10 Sätze, die VfB-Fans nicht sagen

Champions League, wir kommen! Wir verraten euch, welche Sätze VfB-Fans nie sagen würden.

Stuttgart – Trainerwechsel, letzter in der Tabelle – für unsere Roten läuft es diese Saison alles andere als rosig. Am Samstag geht es nach Sinsheim zum Gegner TSG Hoffenheim.

Neuer Trainer, neues Glück?

Zitterpartien und Abstiegssorgen sind die Fans der Roten ja schon gewöhnt. Auch, dass der Club aus Cannstatt die Trainer wechselt, wie Lothar Matthäus seine Frauen, ist bekannt. Nun hat es Tayfun erwischt. Gerade einmal acht Monate lang konnte sich der 44-Jährige bei den Roten halten. Die haben sich jetzt Markus Weinzierl geholt, der zuvor sein Glück mit Schalke versucht hatte. Wir können nur hoffen, dass dieser fleißig auf Punktejagd geht. Zwar ist die Saison noch frisch, doch das Gezitter geht in Cannstatt schon wieder los.

Trotz alledem bleiben die Fans weiterhin troy und strömen in Scharen in die Arena. Falls ihr mit Fußball gar nichts am Hut habt, dann aufgepasst! Hier kommen 10 Sätze, die eingefleischte VfB-Fans nie sagen würden.

Foto: Lichtgut

Sätze, die VfB-Fans nicht sagen

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Hoodcheck: Smørrebrød und Tapas-Brunch in Untertürkheim

Stuttgart hat mehr zu bieten als Mitte, Süd, Nord, West und Ost. Im Hoodcheck zeigen wir euch die schönsten Ecken abseits der üblichen Pfade. Diesmal verraten wir euch kulinarische Insidertipps und Ausflugsziele in Untertürkheim.

Stuttgart –  Als ich im Juli dieses Jahres mein Elternhaus auf dem Killesberg verließ, um in meine eigenen vier Wände in Untertürkheim zu ziehen, gab es viele fragende Blicke. Untertürkheim, das klingt nach Industrie und Feinstaub. Und das gegen die Idylle am Killesberg eintauschen? No way!

Vom Killesberg nach Untertürkheim

Doch für mich bedeutete der Umzug nach Untertürkheim keineswegs all das. Im Gegenteil! So schön der Killesberg auch ist, ich hatte einiges auf dem Berg satt. Ja, natürlich manche der Killesberg-Bewohner, die schlechte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die Preise.

Untertürkheim ist Liebe auf den zweiten Blick. Denn hinter dem Daimler-Werk liegt ein Stadtbezirk, der mehr zu bieten hat, als man denkt. Neben den wunderschönen Weinbergen und der Grabkapelle, dem Highlight schlechthin, gibt es hippe Locations, die die Gegend aufpeppen. Hier kommen unsere ultimativen Insider-Tipps für Untertürkheim:

Speiserei

Hat man im Obergeschoss einen Platz an einem der liebevoll gestalteten Tische gefunden, kann man sich zwischen Suppen, Eintöpfen, Schwäbischem und leckeren Bowl-Gerichten entscheiden. Das Angebot wechselt wöchentlich und bei der Zubereitung achtet das Team um Jasmin Pfisterer stets auf frische Zutaten. Kaffee und selbstgemachter Kuchen versüßen den Nachmittag. Alle Speisen gibt es übrigens auch to go.

Frühstücksliebhaber kommen auch auf ihre Kosten. Samstags lädt die Location von 9 bis 14 Uhr zum Frühstück ein. Auf den Tisch kommt die dänische Spezialität Smørrebrød, ein Stück Brot, das mit Lachs, Avocado oder Ei belegt wird. Wer es süßer mag, der kann sich an frischen Waffeln erfreuen. Unter der Woche gibt es von 10 bis 11:30 Uhr Frühstück.

