Die besten Open-Air-Events im Kessel

Kino, Theater, Ballett, Festivals – in Stuttgart und Umgebung wird einiges an Open-Air-Veranstaltungen geboten. Wir zeigen euch, welche Events ihr euch im Kalender rot anstreichen solltet.

Stuttgart – Was wäre der Sommer ohne seine zahlreichen Open-Air-Veranstaltungen? Wir sind uns sicher: nur halb so schön! Während man sich in der kalten Jahreszeit zu Hause verkriecht, findet das Leben im Sommer draußen statt.

Kino und Tanz unter freiem Himmel

Neben den bereits bekannten Stadtfesten gibt es auch einige Newcomer Open-Airs, die ihr nicht verpassen solltet.

Ein Kinoabend unter freiem Himmel hat eben mehr Charme als der Netflixabend im Bett. Das zeigen unter anderem die Open-Air-Kinos in Esslingen und im Mercedes-Benz Museum.

Auch Konzerte und Partys machen draußen noch mehr Spaß als sonst. Das Bunter Beton Festival bringt dieses Wochenende neuen Spirit in die Stadt. Hier verwandeln Songwriter das Parkhaus Züblin in eine Party-Oase und beim Electrique Baroque trifft Elektromusik auf die traumhafte Kulisse des Schloss Ludwigsburg.

Die besten Open-Air Veranstaltungen im Kessel

Wer es ruhiger angehen möchte, der schnappt sich Decke und Kissen und macht es sich im Schlossgarten bei einer gratis Ballett-Aufführung gemütlich. Also, nichts wie raus mit euch!

Titelbild: Unsplash/Marvin Meyer

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Stranger Things: 10 Gründe, warum wir die Serie feiern

Elfie und Co. sind zurück! Seit Donnerstag läuft die dritte Staffel der Erfolgsserie „Stranger Things“ auf Netflix. Wir nennen zehn Gründe, warum wir die Serie lieben!

Stuttgart – Das lange Warten hat ein Ende. Fast zwei Jahre mussten wir uns gedulden und jetzt sind sie endlich da: acht neue Netflix-Episoden von Stranger Things. Seit Donnerstag können wir in die Kleinstadt Hawkins zurückkehren. Wie passend, dass das Wetter die nächsten Tage eher kühler wird und man es sich guten Gewissens auf dem Sofa gemütlich machen kann.

Stranger Things: Zurück in Hawkins

Wir erinnern uns: Am Ende der zweiten Staffel hat es Elfie geschafft, das Tor zum Upside Down zu schließen. Ende gut, alles gut? Nicht so ganz, wie der Trailer zur neuen Staffel erahnen lässt.

Die Nerds Mike, Will, Lucas und Dustin sowie die Powergirls Elfie und Max sind wieder mit am Start. Auch in der dritten Staffel müssen sich unsere Heroes mit Monstern, Übersinnlichem und der Pubertät herumschlagen. Aber mehr wird nicht verraten – immerhin wollen wir ja nicht spoilern, sondern zehn Gründe verraten, warum wir die Serie feiern.

Titelbild: Unsplash/Rafal Werczynski

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Die besten Stadtfeste im Kessel

Der Sommer ist da und die „Feschtle“-Saison hat begonnen – yeah! Stadtkind zeigt euch, welche Stadtfeste ihr auf gar keinen Fall verpassen dürft.

Stuttgart – Live-Musik, kühle Drinks, kulinarische Leckereien – wir lieben Feschtle. Gut für uns, dass im Kessel da einiges geboten wird. Ob im Westen, Süden, Osten oder im Norden – die Stuttgarter Open-Air Saison kann sich sehen lassen!

Feste satt in Stuttgart

Kleine Feste, die altbekannten Klassiker wie das Heusteigviertelfest, alternative Veranstaltungen oder Newcomer: Unser Kessel hat sie alle. Und viele von ihnen sind, jetzt geht unser Schwabenherz auf, kostenlos. Die perfekte Gelegenheit also, unbekannte Ecken und Plätze zu entdecken, neue Leute zu treffen und den Sommer zu zelebrieren.

