Gute Vorsätze: So kommt ihr nachhaltig durch den Januar

Na, seid ihr (mal wieder) mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet? Man will so viel, aber es fällt einem so schwer. Damit es ein bisschen leichter geht, gibt’s von uns ein paar Tricks, wie ihr Schritt für Schritt eine nachhaltige Lebensweise in euren Alltag integrieren könnt.

Stuttgart – Nachdem wir uns während der Feiertage gut erholt haben und dem weihnachtlichen Konsumwahn mal mehr, mal weniger verfallen sind, ist es im Januar an der Zeit, auch mal an die Umwelt zu denken – und zu überlegen, wie nachhaltig und vertretbar unser Verhalten denn eigentlich so ist. Denn sind wir doch mal ehrlich. Oft genug denken wir uns: „Ach, nur dieses eine Mal noch!“ oder „Naja, jetzt ist mir aber gerade danach und ich möchte nicht verzichten.“ Wir sagen: Schluss mit den Ausreden. Denn Nachhaltigkeit bleibt das Thema unserer Zeit und hört mit dem Jahreswechsel nicht auf, sondern fängt jetzt erst richtig an.

Nachhaltig durch den Januar

Klar, der morgendliche Kaffee auf dem Weg zur Arbeit ist ein Muss – aber ist es der Einwegbecher auch? Laut der Deutschen Umwelthilfe (DUH) werden in Deutschland stündlich 320.000 To-go-Becher verbraucht, im Jahr sind es fast drei Milliarden Einwegbecher. Eine Einwegwindel oder Plastikflasche brauchen ungefähr 450 Jahre, um sich zu zersetzen, ein Trinkhalm aus Kunststoff 200 Jahre. Ganz genau kann man die Zersetzungsdauer gar nicht einschätzen, denn die erste Plastikflasche ist noch nicht einmal 80 Jahre alt.

Wir finden, dass wir nicht mehr unbewusst konsumieren dürfen und möchten deshalb unsere Tipps teilen, wie ihr easy und nachhaltig durch den Januar kommt. Und wem es Spaß macht, der darf gerne das restliche Jahr so weitermachen!

Titelbild: Unsplash/Charles Etoroma

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Filmtipps: Lieblings-Weihnachtsfilme der Stadtkinder

Die Weihnachtszeit eignet sich perfekt, um bei einem guten Film den Abend gemütlich auf dem Sofa zu verbringen. Hier findet ihr eine Liste an Filmempfehlungen aus der Stadtkind-Community.

Stuttgart – Die Weihnachtszeit ist mit Abstand die gemütlichste Zeit des Jahres. Nach dem feierlichen Essen bei den Großeltern oder einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit Freunden, lässt man den Tag gerne mit einem guten Film ausklingen.

Filmtipps für Weihnachten

Wir haben die Stadtkinder gefragt, was ihre Lieblings-Weihnachtsfilme sind und hier für euch die Favoriten zusammengefasst.

Titelbild: Unsplash/Mint Owl

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Support your locals: Designer Pop-up FYRA im Gerber

Im neuen Pop-up Store FYRA trifft skandinavischer Minimalismus auf deutsche Handwerkskunst. Bis Ende Januar präsentieren vier Designerinnen aus Stuttgart und Umgebung im Gerber ihre Kollektionen. Wer beim Shoppen Wert auf Nachhaltigkeit legt, ist hier gut bedient.

Stuttgart – Hinter dem Namen FYRA, das auf schwedisch für die Zahl vier steht, verbirgt sich der Zusammenschluss von vier Designerinnen aus der Region Stuttgart. In ihrem neuen Concept Store präsentieren Anna Veith, Jasmina Jovy, Johanna Riplinger und Katharina Daunhawer ihre Kreationen. Die Liebe zu klaren und minimalistisch geprägten Formen vereint die vier Kreativköpfe und schafft einen skandinavisch anmutenden Look.

„Qualität, Regionalität und nachhaltige Produktionsbedingungen sind für uns Anspruch und Motivation“

Das Thema Nachhaltigkeit ist für die jungen Designerinnen sehr wichtig, so sind die Taschen und Lederaccessoires des Labels Centseize von Anna Veith aus vegetabil gegerbtem Leder produziert: „Dieses Leder ist nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch für den Träger gesünder – es werden bei der Herstellung keine schädlichen Giftstoffe in die Umwelt freigesetzt und der Träger kommt durch das Leder nicht in Kontakt mit Stoffen, die Allergien auslösen könnten.“ Auch bei ihrer Accessoire-Linie Centseize Bébé für Babys legt Anna ihren Fokus auf Qualität und zeitloses Design.

