Hier fühlt sich Stuttgart (fast) wie Barcelona an

¡Hola Winter, Hola Novemberblues! Da hilft nur eines: Mediterrane Vibes wie in Barcelona. Wir zeigen, wo euch Churros, Tapas und Picasso auch in Stuttgart die kalte Jahreszeit versüßen!

Stuttgart – Die sonnigen Tage sagen ¡Adios amigos! und lassen nicht nur uns im Ländle, sondern auch die wärmeren Regionen Europas mit kühlen Temperaturen zurück. Auch in Barcelona zieht man sich Ende November lieber einen dicken Schal an und trotzt so dem kalten Wind, der vom Mittelmeer herweht. Der optimale Zeitpunkt also, um beide Städte mal ganz frech miteinander zu vergleichen. Denn trotz kälterer Temperaturen versprüht auch Stuttgart an manchen Ecken mediterranes Flair und fühlt sich nahezu spanisch an. Ihr glaubt uns nicht? Na, dann lest mal hier unten!

Barcelona, Baby!

Wer schon einmal in Barcelona war, der pulsierenden Metropole Kataloniens, der weiß, dass man hier fast alles sieht. Enge, schmutzige Gassen liegen nicht weit von edlen Yachten am Hafen. Im Sommer besteht die Stadt zu großen Teilen aus Touristen, im Winter schmücken das Gotische Viertel goldene Sterngirlanden und es gibt heiße Maroni und Churros zu kaufen. Im einen Viertel reiht sich ein arabischer Metzger an den nächsten, während im Viertel daneben nachhaltige Möbel und Dekor in Handarbeit verkauft werden.

Diesen besonderen Charme spürt man auch in Teilen Stuttgarts. Denn der Kessel kann mehr als nur Maultaschen und Feinstaubalarm. Zum Beispiel auch super international daherkommen. Egal ob ParisBerlin oder London: Hier ist alles möglich. Auch Spanien. Egal ob Öko-Interior, Keramik, Paella oder gefüllte Kalamata-Oliven in der Markthalle: Wir zeigen euch an welchen Ecken sich Stuttgart (fast) anfühlt wie Barcelona!

Titelfoto: Unsplash/
Vitor Monteiro

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Hier gibt’s Secondhand-Interior in Stuttgart

Egal ob Goldspiegel, Korbmöbel oder Samtsofas: Retro ist sowas von angesagt! Wir zeigen euch, wo ihr in Stuttgart Secondhand-Möbel findet und damit der Umwelt und eurem Geldbeutel etwas Gutes tut.

Stuttgart – Wir von Stadtkind lieben Interior und alles was dazugehört. In Zeiten, in denen wir jedoch jeden Tag über Nachhaltigkeit nachdenken (wollen), hat sich auch unser Einkaufsverhalten geändert. Muss es zum Beispiel bei jeder Anschaffung für die Wohnung ein neues Teil sein? So sehr wir Ikea auch lieben: Manchmal lohnt es sich, nach Secondhand-Schätzen Ausschau zu halten und somit nicht nur seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, sondern im besten Fall auch einiges an Geld zu sparen.

Secondhand in Stuttgart – gar nicht so schwierig!

Schon einmal haben wir euch gezeigt, wo man in Stuttgart ganz besondere Schätze für die eigenen vier Wände kaufen kann. Doch manchmal muss es vielleicht gar nichts Neues sein, sondern darf ruhig ein paar Jährchen auf dem Buckel haben. Wie gut, dass Retro gerade sowas von angesagt ist…

Wir von Stadtkind wissen, wo ihr genau das findet, was ihr sucht: gebrauchte, erschwingliche Möbelstücke mit Charakter, die die Umwelt nicht zu sehr belasten. Die sind nämlich sowohl auf Flohmärkten, in Vintage-Shops und bei Sozialkaufhäusern zu finden. Hier kommen unsere dreizehn liebsten Anlaufstellen für Secondhand-Interior in Stuttgart:

Titelbild: Gebrauchtwaren Thiess

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Diese 13 Serien-Tipps versüßen euch den Herbst

Die Tage werden kürzer, die Bäume kahler und die Vorweihnachtszeit klopft bereits an die Tür: Hier kommen 13 Serien-Tipps für die Herbsttage und -abende, an denen man einfach nicht aus dem Haus gehen will.

