Nachhaltig einkaufen in Stuttgart: 16 Tipps für Essen, Mode und Gastro

Faire Mode, Restaurants mit Essen in Bio-Qualität, nachhaltige Lebensmittel und hilfreiche Apps: Wir verraten euch, wo und wie ihr in Stuttgart sozial unbedenklich shoppen könnt.

Stuttgart – Kopfloses konsumieren ist schon lange nicht mehr so richtig angesagt – und das liegt nicht nur an den kürzlich gefassten guten Vorsätzen fürs neue Jahr. Wer etwas auf sich hält, achtet darauf, was im virtuellen oder realen Einkaufskorb landet: faire Mode, regionale Lebensmittel, plastikfreie Produkte. Die Glasflasche für den permanenten Wassernachschub im Rucksack oder in der Handtasche ist Pflicht für jeden umweltbewussten Großstädter.

Nachhaltigkeit 2.0 macht Spaß und sieht gut aus

Kurz: Nachhaltigkeit und vor allem bewusstes, nachhaltiges Konsumverhalten ist zu einem der wichtigsten Themen im Jahr 2018 geworden. Aus gutem Grund natürlich: ein nachhaltiger Lebensstil schont endliche Ressourcen, bewahrt eine biologische Vielfalt und sorgt für faire Produktionsbedingungen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz sagt: „Jede substanzielle Veränderung, die hier gelingt, macht tatsächlich einen Unterschied. Jeder Einzelne kann mit dem Konsumverhalten dazu beitragen, dass wir die Umwelt weniger verschmutzen und weniger Ressourcen verbrauchen.“

Nachhaltigkeit 2.0 ist also raus aus seinem Nischendasein und hat schon lange nichts mehr mit Verzicht oder schlechtem Gewissen zu tun – und schon gar nichts mit militanten Hardlinern. Shops und Concept Stores mit fair produzierter Mode, Restaurants und Cafés, in denen Wert auf gute Lebensmittel gelegt wird und hübsche Läden wie Schüttgut sorgen dafür, dass nachhaltiger Konsum Spaß macht – und dabei auch noch schön aussieht, und ja, das Gewissen freut sich auch. Der französische Turnschuhhersteller Veja etwa, erlebt gerade einen wahnsinnigen Boom für seine fair produzierten Sneaker (zugegeben, ist daran eventuell Meghan Markle nicht ganz unschuldig).

Ihr wollt auch bewusster leben und nachhaltiger einkaufen, ohne auf Spaß, Genuss und die Freude am Shoppen zu verzichten? Wir hätten da ein paar Tipps für euch.

Titelbild: Lichtgut/Max Kovalenko

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In diesen Shops findet ihr Last-Minute-Geschenke

Weihnachten steht vor der Tür und ihr habt noch keine Geschenke für Familie und Freunde? Keine Panik! Wir haben Tipps für euch, in welchen Stuttgarter Shops ihr garantiert fündig werdet.

Stuttgart – Auch wenn man sich jedes Jahr aufs Neue vornimmt, diesmal wirklich wirklich früh anzufangen mit dem Geschenkeshopping, findet man sich doch wieder kurz vor knapp durch die Geschäfte hetzen. Zum Glück gibt es in Stuttgart viele schöne Concept Stores, Feinkostläden und Nippes-Shops, mit Produkten, die Beschenkte garantiert glücklich machen.

Wibele, Kalender, Süßkram

Ob Frankreich-Fan, Hobbykoch oder Designliebhaber – wir haben Tipps für eure Shoppingtour zu den Last-Minute-Geschenken:

Titelbild: Jonny Caspari/Unsplash

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Design, Kunst und Mode: Holy Pop-Up zeigt nachhaltige Labels aus Stuttgart

Im Möbelladen Coco-Mat wird von Donnerstag bis Samstag der Holy Pop-Up veranstaltet. In Kooperation mit Future Fashion präsentieren sich nachhaltige Stuttgarter Labels, außerdem gibt es ein Rahmenprogramm aus Yoga, Filmen, Upcycling-Workshops und vielem mehr.

