Hier zahlen Stadtkinder bargeldlos

Stuttgart, einig Bargeld-Stadt? Vielleicht. Doch es gibt mittlerweile eine ganze Reihe an Restaurants, in denen man ohne Cash bezahlen kann. Und die Tendenz ist steigend.

Stuttgart – Für das eine oder andere Stadtkind ist der bargeldlose Zahlungsverkehr ein großes Thema. Und oft ein Ärgernis, weil bargeldlos als Option einfach nicht existiert. Dabei ergeht es bestimmt vielen Menschen so, dass sie gerade echt Bock auf einen Snack, Kaffee oder noch ein Bier hätten. Und beim Kassensturz feststellen, dass sie nur noch Taxiquittungen und Einkaufswagenchips im Geldbeutel haben.

Bargeldlos ist im Kommen

Bargeldlos mit Debit- oder Kreditkarte zu bezahlen ist in vielen Läden aber immer noch gleichbedeutend mit dem Jahr 2076. Sehr weit weg. Vom kontaktlosen Zahlen mal ganz zu schweigen. Dabei wäre das nicht nur viel, viel, viel einfacher für die teilnehmenden Läden, sondern auch gewinnbringender.

Irgendwie scheint sich in Stuttgart in letzter Zeit aber tatsächlich etwas zu tun. Denn die Liste der Läden, die bargeldlose und sogar kontaktlose Zahlungen akzeptieren, zum Beispiel mit der Debit Mastercard (zu erkennen an dem wellenförmigen Symbol auf der Karte), wird zumindest länger und länger.

EC-Karte 2.0

Das Prinzip kontaktlos ist so easy wie genial: Es spart Zeit, ist hygienisch und sicher. Debit Mastercard? Die Karte ist eine Kreuzung aus Girocard und Kreditkarte. Also quasi eine Art EC-Karte 2.0. Die Beträge werden direkt abgebucht, die Karte ist trotzdem wie eine Kreditkarte weltweit und online einsetzbar. Auf Seite der Gastronomie ist Orderbird für das Kassensystem mit Kartenzahlung verantwortlich. 2076? Also eher 2018, Baby!

Hier mal ein paar Läden, die bargeldloses und kontaktloses Zahlen akzeptieren. Und ihren Gästen den nervigen Weg zum nächsten Geldautomaten ersparen:

Mezé Mezé Taverna

Foto: Mezé Mezé Taverna

Tapas gibt es nur in Spanien? Quatsch! Die Mezé Mezé Taverna in Bad Cannstatt serviert große griechische Küche in kleinen Schälchen. Anders ausgedrückt: Oktopussalat, gebackene Auberginen oder Souvlaki. Und das ist alles genau richtig, um in der Gruppe die gesamte Karte durchzuprobieren.

Mezé Mezé Taverna: Obere Waiblinger Str. 110, Dienstag – Samstag 14-24 Uhr, Sonntag 13-22 Uhr, www.mezemeze.de

Mandu

Koreanisch im Schnelldurchgang: Das Schnellrestaurant am Berliner Platz hat sich superschnell etabliert. Ob Mittagstisch, Nachmittagssnack oder die richtige Grundlage vor einem Abend in der Stadt – Bibimbab oder die herrlichen Mandu-Teigtaschen gehen immer!

Mandu: Fritz-Elsas-Straße 60, Montag – Samstag 12-21 Uhr, mandu.foodpearl.com

Mozzarella Bar

Foto: Mozzarella Bar Stuttgart

Das Original! Im Schatten der Paulinenbrücke hat die Mozzarella Bar vor rund einem Jahr Stuttgarter Gastrogeschichte geschrieben. Mit feinstem Mozzarella, einer Burrata zum Niederknien, Antipasti und jeder Menge italienischen Bieren und Drinks. Außerdem gibt es einen exklusiven Negroni.