Stuttgart – Der Herbst hat zwei ganz unterschiedliche Gesichter: Wenn die Sonne scheint und die Bäume in allen Farben leuchten, dann können wir es kaum erwarten, aus dem Haus zu stürmen und zum Beispiel den Blaustrümpflerweg zu an- und abzugehen. Doch vor allem das Jahresende kann auch anders. Tagelanges Schmuddelwetter und glitschiges Laub auf dem Bürgersteig (viel Spaß bei der Kehrwoche) gehören nämlich zum Herbst wie Kürbisse zu Halloween. Und was tun, wenn wir so überhaupt keine Lust haben, das Haus zu verlassen? Richtig. Wir kuscheln uns in eine dicke Decken-Kissen-Landschaft ein, trinken Tee und schauen Serien.

Das sind unsere Serien-Highlights für den Herbst

Das Schwierige an der ganzen Sache: sich für eine Serie zu entscheiden. Denn die Qual der Wahl ist groß – egal ob auf Netflix, Amazon oder wie sie sonst noch alle heißen. Bei dem bunt gemischten Potpourri aus Neuerscheinungen, beliebten Serien und Vorschlägen des Algorithmus verliert man schnell den Überblick.

Dabei wissen wir doch eigentlich ganz genau, was wir in der Zeit rund um Halloween serientechnisch brauchen: Egal ob Horror, Fantasy, Drama, Humor oder Crime. Wir haben 13 Serien-Empfehlungen für euch, die eure verregneten Herbsttage garantiert versüßen! But please: watch responsibly.

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Nörgeln in the City: Bitte nicht anfassen!

Wir Stadtkinder lieben Clubbing in Stuttgart und manchmal sogar Trash-Musik auf der Theo. Manche Sachen gehen jedoch gar nicht. Zum Beispiel ungewolltes Befummeln im Club. Unsere Autorin fordert: Bitte nicht anfassen!

Stuttgart – Es gibt Nächte, auf die ist man nicht unbedingt stolz. Man hatte Bock darauf, zu Charts und Trash-Music angetrunken in einem Club auf der Theo zu tanzen. Eng beieinander gedrängt wippt man zur Musik und wirft brav seine hands in the air, wenn der DJ ruft. Eigentlich eine Horror-Vorstellung: Hunderte schwitzende Menschen tanzen um dich herum und immer wieder schwappt irgendein undefinierbares Getränk auf deine schwarze Jeans. Aus irgendeinem Grund jedoch juckt dich das alles nicht und du grölst gemeinsam mit deinen Freundinnen: „We are never ever ever, getting back together“, fühlst dich, als wäre es 2012 und du selbst bist Taylor Swift höchstpersönlich.

Da liegt was in der Luft…

Doch abgesehen von der Musik, dem Alkohol, der tanzenden Masse wabert im Club noch etwas ganz anderes herum. Wie eklige, schleimige Dampfschwaden hängt sie in der Luft: diese passiv aggressive Sexualität. Und nein, ich habe nichts dagegen, wenn sich Pärchen auf der Tanzfläche fast auffressen. Ich finde es amüsant, wenn meine (Single)-Freunde mit einer Person in irgendeiner Ecke verschwinden. Go for it! Ich finde es schön, dass man sich im Club Blicke zuwirft, sich gegenseitig Drinks spendiert oder versucht, sich über die dröhnenden Bässe hinweg ins Ohr zu schreien (wobei das manchmal ganz schön anstrengend ist). Es geht darum, Spaß zu haben. Das weiß ich. Und viele Leute mögen es einfach, im Club mit anderen zu flirten, beginnen dort eine wilde Nacht oder lernen sogar die Liebe ihres Lebens kennen.

Das, was ich meine, ist diese passiv aggressive Sexualität, die meist wir Frauen abbekommen. Nicht, dass Männer die nicht kennen, das will ich gar nicht behaupten. Es gibt sicher auch Situationen, in denen Männer genervt den Platz wechseln, weil ihnen jemand zu dicht auf die Pelle rückt. Oft weil die besagte Person zu viel getrunken hat und sich ihr gesunder Menschenverstand komplett ausschaltet.

Ungelogen: Wenn ich mit Freundinnen feiern gehe, dann passiert das – Jedes . Einzelne. Mal. Unangenehm berührt fasst man sich dann bei den Händen und bewegt sich über die Tanzfläche, ganz weit weg von hier, versucht ein paar andere Menschen zwischen sich und den Typ zu bringen, der einfach nicht aufhört, die eine Freundin zu befummeln. In solchen Momenten steigt die Wut in mir auf. Am liebsten würde ich dem Typ zuschreien, dass er „never ever ever together“ mit ihr kommt, weil er sich wie ein triebgesteuerter Vollidiot verhält.

