und Stuttgart in der Welt“. Anlässe zum Feiern gibt es einige: So wird nicht nur der Welthaus Stuttgart e.V. fünf, auch die Städtepartnerschaft Stuttgart/Kairo hat mit der Zahl 40 ein Jubiläum ins Haus stehen.

Vom 21. bis zum 23. Juni wird das zelebriert – und zwar mit Musik. Denn Musik verbindet.

Die Connections sind teilweise über das interne Netzwerk und befreundete Musiker entstanden. Ähnlich wie es Reiner im Galao schon vormacht, soll der Innenhof des Weltcafés nun zur Bühne für Künstler aus verschiedenen Ländern werden – in diesem Fall Künstler, die selbst in arabischen Ländern leben, geboren sind und die Traditionen ihrer Heimat musikalisch neu interpretieren. Alternative Musik aus Syrien, Tunesien, dem Libanon, Ägypten, Workshops, Live Painting, Essen und Drinks sollen die Menschen zusammenführen.

„Uns ist es wichtig, dass die Festival-Besucher offen sind, aufeinander zugehen und sich durch die Musik mit Herz und Seele vereinen“, so Reiner.

Stutt:أرض [Ard]

أرض „Ard“ bedeutet übersetzt ungefähr so viel wie „Welt“ oder „Erde“. „Das soll symbolisieren, dass wir überall auf der Welt Wurzeln schlagen können. Jeder bringt andere Kulturen und Traditionen mit. Wichtig ist die Offenheit und gegenseitige Akzeptanz“, so Reiner.

Die spontane News zum Festival verbreitete sich auf Facebook sehr schnell – in drei Wochen ist es nun schon soweit. Geplant war das nicht: „Wir haben auf Fördergelder gewartet und mussten Ende Mai noch viel umschmeißen. Wir sind aber super happy mit unserem Programm und den Künstlern, die nach Stuttgart kommen werden.“

Und apropos Fördergelder – ohne die Hilfe vom Kulturamt Stuttgart, Bezirksbeirat Stuttgart-Mitte, Forum der Kulturen Stuttgart e. V. – House of Resources (HoR),  Weltcafé Stuttgart, Arabisch-Deutschen Kulturzirkel Stuttgart – Hiwar e.V., Verein für Internationale Jugendarbeit e. V (VIJ) und Casa Schützenplatz e.V. hätte das ganze Festival so nicht stattfinden können.

Auch wenn der Eintritt frei ist, sind Spenden willkommen – in welcher Form wird sich auf dem Festival dann zeigen.

Das Alternative Arabische Musik- und Kulturfestival in Stuttgart

Stutt:أرض, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart, Innenhof des Alten Waisenhauses

Freitag – Samstag: Afterparty im Weltcafe

Freitag, 21. Juni
19:00 Eröffnung
22:00 Abdullah Miniawy & Carl Gari – Kairo/München
21:30 Foular (Milad Khawam) – Damaskus/Syrien
After Party im Weltcafe Stuttgart

Samstag, 22. Juni
13:00 Eröffnung
15:00 Hiwar Chor (Samir Mansour) – Stuttgart
17:00 Labess – Algier/Algerien
19:00 Neysatu (Badiaa Bouhrizi) – Tunis/Tunisien
21:00 Jowan Safadi – Palästina
23:00 Hadi Zeidan – Beirut/Lebanon
After Party im Weltcafe Stuttgart
Zwischen den Bands „spoken word poetry“ von Meryem Polat ( i,Slam)

Sonntag, 23. Juni
11:00 Eröffnung
13:00 MUSAık (International) – Stuttgart
15:00 Jaarcheez (Iran/Syrien) – Stuttgart
16:00 Farewell

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Kollektiv Goonys: Partys unter Freunden

Das Kollektiv Goonys besteht aus Freunden, kreativen Köpfen, die Bock haben in Stuttgart etwas eigenes zu starten. Nämlich Partys im Freund & Kupferstecher, der Corso Bar und außerhalb des Club-Kontexts. Wir stellen euch die Jungs vor, die der Meinung sind: Selbermachen ist eine geile Motivation.

Stuttgart – Sie kennen sich aus der Schule, teilweise seit sie Kinder sind oder über den Freundeskreis. Ein gemeinsames Projekt ins Leben zu rufen lag da fast auf der Hand – immerhin sind Yves, Ben, Lewis, Leon, Alex, Tim und Jonas gut vernetzt, in verschiedenen kreativen Bereichen zu Hause und haben Bock darauf im Kessel etwas zu starten. Nicht meckern, sondern selbermachen! „Klar, der Kleinstadt-Charakter von Stuttgart nervt manchmal, hilft aber auch, wenn man eigene Sachen realisieren möchte“, so Ben.

Kollektiv Goonys: „Einfach machen“

Denn das Netzwerk in der Homebase kam auch den Goonys zu Gute. „Wir waren schon immer selbst im Freund & Kupferstecher feiern, irgendwann kannte man sich halt.“ In die Karten spielen ihnen dabei Kontakte aus dem jeweiligen Dunstkreis – von Arrow & Beast, den eigenen Musikprojekten, vom Grafikdesign-Job oder aus der Hauptstadt. „Jonas hat mit seinen Boys aus Berlin auch etwas Eigenes gestartet. Da dachten wir, hey, warum nicht auch in Stuttgart?“

Neben der Selbstverwirklichung steht also vor allem das Machen im Vordergrund. Denn gerade in Stuttgart braucht es Engagement.