Mozzarella Bar: Paulinenstraße 16, Montag – Freitag 16-23.45 Uhr, Samstag 12-23.45 Uhr, www.mozzarellabarstuttgart.com

Fässle le Restaurant

Foto: Restaurant le Fässle

Feinste französische Küche, komponiert aus hochwertigen Produkten, Kunstfertigkeit, viel kulinarischem Gespür und genau der richtigen Portion Savoir Vivre: Im Degerlocher Fässle kommen frankophile Genussmenschen voll auf ihre Kosten. Und alle anderen Lebemenschen eigentlich auch.

Fässle: Löwenstraße 51, Dienstag – Samstag 12-14 Uhr und 18.30-23 Uhr, www.restaurant-faessle.de

Burreatos

Foto: Burreatos

Ayayay! Die Burritos und Bowls im Burreatos haben die Stadt im Nu erobert. Schnell, frisch, lecker und originell: Das hier ist mal was anderes als Burger oder Döner und bringt einen kräftigen Hauch Kalifornien in die Innenstadt. Denn dort stehen die Burrito-Buden gefühlt an jeder Ecke.

Burreatos: Hospitalstr. 19, Montag – Samstag 11-21 Uhr, www.burreatos.com

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stella-sharing: Auf leisen Rädern durch die Stadt

Wer uns kennt, weiß: Wir rollen immer mit den Besten! Diesmal haben wir uns einen stella-E-Roller geschnappt und sind ein bisschen durch die City gecruist – locker, lässig und vor allem leise.

Stuttgart – Der Spätsommer zeigt sich zur Zeit von seiner schönsten Seite, die Sonne scheint, der Vibe stimmt. „Nichts wie raus“, lautet da natürlich die Devise. „Und wie wäre es mal mit einer kleinen Roller-Tour“, fragte mich kürzlich meine Freundin Maggy Schneider. Sie habe das E-Roller-Angebot „stella-sharing“ der Stadtwerke Stuttgart schon lange mal testen wollen, jetzt schien uns der richtige Zeitpunkt dafür zu sein. Und die Tour hatte es in sich, herrliche Aussichtspunkte säumten unseren Weg. Dabei immer an unserer Seite, unser alter Weggefährte, der Stuttgarter Fernsehturm. Doch erstmal zurück auf Anfang.

Die Verifizierung – schnell und unkompliziert

Da sich Maggy zwar schon online registriert hatte, aber ihren Führerschein noch verifizieren lassen musste, trafen wir uns im Kundencenter der Stadtwerke Stuttgart im Tagblatt Turm. Dort ging alles ganz flott und unkompliziert, der E-Roller wurde uns erklärt und eine Tour vorgeschlagen. Zusammen suchten wir per App nach einer stella, die noch recht voll aufgeladen war und wurden am Erwin-Schöttle-Platz fündig. Dort sollte die Tour also beginnen, wir waren gespannt.

Insbesondere Maggy konnte es kaum erwarten. Seit sie 16 Jahre alt ist, cruist sie gern mal mit dem Moped durch die City. Die junge Business-Lady sammelte Erfahrung mit der kleine Rennmaschine Aprilia RS 125 in einer fancy Farbe und einem 50-er Roller während dem Studium – Roller in Knallfarben sind also ihr Ding, da passte das ja ganz gut mit stella-sharing.

Das Fahrgefühl – ein Traum

Für die 30-Jährige war die erste Fahrt mit einem E-Roller zunächst einmal ungewohnt. „Aber angenehm ungewohnt“, erklärt sie lachend. Man würde sich schnell an das neue Fahrgefühl gewöhnen, der E-Roller sei sehr handlich und leicht zu bedienen. „Und ich fand es super, dass der stella-E-Roller so leise war und sich zwei Helme im Gepäckfach befanden, genauso wie Haarnetze – so ist man nicht nur flott, sondern auch hygienisch unterwegs.“

Was Maggy auch besonders begeistert hat, ist der Preis (s.u.). „Außerdem hat mir das easy Handling mit der App super gefallen und dass ich nicht lange nach einem Parkplatz suchen musste, sondern den E-Roller überall abstellen konnte.“

Auf zum Fernsehturm

Wir hatten uns gemeinsam für die Tour zum Fernsehturm entschieden und waren super happy mit unserer Wahl. Vom Erwin-Schöttle-Platz ging es am Marienplatz vorbei die Filderstraße hoch. Dort bogen wir ab auf die Immenhofer Straße und später auf die Neue Weinsteige, die uns am Weißenburgpark vorbei zum Santiago-de-Chile-Platz führte. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick über Stuttgart und es war nur noch ein Katzensprung zum Fernsehturm.

