Trisomie 21: Leben mit einem Kind mit Down-Syndrom

Die gesetzlichen Krankenkassen werden künftig in Ausnahmefällen Schwangeren Bluttests auf Trisomie bezahlen. Dieser kann zeigen, ob ihr ungeborenes Kind das Down-Syndrom hat. Anna hat den Test gemacht. Für sie und ihren Mann David stand von Anfang an fest: Sie wollen ihren Sohn.

Stuttgart – „Schon bevor wir diesen Test gemacht haben, wussten wir, wir behalten dieses Kind“. Als Anna und ihr Mann David den Anruf von ihrem Arzt bekamen, dass ihr Sohn Trisomie 21 hat, stand für die beiden von Anfang an fest, dass eine Abtreibung keine Option ist.

Diagnose: Down-Syndrom

Seit sechs Jahren sind Anna und David verheiratet, sie sind ein Team, privat sowie auch beruflich. Beide arbeiten in einem kleinen Unternehmen in Stuttgart und sind im Kessel aufgewachsen. Als Anna mit ihrem zweiten Sohn schwanger war, stellte ihr Frauenarzt bei der Nackenfaltenmessung eine Auffälligkeit bei ihrem Kind fest. Daraufhin wurde sie zum Feindiagnostiker geschickt, der einen Spezialultraschall vornahm und feststellte: Die Wahrscheinlichkeit, dass Anna und Davids Sohn das Down-Syndrom hat, liegt bei eins zu drei. Das Paar entschied sich dafür, den Bluttest durchzuführen.

Bei diesem Test wurde Anna viel Blut abgenommen. In ihrem Blut befinden sich nämlich Teile der DNA ihres Kindes. Anhand dieser „DNA-Schnipsel“ kann man erkennen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für eine Trisomie 21 ist. Der Test ist zur 99 Prozent sicher. 429 Euro hat der Test gekostet. Momentan wird darüber diskutiert, ob die Krankenkassen die Kosten für den Bluttest übernehmen. Vergangene Woche hat der Gemeinsame Bundesausschuss darüber entscheiden, ob der Bluttest künftig zur Kassenleistung wird. Ergebnis: Im Ausnahmefall, etwa bei Risikoschwangerschaften, bezahlen Krankenkassen den Trisomie-Test. Kritiker haben im Vorfeld befürchtet, dass dadurch weniger Kinder mit Down-Syndrom auf die Welt kommen.

Unser Sohn ist sehr unkompliziert

Anna und David haben sich für ihr Kind mit Down-Syndrom entschieden. „Ich habe eine Schwester, die im Rollstuhl sitzt. Ich bin mit vielen Freunden meiner Schwester aufgewachsen, die auch im Rollstuhl sitzen und habe selber Kinder mit Behinderung betreut“, sagt Anna. Diese Erfahrungen haben die 36-Jährige in ihrer Entscheidung bestärkt.

Ihr Sohn Lukas ist inzwischen zweieinhalb Jahre alt. Er lebt mit seinen Eltern und seinem älteren Bruder Simon in Denkendorf bei Esslingen, geht in den Kindergarten und befindet sich laut seiner Mama „mitten in der Trotzphase“. „Unser Sohn ist sehr unkompliziert. Er hat keine Herzfehler, das wussten wir von Anfang an. Einige Kinder müssen mit acht Wochen am Herz operiert werden oder schon im Mutterleib. Unser Sohn hat die ersten sieben Monate durchgeschlafen, gut getrunken und sich super entwickelt“, sagt Anna.

Sie und ihr Mann wissen, dass sie viel Glück haben, denn so sieht es nicht bei allen Kindern mit Down-Syndrom aus. „Normalerweise ist es bei Trisomie 21 so, dass die Entwicklung sehr spät einsetzt. Aufgrund der Muskelschwäche fangen sie erst später an zu laufen und zu sprechen, sie hören und sehen schlechter und werden schnell krank“, berichtet Anna. Das Schlimmste, was sie mit Lukas durchmachen musste, war der Winter, in dem er fünf Monate am Stück Schnupfen hatte.

Die beiden sehen die Kostenübernahme kritisch

Anna ist eine Kämpferin, genau wie David. Zusammen hat das Paar einige Krisen gemeistert: Anna musste während ihrer Schwangerschaft operiert werden, David hat nach einer Mandeloperation um sein Leben gekämpft, ihr ältester Sohn hatte eine Hirnhautentzündung. All diese Schicksalsschläge hat das Paar zusammen geschweißt. Daher wissen die beiden, dass sie auch die nächste Herausforderung meistern werden. Bei ihrem vierjährigen Sohn Simon wurde vor kurzem Autismus diagnostiziert.

