Alltags-Tipps gegen Lebensmittel-
verschwendung

Lebensmittelverschwendung spielt eine große Rolle in unserem Alltag: Statistisch gesehen landen laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel pro Jahr im Müll – eine erschreckende Zahl, die wir mit ein paar Tipps und Tricks minimieren können!

Stuttgart – Wie viel Essen in der Tonne landet, sei es im Supermarkt oder bei uns zu Hause, ist kaum vorstellbar. Das hat verschiedene Gründe und Ursachen. Dabei ist es gar nicht so schwer einige Dinge, die man ganz leicht in den Alltag integrieren kann, zu beachten: Wir haben ein paar Tipps für euch gesammelt.

Easy Tricks für weniger Verschwendung

Manchmal passiert es ganz unbewusst: Wir kaufen zu viel ein, schmeißen Essen weg und achten nicht auf unseren Konsum. Trotzdem können wir dem entgegenwirken und schon mit kleinen Tipps und Tricks im Alltag bewusster mit Lebensmitteln umgehen.

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Mit der App Too Good To Go kann man nicht nur leckeres Essen von Cafés, Restaurants, Bäckereien und auch Supermärkten zum Schnäppchen-Preis abstauben, sondern auch noch Gutes tun und übriggebliebene Lebensmittel retten, die ansonsten in der Tonne landen würde. Einfach App herunterladen und schauen, was in deinem Umkreis so angeboten wird, bestellen, direkt bezahlen und zur angegebenen Zeit abholen. Falls etwas dazwischenkommt, kannst du deine Bestellung sogar eine Stunde vor Abholung stornieren!

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Foodsharing-Konzepte wie Raupe Immersatt unterstützen

Raupe Immersatt Im Bild v.l. Lisandro Behrens, Jana Pfeiffer, Maximilian Kraft

Die Raupe Immersatt am Hölderlinplatz ist ein Foodsharing-Café, das noch genießbare Lebensmittel vor dem Müll rettet. Das Essen kann man entweder mit nach Hause nehmen oder vor Ort zu einem Getränk verspeisen – Preise für Kaffee und Trinken darf jeder selbst entscheiden! Außerdem will das Team mit regelmäßig stattfindenden Kochkursen, Schnippeldiskos, Themenvorträgen und anderen Veranstaltungen, das Bewusstsein für einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln stärken.

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Im Unverpackt-Laden einkaufen

Ein Unverpackt-Laden ist ziemlich praktisch, weil man sich einfach so viel nehmen kann, wie man braucht und nicht eine ganze Packung kaufen muss. Positiver Seiteneffekt: Ohne Plastik ist man auch noch doppelt umweltfreundlich unterwegs. In Stuttgart gibt’s zum Beispiel den Unverpackt-Laden Tante M. in Sillenbuch.

Einzelnes Gemüse/Obst kaufen

Foto: Raquel Martinez/Unsplash

Auch im Supermarkt kann man Obst und Gemüse einfach einzeln kaufen. Das hat auch den Vorteil, dass man verschiedene Sorten mitnehmen kann – eben je nach Bedarf. Bevor man also zu viel kauft und nicht alles essen kann, lieber beim nächsten Mal wieder den Obst- und Gemüsevorrat auffüllen!

Vorausschauend einkaufen

Foto: Franke Cordoba/Unsplash

Ein hilfreicher Tipp: Einkaufslisten machen, nicht blind einkaufen und alles in den Wagen legen, was einem so über den Weg läuft. Am besten auch nicht hungrig losgehen. Das lässt einen schnell übermütig werden und man neigt dazu, mehr mitzunehmen als nötig. Außerdem: Überlegen, wie oft man die Woche eigentlich zu Hause ist, ob man zum Essen verabredet oder unterwegs ist und deswegen gar nicht zum Kochen kommt.

Essensplan erstellen

Foto: Ana Tavares/Unsplash

Ein wöchentlicher Essensplan macht nicht nur Sinn, wenn man auf der Arbeit keine Kantine hat. Außerdem macht es Spaß, sich zu überlegen, was man in der kommenden Woche kochen möchte und dementsprechend einzukaufen. Beachte dabei bestimmte Lebensmittel, die nicht so lange halten, in mehreren Gerichten einzuplanen.