Speiserei: Arlbergstraße 39, Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 9-14 Uhr, www.speiserei.com/

Letzte Instanz

Wer nicht weiß, ob er italienisch, kroatisch oder schwäbisch essen möchte, der ist im Lokal Letzte Instanz genau richtig. Die umfangreiche Speisekarte bietet über Pizza, Nudeln, Reisgerichten, Flammkuchen bis hin zu Käsespätzle, alles an. Auch hier gibt es alle Gerichte zum Mitnehmen. Bei gutem Wetter lässt es sich im großen Außenbereich mit Palmenflair speisen. Der verwinkelte Innenraum mit dunklem Holz sorgt für eine gemütliche Atmosphäre. Täglich von 20 bis 23 Uhr ist Happy Hour. Die Getränkekarte lässt die Herzen von Cocktailfans höher schlagen. Die Nähe zum Untertürkheimer Bahnhof ermöglicht es, dass man nach einem fruchtigen Drink weiter Richtung Stadt ziehen kann.

Letzte Instanz: Arlbergstraße 38, Öffnungszeiten: Mo-Do 11-24 Uhr, Fr 11-1 Uhr, Sa 12-1 Uhr, So 12-24 Uhr, www.letzteinstanz.restaurant/

Hallo Emil

Die Location am Neckar ist genau wie ich ein Neuling in Untertürkheim. Seit Ende Mai hat Konstantin Ebert das Ruder am Neckar übernommen. Und schon jetzt erfreut sich die Location großer Beliebtheit. Die idyllische Lage im Grünen, die Terrasse und der gemütliche Innenbereich mit Vintage Möbeln sind nur ein paar Gründe dafür. Seit Oktober stehen Tapas auf der Speisekarte. Dazu lädt die Location sonntags ab 10 Uhr zum Tapas Brunch ein. Yummie!

Hallo Emil: Inselstraße 147, Öffnungszeiten: Di- Fr 16-22 Uhr, So 10-22 Uhr, www.hallo-emil.de/

Weinberge und Grabkapelle

Doch nicht nur essenstechnisch ist in Untertürkheim einiges los. Die Natur ist unschlagbar, vor allem dank der Weinberge. Die Grabkapelle auf dem Württemberg bietet einen fantastischen Ausblick über den Kessel. Hinter dem Gebäude steckt eine rührende Liebesgeschichte. König Wilhelm I ließ die Kapelle für seine früh verstorbene Frau, Königin Katharina, errichten. Die Inschrift über dem Eingang der Kapelle lautet: Die Liebe höret nimmer auf. 45 Jahre nach dem Tod seiner Frau wurde Wilhelm in der Grabkapelle bestattet. Ebenso befinden sich dort die Ruhestätten der zwei gemeinsamen Töchter.

Wer noch mehr über die Geschichte und Architektur der Grabkapelle erfahren möchte, der kann an einer Führung durch das Gebäude teilnehmen. Diese finden bis zum 30. November immer sonntags um 13, 14 und 15 Uhr statt.

Grabkapelle: Öffnungszeiten Di-So 10-17 Uhr, Anfahrt: Mit der S 1 bis Untertürkheim und dann in den Bus 61 bis Rotenberg fahren.

In den Weinbergen lässt es sich auch herrlich spazieren. Ein Abschnitt des Rösslewegs führt durch Untertürkheim an der Grabkapelle vorbei. Beim Weinwanderweg läuft man von Obertürkheim nach Uhlbach und dann auf den Rotenberg. Die genaue Route findet ihr hier. In Uhlbach lohnt sich ein Abstecher in das Weinbaumuseum.

Weinbaumuseum: Uhlbacher Platz 4, Öffnungszeiten: Do 14-20, Fr 14-20, Sa 14-18, So 11-18 Uhr

Fahrrad fahren am Neckar

Zugegeben mein Fahrrad stand während meiner Zeit am Killesberg überwiegend im Keller. Jetzt habe ich es wieder hervorgeholt und bin von Untertürkheim nach Bad Cannstatt gefahren. Bei dieser circa sechs Kilometer langen beliebten Strecke tummeln sich allerhand Fahrradfahrer, Jogger und Spaziergänger. Sogar dem VfB-Sportvorstand Michael Reschke bin ich schon über den Weg gelaufen.

Die Tour beginnt am Hallo Emil. Von dort aus geht es einfach geradeaus am Neckar entlang, vorbei am Mercedes-Benz-Museum, dem Cannstatter Wasen bis zur König-Karls-Brücke. Für die tolle Aussicht auf die im Herbst buntgefärbten Wälder lohnt sich das Strampeln allemal.