Die Diskussionen um die Kostenübernahme der Krankenkasse haben auch Anna und David verfolgt. Die beiden stehen dem Ganzen eher kritisch gegenüber: „Ich glaube, dass der Bluttest nicht notwendig ist. Man kann anhand der Nackenfaltenmessung und dem Spezialultraschall schon wissen, wie hoch das Risiko einer Behinderung ist“. Das Paar findet, es solle mehr Geld in Aufklärung investiert werden. „Wenn die Kosten für den Test übernommen werden, dann muss auch das Angebot an Informationen, Gesprächsangeboten und so weiter ausgebaut werden“, sagt Anna.

Fruchtwasseruntersuchung als Alternative zum Bluttest

Die Entscheidung über die Kostenübernahme der Krankenkasse ist eine schwierige, das findet auch Professor Dr. Karl Oliver Kagan. Der Mediziner ist Leiter der Pränatalen Medizin in der Frauenklinik Tübingen. „Aufgrund unserer Geschichte sind solche ethischen Fragen schwierig. Da gibt es keine falsche oder richtige Antwort“, sagt er.

Der Arzt meint, dass der Bedarf nach dem Test vorhanden ist. „Schaut man, was die Alternative zu dem Bluttest darstellt, ist das die Fruchtwasseruntersuchung“. Bei der Untersuchung wird Fruchtwasser aus der Fruchtblase entnommen und untersucht. „Bei diesem Test besteht jedoch das Risiko einer Fehlgeburt. Das liegt bei 0,1 Prozent. Beim Bluttest gibt es kein Risiko. Wenn man so argumentiert, dann ist der Bluttest die bessere Alternative, aber er ist teurer als die Fruchtwasseruntersuchung“, sagt er.

Eine andere Vorsorgeuntersuchung ist die Nackenfaltenmessung, die auch Anna gemacht hat. Bei dieser Untersuchung wird mithilfe eines Ultraschalls die Nackenfalte vom Baby untersucht. „Das ist eine gute Untersuchung, da hier nicht nur Hinweise auf Down-Syndrom, sondern auch auf andere Krankheiten gefunden werden können. Die Erkennungswahrscheinlichkeit liegt bei 90 bis 95 Prozent“, sagt Professor Dr. Kagan. Generell findet der Mediziner, dass Frauen heute in Sachen Vorsorgeuntersuchungen viel aufgeklärter sind als früher.

Die meisten Frauen brechen die Schwangerschaft ab

Zehn Prozent der Frauen entscheiden sich bewusst für ein Kind mit Trisomie 21, 90 Prozent setzten die Schwangerschaft nicht fort. „Ich versuche generell, nicht über andere zu urteilen. Wenn eine Frau sagt, ich kann das nicht, dann ist das so. Das ist eine schwierige Entscheidung. Die Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden, die haben es nicht einfach. Die sagen ja nicht, ach, das wird nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, weg damit“, sagt Anna. David schließt sich ihrer Meinung an „Ich akzeptiere jede Frau, die sich dafür entscheidet, die Schwangerschaft abzubrechen. Ich habe als Mann kein Mitspracherecht. Ich durfte meine Meinung sagen, aber letztendlich war es die Entscheidung meiner Frau“.

„Wir müssen mehr Menschen mit Behinderung sehen in unserem Alltag“

Anna und David ist es wichtig, dass ihr Sohn mit nicht behinderten Kindern Kontakt pflegt. Deshalb besucht er einen Regelkindergarten. „Wir glauben, es ist gut für ihn, wenn er an einem Alltag mit nicht behinderten Kindern teilnimmt. Irgendwann wird vielleicht der Moment kommen, dass er das nicht mehr kann und er kommt in die Förderschule. Ich glaube, umso länger er mit Kindern ohne Behinderung zusammen ist, umso besser“, sagt Anna.

Generell sieht das Paar beim Thema Inklusion noch Nachholbedarf in Deutschland. „Menschen sollen als Menschen dargestellt werden. Wir müssen mehr Menschen mit Behinderung sehen in unserem Alltag. In der Politik, an der Kasse vom Supermarkt, in Berufen, die auch mit Behinderung möglich sind“, sagt Anna.

Bilder: privat

Titelbild: Unsplash/Guillaume de germain

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Heimreise: Mit dem VW-Bus quer durch Deutschland

Urlaub in Deutschland ist langweilig? Von wegen! Frank und Mathis sind mit ihren Bussen zwei Monate lang quer durch Deutschland gereist und haben dabei ihre Heimat von einer ganz neuen Seite entdeckt. Über ihre Tour haben sie den Film „Heimreise“ gedreht, der seine Premiere im Autokino Kornwestheim feiert.

Stuttgart – Es ist Sommer und somit Ferienzeit. Der eine war schon im Urlaub, der andere zählt sehnsüchtig die Tage bis zum Abreisetag. Ob Entspannungs-, Abenteuer- oder Städteurlaub, das Thema Nachhaltigkeit wird bei der Reiseplanung nicht erst seit Fridays For Future immer wichtiger.