Und damit ihr für diesen Sommer den vollen Durchblick habt, haben wir für euch die besten Events in chronologischer Reihenfolge zusammengefasst.

(Titelbild: Marienplatzfest/Facebook)

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Stuttgarter Junxx: Eine Stimme für Schwule und Lesben im Fußball

Homosexualität im Fußball ist noch immer ein schwieriges Thema. Doch es geht auch anders, das zeigen die Stuttgarter Junxx. Der schwul-lesbische Fanclub vom VfB Stuttgart setzt sich seit 15 Jahren für die Akzeptanz von Homosexuellen im Fußball ein.

Stuttgart – Wir schreiben das Jahr 2019. Knapp zwei Jahre ist es her, als der Bundestag am 31. Juni 2017 die Ehe für alle beschloss. Auf dem Fußballrasen, so scheint es, ist das Jahr 2019 noch nicht angekommen.

Die Stuttgarter Junxx: seit 15 Jahren dabei

Dabei machte das Outing von Thomas Hitzlsperger vor fünf Jahren Hoffnung. Der ehemalige Nationalspieler hatte sich 2014 zu seiner Homosexualität bekannt. Hitze, der von 2005 bis 2010 für unsere Jungs aus Cannstatt kickte, wollte das Thema voranbringen. Ebenso wie ein ganz bestimmter VfB-Fanclub, der den Schwulen und Lesben im Fußball schon seit 15 Jahren eine Stimme gibt: die Stuttgarter Junxx. Die Fangemeinde war eine der ersten schwul-lesbischen Fanclubs in der 1. Bundesliga – nur die Berliner und Dortmunder waren schneller.

Bei den Junxx ist jeder willkommen

Inzwischen zählt der Fanclub um die 100 Mitglieder und hat sich in der VfB-Szene einen Namen gemacht. Jeder ist bei den Junxx willkommen. „Wir sind offen für alle. Es sind nicht nur Schwule und Lesben im Fanclub vertreten. Eltern von Mitgliedern sowie Freunde von Mitgliedern sind bei uns im Club, Männer, Frauen und auch Kinder, alles bunt gemischt“, sagt Jens Kohler, der zweite Vorsitzende der Junxx. Seit 2007 ist er bei den Junxx aktiv. Der VfB-Fan stieß beim CSD auf den Fanclub, der dort einen Infostand hatte.

Die Mitglieder gehen zusammen ins Stadion, fahren zu Auswärtsspielen und tauschen sich bei anderen gemeinsamen Aktivitäten aus. 18 Dauerkarten besitzen die Junxx, die meisten davon sind in der Cannstatter Kurve angesiedelt. Vom VfB wird der Fanclub akzeptiert und unterstützt. „Beim VfB sind wir im Fan-Ausschuss vertreten, wir sind also voll integriert“, sagt Jens Kohler.

Die Welt ist bunt

Die wichtigste Veranstaltung der Junxx ist der CSD. Seit 2009 ist der Fanclub bei der CSD-Parade dabei, erst als Fußgruppe und seit acht Jahren mit einem eigenen Wagen. „Der CSD ist die Möglichkeit zu zeigen, dass es uns gibt. Wir erreichen so viele Menschen wie sonst nie. Es sind auch viele Familien mit Kindern am Start. Gerade denen möchten wir zeigen, wie bunt die Welt ist“, erklärt Jens Kohler.

Fußball ist alles – auch schwul

Der Fanclub will darlegen, dass Fußball und Homosexualität sich nicht ausschließen und gegen Homophobie vorgehen. „Schwul ist immer noch ein Schimpfwort. Früher haben wir das öfters im Stadion gehört, heute weitaus weniger“, beobachtet Jens. „Vor ein paar Jahren haben wir im Stadion einen Banner organisiert mit der Aufschrift: Fußball ist alles – auch schwul. In der Fahnen-Mannschaft, die den Banner aufgehängt hat, gab es Leute, die sich dagegen ausgesprochen haben“, erinnert er sich.