Stuttgart – Nach der Eröffnung des Pop-Up Stuttgart Stores am vergangenen Samstag, steht auch schon das nächste temporäre Projekt in den Startlöchern: Der Holy Pop-Up im Möbelladen Coco-Mat. Ist ersterer bis Ende Februar (so zumindest der Plan) in der Innenstadt, bietet sich im Coco-Mat nur von Donnerstag bis Samstag die Gelegenheit spannende Produkte zu shoppen – für kurzfristige, ausgefallene Weihnachtsgeschenke reicht’s allemal!

Nachhaltiges Design aus Stuttgart

Das Unternehmen Coco-Mat wurde 1989 in Griechenland gegründet und verkauft inzwischen weltweit Produkte und Möbel aus natürlichen Materialien. Schwerpunkt sind die Betten, alle weiteren Produkte haben sich im Laufe der Jahre drumherum entwickelt – Handtücher, Kopfkissen, Bettwäsche. Das wahrscheinlich außergewöhnlichste Produkt: ein Holzfahrrad, mit dem der Firmengründer gerne auch monatelange Touren durch halb Europa unternimmt.

In Zusammenarbeit mit der Initiative Future Fashion werden beim Holy Pop-Up von Donnerstag bis Samstag, nachhaltige Produkte aus Stuttgart präsentiert. „Wir hatten die Idee, Stuttgarter Labels eine Plattform zu bieten, deren Philosophie zu unserer passt“, sagt Teresa Vogt, die im Stuttgarter Geschäft an der Lautenschlagerstraße 23 arbeitet und das Marketing für Deutschland verantwortet.

Eine nachhaltige Lebensweise wird immer wichtiger

Fündig geworden ist das Team etwa bei Kipepeo, die mit ihren Shirts Kinder in Tansania unterstützen, dem humanitären Label Eyd, das sich für ehemalige Zwangsprostituierte in Indien einsetzt und dem nachhaltigen Lingerie-Label Coco Malou.

Der Pop-Up-Store soll aber nicht nur dazu einladen, letzte Geschenke einzukaufen, sondern zeigen, dass ein bewusster, nachhaltiger Konsum möglich ist. Und das auch dank einiger kreativer Hersteller aus der eigenen Stadt. „Das Bewusstsein für eine nachhaltige Lebensweise wird immer größer“, sagt auch Teresa Vogt.

Im Rahmenprogramm gibt es außerdem Filmvorführungen, Präsentationen und einen Workshop, in dem Upcycling-Kissenhüllen hergestellt werden können.

Programm zum Weihnachts-Shopping

Holy Pop-Up
Donnerstag, 20.12. bis Samstag, 22.12. 10 bis 17 Uhr, Coco-Mat, Lautenschlagerstraße 23
Das Programm Donnerstag:
11 Uhr
Yoga on Nature
13 Uhr
Hatchery Gastvortrag – Wie gründe ich erfolgreich?
15 Uhr
Gastvortrag des Lingerie-Labels Coco Malou
17 Uhr
Gastvortrag von der Naturkosmetik-Marke Ringana
18 Uhr
Movie Night: „The true cost“
Das komplette Programm für die weiteren Tage findet ihr hier >>>

Titelbild: Lichtgut/Leif Piechowski

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Der Club Romy S. schließt im Januar

Der Club Romy S. wird im Januar 18 Jahre alt. Die Geburtstagsparty wird gleichzeitig die letzte Party des Clubs.

Stuttgart – Der Club Romy S. hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen in der elektronischen Musikszene gemacht. Los ging alles, als Patrice Grad 2007 gemeinsam mit den beiden Clubbetreibern Yusuf Oksaz und Janni Finas das Konzept des Clubs änderte – aus Hip-Hop- und Disco-Sounds wurden Elektrobeats, seither geben sich hier international erfolgreiche Elektro-DJs die Klinke in die Hand. Aber auch lokalen Nachwuchs-DJs bietet der Club eine Plattform.

Romy S. lädt zum letzten Tanz

Jetzt hat der Club über social media verkündet, dass die Erfolgsgeschichte im Januar nächsten Jahres in einer großen Abschlusssause mündet – ausgerechnet nach dem 18 Geburtstag ist also Schluss im Club an der Lange Straße.