Die eigene Heimat entdecken

Das Bewusstsein für nachhaltiges Reisen stärken, ist auch das Ziel von Frank und Mathis. Die zwei Jungs haben mit ihren VW-Bussen einige Länder erkundet, doch Deutschland fehlte noch auf der Entdeckungstour. „Viele haben das Gefühl um Urlaub zu machen, muss man eine Ländergrenze überschreiten. Dabei ist Deutschland so facettenreich “, sagt Frank.

Zwei Monate lang sind die beiden mit ihren Bussen quer durch Deutschland gereist und haben ihre Eindrücke mit der Kamera festgehalten. Entstanden ist dabei der Dokumentarfilm „Heimreise – Auf acht Rädern durch Deutschland“. Der feiert an einem besonderen Ort Premiere, nämlich im Autokino in Kornwestheim. Am 26. Oktober wird der Film dort gezeigt und wer im Camper unterwegs ist, kann anschließend im Autokino übernachten.

Die Busse als gemeinsame Leidenschaft

Kennengelernt haben sich die Kreativköpfe übrigens über Social Media. Die gemeinsame Leidenschaft für ihre Busse hat sie zusammengeführt. „Wir sind uns gegenseitig auf Youtube gefolgt und wollten beide eine Standheizung in unseren Bus einbauen. Das haben wir zusammen gemacht und festgestellt, dass wir gut als Team zusammenarbeiten“, erzählt Frank. Der Freiburger arbeitet als Gestalter für visuelles Marketing und hat sich vor drei Jahren zusammen mit seiner Freundin einen Bus zugelegt.

Mathis kommt aus Herrenberg und betreibt einen Youtube-Kanal rund um die Themen Campen und VW-Bus, mit dem er sich inzwischen seinen Lebensunterhalt verdient. Seit letztem Sommer hatten die beiden das Ziel, ein größeres gemeinsames Projekt anzugehen. Da fiel Frank und Mathis auf, dass sie ihre eigene Heimat noch nicht wirklich erkundet haben.

Finanzierung durch Crowdfunding

Um den Film zu finanzieren, haben die Jungs eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Mit der möchten sie das Geld für ihre Ausrüstung, Post-Production und Arbeitszeit wieder rein holen. Das Ziel haben sie inzwischen erreicht, nun lautet ihr nächster Schritt, den Film weiter zu promoten und mehr Premieren anzubieten. Momentan gibt es den Film in Frankfurt, Tübingen und im Autokino Kornwestheim zu sehen. Tickets für die Premiere in Kornwestheim kann man bis Ende August über die Crowdfunding-Aktion kaufen.

Unbekannte Orte in Deutschland

Bei der Planung ihrer Reise holten sich Frank und Mathis Tipps von ihrer Community. „Wir haben unsere Community nach eher unbekannten Orten in Deutschland gefragt. Das Feedback war groß, wir haben etwa 300 Mails bekommen. Anhand der Tipps haben wir unsere Route konstruiert, die uns in jede Ecke Deutschlands geführt hat“, erzählt Frank. Los ging es vom Schwarzwald aus, den Westen hoch über das Ruhrgebiet bis in den Norden, nach Berlin und Brandenburg und anschließend über Bayern zurück nach Baden-Württemberg.

Übernachtung auf dem steilsten Weinberg Europas

Auf ihrer Reise sind die Jungs auf viele schöne Orte gestoßen, ein Erlebnis ist ihnen besonders in Erinnerung geblieben: die Moselschleife bei Bremm. Die Mosel ist ein kurvenreicher Fluss, der von Weinbergen umgeben ist. Vom Weinberg Calmont hat man einen tollen Ausblick auf die Landschaft, mit seiner 65-Grad-Steigung ist er der steilste Weinberg Europas. „Und genau dort haben wir unsere Hängematten aufgehängt und übernachtet, das war ein tolles Erlebnis“, erzählt Frank.

Schlafen in luftiger Höhe: Frank und Mathis über der Mosel

Bei all den Aufs gab es aber auch Abs . „Vor allem das Wetter war eine echte Herausforderung für uns. Da wurde es nachts in der Hängematte schon mal kalt“, sagt Mathis. „Einmal ist uns eine Feder im Bus gebrochen“, erinnert sich Frank. Aber gerade diese Hindernisse machten den Reiz der Reise aus. „Wenn man nichts tut, dann kann nichts schiefgehen, aber man erlebt auch nichts“, meint Frank. Ganz nach dem Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Lieber mit dem Auto als mit dem Flugzeug

Auch das Thema Nachhaltigkeit hat bei der Reise eine Rolle gespielt. „Viele haben uns gefragt, warum wir mit zwei Bussen unterwegs waren. Das liegt daran, dass wir Privatsphäre haben wollten und wir auch sehr an unseren Bussen hängen“, erklärt Frank. Trotzdem sei der CO2 Ausstoß im Vergleich zu einer Flugreise deutlich geringer gewesen.