Die Modedesignerin Johanna Riplinger ist beim Pop-up-Store auch mit zwei Labels am Start – die gebürtige Stuttgarterin hat inzwischen Paris zu ihrer neuen Heimat gekürt, was sich in ihren Kreationen widerspiegelt. Ihr gleichnamiges Label kombiniert französische Eleganz mit japanischer Tradition durch die Neuinterpretation des Kimonos. Mit ihrem veganen Zweitlabel ShineConcept setzt Johanna auf nachhaltige Mode aus pflanzlich bedruckter Bio-Baumwolle und macht so Pflanzenfarben auch in der Modewelt zugänglich und tragbar.

Weitere Accessoires und Schmuck im skandinavischen Stil präsentieren die Designerinnen Jasmina Jovy mit ihrem gleichnamigen Label sowie Katharina Daunhawer mit VIKA STUDIO.

Und da es für die Designerinnen ein wichtiges Anliegen ist, mit ihrem Pop-up-Konzept mehr als ein reines Shoppingerlebnis zu bieten, gibt es auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. So zeigt unter andrem Johanna Riplinger bei einem Workshop, wie man Textilien mit Pflanzenfarben färben kann.

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Stylecheck: Stilvoll durch die kalte Jahreszeit mit Stylistin Corinna Herrmann

Schön, zurückhaltend und clean findet Corinna Herrmann den Stil der Stuttgarter. Wir haben die 30-jährige Bloggerin und Stylistin getroffen und uns ihren herbstlichen Look genauer angeschaut.

Stuttgart – Ein modisches No-Go existiert für die Stuttgarterin nicht wirklich: „Solange man sich in dem Look wohlfühlt, ist so ziemlich alles möglich.“ Während ihres Studiums in Textilmanagement und Textiltechnologie und einer Ausbildung zur Textilfachwirtin hat sich die junge Stylistin sehr genau mit dem Thema Mode auseinandergesetzt: „Ich habe bereits für einige Unternehmen in der Modebranche im Einkauf und Styling gearbeitet – neue Looks für Privatkunden zu erarbeiten, macht mir aber auch sehr viel Spaß.“

In Eissingen bei Aalen geboren hat es die junge Stylistin schon immer nach Stuttgart gezogen: „Ich habe aus beruflichen Gründen zwar häufig auch längere Zeit in anderen Städten gelebt, wollte aber immer wieder zurück nach Stuttgart kommen.“ Im Gegensatz zu manch anderem sagt Corinna der Stil der Stuttgarter ziemlich zu: „Ich finde, dass sich die Stuttgarter zwar dezent kleiden, aber der cleane Look hat auch etwas Schönes an sich – er ist nicht zu bunt und nicht zu auffällig.“

Es lohnt sich nicht in Trends zu investieren

Ihren Kunden empfiehlt die Stylistin den Trends nicht zu schnell zu verfallen: „Wir lassen uns leider zu leicht beeinflussen und so werden häufig angesagte Einzelstücke gekauft, die leider nur über eine kurze Zeit ‚in‘ sind.“ Corinna empfiehlt, eine hochwertige Basisgarderobe zuzulegen. Kleiner Tipp, den Corinna jedem Kunden mit auf den Weg gibt: „Auf die Schuhe sollte man großen Wert legen – schön gepflegte Schuhe werten jedes Outfit auf.“

Nach neuen Looks sucht die Stylistin mittlerweile am liebsten online, aber in Stuttgart hat sie gerade zwei Lieblingslocations zum Shoppen: „Im Ave an der Sophienstraße findet man eine sehr cleane, aber auch ausgefallene Auswahl an schönen Einzelstücken und der neue Pop-up Store Fyra im Gerber hat viele schöne Pieces von Designern aus Stuttgart und der Umgebung.“ Für 500 Euro hätte sich die Stuttgarterin früher auch sicher ein neues modisches Accessoire gekauft, würde heute das Geld aber ganz anders anlegen: „Mit 30 bin ich, was Mode und das Shoppen angeht, sehr entspannt und vernünftig geworden – heute lege ich mein Geld lieber für eine Eigentumswohnung zur Seite.“

Mode geht Hand in Hand mit Kunst

Das Bloggen hat sich bei Corinna auch aus einem Hobby heraus entwickelt. Auf Instagram inspiriert die Stuttgarterin ihre Follower mit schönen Looks und Interior-Elementen: „Mode geht Hand in Hand mit Kunst und das ist auch das, was ich so inspirierend finde – wenn man sich meinen Account anschaut, so ist es ein Mix aus Interior- und Modedesign.“ Wer noch den ein oder anderen modischen Tipp braucht, kann gerne in Corinnas Blog reinschauen.