Auf dem Rückweg ging es Richtung Osten die Jahn- und später die Gänsheide- und Gerokstraße hinunter – an der Uhlandshöhe vorbei, Richtung Eugensplatz. Unserem  Endpunkt und in Sachen Ausblick, einem weiteren Highlight entgegen. Da es pünktlich zur Ankunft anfing zu regnen – besser hätten wir es nicht bestellen können – gönnten wir abschließend ein leckeres Mittagsessen im Tagescafé Apotheke.

Insgesamt waren wir knapp eine Stunde unterwegs und bewältigten 13 Kilometer.

Der Umwelt zuliebe – 100 Prozent Öko-Strom

Was uns auf unserer Tour besonders gefallen hat? Dass wir der Umwelt etwas Gutes tun konnten. Die blauen stella-E-Roller fahren nämlich mit Ökostrom der Stadtwerke (seit Projektstart mehr als 450.000 Kilometer in Stuttgart) – so ist man nicht nur cool, sondern komplett CO2-frei unterwegs. Und das Beste: Jeder stella-Fahrer unterstützt damit ganz einfach die Energiewende in der Landeshauptstadt. Unser angesteuertes Ziel, der Fernsehturm Stuttgart, zählt dabei genauso zu den Stadtwerke-Kunden im Bereich Ökostrom wie unter anderem auch die Stadt Stuttgart, das Wizemann und Theaterhaus.

stella-E-Roller und Fernsehturm – beide setzen auf 100 Prozent Öko-Strom

Gut zu wissen:

Neben den Angeboten stella-sharing und Ökostrom treiben die Stadtwerke auch mit Photovoltaikanlagen, Ladestationen für E-Autos und Heizungsmodernisierungen die Energiewende in Stuttgart voran.

Mit erstgenanntem können Stuttgarter Bürger und Unternehmen ihren Ökostrom auf dem eigenen Dach selber erzeugen und mit dem zweiten Angebot sorgen sie für mehr Energieeffizienz. So geht Energiewende im urbanen Raum.

Ein Wandel der Energieversorgung

Der einfachste Weg bei der Energiewende mitzumachen ist aber der Bezug von Ökostrom – idealerweise der Stadtwerke Stuttgart. Das spart CO2, steigert die Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien und ist ein Beitrag zum Wandel der Energieversorgung für nachfolgende Generationen.

Facts zu stella-sharing

stella-sharing ist ein Angebot der Stadtwerke, um E-Mobilität in Stuttgart zu erleben und seine helle Freude daran zu haben – ohne lästige Ladezeiten und der Suche nach Ladesäulen.

Die Anmeldung für stella-sharing kostet einmalig 19 Euro. Dafür erhält der Nutzer 25 Freiminuten für die E-Roller. Es wird immer automatisch der preisgünstigere Tarif abgerechnet – entweder nach Kilometern oder nach Zeit. Eine monatliche Grundgebühr gibt es nicht. Übrigens: Wer sich den Stadtwerke-Ökostrom auch Zuhause sichert, erhält 100 Freiminuten extra für stella-sharing. Einfach unter Stadtwerke-Kunde werden und den Aktionscode „stella-Energie“ angeben.

Kontakt:
Mail: info@stella-sharing.de
stella-Hotline: 0711 – 34650 1111

Kundencenter:
Eberhardstraße 61
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 – 34650 3333
(Mo, Di & Do 10-18 Uhr oder Mi & Fr 10-13 Uhr)

Mehr Info: www.stella-sharing.de oder www.stadtwerke-stuttgart.de

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FinTech Days: Gestalte die Finanzwelt von morgen mit!