Ihre Heimat haben die beiden durch die Reise von einer neuen Seite kennengelernt und möchten andere dazu inspirieren, Deutschland zu erkunden. „Deutschland hat landschaftlich so viel zu bieten. Man hat Berge, das Meer, einfach alles“, schwärmt Mathis. Man muss eben keine Grenzen überschreiten, um einen aufregenden Urlaub zu erleben.

Zur Crowdfunding-Aktion geht´s hier.

Bilder: Frank Stoll & Mathis Ochsenmeier

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Waldbaden: Was taugt der Wellness-Trend?

Wer vor der Hitze und dem Trubel im Kessel flüchten will, sollte mal zum Waldbaden. Klingt komisch, entwickelt sich gerade aber zum Wellness-Trend. Dabei geht es weniger um den Sprung ins kühle Nass, als um Achtsamkeit, Meditation und Entspannung. Unsere Autorin hat die neue Anti-Stress-Methode getestet.

Stuttgart – Langsam, ganz langsam, bewegt sich die Gruppe im Wald vorwärts. Es ist still, man hört nur die Geräusche des Waldes, die Gesänge der Vögel, das Rauschen der Blätter. Eine anstrengende Woche liegt hinter mir, die Gedanken schweifen schon zu den Verpflichtungen, die am Montag auf mich warten. Aber stopp! Nicht jetzt. Nun wollen will ich mich ganz der Natur widmen, im Moment leben. Stichwort Achtsamkeit. Sei es Meditation, Yoga oder Qi Gong, die Nachfrage an Anti-Stress-Methoden steigt.

Waldbaden ist gut für die Gesundheit

Eine davon ist „Waldbaden“. Die Anti-Stress-Methode stammt ursprünglich aus Japan, wird dort Shinrin Yoku genannt – und jetzt kommt’s: Es gibt sie dort schon seit fast dreißig Jahren. Die Japaner sind große Fans des Waldbadens. Auf der fernen Insel ist Shinrin Yoku sogar Teil der staatlichen Gesundheitsversorgung.

Auch in Deutschland steigt die Nachfrage. Bücher werden veröffentlicht, Rehakliniken und Hotels bieten mittlerweile „Waldbaden“ an. Erst kürzlich hat eine neue Studie gezeigt, dass ein Aufenthalt von zwei Stunden pro Woche in der Natur unser Gesundheit gut tut. Stress wird reduziert und das Immunsystem gestärkt. Inzwischen hat das Waldbaden-Fieber auch den Kessel erreicht.

Den Wald mit allen Sinnen wahrnehmen

Doch was genau ist Waldbaden? Keine Panik, hier läuft man nicht nackig durch den Wald. „Waldbaden bedeutet einfach nur, sich im Wald aufzuhalten. Der Unterschied zum Spazierengehen besteht darin, dass man den Wald intensiv mit allen Sinnen wahrnimmt. Das geschieht dadurch, dass man sich langsam fortbewegt und versucht, seine Umgebung bewusst wahrzunehmen, indem man zum Beispiel ein Blatt aufhebt und daran riecht“, erklärt Patricia Heß.

Die Naturliebhaberin hat letztes Jahr eine Ausbildung zum Waldbaden absolviert. Eine Fernsehdokumentation hat ihr Interesse daran geweckt. Jetzt führt sie zwölf neugierige Frauen im Rahmen des Shinrin Yoku-Kurses der Volkshochschule Stuttgart durch den Wald Egelseer Heide. Das Gebiet befindet sich in Stuttgart-Rotenberg, in der Nähe der Grabkapelle. Patricia möchte anhand von verschiedenen Übungen der Gruppe den Wald näher bringen.

Langsam ist das neue schnell

Die erste Lektion, die Patricia den Teilnehmerinnen auf den Weg gibt, lautet: Langsam! In einem ganz gemütlichen Tempo sollen sich die Frauen durch den Wald bewegen und das ohne miteinander zu reden. Gar nicht so einfach, das langsame Tempo zu halten. Fast automatisch verfällt man wieder in einen schnelleren Gang und fängt an mit dem Nachbar zu plaudern. Handys sind beim Waldbaden übrigens fehl am Platz, der Insta-Post muss passen.

Die „Waldbademeisterin“ läutet einen Gong. Jedes Mal, wenn dieser erklingt, soll die Gruppe stehen bleiben und die Umgebung genauer betrachten, gerne auch etwas aufheben und betasten. Was sehe ich gerade, was höre ich? Und siehe da, schon fallen einem Dinge ins Auge, die man sonst übersehen hätte. Pflanzen, Pilze, sogar Tiere. Und ist das Geräusch da das Klopfen von einem Specht?

Im Hier und Jetzt leben

Genau das fasziniert Patricia am Waldbaden. Ich kann zehnmal eine Strecke laufen und entdecke immer etwas neues, die Natur ist stetig in Bewegung. Ich gehe ganz anders durch den Wald, bleibe stehen und höre den Geräuschen zu. Das habe ich früher nie gemacht“, schwärmt sie.