Die beiden Betreiber wollen fortan getrennte Wege gehen. Yusuf wird den Club alleine weiterführen – nach einer gründlichen Renovierung des Clubs und mit neuem Namen. Elektronische Musik soll dann nicht mehr auf dem Programm stehen.

The last Dance

Am Samstag, 5. Januar, wird zum letzten Mal im Romy S. gefeiert.

Eingeladen zur großen Geburtstags- und Abschiedssause sind Karotte und Philipp Werner. Los geht’s um 23 Uhr. Mehr Infos gibt es hier >>>

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Stadtlücken gewinnen beim Wettbewerb „Europäische Stadt“ den ersten Platz

Das Projekt Österreichischer Platz von den Stadtlücken und der Stadt Stuttgart hat beim Bundeswettbewerb „Europäische Stadt“ den ersten Platz gewonnen.

Stuttgart – Seit vielen Wochen beleben die Stadtlücken in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt den Platz unter der Paulinenbrücke mit so vielen Aktionen, dass es sich kaum zusammenfassen lässt. Trotzdem ein Versuch: Elektronische Partys, Sommerkino, gemeinsame Vesperrunden, Vorträge über Stadtentwicklung und Food-Sharing-Veranstaltungen. Das ist natürlich eine gänzlich unvollständige Aufzählung.

Die Stadtlücken gewinnen den ersten Platz

Jetzt darf das Projekt die Lorbeeren für diesen Einsatz ernten: Beim Bundeswettbewerb „Europäische Stadt: Wandel und Werte – Erfolgreiche Entwicklung aus dem Bestand“ hat der Österreichische Platz den ersten Platz in der Kategorie „Stadtraum“ gemacht. Ausgelobt wurde der Wettbewerb vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. In der Kategorie, in der das Stuttgarter Projekt nun gewinnen konnte, waren Städte und Gemeinden aufgefordert, innovative Konzepte einzureichen, die sich auf städtische Freiräume, wie zum Beispiel Verkehrsanlagen, Straßenräume, Parks oder Höfe, beziehen. Das Preisgeld beträgt 25.000 Euro.

Foto: Nina Ayerle
Foto: Nina Ayerle

Große Freude bei den Stadtlücken

Carolin Lahode und Elisabeth Schaumann von den Stadtlücken sagten zur Auszeichnung: „Wir freuen uns riesig über die Auszeichnung. Während des Tuns bekommen wir oft überhaupt nicht mit, welche Wirkung das Projekt nach außen entfaltet. Umso mehr freut uns diese Wertschätzung. Durch das Preisgeld bekommt der Österreichische Platz nochmal zusätzlich wertvollen Spielraum.“

Die Gestaltung des Platzes geht weiter

An den Aktionen der Stadtlücken darf sich im Übrigen jeder beteiligen, der Lust und tolle Ideen hat. Noch bis Ende 2019 wird der ehemalige Parkplatz unter der Paulinenbrücke für kreative Zwecke genutzt. Alle Infos zum Platz und zum Preis, findet ihr hier >>>

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Das sind die besten Neueröffnungen im Oktober in Stuttgart

Neueröffnungen, Reopenings und Erweiterungen – auch im Oktober war wieder einiges los im Kessel! Wir zeigen euch, welche spannenden Spots ihr auf dem Schirm haben solltet.

Stuttgart – Eine Bar-Eröffnung jagt derzeit die nächste: Auf Tin Tin im September, folgte im Oktober The Purple Room auf der Theodor-Heuss-Straße und Puf im – natürlich – Leonhardsviertel. Auch einige neue Restaurants und Imbisse gibt es zu testen – wie wäre es mit hawaiianischen Poke Bowls oder authentischer syrischer Küche?

Neu in Stuttgart

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Semester-Start: Eigene Mehrwegbecher auf dem Campus

Das Studierendenwerk Stuttgart sagt Verpackungsmüll den Kampf an: Auf dem Campus können Heißgetränke jetzt aus eigenen Mehrwegbechern getrunken werden.