(Swinger) Club oder was?

Geht’s noch? Das schlimmste ist, dass die Situation so normal geworden ist. Im Club herrscht bei vielen eine ekelhafte „take-what-you-get“-Mentalität, der Abend wird zur reinen Fleischbeschau. So normal, dass man sich gar keine Gedanken mehr macht, ob das nur Dummheit war oder schon sexuelle Belästigung. Gekonnt wechselt man die Seite mit einer Freundin, wenn man merkt, dass ein betrunkener Typ anfängt sie anzugrabschen. Ich würde gerne behaupten können „einmal ist keinmal“, und dass die meisten nach einem misslungenen Versuch das Weite suchen.

Aber das wäre gelogen. Vielleicht bin ich einfach nicht in der Lage, mich in die Gehirne dieser Männer hineinzuversetzen. Vielleicht gibt es ja irgendeine Erklärung, warum man ein „Nein“ nicht als „Nein“ erkennt. Aber egal wie betrunken ich wäre, ich würde niemals ein zweites, drittes, ja sogar viertes Mal versuchen, denjenigen, der mir einen Korb gegeben hat, von hinten anzutanzen. Wir sind schließlich nicht im Swinger-Club – wo man sich ja aber auch nicht jeden von hinten nehmen kann, wie es einem gerade passt.

Bitte einfach nicht anfassen, danke!

Oder sind wir Frauen doch selbst schuld, weil wir kurze Röcke tragen, Make-up auflegen und im Club „lasziv“ tanzen? Schwachsinn. Wer sich wie anzieht, schminkt oder tanzt darf keine Rolle spielen – weder bei Frauen noch bei Männern. Wir Mädels bekommen ja auch keinen Freifahrtschein fürs Antatschen, wenn die Jeans eines Typen besonders eng sitzt oder das Aftershave besonders gut riecht. Dass sich Männer und Frauen aufbrezeln, um in den Club zu gehen, ist doch klar. Bestimmte Kleidung verbinden wir eben mit bestimmten gesellschaftlichen Ereignissen.

Genauso wie ich mit Jogginghose nicht in die Arbeit gehe, ziehe ich auf dem Sofa auch keinen Glitzer-Minirock an und gehe nicht mit geblümtem Omi-Kleid in den Club. Deswegen will ich aber weder im Omi-Kleid, noch im Minirock, noch in Jogginghose von irgendjemandem ungewollt angefasst werden. Egal wo. Nicht auf dem Sofa, nicht am Arbeitsplatz und ja: Auch nicht im Trash-Club auf der Theo.

Titelbild: Guilherme Stecanella via Unsplash

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Was trägt Stuttgart: Streetstyle an der Uni

Wir Schwaben haben keinen Stil? Von wegen! Wer uns nicht im gleichen Atemzug mit Mailand, Paris und New York nennt, dem erzähl mer was, gell! Stadtkind präsentiert euch den Stuttgarter Style frisch von der Straße – dieses Mal direkt vom Uni Campus in Vaihingen.

Stuttgart – Sie drücken sich gekonnt vor dicken Büchern, und Hausarbeiten. Sie führen ein Leben zwischen Automatenkaffee und Mensa-Beilagen und blockieren mal verkatert in Jogginghose, mal top-gestylt die Stuttgarter S-Bahnen. Genau das wollen wir von Stadtkind genauer unter die Lupe nehmen: Denn obwohl so manch einer mit minimalem Style-Effort zur Uni kommt, gilt dort andererseits auch das Motto „Sehen und gesehen werden“. Wir waren in Vaihingen unterwegs und präsentieren euch, wie der studentische Streetstyle in Stuttgart so aussieht.

Studenten Streetstyle here we go!

So langsam wird es kalt im Kessel und das macht sich auch an unseren Outfits bemerkbar. Klarer Trage-Favorit unter den Stuttgarter Studenten: die Farbe Schwarz. Passt perfekt zu grauen Wolken, Regen und den eisigen Morgenstunden, die uns wahrscheinlich schon auf den Winteranfang vorbereiten sollen.