Auch Achtsamkeit ist beim Waldbaden gefragt. „Es ist wichtig, sich bewusst zu werden, ich bin jetzt hier und bleibe auch in den Gedanken anwesend“, sagt Patricia.

Beim Waldbaden die Sinne einsetzten

Sehen und Hören, das sind Sinne, die wir in unserem Alltag ständig einsetzten. Anders sieht es da mit dem Fühlen und Riechen aus. Bei der nächsten Übung möchte Patricia diese Sinne stärken. Für diese Aufgabe braucht man einen Partner. Der sucht sich drei Gegenstände aus dem Wald aus. Der andere Partner darf zu erst an dem Objekt riechen und es dann in die Hand nehmen. Schauen ist verboten! Die Augen müssen geschlossen sein. Man merkt: Es ist gar nicht so einfach, die Gegenstände zu „erschnüffeln“. Manchmal wird man an der Nase herumgeführt.

Das Kind in einem entdecken

Danach folgt eine Qi Gong Einheit. Patricia ist großer Fan von den chinesischen Bewegungs -und Meditationsübungen. Bei dieser Übung reibt man die Hände einander und legt diese über die Augen. Das hilft, zu entspannen.

Am Ende der dreistündigen Wanderung sind sich die Teilnehmerinnen einig, welche Übung ihnen am besten gefallen hat. Die „Finde-den-Baum-Übung“. Hier sucht man sich einen Baum aus und führt seinen Partner, der die Augen zu hat, zu dem Baum. Der „blinde“ Partner muss nun den Baum „erfühlen“ und so herausfinden, um welchen Baum es sich handelt. Klingt schwer? Ja! Aber zur großen Überraschung haben alle Teilnehmerinnen den ausgewählten Baum erkannt. Unser Fühlsinn ist doch stärker, als man denkt. Es wird einem bewusst, wie sehr wir von unseren Augen abhängig sind und wie anders wir die Dinge wahrnehmen, wenn wir sie nicht einsetzen können.

So sieht es auch Patricia. „Wenn jetzt nur ein Bruchteil der Menschen, die heute hier waren, beim nächsten Mal, wenn sie spazieren sind, die Natur bewusster wahr nehmen, dann ist das schon ein Erfolg für mich“, sagt sie.

Unser Fazit? Nach dem dreistündigen Aufenthalt sind wir erstmal richtig platt und freuen uns auf die Coach daheim. Sich zu entspannen, kann auch anstrengend sein, so paradox wie das auch klingt. Wir haben gelernt, die Welt wieder durch die Augen eines Kindes zu sehen. Diese Offenheit und Neugierde wollen wir behalten.

Titelbild: Unsplash/ Lukasz Szmigiel

Andere Bilder: Amelie Pyta

Egelseer Heide

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Aus dem Leben eines Bademeisters

Sie sitzen nur faul rum, trinken Kaffee und haben nichts zu tun? Pustekuchen! Der Alltag eines Bademeisters ist aufregender als man denkt – und das nicht nur bei Stranger Things. Auch im Inselbad Untertürkheim ist Sami gut beschäftigt. Wir haben uns mit dem Bademeister auf einen Plausch in luftiger Höhe getroffen.

Stuttgart – „Hey, alles klar?“, begrüßt Sami einen Badegast, der vorbeiläuft. Es ist wenig los an diesem Montagnachmittag im Inselbad Untertürkheim. Ein paar Jungs spielen im Familienbecken, einzelne Schwimmer ziehen ihre Runden im Sportbecken. Sami nickt den Gästen zu. Hier kennt man ihn, den Sami, er hütet schon seit neun Jahren die Becken in dem Freibad am Neckar. „Ich kenne viele Besucher schon seit sie klein sind“, erinnert sich der 34-Jährige.

Das Inselbad ist seine Hood

Vor seiner Zeit im Inselbad hat er in einem Sicherheitsunternehmen gearbeitet, das auch Rettungsschwimmer vermittelt. Dadurch kam er als ausgebildeter Rettungsschwimmer nach Untertürkheim. Seit ein paar Jahren ist er über die Stadt Stuttgart angestellt. Das Inselbad ist seine Hood. „Hier ist für jeden was dabei, es gibt den Familienbereich mit zwei Rutschen, das Sportbecken, das nur zum Schwimmen gedacht ist und einen FKK-Bereich. Nicht zu vergessen, das Sprungbecken und die -Türme“, so Sami stolz.

Erzieher, Psychologe und Bademeister

Seinen Job macht Sami, der im Kessel geboren und aufgewachsen ist, aus Leidenschaft. „Ich mache den Beruf wirklich sehr gerne. Natürlich gibt es auch stressige Tage. Im Großen und Ganzen macht es aber viel Spaß, wir haben ein tolles Team hier“, schwärmt Sami.