Saisonale Produkte kaufen

Markt
Foto: Stuttgarter Wochenmärkte/Website

Saisonale Produkte halten länger, weil sie unter anderem einen kürzeren Transportweg zurücklegen müssen. Und auch sonst ist es immer empfehlenswert Obst und Gemüse der Saison und auch aus der Region zu kaufen. Das geht zum Beispiel wunderbar auf Wochenmärkten!

Reste kreativ verwerten

Zum Beispiel mit der App „Zu Gut für die Tonne“: Die App zeigt Rezepte, die man aus nur drei Zutaten zaubern kann – so geht geniale Resteverwertung! Ansonsten kann man sich einfach mal kreativ in der Küche austoben und zusammenschmeißen, was noch so übrig ist. Manchmal entstehen so die besten Gerichte!

Nicht nur auf Mindesthaltbarkeit achten

Foto: Bradyn Trollip/Unsplash

Viele Produkte halten nämlich viel länger, schließlich handelt es sich nur um das Mindesthaltbarkeitsdatum. Also bevor ihr zum Beispiel einen abgelaufenen Joghurt in den Müll schmeißt, checkt vorher ab, ob er wirklich schon schlecht ist. Ihr werdet staunen, wie lange die meisten Lebensmittel über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus noch verzehrbar sind.

Richtige Aufbewahrung

Foto: Nrd/Unsplash

Manche Produkte halten im Kühlschrank besser, andere im Trockenen oder Dunkeln. Damit euch die Produkte nicht wegen falscher Aufbewahrung schneller schlecht werden, informiert euch, was wo am besten aufgehoben ist. Außerdem gibt es einige Regeln, was im Kühlschrank wohin gehört.

Hier >>> und hier >>> findet ihr weitere Infos dazu!

Sonderangebote in Maßen kaufen

Foto: Artem Beliakin/Unsplash

Na klar, Sonderangebote sind verlockend und Schnäppchen sind gerade für den kleinen Geldbeutel eine super Gelegenheit, um zu sparen. Aber Vorsicht: Meist neigt man bei Rabatten dazu, mehr einzukaufen, als man eigentlich verwerten kann und manchmal kauft man Sachen nur, weil sie im Angebot sind. Zudem ist Essen im Angebot meist nicht mehr so lang haltbar.

Mit Mitbewohnern teilen

Dieser Tipp richtet sich zwar ausschließlich an Leute, die in Wohngemeinschaften leben, er kann aber ziemlich nützlich sein. Wer kennt’s nicht? Alleine sind große Packungen eher unpraktisch, vor allem, wenn man nicht jeden Tag das Gleiche essen möchte: Also warum nicht einfach bestimmte Produkte, die sowieso jeder braucht, teilen oder den Mitbewohner etwas abgeben bevor es vergammelt.

Essen einfrieren

Foto: Sven Qit/Unsplash

Lebensmittel einfrieren lohnt sich – vor allem bei Brot, Fleisch, Gemüse und Beeren. Wenn man also merkt, dass man nicht alles auf einmal verzehren kann, einfach einfrieren. Damit schlägt man außerdem zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Sachen sind länger haltbar und man hat immer etwas zu Hause!

Mixen oder kochen

Foto: Pille Riin Priske/Unsplash

Manches Obst ist nicht mehr so schön, schmeckt vielleicht mehlig und auch Gemüse wird irgendwann schrumpelig. Also warum nicht einfach einen leckeren Smoothie mixen oder aus dem Gemüse einen leckeren Eintopf zaubern?

Krummes Gemüse und Obst kaufen

Foto: The Matter of food/Unsplash

Krummes oder nicht mehr so schönes Obst und Gemüse wird meist links liegen gelassen oder nicht mehr gekauft. Manchmal muss es sogar weggeschmissen werden. Deshalb: Auch mal zu den unschönen Exemplaren greifen – die schmecken nämlich mindestens genauso gut!

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