Untertürkheim

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August: Neu in Stuttgart

Auch im August sind wieder einige neue Locations in Stuttgart an den Start gegangen. Wir haben die besten Neueröffnungen für euch zusammengefasst.

Stuttgart – Japanische Nudelsuppe, Kaffee-Liebe im Westen, Tatti-Feeling am Rathaus – unser Kessel ist ständig in Bewegung. Stadtkind weiß, wer new in town ist.

Ramen und Vintage

Einen richtigen Ansturm hat das Ramen 8 erlebt. Es scheint so, als hätte die ganze Welt auf die japanische Nudelsuppe gewartet. Im Westen hat das Café Gustav eröffnet und macht die Stadt mit Kaffee und gesunden Bowls reicher. Im Süden hat der Vintage Markt seine Ladenfläche erweitert und verkauft nun zweimal in der Tübinger Straße seine Vintage-Schätze.

Kein Unbekannter in der Stadt ist das Tatti. Nach dem Fluxus-Aus befindet sich die Bar nun hinter dem Rathaus. Das Konzept bleibt gleich: Weißes Interieur, Drinks und kleine Snacks. Ein alter Fluxus-Gefährte, der Conceptstore Superjuju, hat ebenfalls eine neue Location gefunden und zwar in der Eberhardstraße.

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Selbstversuch – Ein Monat ohne Plastik

Ein Leben ohne Plastik, geht das? Studenten der Universität Stuttgart haben einen Selbstversuch gestartet und einen Monat lang auf Plastik verzichtet.

Stuttgart – 150 Millionen Tonnen Plastik befinden sich in den Weltmeeren. Der Abfall zerstört den Lebensraum vieler Arten und schadet der Gesundheit von Menschen und Tieren. Trotzdem ist Plastik aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Unsere Lebensmittel im Supermarkt sind verpackt und auch in vielen unserer Kosmetikartikel befindet sich der schädliche Stoff. Es scheint fast, als wäre es unmöglich, ohne Plastik auszukommen. Oder doch?

Das Thema unter die Studenten bringen

Das wollten Yvonne, David, Korinna, und Dilan genauer wissen. Die vier haben zusammen mit sieben anderen Studenten der Universität Stuttgart einen Monat lang auf Plastik verzichtet. „Das Ganze war eine spontane Idee. In den Medien wurde intensiv über die Verschmutzung der Meere berichtet und da kam mir eines Tages auf dem Sofa der Gedanke, dass sich etwas ändern muss“, berichtet Yvonne. Die 32-Jährige studiert Philosophie im Master und hat das Projekt ins Leben gerufen.

„Gerade an der Uni ist das Thema noch nicht so präsent. Was schade ist, wenn man bedenkt, dass hier viele Studiengänge im Umweltbereich, wie Umweltschutztechnik,  Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, angesiedelt sind“, erklärt Yvonne. Sie bewarb sich mit dem Projekt bei Stuttgarter Change Labs, eine Initiative, die studentische Projekte fördert. Die waren begeistert von der Idee und das Projekt bekam den Zuschlag. Zusammen mit zehn anderen Studenten startete Yvonne den Selbstversuch „Planet or Plastic“: Einen Monat lang kein Plastik konsumieren.

Es ist einfacher, als man denkt

Dabei stellte die Gruppe fest, dass das Vorhaben sich einfacher gestaltete, als gedacht. „Bei den Nahrungsmitteln hat das sehr gut geklappt. In Sachen Hygiene -und Kosmetikartikel muss ich noch mehr ausprobieren“, resümiert David. Der 24-Jährige, der Softwaretechnik im Master studiert, ist als einziger Mann im Team der Hahn im Korb.

Auch Dilan zieht ein positives Fazit. „Es ist nicht schwer, es ist bloß eine Umstellung“, sagt die 25-jährige angehende Literaturwissenschaftlerin. „Es muss einem erst mal bewusst werden, was es für Alternativen gibt“, sagt sie. So sieht es auch ihre Mitstreiterin Korinna. „Man braucht Tipps und Anleitungen, dass man weiß, wo man überhaupt plastikfrei einkaufen kann“, sagt die 26-jährige Geodäsie und Geoinformatik Studentin.