Bademeister zu sein – das bedeutet mehr, als nur am Beckenrand zu stehen und aufzupassen. „Man ist nicht nur Bademeister, hier ist man Psychologe, Erzieher, alles mögliche“, sagt er. „Viele Leute denken, dass wir, gerade bei schlechtem Wetter, nur rumsitzen und nichts tun. Das stimmt nicht. Wir haben neben der Aufsicht noch andere Aufgaben. Wir helfen dem Service, schneiden die Hecke, mähen den Rasen und sammeln den Müll auf.“

Ein Job mit viel Verantwortung

Außerdem trägt Sami viel Verantwortung, er ist schließlich für die Sicherheit der Badegäste zuständig. „Wenn etwas passiert, sind wir verantwortlich. Deshalb darf man nicht abgelenkt sein, indem man am Handy spielt oder sonstiges. Wir sind dann die ‚Bösen‘, wenn wir Gäste ermahnen, aber es geht ja immer um die Sicherheit“, erklärt er.

Im Inselbad hat Sami zum Glück noch nichts Dramatisches erlebt. „Ich habe schon ein paar Leute gerettet, aber es ist alles gut ausgegangen.“ Viele Gäste würden sich überschätzen. „Die schwimmen zu erst im Familienbecken, da wird es schrittweise tiefer. Dann gehen sie rüber ins Sportbecken und unterschätzen, dass es dort direkt zwei Meter tief reingeht“, sagt er.

Auch während des Gesprächs ist Sami wachsam. Seinem Blick entgeht nicht, dass die Jungs im Familienbecken an der Rutsche Stau verursachen. „Die denken oft, wir merken das nicht. Aber der Bademeister sieht alles“, meint er lachend.

Sinkt der Respekt vor Bademeistern?

In letzter Zeit sorgte das Inselbad für negative Schlagzeilen. Auch Sami war bei den Vorfällen dabei, er hält sich bedeckt, was das Thema angeht, da die Ermittlungen noch laufen. Folgendes ist bekannt: Am Samstag, den 29. Juni, sorgten randalierende Jugendliche für einen Polizeieinsatz im Inselbad. Die Jugendlichen hatten sich geweigert, das Bad zu verlassen. Daraufhin wurde die Polizei geholt. Die Beamten wurden bei ihrer Arbeit gestört, so dass noch weitere Unterstützung gefordert wurde, bis sich die Lage beruhigt hatte. Jetzt fragen sich viele, wie es um die Sicherheit in Freibädern steht und ob der Respekt vor Bademeistern abnimmt.

„Ich persönlich fühle mich im Inselbad respektiert. Meinen Respekt habe ich mir über die Jahre aufgebaut. Ich kenne die meisten Kinder hier. Die Gäste, die ich mal rausgeschmissen habe, die kommen wieder und begrüßen mich“, sagt Sami. „Gerade, wenn du neu in dem Beruf bist, dann musst du dir deinen Respekt erst mal erarbeiten. Es gibt natürlich gewisse Gruppen, die manchmal schwierig sind. Aber das sind nicht nur Jugendliche. Ich habe schon alle möglichen Altersgruppen aus dem Bad geschmissen“, sagt er lachend. Neben dem Ärger gibt es auch positive Erfahrungen. „Viele Gäste sind sehr nett zu uns“, betont Sami.

Das Gespräch neigt sich dem Ende zu. Sami steht auf dem 7,5-Meter-Turm. Hier oben kann er über das gesamte Inselbad schauen, sein zweites zu Hause. Ein älterer Mann, der vorhin vom 5-Meter-Brett gesprungen ist, überlegt, ob er sich auf den Siebener trauen soll. Sami spricht ihm Mut zu. Der Bademeister von Untertürkheim lässt sich seine Freude am Job nicht nehmen. Und hat noch eine letzte Message an alle: Seid freundlich zu den Bademeistern und schaut mal im Inselbad vorbei!

Bilder: Amelie Pyta

Inselbad Untertürkheim

Inselbad 4

Mo- Fr  7 – 20:30

Sa+So  9 – 20:30

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Stranger Things: 10 Gründe, warum wir die Serie feiern

Elfie und Co. sind zurück! Seit Donnerstag läuft die dritte Staffel der Erfolgsserie „Stranger Things“ auf Netflix. Wir nennen zehn Gründe, warum wir die Serie lieben!

Stuttgart – Das lange Warten hat ein Ende. Fast zwei Jahre mussten wir uns gedulden und jetzt sind sie endlich da: acht neue Netflix-Episoden von Stranger Things. Seit Donnerstag können wir in die Kleinstadt Hawkins zurückkehren. Wie passend, dass das Wetter die nächsten Tage eher kühler wird und man es sich guten Gewissens auf dem Sofa gemütlich machen kann.