Unterstützung vom VfB

Doch neben diesem unschönen Ereignis erfahren die Junxx auch viel Unterstützung. In der Fanszene des VfB haben sie Rückhalt, auch die Fangemeinde Commando Cannstatt, die VfB-Ultras, stehen hinter dem Fanclub. „Wir haben ein gutes Verhältnis zum Commando Cannstatt und haben durch die Arbeit im Fan-Ausschuss neue Kontakte geknüpft“, freut sich Jens. Außerdem möchten die Junxx mit Vorurteilen aufräumen. „Die Leute kennen uns halt nicht. Wenn sie uns sehen, dann stellen sie fest, dass wir ’normal‘ sind. Wir sind keine rosa Truppe“, so Kohler.

„Die Fans sind bei dem Thema viel weiter als die Verbände“

Beim Thema Homosexualität im Fußball sieht der zweite Vorsitzende die Fans nicht als Problem. „Es wird gesagt, die Fans wären nicht bereit für einen schwulen Fußballer. Das glaube ich nicht“, sagt er und verweist auf ein berühmtes Gesicht der Schwulenbewegung im Fußball. „Thomas Hitzlsperger wird nicht als Schwuler wahrgenommen. Er ist ein toller Spieler, der den VfB verkörpert. Wenn er in die Kurve kommt, wird er begeistert gefeiert. Die Fans sind bei dem Thema viel weiter als die Verbände.“

Deren Erfolge liegen in der Vergangenheit. „Theo Zwanziger (DFB-Präsident von 2006-2012) hat während seiner Amtszeit Aktionsabende gegen Homophobie organisiert. Eine der Veranstaltungen fand 2009 in Stuttgart statt. 2007 haben sich alle Fußballvereine bei der ‚Leipziger Erklärung‘ verpflichtet, gegen Homophobie vorzugehen“, erklärt Jens.

Doch seit dem Outing von Hitzlsperger habe sich wenig getan. Ebenso habe dieser sich erst nach seinem Karriereende zu seiner Homosexualität bekannt. „Es traut sich immer noch keiner, sich während seiner aktiven Spielzeit zu outen. Es gibt Spieler in Amerika und Schweden, die sich geoutet haben. Das muss aber in einer der großen Ligen, also in der Bundesliga, Premier League oder in der Serie A passieren“, so Kohler. Er hofft auf einen Dominoeffekt, wenn sich erst mal ein Spieler geoutet hat. „Einer muss den Stein ins Rollen bringen und dann ist das irgendwann hoffentlich gar kein Thema mehr“.

Foto: Stuttgarter Junxx e.V.

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Erdbeeren und Co: Die fruchtigsten Spots im Kessel

Junizeit ist Beerenzeit! Stadtkind zeigt euch, wo es im Kessel Erdbeeren sowie anderes leckeres Obst gibt. Ob im Hofladen, auf dem Wochenmarkt oder zum Selbstpflücken – wir kennen die Spots!

Stuttgart –  Was ist das Beste im Sommer? Neben der Sonne, den zahlreichen Stadtfesten und dem langersehnten Urlaub ist der Sommer auch die Zeit von Erdbeeren und Co. Während wir uns in der kalten Jahreszeit mit Tee und Plätzchen wärmen, erfreuen wir uns in unserer liebsten Jahreszeit am reichhaltigen Obstsortiment.

Lecker und regional

Gerade sind die Erdbeeren am Start, später folgen Kirschen, Stachel-und Johannisbeeren. Die Früchte sind nicht nur lecker, sondern gesund und vielfältig einsetzbar. Ob als Kuchen, Limonade, Eisbecher oder einfach pur – mit Beeren lässt sich einiges anstellen.