Beim Stylecheck trägt Corinna:

Einen hellen Wollmantel – ein Vintage-Modell von ihrer Mama.

Den Oversized-Pullover von & Other Stories hat die Stuttgarterin online gekauft.

Die schwarze Hose von Zara trägt die Stylistin schon seit vielen Jahren.

Die Halskette ist ein Geschenk von ihrem Freund und ist ein verstellbares Modell von Ariane Ernst.

Der schlichte Ring mit Stein war ein Geschenk von den Eltern und den verspielten Ring hat Corinnas Mutter selber gemacht.

Die Tasche von Coccinelle hat Corinna online erworben.

Die Schuhe hat die Stylistin in Mailand gekauft, wo sie jedes Jahr mit ihrem Freund Urlaub macht. Das Modell ist von & Other Stories.

Bilder: Alla Lukashova

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Stiege 4: Kreativer Bio-Sirup made in Stuttgart

Das Stuttgarter Start-up Stiege 4 produziert selbstgemachten Bio-Sirup mit Zutaten aus der Region. Dabei legen die jungen Gründer großen Wert auf Nachhaltigkeit und soziales Engagement.

Stuttgart – Von der Idee über die Produktion bis zur mobilen Holzbar ist bei den Jungs von Stiege 4 alles selbstgemacht. Aus regionalen Zutaten in Bio-Qualität werden die Sirups in Kooperation mit der Inklusionsküche des Rudolph-Sophien-Stift in Stuttgart gekocht und abgefüllt – ein spannendes Unternehmenskonzept.

Vom Glasverbot zur Unternehmensgründung 

Angefangen hat alles vor drei Jahren bei einem Straßenfest in Wien, wohin die zwei Stuttgarter Hendrik Thomas und Marvin Ringhofer zum Studieren gezogen sind. „In Wien werden häufig Straßenfeste veranstaltet und wir hatten die Idee auf einem Fest selbstgemachte Limo zu verkaufen. Also haben wir einfach in einem Stadtpark Holunderblüten gepflückt und daraus Sirup gekocht“, erklärt der 28-jährige Hendrik.

Dann aber das Problem: die beiden mussten feststellen, dass auf dem Straßenfest, für das sie jede Menge Gläser eingekauft hatten, Glasverbot bestand. „Unsere Aufgabe nach dem Fest war es also das Geld, das wir für die Gläser ausgegeben hatten, wieder reinzuholen.“ Sie bewarben sich für das nächste Fest – und waren dann das erste mal beim Feuerseefest 2016 in Stuttgart dabei.

Für das Fest im Westen haben die beiden direkt expandiert und ihr Sirup-Repertoire erweitert. Den kreativen Part übernimmt hierbei Marvin, er testet und entwickelt die Rezepturen des Start-ups. Und schließlich gab es auch eine personelle Erweiterung im Team. Zum einen wäre da Tommi Fadini. Der gelernte Schreiner und Architekturstudent ist für den Standbau verantwortlich, baut und entwirft die Holzbars. Zum anderen ist Luis Ringhofer mit im Boot, der als Kreativer den visuellen Part übernimmt.

Soziale Verantwortung als Teil der Unternehmensphilosophie

Irgendwann stiegen die Produktionsmengen derart an, dass die Jungs mit dem Kochen kaum noch hinterher gekommen sind. „Als wir merkten, dass wir es bei solchen Mengen nicht mehr alleine hinkriegen, haben wir uns auf die Suche nach einer Produktionsstätte für unsere Sirups gemacht. Ein sozialer Aspekt im Produkt war uns sehr wichtig und so wurden wir über Bekannte auf die Inklusionsküche des Rudolph-Sophien-Stifts aufmerksam gemacht, in der Bewohner und Mitarbeiter des Stifts tätig sind und entschieden uns dort zu produzieren. Einen Wandel in unserer Gesellschaft können wir nämlich nur erreichen, indem wir mit gutem Beispiel vorangehen“, erklärt Hendrik.