Stranger Things: Zurück in Hawkins

Wir erinnern uns: Am Ende der zweiten Staffel hat es Elfie geschafft, das Tor zum Upside Down zu schließen. Ende gut, alles gut? Nicht so ganz, wie der Trailer zur neuen Staffel erahnen lässt.

Die Nerds Mike, Will, Lucas und Dustin sowie die Powergirls Elfie und Max sind wieder mit am Start. Auch in der dritten Staffel müssen sich unsere Heroes mit Monstern, Übersinnlichem und der Pubertät herumschlagen. Aber mehr wird nicht verraten – immerhin wollen wir ja nicht spoilern, sondern zehn Gründe verraten, warum wir die Serie feiern.

Titelbild: Unsplash/Rafal Werczynski

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Die besten Stadtfeste im Kessel

Der Sommer ist da und die „Feschtle“-Saison hat begonnen – yeah! Stadtkind zeigt euch, welche Stadtfeste ihr auf gar keinen Fall verpassen dürft.

Stuttgart – Live-Musik, kühle Drinks, kulinarische Leckereien – wir lieben Feschtle. Gut für uns, dass im Kessel da einiges geboten wird. Ob im Westen, Süden, Osten oder im Norden – die Stuttgarter Open-Air Saison kann sich sehen lassen!

Feste satt in Stuttgart

Kleine Feste, die altbekannten Klassiker wie das Heusteigviertelfest, alternative Veranstaltungen oder Newcomer: Unser Kessel hat sie alle. Und viele von ihnen sind, jetzt geht unser Schwabenherz auf, kostenlos. Die perfekte Gelegenheit also, unbekannte Ecken und Plätze zu entdecken, neue Leute zu treffen und den Sommer zu zelebrieren.

Und damit ihr für diesen Sommer den vollen Durchblick habt, haben wir für euch die besten Events in chronologischer Reihenfolge zusammengefasst.

(Titelbild: Marienplatzfest/Facebook)

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Stuttgarter Junxx: Eine Stimme für Schwule und Lesben im Fußball

Homosexualität im Fußball ist noch immer ein schwieriges Thema. Doch es geht auch anders, das zeigen die Stuttgarter Junxx. Der schwul-lesbische Fanclub vom VfB Stuttgart setzt sich seit 15 Jahren für die Akzeptanz von Homosexuellen im Fußball ein.

Stuttgart – Wir schreiben das Jahr 2019. Knapp zwei Jahre ist es her, als der Bundestag am 31. Juni 2017 die Ehe für alle beschloss. Auf dem Fußballrasen, so scheint es, ist das Jahr 2019 noch nicht angekommen.

Die Stuttgarter Junxx: seit 15 Jahren dabei

Dabei machte das Outing von Thomas Hitzlsperger vor fünf Jahren Hoffnung. Der ehemalige Nationalspieler hatte sich 2014 zu seiner Homosexualität bekannt. Hitze, der von 2005 bis 2010 für unsere Jungs aus Cannstatt kickte, wollte das Thema voranbringen. Ebenso wie ein ganz bestimmter VfB-Fanclub, der den Schwulen und Lesben im Fußball schon seit 15 Jahren eine Stimme gibt: die Stuttgarter Junxx. Die Fangemeinde war eine der ersten schwul-lesbischen Fanclubs in der 1. Bundesliga – nur die Berliner und Dortmunder waren schneller.

Bei den Junxx ist jeder willkommen

Inzwischen zählt der Fanclub um die 100 Mitglieder und hat sich in der VfB-Szene einen Namen gemacht. Jeder ist bei den Junxx willkommen. „Wir sind offen für alle. Es sind nicht nur Schwule und Lesben im Fanclub vertreten. Eltern von Mitgliedern sowie Freunde von Mitgliedern sind bei uns im Club, Männer, Frauen und auch Kinder, alles bunt gemischt“, sagt Jens Kohler, der zweite Vorsitzende der Junxx. Seit 2007 ist er bei den Junxx aktiv. Der VfB-Fan stieß beim CSD auf den Fanclub, der dort einen Infostand hatte.

Die Mitglieder gehen zusammen ins Stadion, fahren zu Auswärtsspielen und tauschen sich bei anderen gemeinsamen Aktivitäten aus. 18 Dauerkarten besitzen die Junxx, die meisten davon sind in der Cannstatter Kurve angesiedelt. Vom VfB wird der Fanclub akzeptiert und unterstützt. „Beim VfB sind wir im Fan-Ausschuss vertreten, wir sind also voll integriert“, sagt Jens Kohler.

Die Welt ist bunt

Die wichtigste Veranstaltung der Junxx ist der CSD. Seit 2009 ist der Fanclub bei der CSD-Parade dabei, erst als Fußgruppe und seit acht Jahren mit einem eigenen Wagen. „Der CSD ist die Möglichkeit zu zeigen, dass es uns gibt. Wir erreichen so viele Menschen wie sonst nie. Es sind auch viele Familien mit Kindern am Start. Gerade denen möchten wir zeigen, wie bunt die Welt ist“, erklärt Jens Kohler.