Praktische Tipps für den Alltag

Denn es gibt mehr Alternativen, als man denkt. Der Laden Schüttgut im Stuttgarter Westen bietet Lebensmittel an, die unverpackt und nachhaltig sind. Ansonsten rät Yvonne dazu, in Hofläden einzukaufen. „Dort gibt es regionale und saisonale Produkte für einen fairen Preis“, sagt sie. Denn plastikfrei zu leben bedeutet nicht, dass die Kosten für Lebensmittel steigen. David kauft sein Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt und Korinna geht in einen türkischen Supermarkt, wo es Datteln und Oliven in großen Gläsern gibt.

Bei einem nachhaltigen Einkauf geht es nicht nur darum, auf Plastik zu verzichten, sondern auf sein Konsumverhalten zu achten. „Es geht darum, zu schauen, was überhaupt vorhanden ist. Im Winter kann ich eben keine Zitronen kaufen. Man sollte versuchen saisonal einzukaufen“, sagt Yvonne.

Auch gibt es viele simple Tipps, die sich in den Alltag integrieren lassen. „Es gibt ein paar Basics, die man immer dabeihaben sollte“, sagt Yvonne, die auch auf ihrem Blog Tipps für einen plastikfreien Alltag gibt. Zu Beginn des Tests hat sie allen aus dem Team ein Starterpaket mitgegeben. Einen Stoffbeutel, in dem man Lebensmittel verstauen kann und eigenes Besteck aus Holz. Auch ist es sinnvoll, eine Glasflasche dabei zu haben, die man auffüllen kann. So spart man Plastikflaschen.

Auch in Zukunft möchte die Gruppe auf Plastik verzichten

Haben die vier auch schon ihr Umfeld überzeugen können? „Es sind kleine Dinge, die man tun kann. In meiner WG habe ich einen Saisonkalender aufgehängt. Wenn ich zum Schuttgüt gehe, frage ich meine Mitbewohner, ob ich etwas mitbringen soll“, erzählt David.

„Meine Eltern haben sich inzwischen einen Sodastream angeschafft“, berichtet Yvonne. Überhaupt kommt in die Sache langsam Bewegung rein. „Es tut sich was. Gerade in Stuttgart gibt es mit den Duschbrocken und The Female Company Unternehmen, die auf plastikfreie Alternativen setzten“, sagt die Studentin. Allerdings vermisst sie im Hochschulbereich die Zusammenarbeit. „Jede Universität zieht ihre eigene Sache durch, da sollte man sich mehr zusammentun“, sagt sie.

Für die vier Studenten ist das Thema noch nicht beendet. Bei der Frage, ob sie in Zukunft auch auf Plastik verzichten wollen, ist sich das Team einig: Ja!

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Tipps fürs Wochenende

Hoch die Hände, Wochenende! Stadtkind weiß, was am Wochenende im Kessel geboten wird.

Stuttgart – Es scheint so, als hätte sich der Sommer endgültig verabschiedet und der Herbst steht vor der Tür. Für die einen ist das ein Grund zu Freude, andere vermissen die Wärme.

Kino und Party

Doch, Kopf hoch! Die Tage werden kürzer, aber dafür die Nächte länger, sprich: Mehr Zeit zum Feiern! Und partymäßig wird im Kessel einiges geboten. Das Lehmann startet nach einer Renovierungspause wieder durch. In der Romantica hissen die Piraten am Samstag das Segel und in der Corso Bar dreht sich alles um Burlesque.

Andere Events neigen sich dem Ende zu. Das Klinke-Festival läuft noch bis zum 1. September, ebenso geht das Sommerfestival am Stadtpalais in die Schlussphase. Hier lohnt es sich, noch mal vorbeizuschauen!

Wenn es kälter wird, ist ein Besuch im Kino umso gemütlicher. Das Delphi zeigt am Freitag- und Samstagabend die erfolgreiche Reportage der Stuttgarter Zeitung über Hip-Hop in Stuttgart.

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Die besten Waffeln in der City

Wir lieben Waffeln! Ob klassisch oder mit „Blub“ –  beim Anblick der süßen Nascherei gibt es kein Zurück mehr. Wir haben die besten Waffel-Spots in Stuttgart für euch zusammengefasst.