Dass die Produkte für die Sirupherstellung aus der Region kommen, war für die jungen Gründer ein Muss. „Um regionale Produkte verwenden zu können, produzieren wir auch immer saisonal“, so Hendrik. Nächstes Jahr möchten die Jungs von Stiege 4 sogar ein eigenes Kräuterfeld bewirtschaften.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Wer heute ein neues Produkt auf den Markt bringen möchte, muss sich von anderen Produkten und Angeboten abgrenzen können. „Unsere Firma ist ein Teil der Gesellschaft. Mit unseren Ständen stehen wir auf der Straße bei den Menschen und so fühlen wir uns auch sozial verantwortlich. Dass wir die Thematik der Nachhaltigkeit und Regionalität in unser Unternehmenskonzept einbauen, war uns sehr wichtig“, sagt Hendrik.

Das Thema Nachhaltigkeit versteckt sich bei den vier in sämtlichen Details – die Sirups werden in Glasflaschen abgefüllt, die Drinks in Mehrweggläsern serviert und als Trinkhalme dienen Makkaroni. „Bei der Auswahl der Trinkhalme haben wir so ziemlich alles ausprobiert, bevor wir auf die Lösung mit den Makkaroni kamen – viele nachhaltige Trinkhalme weisen im Gebrauch einige Nachteile auf, aber mit der aktuellen Lösung sind wir zufrieden. Unser Ziel für die nahe Zukunft ist es den Plastikmüll bei den Festen und bei der Produktion so weit es geht zu reduzieren.“

Stuttgart finden die jungen Unternehmer übrigens ideal als Ausgangspunkt für ihr Start-up. „Die Straßenfestkultur ist in Stuttgart sehr etabliert – so ist es nicht in allen Städten. Die Liebe zur Stadt motiviert uns außerdem immer weiterzumachen, wir möchten mit unserer Arbeit unseren Beitrag dazu leisten, die Stadt voranzubringen“, so Hendrik.

Die Sirups kann man mittlerweile online oder im 0711 Store kaufen. Wer die Drinks vorher mal probieren will, findet Stiege 4 beim Feuerseefest im September.

Bilder: Alla Lukashova

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Holy Pop-up: Nachhaltige Newcomer-Brands aus Stuttgart

Ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit geht am kommenden Wochenende das Holy Pop-up in die zweite Runde. Wir haben Teresa Vogt, die das Event ins Leben gerufen hat, getroffen und mit ihr genauer über das neuartige Konzept gesprochen.

Stuttgart – Am 19. und 20. Juli hat man im Rahmen des temporären Projektes Holy Pop-up im Store Coco-Mat in der Lautenschlagerstraße die Möglichkeit, Newcomer-Brands kennenzulernen. Gemeinsam haben all diese Brands, dass sie aus dem Stuttgarter Raum kommen und nachhaltig sind. Die Summer-Edition findet wieder in Kooperation mit Future Fashion statt und bietet den Besuchern mehr als ein reines Shopping-Erlebnis – neben einer Yoga-Session, einem DIY-Workshops für nachhaltige Taschen und Kissen, werden Bio-Drinks zu entspannter Musik serviert und nachhaltige Mode präsentiert.

Support your locals

Um nachhaltige Brands vorzustellen, ist Coco-Mat die passende Location, denn bei dem Label stehen Naturmaterialien und Nachhaltigkeit bereits seit 30 Jahren im Vordergrund und die zentrale Lage bietet viele Möglichkeiten. Teresa Vogt ist im Marketing bei Coco-Mat Deutschland tätig und hat das Konzept des Holy Pop-up entwickelt: „Ich wollte die Möglichkeit nutzen, unseren Standort in der Innenstadt mit anderen Brands zu teilen und Newcomern Raum für ein cooles Event zu bieten.“ Das es hierbei um nachhaltige und regionale Brands handeln würde, war von Anfang an klar.

Spread the message

Ganz anders als bei vielen temporären Shopping-Events steht beim Holy Pop-up nicht der Umsatz im Vordergrund – es geht hier viel mehr um das Miteinander, den Austausch und ein cooles Event mit rundem Rahmenprogramm. „Es ist wichtig, dass sich nachhaltige Brand auch untereinander und die Kunden junge Brands kennenlernen können. Durch den Austausch haben wir die Möglichkeit, der Nachhaltigkeit eine Stimme zu geben und den Gedanken unter die Menschen zu bringen,“ erklärt die 28-Jährige.