Stadtkind zeigt euch, wo ihr im Kessel an frisches Obst kommt. Ob auf dem Wochenmarkt oder in Hofläden – Regionalität und Qualität wird bei allen großgeschrieben. Wer selber Hand anlegen möchte, der kann sich auf den Selbstpflück-Feldern austoben.

Hier gibt´s Obst im Kessel

(Titelbild: Unsplash/Artur Rutkowski)

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Ramadan: So fasten junge Muslimas in Stuttgart

Während des Fastenmonats Ramadan dürfen Muslime tagsüber nicht essen und  trinken. Wie hält man das durch und was macht das mit einem? Wir haben uns zum Fastenbrechen mit jungen Muslimas an der Uni Hohenheim getroffen.

Stuttgart – Die Ziffern der Uhr zeigen halb neun. Noch 21 Minuten, dann geht die Sonne unter. Das bedeutet für die Muslime: Endlich wieder essen und trinken, nachdem sie den ganzen Tag gefastet haben. Circa 25 Gläubige haben sich am Freitagabend zum Iftar, dem gemeinsamen Fastenbrechen, an der Universität Hohenheim versammelt. Eingeladen hatten die Frauen der Muslimischen Studentengemeinschaft Hohenheim. Neben Muslimen sind auch Freunde und Bekannte der Studentinnen gekommen. Hier ist jeder herzlich willkommen, egal, welcher Religion er angehört.

Kein Essen und Trinken bis zum Sonnenuntergang

Das Buffet steht schon bereit und lockt mit seinen Speisen die Gäste an. Doch es ist noch nicht dunkel. Eine der Muslimas liest eine Stelle aus dem Koran vor. Ein kurzes in sich gehen – und endlich darf gespeist werden. Traditionell isst man beim Iftar als erstes eine Dattel. Danach wird eine Suppe gereicht, die die Muslimas gekocht haben und schließlich darf man sich am Buffet bedienen. Während des Ramadans ist es Muslimen verboten vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang zu essen, zu trinken sowie zu rauchen. Dreißig Tage lang, vom 5. Mai bis zum 4. Juni, dauert der Fastenmonat.

Dem inneren Schweinehund den Kampf ansagen

Den ganzen Tag auf Essen und Trinken verzichten – das hört sich für viele nach einer großen Herausforderung an. Wie ergeht es den Studentinnen dabei?

„Der Ramadan ist einer der Lieblingsmonate des Moslems“, sagt die 21-jährige Gözde. Der Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit fällt der angehenden Wirtschaftspädagogin nicht schwer. „Es hängt natürlich vom Menschen ab, aber ich habe keine Probleme damit. Ich bin glücklich und fühle mich während des Ramadan Allah und den anderen Muslimen näher.“ Ihre Meinung teilen auch die anderen in der Runde. „Ramadan macht mir viel Spaß, ich mache es aus ganzem Herzen“, sagt die 22-jährige Nina. „Ich finde es toll, den inneren Schweinehund zu besiegen. Man ist natürlich mal einen Tag müde oder schlapp. Ich freue mich auf den Ramadan“, schließt sich ihre Glaubensschwester Bursha an. „Beim Fasten lernt man Gott zu lieben und alles zu machen, was er liebt“, sagt Sena. Die Biologiestudentin fastet wie die anderen Muslimas seit ihrer Kindheit.

Durch das Fasten lernen Muslime, Essen mehr wertzuschätzen und neu zu erleben. „Neulich habe ich frisches Brot gekauft und gegessen. Ich hatte noch nie so viel Lust auf Brot, das habe ich davor nie wertgeschätzt“, erzählt Gözde.

Fasten ist nur ein Teil des Ramadans

Dabei ist der Verzicht auf Essen und Trinken nur ein Teil des Ramadans. Muslime sind dazu aufgefordert, in der Zeit an die Armen zu denken, indem sie spenden. Ebenso sollen sie Streit vermeiden. „Im Islam darf man generell nicht lügen oder über jemanden schlecht reden. Während des Ramadans ist das aber noch wichtiger als sonst“, sagt Sena. Wer zwar auf Nahrung verzichtet, sich aber gegenüber seinen Mitmenschen schlecht verhält, der hat das Ziel im Ramadan verfehlt. Generell setzten sich viele Muslime ihre eigenen persönlichen Ziele, die sie während des Ramadan erreichen wollen. Die Mädchen haben sich unter anderem vorgenommen, in der Fastenzeit den Koran durchzulesen.