Sowohl an der Hochschule der Medien, wie auch an der Uni Stuttgart konnten wir dicke Schals, lange Mäntel, Layering-Looks und schwarze Boots spotten. Typischer November-Streetstyle, finden wir! Hier kommen sechs Studenten-Looks, die beweisen, dass wir Stuttgarter modetechnisch echt was drauf haben!

Luca | 20 | Azubi Mediengestaltung | aus Sindelfingen | Foto: Jana Stäbener

Luca

Beschreibe deinen Stil mit drei Worten:
Punk, schwarz und dreckig.

Von welchen Sachen findet man in deinem Kleiderschrank viel zu viel?
Pelzjacken. Also kein Echtpelz natürlich, aber eben Fake-Fur-Leoprints oder Mäntel in knalligen Farben.

Shoppst du local – und wenn ja, wo in Stuttgart findest du immer was?
Das meiste shoppe ich Secondhand – am liebsten in Bad Cannstatt. Viele Klamotten, wie zum Beispiel diese Hose hier, habe ich aber einfach selbst bedruckt oder sogar selbst genäht.

Stichwort Nachhaltigkeit: Hast du dein Einkaufsverhalten in letzter Zeit geändert?
Ich besitze gefühlt nur drei Pullover und die Hose, die ich trage habe ich fast immer an. Deswegen: Ja, Fair Fashion ist eine gute Sache, aber ich persönlich glaube nicht, dass mein geringer Konsum große Auswirkungen hat.

Dein persönliches Fashion-No-Go?
Ich mag die Farbe Gold gar nicht. Das sieht eigentlich bei jedem immer ein bisschen „too much“ aus.

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Nadja | 23 | Public Relations | aus Stuttgart-Mitte | Foto: Jana Stäbener

Nadja

Beschreibe deinen Stil mit drei Worten:
Lässig, oversized und mixed.

Von welcher Sache findet man in deinem Kleiderschrank viel zu viel?
Ich habe viel zu viele Jeans und das Schlimme: Ich könnte mir trotzdem ständig neue kaufen! Von Boyfriend-Jeans über Mom-Jeans, High-Waist, Dark-Denim oder White-Wash-Denim sind da echt alle Nuancen dabei.

Shoppst du local – und wenn ja, wo in Stuttgart findest du immer was?
Definitv local. Wenn ich in die Stadt gehe, finde ich eigentlich immer etwas. Meine Second-Hand-Schätze bekomme ich meistens beim Vintage Markt, andere Basics auch mal gerne bei Outlets oder im Sale.

Stichwort Nachhaltigkeit: Hast du dein Einkaufsverhalten in letzter Zeit geändert?
Mittlerweile kaufe ich doch sehr viel auf Flohmärkten ein, um da einfach ein bisschen nachhaltiger unterwegs zu sein. Ich würde mal sagen eher das, als jetzt zum Beispiel bei Fair Fashion Labels einzukaufen.

Dein persönliches Fashion-No-Go?
Diese engen, weißen Blusen! Die erinnern mich immer so an den typischen, altmodischen Büro-Look.

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Sara | 22 | Erasmus "Energie und Umwelt" | aus Schweden | Foto: Jana Stäbener

Sara

Beschreibe deinen Stil mit drei Worten:
High-Waist, bunt und oversized.

Von welcher Sache findet man in deinem Kleiderschrank viel zu viel?
Ich liebe High-Waist Hosen und habe entsprechend viele in meinem Schrank hängen. Aber auch Klamotten mit Blumenmuster sind ein Problem: die kaufe ich einfach viel zu gerne…

Shoppst du local – und wenn ja, wo in Stuttgart findest du immer was?
Weil am Anfang meines Auslandssemesters mein Koffer verloren ging, (musste) ich schon in meinen ersten Wochen in Stuttgart ganz schön viel shoppen. Am liebsten war ich in Vintage-Shops.

Stichwort Nachhaltigkeit: Hast du dein Einkaufsverhalten in letzter Zeit geändert?
Da ich „Energie und Umwelt“ studiere, ist mir das Thema Nachhaltigkeit schon sehr wichtig. Beim Shoppen klappt es allerdings nicht immer, das muss ich gestehen. In Linköping haben Freundinnen von mir eine Art Kleiderbibliothek gegründet. Dort leiht man sich Klamotten aus und bringt sie wieder zurück. Wenn ich wieder zurück in Schweden bin, werde ich das auf jeden Fall ausprobieren!