„Klar, das inspiriert. Wir sind ja auch auf die Idee gekommen, weil wir gesehen haben, andere probieren das auch. Nicht nur in Berlin, auch lokal in Fuk oder anderen Locations.“

Den Freundeskreis vergrößern

Besonders wichtig ist dem siebenköpfigen Kollektiv Live-Musik. „Immerhin bleiben solche Nächte viel mehr in Erinnerung.“ Einige der Acts holen sie direkt aus den eigenen Kreisen und supporten damit nicht nur Freunde, sondern auch Stuttgarter Locals.

Darüber hinaus gibt’s „fette Bookings, auf die man Bock hat.“ Wie man so ein Kollektiv organisiert? „Jeder macht das, was er gut kann und bringt sich so ein.“ Schwierig sei das nicht, man kenne sich ja mittlerweile auch ein paar Jahre, lacht Alex.

Und was hat es jetzt mit den „Goonys“ auf sich. „Ja, das war der Name unserer gemeinsamen WhatsApp-Gruppe“, lacht Yves. „Das passt halt einfach. Komm, ist ja auch ein geiler Film“, ergänzt Tim.

Die nächste Veranstaltung steigt am 1. Juni im Freund & Kupferstecher. Das Kollektiv öffnet dann den Freundeskreis für neue Gesichter – hauptsache es wird gefeiert. Pläne für die Zukunft haben die Goonys so einige – „auch Veranstaltungen außerhalb des Clubs und in regelmäßigen Abständen.

Sportkultur IV / Morris Oh & Goonz Live / Set: Yota & ImHigh, 1. Juni, Freund & Kupferstecher: Fritz-Elsas-Str. 60, 70174 Stuttgart, ab 23 Uhr

>>> Wir verlosen übrigens 2×2 Plätze für die Friendslist auf unserem Instagram-Account 

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Neu in Stuttgart: Diese Sätze begegnen jedem!

Neu im Kessel? Willkommen im Club der „Neigschmeckten“. Wir haben einige Sätze und Fragen zusammengefasst, die garantiert jedem Neu-Stuttgarter anfangs begegnen – und teilweise für Irritation sorgen.

Stuttgart – Wer neu im Kessel ist wird nicht nur vom Feinstaub begrüßt, sondern auch mit Begriffen und Redewendungen, die beim ersten Mal Hören für das ein oder andere Fragezeichen sorgen können. Doch keine Angst, du bisch ned allein! Wir haben einige Sätze und Wörter zusammengefasst, die (wo) garantiert jeden „Neigschmeckten“ schon einmal begegnet sind.

Neu in Stuttgart: Diese Sätze und Redewendungen kennt jeder

Entweder lässt sich der Hausmeister gerade „scheiden von der Gret“ oder er will die „Bescheinigung vom Gerät“. Ja, kennt man. Neu in Stuttgart angekommen muss ab und an schon zweimal hingehört werden. Doch bloß nicht bruddla! Denn egal ob „grob oder fein“, „Heb mal“ oder „Wo schaffsch du?“ – wir haben einige Sätze, Fragen und Redewendungen zusammengefasst, die jedem Neigschmeckten früher oder später begegnen.

Foto: Loic Furhoff/ Unsplash

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10 Tipps fürs Wochenende in Stuttgart

Europawahl-Countdown, Live-Podcast, kostenlose Open Airs, Konzerte, elektronische Musik in Clubs und Bars: Welche Spots ihr dieses Wochenende auf dem Plan haben solltet, gibt’s in unseren Tipps fürs Wochenende.

Stuttgart – Egal ob zum Weekend-Warm up in der Staatsgalerie mit Banksy und Beats, zum Live Podcast hören, der Europawahl entgegen tanzend oder Sonntags auf der Terrasse: Im Kessel könnt ihr euch am Wochenende von Location zu Location treiben lassen. Wo ihr überall Halt machen könnt, erfahrt ihr in unserer Wochenend-Liste.

Wochenende in Stuttgart: Unsere Tipps

Das Wahl-Wochenende steht bevor: Zeit zum Eingrooven für den Gang zur Wahlurne am Sonntag. Und für alle, die ihre Stimmen schon vergeben haben, lautet das Motto: „Keine Termine und leicht einen sitzen haben“. Beste Voraussetzungen, um durch Stuttgarts Nächte zu ziehen. Hier sind unsere Tipps.

Foto: Unsplash/Jens Johnsson

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Meditation: Achtsamkeit in den Alltag integrieren

Achtsamkeit im Alltag, das muss man lernen. Mathias Feil bietet mit seinen Offenen Meditation-Sessions im Studio Milk und das Lehni einen Raum zum Ausprobieren. Einfach mal in sich hineinzufühlen, wie soll das gehen? Mathias sagt: mit Geduld und Vertrauen.