Für alle etwas dabei

Mit über 14 regionalen Brands werden nachhaltige Modelabels, Kosmetikbrands, Interior-Designer und sogar Accessoires für Hunde vorgestellt. Am Samstag findet außerdem eine Fashion-Show statt. „Ich möchte zeigen, dass Nachhaltigkeit heute keine Nische mehr ist und dass nicht nur nachhaltige Möbel, sondern auch nachhaltige Mode cool und stylish sein kann“, erklärt Teresa.

Jeder sollte eine Chance kriegen

Das besondere an diesem Event ist auch, dass die Newcomer-Brands kostenlos teilnehmen dürfen. Junge Start-ups können in der Anfangszeit ihre Ideen und Produkte häufig nur langsam unter die Leute bringen, da große Marketingevents wie zum Beispiel Messen mit hohen Kosten verbunden sind und die Händler eine hohe Umsatzbeteiligung wünschen. Und genau hier möchte Teresa zeigen, dass es auch anders geht, vor allem, wenn man eine gemeinsame Message verbreiten möchte: „Die regionalen Brands kriegen die Chance kostenlos am Pop-up teilzunehmen und die Voraussetzung dabei ist, dass die Brands den Nachhaltigkeitsgedanken verbreiten. So haben wir gemeinsam die Möglichkeit, etwas zu ändern und haben auch noch alle Spaß dabei.“

Das Programm vom Holy Pop-up Summer Edition:

Freitag, 19. Juli 2019

10 Uhr Yoga
15 Uhr Upcycling Workshop Lederclutch (Kosten: 5 Euro)
17 Uhr Future Fashion On Tour – Stadtrundgang
19 Uhr Afterwork Acoustic Sounds mit Mareeya

Samstag, 20. Juli 2019

12 Uhr Pillow Making Kids Edition
15 Uhr (Future) Fashion Show
18 Uhr Sundowner mit Cocktails und Musik

Bilder: Alla Lukashova, Coco-Mat

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Gründerin unterstützt junge Selbstständige mit Online-Kongress

Vor zehn Jahren hat sich Katja Wilpert mit einem der ersten Laden-Cafés in Stuttgart selbstständig gemacht. Heute begleitet die 39-Jährige mit ihrem Online-Kongress junge Stuttgarter Gründerinnen auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

Stuttgart – Dass sich die gebürtige Dresdnerin mit einer eigenen Geschäftsidee irgendwann selbstständig machen würde, war für Katja schon immer klar. Nach der Ausbildung zur Einzelhandelsfrau sei sie erstmal im Handel tätig gewesen, habe aber immer von ihrem eigenen Laden geträumt. Dieser ließ nicht lange auf sich warten, auch wenn die ersten Schritte gar nicht so einfach waren.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Obwohl Katja schon immer davon träumte, selbstständig zu sein, war die Entscheidung, etwas Eigenes zu starten trotzdem nicht so leicht: „Wir Frauen sind oft sehr skeptisch und viel vorsichtiger als Männer. Wir haben häufig Angst davor, Geld zu bewegen. Männer hingegen überlegen da nicht so lang und machen es einfach.“ Der Tipp einer Freundin hat Katja die Entscheidung leichter gemacht: „Wenn du das nicht jetzt machst, wann dann?“ So kündigte die Wahlstuttgarterin ihren Job und machte sich an die Konzeptentwicklung für ihren Laden.

Für ihre Geschäftsidee hat Katja finanzielle Unterstützung gebraucht, erhielt jedoch bei keiner Bank ein Gründerdarlehen: „Alle wollen immer neue und interessante Konzepte sehen, aber sobald man mit einer neuartigen Idee kommt, wird sie abgelehnt, weil sie nicht auf Erfahrungswerten basiert. Das Witzige ist, dass über mein Geschäftsvorhaben immer Personen entschieden haben, die überhaupt nicht die Zielgruppe waren.“ Davon ließ sich die Gründungswillige aber nicht abhalten und nahm einen Privatkredit auf.

2009 eröffnete Katja mit Bittersüß eines der ersten Laden-Cafés in der Reuchlinstraße, in dem neben Kaffee, Schokolade und Accessoires auch Pralinenkurse angeboten wurden – und diese Kurse wurden zum Hit! Mit der Zeit konzentrierte sich Katja dann nur noch auf die Pralinenkurse und war hauptsächlich in der Pralinenwerkstatt tätig.

Gründerberatung in Kaffeepausen

In den Pausen wurde Katja dann häufig von den Kurs-Teilnehmern auf ihre Selbstständigkeit angesprochen und so entwickelten sich die Kaffeepausen zu Beratungssitzungen. Irgendwann wurde Katja klar, dass sie ihre Erfahrungen mit mehr Gründerinnen teilen möchte und daraus ein Onlinebusiness bauen will. So entstand ein kompaktes Online- und auch Offline-Konzept, bei dem Gründerinnen und Gründerwillige Unterstützung erhalten.