Dein persönliches Fashion-No-Go?
Diese schrecklichen Low-Waist-Hosen aus den 2000ern. Ich bin froh, dass die Vergangenheit sind!

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Xiang | 22 | macht einen Deutschkurs | aus China | Foto: Jana Stäbener

Xiang

Beschreibe deinen Stil mit drei Worten:
Basic, schwarz und minimalistisch.

Von welcher Sache findet man in deinem Kleiderschrank viel zu viel?
Seit ich in Deutschland lebe, häufen sich meine dicken Wintermäntel. Kein Wunder, denn mir ist hier immer so kalt!

Shoppst du local – und wenn ja, wo in Stuttgart findest du immer was?
Bei Hollister und bei Sandro shoppe ich am liebsten. Die Marke Sandro kenne ich auch aus China, deren Style passt zu mir.

Stichwort Nachhaltigkeit: Hast du dein Einkaufsverhalten in letzter Zeit geändert?
Nein, ehrlich gesagt nicht. Ich kenne den Trend nicht wirklich. Klar, in China gibt es auch Messen für nachhaltige Stoffe oder so, aber diese Klamotten kauft eigentlich niemand.

Dein persönliches Fashion-No-Go?
Zu kurze Miniröcke gehen gar nicht. Aber auch Grell-Grün – das würde ich nie anziehen.

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Marius | 24 | Technik und Immobilienwirtschaft | aus Stuttgart-Mitte | Foto: Jana Stäbener

Marius

Beschreibe deinen Stil mit drei Worten:
Leger, ausgefallen und exklusiv.

Von welcher Sache findet man in deinem Kleiderschrank viel zu viel?
Die Frage ist, was man bei mir nicht „zu viel“ findet. Ich habe so viele T-Shirts und Hosen. Puh. Wahrscheinlich habe ich sogar zu viele Socken!

Shoppst du local – und wenn ja, wo in Stuttgart findest du immer was?
Immer nur local. Oft bin ich bei Peek & Cloppenburg, manchmal auch bei Breuninger.

Stichwort Nachhaltigkeit: Hast du dein Einkaufsverhalten in letzter Zeit geändert?
Ich weiß schon, dass das Thema Fair Fashion gerade ziemlich groß ist. Vor allem von den Medien wird es ja oft thematisiert. Ich bin da aber nicht so drin, ehrlich gesagt. Klar, Flohmärkte sind schon mal cool. Ich war letztens zum Beispiel in Bologna und da gab es einen riesigen Flohmarkt mit tollen Vintage-Lederprodukten.

Dein persönliches Fashion-No-Go?
Schwarze Lackschuhe finde ich ganz schlimm…

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Jule | 24 | Werbung und Marktkommunikation | aus Stuttgart-West | Foto: Jana Stäbener

Jule

Beschreibe deinen Stil mit drei Worten:
Oversized, Mix aus Vintage und neu, außerdem black and white.

Von welchen Sachen findet man in deinem Kleiderschrank viel zu viel?
Ich besitze viel zu viel schwarz. Irgendwann habe ich dann auch mal andere Farben aufgestockt, aber ich weiß nicht: Ich mag schwarz einfach. Es bildet einen tollen Kontrast zu meinen Haaren, es passt einfach zu mir.

Shoppst du local – und wenn ja, wo in Stuttgart findest du immer was?
Zeitbedingt shoppe ich manchmal schon viel Online. Aber ich liebe Flohmärkte. Letztes Semester war ich im Auslandssemester in Amsterdam und da war ich auf dem größten Flohmarkt Europas. Ein Traum!

Stichwort Nachhaltigkeit: Hast du dein Einkaufsverhalten in letzter Zeit geändert?
Ein bisschen. Ich will meinen Fast Fashion Konsum aber gerne noch mehr reduzieren. In Stuttgart habe ich eben das Gefühl, dass es nicht so einfach geht. Es gibt nicht so viele coole, faire Marken. Aber auf Flohmärkte und in Vintageläden gehe ich natürlich auch hier. Den Markt am Karlsplatz kann ich zum Beispiel empfehlen!

Dein persönliches Fashion-No-Go?
Ich kann mit super-gehypten Brands, bei denen es nur um das Logo geht, einfach nichts anfangen.