Fußball ist alles – auch schwul

Der Fanclub will darlegen, dass Fußball und Homosexualität sich nicht ausschließen und gegen Homophobie vorgehen. „Schwul ist immer noch ein Schimpfwort. Früher haben wir das öfters im Stadion gehört, heute weitaus weniger“, beobachtet Jens. „Vor ein paar Jahren haben wir im Stadion einen Banner organisiert mit der Aufschrift: Fußball ist alles – auch schwul. In der Fahnen-Mannschaft, die den Banner aufgehängt hat, gab es Leute, die sich dagegen ausgesprochen haben“, erinnert er sich.

Unterstützung vom VfB

Doch neben diesem unschönen Ereignis erfahren die Junxx auch viel Unterstützung. In der Fanszene des VfB haben sie Rückhalt, auch die Fangemeinde Commando Cannstatt, die VfB-Ultras, stehen hinter dem Fanclub. „Wir haben ein gutes Verhältnis zum Commando Cannstatt und haben durch die Arbeit im Fan-Ausschuss neue Kontakte geknüpft“, freut sich Jens. Außerdem möchten die Junxx mit Vorurteilen aufräumen. „Die Leute kennen uns halt nicht. Wenn sie uns sehen, dann stellen sie fest, dass wir ’normal‘ sind. Wir sind keine rosa Truppe“, so Kohler.

„Die Fans sind bei dem Thema viel weiter als die Verbände“

Beim Thema Homosexualität im Fußball sieht der zweite Vorsitzende die Fans nicht als Problem. „Es wird gesagt, die Fans wären nicht bereit für einen schwulen Fußballer. Das glaube ich nicht“, sagt er und verweist auf ein berühmtes Gesicht der Schwulenbewegung im Fußball. „Thomas Hitzlsperger wird nicht als Schwuler wahrgenommen. Er ist ein toller Spieler, der den VfB verkörpert. Wenn er in die Kurve kommt, wird er begeistert gefeiert. Die Fans sind bei dem Thema viel weiter als die Verbände.“

Deren Erfolge liegen in der Vergangenheit. „Theo Zwanziger (DFB-Präsident von 2006-2012) hat während seiner Amtszeit Aktionsabende gegen Homophobie organisiert. Eine der Veranstaltungen fand 2009 in Stuttgart statt. 2007 haben sich alle Fußballvereine bei der ‚Leipziger Erklärung‘ verpflichtet, gegen Homophobie vorzugehen“, erklärt Jens.

Doch seit dem Outing von Hitzlsperger habe sich wenig getan. Ebenso habe dieser sich erst nach seinem Karriereende zu seiner Homosexualität bekannt. „Es traut sich immer noch keiner, sich während seiner aktiven Spielzeit zu outen. Es gibt Spieler in Amerika und Schweden, die sich geoutet haben. Das muss aber in einer der großen Ligen, also in der Bundesliga, Premier League oder in der Serie A passieren“, so Kohler. Er hofft auf einen Dominoeffekt, wenn sich erst mal ein Spieler geoutet hat. „Einer muss den Stein ins Rollen bringen und dann ist das irgendwann hoffentlich gar kein Thema mehr“.

Foto: Stuttgarter Junxx e.V.

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Erdbeeren und Co: Die fruchtigsten Spots im Kessel

Junizeit ist Beerenzeit! Stadtkind zeigt euch, wo es im Kessel Erdbeeren sowie anderes leckeres Obst gibt. Ob im Hofladen, auf dem Wochenmarkt oder zum Selbstpflücken – wir kennen die Spots!

Stuttgart –  Was ist das Beste im Sommer? Neben der Sonne, den zahlreichen Stadtfesten und dem langersehnten Urlaub ist der Sommer auch die Zeit von Erdbeeren und Co. Während wir uns in der kalten Jahreszeit mit Tee und Plätzchen wärmen, erfreuen wir uns in unserer liebsten Jahreszeit am reichhaltigen Obstsortiment.

Lecker und regional

Gerade sind die Erdbeeren am Start, später folgen Kirschen, Stachel-und Johannisbeeren. Die Früchte sind nicht nur lecker, sondern gesund und vielfältig einsetzbar. Ob als Kuchen, Limonade, Eisbecher oder einfach pur – mit Beeren lässt sich einiges anstellen.

Stadtkind zeigt euch, wo ihr im Kessel an frisches Obst kommt. Ob auf dem Wochenmarkt oder in Hofläden – Regionalität und Qualität wird bei allen großgeschrieben. Wer selber Hand anlegen möchte, der kann sich auf den Selbstpflück-Feldern austoben.

Hier gibt´s Obst im Kessel

(Titelbild: Unsplash/Artur Rutkowski)

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