Beim Hackathon im Rahmen der FinTech Days in Stuttgart entwickeln Teams neue Ideen und Konzepte für die Finanzwelt. Und das Besondere ist: Erstmalig kann ein Stadtkind-Team beim Hackathon an den Start gehen. Meldet euch jetzt an!

Hackathon: Kreativität ist gefragt

Bei den FinTech Days Stuttgart 2018, die von Stuttgart Financial, der Börse Stuttgart GmbH, der L-Bank und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau organisiert werden, geht es nämlich um solche Zukunftsfragen. Zum dritten Mal findet die Veranstaltung statt und geht dieses Jahr unter dem Motto „Let’s get finnovative – For the Future of Finance“ an den Start. Das Event besteht aus zwei Teilen, dem Hackathon und dem Finaltag.

Was genau ist ein Hackathon? Der Begriff setzt sich aus den Begriffen „Hacking“ und „Marathon“ zusammen. Mit Cyber-Kriminalität hat das aber nichts zu tun – ein Hackathon ist ein Entwicklungs- und Designwettbewerb, in dessen Rahmen Lösungen für konkrete Probleme und Herausforderungen der Zukunft entwickelt werden. Hier können kreative Köpfe aus den unterschiedlichsten Berufen zusammen kommen, die dann zwei Tage lang mit Hochdruck an neuen Ideen arbeiten. Was bei solchen Events herauskommt, ist dabei ganz unterschiedlich: Konzepte oder Produkte wie Apps oder Anwendungen. Der Kreativität sind beim gemeinsamen Tüfteln keine Grenzen gesetzt!

Zwei Tage innovative Ideen entwickeln

Dieses Jahr gibt es beim Hackathon – übrigens organisiert von HACKATHON Stuttgart – erstmals einen FinTech Track, in dem Hacker an Ideen für den Finance Bereich basteln können. Die Vorbilder sind keine geringeren als PayPal, Alipay, Klarna, Stripe oder N26. Aber keine Angst, niemand erwartet einen Elon Musk. Mitmachen kann jeder, der Lust hat zwei Tage lang gemeinsam zu brainstormen und dabei ein innovatives Produkt oder Geschäftsmodell zu entwickeln. Heißt: Nicht nur Hacker sind gefragt, sondern auch BWler, VWLer, Kreativschaffende, Produktmanager, Studierende, und und und.

Dieses Jahr geht zum ersten Mal ein Stadtkind-Team an den Start! Wer Lust hat, unser Team mit tollen Konzepten und Ideen weiterzubringen, der kann sich hier anmelden. Tragt beim Teamnamen ganz einfach „Stadtkind“ ein.

Und wie geht es weiter? Die besten Finance Teams des Hackathons können gleich doppelt abräumen: Zusätzlich zur Prämierung beim Hackathon, sind sie zum Finaltag der FinTech Days in der L-Bank Rotunde eingeladen.

Dort haben die Top-Teams des Hackathons nochmals die Gelegenheit ihre neuartigen Geschäftsmodelle einer hochkarätig besetzten Jury bestehend aus Vertretern von Banken, Versicherungen, der Börse und aus dem Startup-Bereich zu präsentieren. Um die Aufregung etwas zu schüren – rund 200 Gäste werden im Publikum sitzen und auch Investoren werden anwesend sein.

Die Idee muss also nicht eine solche bleiben, sondern wird vielleicht schon bald die Finanzwelt von morgen nachhaltig verändern. Auch die Gründer von PayPal und Co haben mal klein angefangen! Die glücklichen Sieger dürfen sich über Preisgelder und weitere Förderung freuen.

Also, save the date! Der Hackathon findet vom 26. bis 28. Oktober 2018 in der modernen und super schicken Phoenixhalle des Römerkastells Stuttgart statt. Der Finaltag ist am 12. November 2018 in der L-Bank Rotunde.

Mehr Infos zu dem Event findet ihr hier >>>

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