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11 Ideen für perfekte Herbst-Dates in Stuttgart

Ihr sucht jemanden, mit dem ihr Kürbisse stehlen könnt oder habt diese Person schon längst gefunden? Wir zeigen euch, wo ihr den Herbst am besten zu zweit genießen könnt. Also ab unter die bunten Bäume und rein in die gemütlichen Cafés Stuttgarts!

Stuttgart – Während es im Sommer unzählige Ausflugsziele gibt, an denen erste Dates perfekter gar nicht laufen können, fällt die Auswahl bei Schmuddelwetter eher schwer. Bei Sonnenschein wissen wir Stuttgarter halt sofort, wo man am besten Händchen hält. Aber auch im Herbst sind wir bei schönem Wetter am liebsten draußen und bewundern die bunte Blätterpracht. Herbstliche Dates, ja bitte! Wir haben elf Orte für euch herausgesucht.

Alles neu macht der Herbst

Auf Instagram häufen sich die Bilder von bunten Blättern, die Uni geht wieder los und es gibt wieder Kürbissuppe. Während wir gedankenversunken zuschauen, wie die Blätter still und leise von den Bäumen segeln, wissen wir: Tschüss Sommer, nun bist du endgültig vorbei. Die kalte Zeit des Jahres steht vor der Tür und gerade jetzt sehnen wir uns am meisten nach einem Kuschelpartner.

Manche von uns haben ja schon das Glück, einen Partner in Crime zu haben, mit dem sie Kürbisse stehlen oder an einem regnerischen Tag zusammen im Café sitzen können. Für alle Singles da draußen: Wie man so schön sagt, ist der Herbst das beste Beispiel dafür, dass Veränderung schön sein kann. Und wer weiß, vielleicht ist ja genau dieser Herbst eure perfekte Zeit für neue Dates. Egal ob mit potentiellem, neuen Partner, just for fun oder auch mit Freunden. Hier kommen sie, unsere elf Tipps für perfekt herbstliche Dates.

*Anmerkung der Redaktion: Natürlich heißen wir das Kürbis-Stehlen nicht gut, egal wie sehr uns die hübschen Dinger auf freiem Feld auch anlachen mögen….

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10 Dinge, an denen du merkst, dass die Uni wieder losgeht

Es ist Anfang Oktober und für Stuttgarter Studenten fängt jetzt wieder der Ernst des Lebens an. Automatenkaffee, Jogginghose oder Gruppenarbeit – das Stadtkind präsentiert euch zehn Dinge, an denen ihr merkt, dass die Uni definitiv wieder losgeht.

Stuttgart – Lange Regentage, bunte Blätter und Kürbisse in den Regalen: Für Studenten hat der Herbstanfang meist noch einen ganz anderen Beigeschmack. Denn ab dem 14. Oktober füllen Stuttgarter Studis wieder die Vaihinger Vorlesungssäle. Dann heißt es: Bye, bye Sommerpause und hello Campusleben. Wir von Stadtkind haben mal zusammengetragen, woran ihr neben dem (wahnsinnig guten) Mensa-Essen merkt, dass die Uni wieder losgeht.

Her mit dem schönen Uni-Leben!

Egal ob Praktikum, Nebenjob, Weltreise oder nur Klausurenstress: Nach den großen Semesterferien im Sommer ist es meist schwer, sich wieder im Uni-Alltag einzufinden. Da kann man schon mal vergessen (oder verdrängen) was in der Cafeteria oder in den Vorlesungssälen alles auf einen wartet.

Den Professor zum Beispiel, bei dem man Statistik belegt und in der 8-Uhr-Vorlesung am Morgen schon das ein oder andere mal kurz vorm Einschlafen war. Oder der Gourmet-Kaffee aus dem Automaten, den man sich trotz des seltsamen Geschmacks immer wieder holt. Vielleicht auch einfach, weil der ganze Zucker abhängig macht? Hier kommen die zehn Dinge, an denen jeder merkt, dass die Uni wieder losgeht. Aber sind wir mal ehrlich: Ein bisschen gehören diese Sachen ja auch einfach dazu, zum – manchmal nervenden – aber meist geliebten Studentenleben.

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Was trägt Stuttgart: Streetstyle auf dem Wasen

Wir Schwaben haben keinen Stil? Von wegen! Wer uns nicht im gleichen Atemzug mit Mailand, Paris und New York nennt, dem erzähl mer was, gell! Stadtkind präsentiert euch den Stuttgarter Style frisch von der Straße – dieses Mal direkt vom Cannstatter Wasen.