Gute Vorbereitung ist alles

Nicht alle Mitmenschen zeigen Verständnis für den Ramadan. „Die meisten akzeptieren, dass wir nichts essen. Aber dass wir auch nicht trinken dürfen, das verstehen einige nicht“, sagt Nina. „Wer das nicht gewöhnt ist, für den mag es unrealistisch wirken. Wenn man Ramadan jedoch praktiziert, dann merkt man erst, wie es wirklich ist“, meint Gözde.

Die Studentinnen wollen mit dem Vorurteil aufräumen, dass der Ramadan gesundheitsschädigend sei. „Es ist wichtig in der Zeit, in der man essen und trinken kann, viel zu trinken und sich gesund zu ernähren. Wenn man sich daran hält, dann ist es nicht schlecht für die Gesundheit. Wenn man beim Iftar nicht genügend trinkt und nur fettiges isst, dann kann es gut sein, dass man während dem Fasten umkippt“, sagt Bursha. Ebenso werden alle Muslime schrittweise an den Ramadan herangeführt. Schon als Kind lernen sie zu fasten, nicht den ganzen Tag, sondern nur für ein paar Stunden. Ab der Pubertät ist es für einen Moslem verpflichtend zu fasten.

Mittlerweile stoßen die Studentinnen überwiegend auf Toleranz. „In unserer Kindheit haben wir Unverständnis gespürt, vor allem von Lehrern. Doch seit wir älter sind, versuchen die meisten uns zu verstehen“, sagt Sena. „Im Sportunterricht hatte ich eine tolerante Lehrerin. Sie hat die Termine für den Cooper-Test (ein Ausdauertest im Sportunterricht, bei dem man zwölf Minuten laufen muss) vor und nach den Ramadan gelegt“, erzählt Gözde.

Inzwischen sind die hungrigen Mägen gefüllt, die ersten machen sich auf den Weg nach Hause. Es war ein schöner Abend und eine interessante Erfahrung sind sich alle einig, ob Moslem oder Christ. Zusammen helfen sie den Muslimas beim Aufräumen und zeigen, wie einfach und schön das Zusammenleben verschiedener Religionen und Kulturen doch sein kann.

Titelbild: Deddy Yoga Pratama / Unsplash, Bilder Buffet: Amelie Pyta

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Die besten Tipps fürs Oster-Wochenende im Kessel

Langes Wochenende, 20 Grad im Kessel, was will man mehr? Wir zeigen euch, welche Veranstaltungen ihr an Ostern nicht verpassen solltet.

Stuttgart – Für die meisten von uns heißt es ab Donnerstagabend: Wochenende! Ganze vier Tage lang dürfen wir die Füße hochlegen. Passend dazu zeigt sich das Wetter über Ostern von seiner Sonnenseite. Beste Aussichten also, das Wochenende nicht nur auf der Couch mit Netflix und Co zu verbringen. Zwischen Familienbesuchen und gemütlichem Entspannen bleibt noch Zeit für die ein oder andere Aktivität.

Tanzen und Natur

Wie jedes Jahr gilt von Gründonnerstagabend bis Ostersamstag um 20 Uhr das Tanzverbot. Einige Clubs öffnen trotzdem ihre Türen, zum Beispiel das Climax und White Noise.

Während der tanzfreien Zeit kann man sich anderen Beschäftigungen widmen, wie wäre es zum Beispiel mit einer Tour durch den Kessel? Ob zu Fuß auf dem Blaustrümpflerweg oder per Fahrrad, die Bewegung hilft sich später mit gutem Gewissen an den Osterleckereien zu bedienen. Ab Samstagabend läuft das Stuttgarter Partyleben dann gewohnt weiter und gleichzeitig startet das Frühlingsfest, was für die einen Freude und für andere Leid bedeutet.