Stuttgart – Keine Lust mehr auf den üblichen Kuchen oder Kekse? Wie wäre es mal wieder mit einer leckeren Waffel?

Süß, süßer, Waffel

Es gibt sie mit Früchten, Eis, Schokolade und vielem mehr. Ihre Kalorienanzahl ist heftig, doch bei diesem süßen Anblick können wir einfach nicht widerstehen. Waffeln sind Everybody´s Darling. Ob mit Eis bei warmen Temperaturen oder im Winter mit Schokolade.

Jetzt kann man zu Hause selber das Waffeleisen schwingen oder sich im Café verwöhnen lassen. Inzwischen gibt es die Nascherei in unterschiedlichen Variationen. Klassisch, mit belgischem Flair oder mit viel „Blub“. Zwar liegt Stuttgart nicht in Belgien, aber auch im Kessel haben sich einige Locations angesammelt, die die süße Verführung anbieten.

Waffeln in der City

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Zwei Freundinnen auf Techno-Weltreise

Einfach die Koffer packen und auf Weltreise gehen. Iryna und Roxy haben diesen Traum verwirklicht. Ein Jahr lang reisen die beiden Stuttgarterinnen um die Welt und haben ein ganz bestimmtes Ziel: Techno-Festivals besuchen.

Stuttgart – Es begann alles im Mai 2017. Schon länger hatte Iryna sich Gedanken gemacht, etwas Neues anzufangen. Bei einer Zugfahrt kam ihr die Erkenntnis. „Ich habe überlegt, was ich gerne mache, was meine Hobbys sind. Da fielen mir die Begriffe Reisen, Techno und Festivals ein“, sagt Iryna. Jetzt brauchte sie nur noch einen Partner, der die Reise mit ihr antreten würde. Da fiel die Wahl auf ihre Freundin Roxy, die ihre Leidenschaft für Festivals teilt.

50 Festivals sind das Ziel

Seit dem 1. April sind die beiden unterwegs. In den 21 Wochen haben Iryna und Roxy zwanzig Festivals besucht. Ihr Ziel ist es, bis April 2019, fünfzig Festivals zu schaffen.

Bei so vielen Erlebnissen fällt es den beiden schwer, ihr persönliches Highlight zu nennen. Doch ein bestimmtes Festival hat die zwei Techno-Fans besonders überzeugt. Das Labyrinth Open Air Festival in Kroatien. „Das war eine sehr coole Veranstaltung mit viel Sommerfeeling. Das Festival hat sich direkt am Strand abgespielt und dadurch hat man sich wie im Urlaub gefühlt“, sagt Roxy. Auch das musikalische Programm gefiel den beiden. „Auf allen Bühnen wurde ausschließlich reiner Techno gespielt“, erzählt Roxy.

Doch bei so einer Reise gibt es nicht nur schöne Erlebnisse, man stößt auch auf Hindernisse. „Bei dem Ostrov Festival in der Ukraine hatten wir eine schwierige Anreise“, erzählt Roxy. Das Event ist noch ein Geheimtipp, weswegen es für die zwei kompliziert war, die Veranstaltung zu finden. Doch gerade diese Schwierigkeiten machen den Reiz eines solchen Trips aus. „Das ist ja das, was man will, dieses Spannende und Aufregende“, sagt Roxy.

Ein TripAdvisor für Festivals

Die beiden Freundinnen sind aber nicht nur am Feiern. Hinter der Techno-Reise steckt mehr. Die zwei bauen eine Festival-Plattform auf, an der jeder teilhaben kann. Auf ihrer Website Raverglueck haben Iryna und Roxy Informationen über Festivals zusammengestellt.

Nebenbei gibt es die Möglichkeit, die Events zu bewerten. „Das ist quasi ein TripAdvisor für Techno-Festivals. In den Bereichen Hotel und Gastronomie gibt es sowas schon, aber noch nicht in diesem Bereich“, sagt Iryna. Dadurch wollen sie Techno-Fans auf der ganzen Welt verbinden. Auch auf ihrem Instagram-Account teilen die beiden ihre Erlebnisse, lassen durch Beiträge und Videos an ihrer Reise teilhaben.