Stuttgart – Erst seit wenigen Monaten bietet Mathias Feil die Offene Meditation im Kessel an. Jeden Montagabend ab 19 Uhr im Lehni und Mittwoch, in der Mittagspause, zwischen 12.30 Uhr und 14 Uhr im Studio Milk in der Paulinenstraße. „Für mich ist das eine Art Pilotphase“, so der MBSR-Coach. Bis zum 5. Juni dauert diese noch an. Danach geht es für Mathias erst einmal selbst in eine Retreat-Phase. Denn Achtsamkeit bedeutet Arbeit. Arbeit, die im Alltag weitergeführt werden muss – auch von Erfahrenen.

Achtsamkeit: Kein „spiritueller Quatsch“

Achtsamkeit heißt, sich bewusster zu werden, welche Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen wir haben und was um uns herum tatsächlich geschieht. Als Coach bietet Mathias mehrwöchige Kurse an, um den Teilnehmern einen „Handwerkkoffer“ dafür mit auf den Weg zu geben. „Das sind unter anderem Übungen zur Körperwahrnehmung oder geführte Meditationen, die in den Alltag integriert werden können.“

Mit seinen offenen Stunden will er nicht nur Interessierten die Chance geben, sich auszuprobieren, sondern auch zeigen, dass Achtsamkeit kein Humbug ist. „Es geht darum, dass Achtsamkeitsübungen auch dazu geeignet ist, mit sich selbst in Kontakt zu kommen“, so Mathias.

Warum also nicht in der Mittagspause einfach mal Ruhe finden, statt sich beim Lunch vollzustopfen (und im schlimmsten Falle auch noch über die Arbeit zu sprechen)? „Vor allem in der Mittagsmeditation achte ich darauf, dass wir uns entgegen des Büroalltags mehr bewegen und das Körperbewusstsein aktivieren.“

Jede Session – egal ob am Montagabend oder zur Lunch Break am Mittwoch – wird von Mathias individuell gestaltet. Für neue Gesichter gibt es eine kleine Einführung, den anschließenden Ablauf hält sich der Coach offen: „Manchmal folgt eine Liegemeditation, mal eine Yogaübung. Ich versuche da zu variieren.“

Mehr Freiheit durch Achtsamkeit

Mathias hat sich schon jung mit dem Thema Achtsamkeit beschäftigt. Auf einer Reise nach Bali und Malaysia ist er zum ersten Mal mit dem Buddhismus in Kontakt gekommen. 2015 bemerkte er, dass ihn sein Job als Projektmanager krank machte – Burnout.

„Ich wollte kündigen, aber merkte, dass ich mich selbst ja mitnehme. Die äußeren Umstände haben sich geändert, aber nicht, wie ich auf ähnliche Situationen reagieren werde.“

Durch einen Zufall trat zu diesem Zeitpunkt MBSR in sein Leben.  Heute ist Mathias Feil selbstständig – als MBSR-Coach und nebenbei arbeitet er auch in seinem alten Job als Projektmanager weiter.

Er zieht Resümee: „Ich habe mich sehr lange selbst gefangen gehalten. Denn es ist deutlich mehr Freiheit für mich da. Wir alle sind in einem Fluss, der mal reißend ist, mal langsam. Wir müssen nur lernen darin zu schwimmen.“

Achtsamkeit in den Alltag integrieren

Selfcare ist zwar der Instagram-Hashtag schlechthin, doch leider fällt es den meisten schwer, wirklich in sich hineinzuspüren. Wie schafft man es dennoch, Achtsamkeit in den eigenen Alltag zu integrieren?

„Mit bewussten Pausen, Übungen, Vertrauen und Geduld.“

Die einzige Regel: „Nimm wahr! Denn wir haben alles zur Verfügung, um bewusst wahrzunehmen. Egal ob wir am Schreibtisch sitzen und unsere Füße spüren, einen Tee holen oder Kaffee trinken. Das, was wir empfinden, ist die Realität und diese hilft, um uns selbst mehr spüren zu können, vor allem im Alltag.“

Es geht also nicht darum, Stress auszublenden, sondern das Negative wahrzunehmen, es zu umfassen und zu akzeptieren.

Dafür gibt es keine Formel, jeder reagiert anders. Nicht nur der Atem ist ein wichtiger Indikator, auch die Gefühle, die wir in bestimmen Momenten haben, helfen uns achtsamer zu werden: „Ist man eher ängstlich oder fühlt man sich gestresst? Was hilft jetzt? Was entspannt? Was ermutigt?“

Bis dahin bedarf es viel Übung – „es ist nicht wie im Fitnessstudio, dass man einen sofortigen Effekt spürt. Erst durch Vertrauen und das aktive Anwenden im Alltag selbst, machen sich erste Erfolge bemerkbar.“

Offene Meditationen mit Mathias Feil

Jeden Montagabend, ab 19 Uhr, Das Lehni: Lehenstraße 7, 70180 Stuttgart

Jeden Mittwoch, 12.30 – 14 Uhr, Studio Milk: Paulinenstraße 18a, 70178 Stuttgart

Foto: Laura Müller-Sixer

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