Wir zeigen euch, was an Ostern im Kessel geboten wird.

Foto: Unsplash/ Annie Spratt

Titelbild: Unsplash/Simon Maage

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Game of Thrones: Darum lieben wir die Serie!

In der Nacht von Sonntag auf Montag geht Game of Thrones in die letzte Runde. Wir haben uns gefragt, was die Serie so erfolgreich macht.

Stuttgart –  Das lange Warten hat ein Ende. In der Nacht vom 14. auf den 15. April zeigt HBO die erste Episode der achten und letzten Staffel von Game of Thrones. Noch sechs Folgen – und dann verabschiedet sich die erfolgreichste TV-Serie aller Zeiten aus dem Programm. Millionen werden zuschauen, wenn die Drachen zum letzten Mal über den Bildschirm flimmern.

Winter is here

Das Fantasy-Epos basiert auf der Buchreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ von dem amerikanischem Autor George R.R. Martin. Grob zusammengefasst geht es in der Geschichte um verschiedene Adelsfamilien, die um ihre Macht kämpfen.

Was fasziniert die Menschen so an dieser Serie? Wenn man Leute fragt, an was sie bei GoT denken, dann fallen häufig drei Begriffe: Drachen, Gewalt und Sex. Doch die Serie ist viel mehr als das. Ja, es gibt Drachen. Ja, es wird geköpft, gemordet und sogar gehäutet. Eine Serie für die ganze Familie ist Game of Thrones nicht.

Ein weltweites Phänomen

Aber nicht deswegen ist Game of Thrones erfolgreich. Es ist zu einem Phänomen geworden, weil es die Grenzen des gewohnten Fernsehens gesprengt hat, weil es eine spannende und tiefgründige Geschichte erzählt und eine Vielzahl an außergewöhnlichen Charakteren bietet. Daneben sorgt die Inszenierung, die authentische Kulisse (die Serie wurde unter anderem in Irland, Kroatien und Island gedreht), großartige Schauspieler sowie epische Schlachten für tolle Fernsehmomente.

Es gibt Drachen und Untote, doch sie sind nicht das Wichtigste. George R. R. Martin hat sich vom europäischen Mittelalter inspirieren lassen, unter anderem von den Rosenkriegen und dem Hundertjährigen Krieg. Die Mischung aus Fantasy-Elementen und mittelalterlicher Geschichte macht die Serie so interessant und lässt sie im Gegensatz zu anderen Fantasy-Geschichten realistisch und ernsthaft wirken.

Niemand ist sicher

Daneben sind es die vielschichtigen Charaktere, die die Geschichte zu etwas Besonderem machen. Jon Snow mag ein klassischer Held sein, aber die meisten Figuren lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Gut und böse gibt es nicht, die Grenzen vermischen sich. Die Welt ist nicht in schwarz und weiß aufgeteilt. Die Protagonisten machen Fehler und treffen falsche Entscheidungen. Über die Staffeln haben sie sich entwickelt und verändert. Am meisten vor allem Jamie Lannister, der von einem der gehassten zu einem der beliebtesten Charaktere in GoT avanciert ist.

Game of Thrones ist eine Serie, die mit allen Konventionen bricht. Sie ist unberechenbar und schonungslos. Als am Ende der ersten Staffel der Hauptcharakter Ned Stark geköpft wird, war für die Zuschauer klar: Hier ist niemand sicher. Genau das macht aber auch den Reiz der Serie aus, es steigert die Spannung und überrascht die Zuschauer.

Ob Jon Snow, Tyrion Lannister und Co. den Kampf gegen die Weißen Wanderer gewinnen, werden wir am 19. Mai wissen. Bis dahin sei gesagt: Valar Morghulis. All men must die.

(Titelbild: Unsplash/Jeshoots)

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