Auch wenn die Freundinnen ganz schön rumkommen, ihre Heimat haben sie nicht aus den Augen verloren. Roxy stammt ursprünglich aus Berlin. Für ihr Duales Studium zog es sie vor acht Jahren in den Kessel. „Die meisten machen es andersrum, aber ich bin von Berlin nach Stuttgart gezogen“, erzählt sie lachend. Bereut hat Roxy den Umzug ins Ländle nicht. „Ich wollte einfach etwas anderes ausprobieren. Bei den vielen Großstädten in Deutschland, sei es Stuttgart, Berlin oder München, kann man nicht viel falsch machen“, sagt Roxy. Generell fände sie es schwierig, Städte miteinander zu vergleichen.

Träume einfach leben

Iryna wohnt seit 2005 in Stuttgart. Sie stammt aus der Ukraine. Genau wie bei Roxy war der Grund ihres Umzugs das Studium. Die 33-Jährige studierte an der Universität Stuttgart Betriebswirtschaftslehre mit technischem Schwerpunkt.

Was vermissen sie in der Ferne? „Unsere Freunde – und Butterbrezeln!“, sind sich die beiden einig. Auch die gute Infrastruktur und der Nahverkehr sind nicht in jedem Land vorhanden.

Die Koffer packen und losdüsen, für viele ist das ein Traum, aber die wenigsten ziehen es tatsächlich durch. Allen, die mit dem Gedanken auf Weltreise zu gehen spielen, raten die beiden Techno-Girls: Einfach machen! „Am Anfang hatte ich ein schlechtes Gefühl. Mittlerweile wache ich jeden Tag mit einem Lächeln im Gesicht auf“, sagt Iryna.

„Man muss sich einfach fragen, was ist das Schlimmste, was einem passieren kann? Oft merkt man, dass der Worst Case gar nicht tragisch ist“, erklärt Roxy. Die beiden Freundinnen haben sich von ihrer Arbeit ein Jahr Auszeit genommen. „Als wir unserem Chef von der geplanten Reise erzählt haben, war der erst mal überrascht. Aber schnell hat er angefangen, uns zu unterstützen“, sagt Roxy.

Als letztes waren die zwei beim my Lake Festival in Budapest. Jetzt geht die Reise weiter – nach New York.

http://www.raverglueck.com/

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10 Tipps fürs Wochenende

Zwar meint es Petrus dieses Wochenende nicht so gut mit uns, aber davon lassen wir uns nicht die Laune verderben. Hier kommen unsere Tipps fürs Wochenende.

Stuttgart – Mit dem Sommerwetter ist jetzt Schluss – vorerst. „Kühle“ 21 Grad erwarten uns am Wochenende. Nach dem Dauerschwitzen und der Dürre der vergangenen Wochen kommt diese Abkühlung vielen jedoch ziemlich recht.

Musik und Sport

Stuttgart ist das Mekka für Rapper. Künstler wie Die Fantastischen Vier, Freundeskreis, Cro oder Rin zeigen, wie vielfältig Hip-Hop sein kann. Warum ausgerechnet in dieser Stadt? Redakteure der Stuttgarter Zeitung haben sich auf Spurensuche begeben und dabei ist die tolle Reportage Willkommen in der Mutterstadt entstanden, die am 3. August im Stadtpalais Premiere feierte. Alle, die den Film verpasst haben oder noch mal sehen möchten, die haben am Freitag- und Samstagabend im Delphi dazu Gelegenheit. Anschließend wird der Film „Stuttpark – Die Geschichte vom Skateboarding im Kessel“ gezeigt.

Musik ist das Thema an diesem Wochenende. Beim Klinke-Festival präsentieren sich junge Künstler aus der Region. Am Freitag zeigt dort Noah Kwaku sein musikalisches Talent. Gefeiert wird im Kowalski nicht ohne Grund, denn der Club  wird sechs Jahre alt. Laut wird’s auch im Romy S.

Sportlicher geht es am Wochenende bei Stuttgart am Meer im Stadtpalais zu. Im Rahmen der Fahrradwoche findet der Fahrrad-Wettbewerb Alleycat statt. Wem das zu anstrengend ist, der kann natürlich die Füße ins Planschbecken strecken und den Klängen von DJ Beng lauschen.

(Titelbild: Kowalski Facebook)

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