Stuttgart – Dem schwäbischen Streetstyle wird ja so einiges nachgesagt: angepasst, spießig, zurückhaltend. Wir finden: Der kann sich schon sehen lassen! Um das zu beweisen, sind wir für euch an den unterschiedlichsten Orten im Kessel unterwegs und machen mit den Stuttgartern den Stylecheck. Get ready für Dirndl-Looks und Alltags-Outfits auf dem Cannstatter Wasen!

Streetstyle auf dem Wasen: Nicht nur Dirndl und Karohemden!

Es ist ein windiger Montagnachmittag auf dem Cannstatter Wasen: Dirndl und Lederhosen muss man fast mit der Lupe suchen, wenn man über die Festwiese schlendert. Doch umso näher der Uhrzeiger der fünf kommt (17 Uhr ist ja die allgemein bekannte Zeit der Tisch-Reservierungen), desto mehr Menschen in Tracht tauchen auf einmal zwischen Schokofrüchten und Geisterbahnen auf.

Im Zelt, ja da muss man schon die Augen zukneifen und angestrengt durch die Reihen schauen, um ein paar Leute in Jeans auszumachen. Draußen bei den Ständen mixen sich jedoch die Tracht-Liebhaber mit denen, die sich in Zivil auf den Wasen trauen. Ob klassisches Black-and-White-Outfit, herbstlicher Boho-Chic, gekonnt kombiniertes Karohemd oder edle Dirndl-Looks mit farblich passenden Accessoires: Auf dem Cannstatter Wasen findet man so einige coole Streetstyles – egal ob Tracht oder nicht.

Laura und Michelle | 22 und 23 Jahre alt | BWL und Infrastruktur-Management Studenten| aus Ostfildern und Esslingen | Foto: Jana Stäbener

Laura & Michelle

Wasenzeit ist ja seit einigen Jahren auch gleichzeitig Dirndl- und Lederhosenzeit. Wie findet ihr das?
Laura: Ich persönlich finde Dirndl schön. Aber es sollte jedem selbst überlassen sein, was er anzieht.

Wie fühlt es sich an, so ganz im Zivil zwischen fliegenden Dirndl-Röcken und karierten Hemden?
Michelle: Ins Zelt würde ich so nicht gehen! Da fällt man sonst einfach zu sehr auf.

Was bringt euch heute nach Bad Cannstatt auf den Wasen?
Beide: Wir waren sowieso in der Stadt und haben dann spontan beschlossen: Komm, das Wetter passt, wir gehen ein bisschen über den Wasen bummeln.

Eure Lieblingsfarben in der Mode?
Laura: Schwarz, Weiß, Beige, Grau – das Übliche eben.
Michelle: Da kann ich mich nur anschließen!

Auf welche Dinge freut ihr euch im Herbst modetechnisch am meisten?
Laura: Eigentlich mag ich ja den Sommer mehr, aber ich freue mich auf Jacken und Mäntel…
Michelle: …und auf Strickpullis! Ich mag den Herbst und Frühling lieber als den Sommer. Ich freue mich echt darauf, dass man fashion-mäßig wieder „mehr“ anziehen kann!

Sina | 29 Jahre alt | im Recruitement tätig | aus der Schweiz | Foto: Jana Stäbener

Sina

Wasenzeit ist ja seit einigen Jahren auch gleichzeitig Dirndl- und Lederhosenzeit. Wie findest du das?
Ich bin gebürtig hier aus der Region, wohne jedoch seit längerem in der Schweiz. Dort wimmelt es nur so von Veranstaltungen, bei denen alle in Tracht rumlaufen. Dass das hier nicht so verbreitet ist und nur zweimal im Jahr zum Thema wird, finde ich irgendwie schade!

Findest du es ist gerechtfertigt, dass manche den Wasen im gleichen Atemzug wie Fasching und Halloween nennen, weil sie sagen, dass man sich ja irgendwie auch nur verkleidet?
Ja, es hat ein Stück weit schon was von Verkleiden. Aber gleichzeitig ist es ja auch ein „sich schön machen“.

Was bringt dich heute nach Bad Cannstatt auf den Wasen?
Jedes Mal, wenn wir hier sind und Wasen ist, nehmen wir das volle Programm mit: Zelt, Essen, Bier – alles!

Deine Lieblingsfarben in der Mode?
Ich bin da eher der „blaue Typ“. Viel schwarz und weiß , generell alles, was unifarben ist. Auch ganze Outfits style ich lieber Ton in Ton.