Zu dem Zeitpunkt hatte Katja bereits ein großes Netzwerk an erfolgreichen Geschäftsfrauen aus dem Stuttgarter Raum und kam auf die Idee ihr Wissen zu teilen. „Bei meinen Beratungen möchte ich einerseits motivieren, aber auch den Gründerinnen die Möglichkeit geben, von Fehlern der anderen zu lernen. Trotz guter Grundlagen hatte auch ich viele Schwierigkeiten in der Anfangszeit.“

Nach Stuttgart kam die gebürtige Dresdnerin einst der Liebe wegen und findet, dass Stuttgart ein guter Ort zum Gründen ist: „Hier ist die Kundschaft einerseits kaufkräftig, aber andererseits auch bereit, neue Projekte und Labels zu unterstützen.“

Vom 22. Juni bis 1. Juli findet der nächste Online-Kongress für Gründerinnen statt. 30 Experten aus verschiedenen Bereichen teilen hier ihr Wissen und Erfahrung mit allen Teilnehmern. Und das alles komplett kostenlos.

Für Gründerinnen hat Katja auch noch eine spannende Stadtführung geplant – eine Stadtführung durch inhabergeführte Läden und Cafés, bei der man networken kann und von anderen Geschäftsfrauen interessante Tipps erhält. Die nächste Führung findet am 29. Juni statt – hier könnt ihr euch dafür anmelden.

Zur Anmeldung für den Online-Kongress gelangt ihr hier.

Bilder: Alla Lukashova

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Neue Pop-up Galerie für Urban Art in Stuttgart

Dieses Wochenende eröffnet die Urban Art Gallery Stuttgart eine temporäre Pop-up Galerie am Rotebühlplatz. Am neuen Standort wird eine Auswahl von Werken des Stuttgarter Künstlers Marc C. Woehr, sowie von Künstlern aus Woehrs Freundeskreis präsentiert.

Stuttgart – Die Urban Art Gallery hat sich zum Ziel gesetzt, eine feste Adresse für urbane, zeitgenössische Kunst im süddeutschen Raum zu werden. Damit sollen Kunstwerke aus der Subkultur nun einen Zugang zu den Galerien erhalten. Marc C. Woehr hat mit der Galerie etwas Neues geschaffen – urbane Kunst erhält nun außerhalb des üblichen Milieus eine Plattform. Künstlerinnen und Künstler erhalten die Möglichkeit, ihre Werke zu präsentieren, Freunde und Sammler von urbaner Kunst können ihre Sammlung hier bereichern.

Eine feste Adresse für urbane Kunst in Süddeutschland

Die Pop-up Galerie befindet sich in den Räumen des ehemaligen Optikers Peschke am Rotebühlplatz 15 und bietet auf zwei Stockwerken, die teils noch mit altem Inventar versehen sind, Raum für ein spannendes Ausstellungskonzept. „Die neue Location ist sehr zentral platziert – die Nähe zur Innenstadt und die direkte Lage am Rotebühlplatz geben uns neue Möglichkeiten,“ erklärt Marc C. Woehr. So setzt zum Beispiel das durch die Schaufensterfronten einfallende Tageslicht die Kunstwerke besonders spannend in Szene. Ein Besuch lohnt sich also zu jeder Tageszeit!

Die Pop-up Location bietet neue Möglichkeiten

„In der Pop-up Galerie möchte ich schöne Arbeiten einem größeren Publikum zugänglich machen,“ erklärt Marc. Dieses Ziel hat der 45-Jährige auch mit internationalen Ausstellungen, die bisher in Basel, Madrid und Paris stattgefunden haben.

In der temporären Pop-up Galerie werden nun Kunstwerke von u.a. Marc C. Woehr, Sweetuno, Patrick Hartl, Christian Hundertmark C100, Jeroo, Daniel Geiger, Juliah , Horst JDI und AVone gezeigt. Darunter sind Arbeiten aus den Bereichen Porträt, Street Art, Abstrakte Kunst, Stencil, klassisches Graffiti bis hin zu Skulpturen.

Freunde der Subkultur versammeln sich alle zur Vernissage am Samstag, den 8. Juni ab 18 Uhr am Rotebühlplatz 15.

 

Bilder: Urban Art Gallery

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