Stuttgart – Am Mittwoch hat das EU-Parlament für das Verbot von Wegwerfprodukten aus Plastik gestimmt. Trinkhalme, Besteck, Teller, Luftballonstäbe, Rührstäbchen für Kaffee, dünne Plastiktüten, Wattestäbchen und andere Produkte sollen der Vergangenheit angehören. Im Müll produzieren ist Deutschland ziemlich gut – aber es gibt auch eine Gegenbewegung. Unverpackt-Läden eröffnen in Großstädten, Mehrwegartikel ersetzen Einwegverpackungen.

Mehr Nachhaltigkeit auf dem Campus

Ein großer Müllverursacher sind Coffee-to-go-Becher. Einst Statussymbol und festes Accessoire des busy Großstädters, ist er inzwischen – zumindest bei umweltbewussten jungen Menschen – verpönt. Aber immer noch ein Problem: Laut Deutscher Umwelthilfe greifen 70 Prozent der Verbraucher in Deutschland häufig oder gelegentlich zu Coffee-to-go-Bechern. Jede Stunde werden 320.000 To-go-Becher genutzt, jährlich sind es fast drei Milliarden Stück. Auch auf dem Stuttgarter Campus soll dieser Tatsache nun entgegengewirkt werden. Seit dem Wintersemester können Studierende in den Mensen und Cafeterien des Studierendenwerks eigene Becher für Heißgetränke nutzen. Wer selbst noch nicht im Besitz eines Mehrweg-Bechers ist, hat die Möglichkeit, diesen in den Cafeterien zu kaufen. „Das Thema Nachhaltigkeit ist uns ein Anliegen. Wir wollen dazu beitragen, dass Müll vermieden wird“, sagt Tobias M. Burchard, Geschäftsführer des Studierendenwerks Stuttgart. Trotz regelmäßiger Abholung, seien die Müllcontainer in den Wohnanlagen häufig überfüllt. Auffällig seien dabei die vielen Einwegverpackungen – von der Salatschale bis zum Pappbecher.

Und damit alle Studis dazu angeregt werden, auf diesen oder andere Becher oder Tassen umzusteigen, kosten Getränke im Einweg-Pappbecher nun 25 Cent mehr.

Auch in den studentischen Wohnanlagen will das Studierendenwerk verstärkt gegen das Müllproblem vorgehen und investiert daher in eine besondere Maßnahme: Die mehr als 7.200 Mieterinnen und Mieter erhalten einen Kim-Mehrweg-Becher gratis. „Damit wollen wir erreichen, dass die Studierenden den Mehrweg-Becher anstelle von Einweg-Bechern nutzen. Wir rücken die Müllproblematik in den Wohnanlagen stärker in den Fokus, um die Studierenden zu nachhaltigem Handeln zu animieren“, sagt Jasmin Mauser, Bereichsleiterin Wohnen im Studierendenwerk.

(Fotos: Studierendenwerk Stuttgart)

Kim – kommt immer mit

Der Becher hat übrigens auch einen Namen: Er heißt Kim („kommt immer mit“), wird in zwei verschiedenen Designs angeboten und zu 100 Prozent in Deutschland produziert.

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Die Stadtkind-Highlights der Stuttgart-
nacht

Am Samstag lädt die Stuttgartnacht wieder zu mehr als 60 Kulturorten und Off-Spaces ein. Von der Street-Art-Tour durch das Nordbahnhofviertel, Hip-Hop-Acts in Clubs bis zu Kunst in den Waggons – wir haben für euch die coolsten Programmpunkte herausgepickt.

Stuttgart – Stuttgart mal aus neuer Perspektive sehen – das lässt sich bei der Stuttgartnacht ganz gut machen. Am Samstag, 19 bis 2 Uhr, ist es wieder so weit – an mehr als 60 Orten wird ein Kulturprogramm geboten.

Stuttgartnacht: Von Streetart bis Musik

Die Veranstaltung geht auf eine Initiative des Stadt-Magazins „Lift“ zurück und fand erstmals im Jahr 2002 statt. Die Besucher erwartet so ziemlich alles, was Stuttgart zu bieten hat: Kulturorte, Polit-Zentren, Kinos, Theater, Musik, Kirchen und Clubs. Wir haben die coolsten Programmpunkte für euch rausgesucht. Alle Infos zum Programm gibt’s hier >>>

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