Wenn du nicht gerade im Dirndl unterwegs bist, was trägst du dann am liebsten?
Dann bin ich ganz klassisch angezogen, so wie es auch zu meinem Job passt. Also eher Business-Garderobe.

Jannik | 19 Jahre alt | BWL Student | aus Besigheim | Foto: Jana Stäbener

Jannik

Wasenzeit ist ja seit einigen Jahren auch gleichzeitig Dirndl- und Lederhosenzeit. Wie findest du das?
Ich finde das cool. Jeder hat das Gleiche an, was die Stimmung einfach viel besser und ausgelassener macht.

Findest du es ist gerechtfertigt, dass manche den Wasen im gleichen Atemzug wie Fasching und Halloween nennen, weil sie sagen man verkleidet sich ja auch nur irgendwie?
Gut, an Fasching läuft auch Schlager-Musik. Vom Kostüm her finde ich es trotzdem nicht vergleichbar, denn an Fasching und Halloween hat schließlich jeder etwas anderes an.

Was bringt dich heute nach Bad Cannstatt auf den Wasen?
Wir sind natürlich zum Feiern da und haben ab 17 Uhr einen Tisch im Bierzelt.

Deine Lieblingsfarben in der Mode?
Schwarz, Braun wie meine Cordhose und Blau.

Wenn du nicht grade im Karohemd unterwegs bist, worin findet man dich dann am ehesten?
Sehr wahrscheinlich in der Jeansjacke, die ich gerade auch trage.

Ayaka | 26 Jahre alt | arbeitet in der Gastronomie | wohnt in Tübingen | Foto: Jana Stäbener

Ayaka

Wasenzeit ist ja seit einigen Jahren auch gleichzeitig Dirndl- und Lederhosenzeit. Wie findest du das?
Ich komme aus Japan und dort haben wir natürlich auch Trachten. Zu besonderen Sommerfesten tragen wir zum Beispiel Kimonos oder Yukatas. Deswegen habe ich auch nichts gegen Dirndl oder Lederhosen hier in Deutschland.

Wie fühlt es sich an, so ganz im Zivil zwischen fliegenden Dirndl-Röcken und karierten Hemden?
Ich selbst habe gar kein Dirndl und kenne das nicht anders. Weil ich aber schon über fünf Jahre in Deutschland wohne, sollte ich das bald nachholen! Am liebsten hätte ich eins in dunklem Grün.

Was bringt dich heute nach Bad Cannstatt auf den Wasen?
Meine Kollegen und ich – ich arbeite in einem japanischen Restaurant in Tübingen – machen heute quasi unseren Betriebsausflug hierher.

Deine Lieblingsfarben in der Mode?
Ich mag schwarz total. Im Herbst dagegen warme Farben.

Auf welche Dinge freust du dich modetechnisch, jetzt wo der Herbst kommt, am meisten?
Definitiv auf Strickjacken!

Jeanne | 18 Jahre alt | Schülerin | aus Mannheim | Foto: Jana Stäbener

Jeanne

Wasenzeit ist ja seit einigen Jahren auch gleichzeitig Dirndl- und Lederhosenzeit – Wie findest du das?
Na, wenn man schon geht, dann gehört für mich auch das passende Outfit dazu! Ich muss jedoch gestehen, dass ich selbst kein Dirndl besitze und dieses hier von einer Freundin ausleihen musste…

Findest du es ist gerechtfertigt, dass manche den Wasen im gleichen Atemzug wie Fasching und Halloween nennen, weil sie sagen man verkleidet sich ja auch nur irgendwie?
Es ist ja nichts Erfundenes. Das ist der Unterschied. Tracht ist eher eine spezielle Modeform, die man zu besonderen Anlässen anzieht.

Was bringt dich heute nach Bad Cannstatt auf den Wasen?
Wir sind hier um zu essen, Achterbahn zu fahren und ins Zelt zu gehen – das komplette Wasen-Erlebnis eben.

Deine Lieblingsfarben in der Mode?
Eher kältere Töne wie blau, schwarz oder weiß.

Wenn du nicht grade im Dirndl unterwegs bist, worin findet man dich dann am ehesten?
Ehrlich gesagt bin ich dann das genaue Gegenteil von meinem heutigen Wasen-Look: Lässige Boyfriend-Jeans und so gut wie nie Kleider.

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