5 Jahre Mókuska: Kaffee-Lifehacks to go

Auf diese News gibt’s erstmal ein High-Five – Mókuska Caffè feiert Fünfjähriges und alle so: Yeah. Denn die feinen Röstungen und das hübsche Café will im Kessel keiner mehr missen. Wir haben Chef Stefan Dachale und seinem Team ein paar Kaffee-Lifehacks entlockt.

Stuttgart – Ja, guter Kaffee ist im Kessel mittlerweile mehr als angekommen, das vermehrt lokal geröstete, schwarze Gold will hier keiner mehr missen. Wegbereiter war, auch wenn Stefan – bescheiden wie er ist – damit nicht prahlt, sicherlich das Mókuska. Zusammen freuen wir uns, dass guter Kaffee, lokal geröstet, mit Transparenz vermarktet und Herzblut vertrieben, mehr als nur ein Trend ist. Ein Umdenken findet statt und das nicht nur aber vor allem auch beim Thema Kaffee(-Konsum) – so hat es nach fünf Jahren zumindest den Anschein. Die Leute haben Bock – das wissen wir aus eigener Erfahrung – ihre Kaffeepause zu zelebrieren, nehmen sich Zeit, machen sich Gedanken. Und das zieht sich durch alle Generationen. Klar, dass einem Kaffeeröster da das Herz aufgeht.

5 Jahre Kaffee, Promis und Postkarten

Stefan eröffnete sein Café übrigens vor fünf Jahren mit einem Kuchen und zwölf Kaffees. „Das fanden viele bekloppt“, erinnert er sich. Sein Kommentar dazu hätte jedoch nicht schlagfertiger ausfallen können: „Cafés mit zwölf Kuchen und einem Kaffee gibt’s ja schon wie Sand am Meer und ich will den Leute doch zeigen, wie vielfältig und unterschiedlich Kaffee sein und schmecken kann.“ Die Rechnung ist, wie der Kaffeeröster selbst betont, aufgegangen. Die Leute würden den Unterschied schmecken – „und das freut mich!“

Sidefact: In Deutschland gibt es laut Stefan rund 800 Kaffee-Röstereien. Und das obwohl es mal 5000 waren. Woran liegt’s? „Wir haben in den letzten Jahren ganz viel Positives verloren, sind bequem geworden.“ Der Markt habe sich extrem ausgedünnt, viele größere Unternehmen, die Kaffee mit Qualitätsverlust günstig produziert und verkauft haben, seien die Platzhirsche geworden. „Insofern finde ich es schön, dass da gerade ein Umdenken stattfindet“, so der Café-Chef, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Quältitat hat nun mal ihren Preis, das wissen wir alle – und sind wir doch mal ehrlich: Das Leben ist definitiv zu kurz für schlechten Kaffee.

Lifestyle-Produkt Kaffee

Espresso, Cortado, Cappuccino mit hübscher Latteart versehen gelten außerdem als echte Lifestyle-Produkte, die sich nicht nur auf Instagram gut machen. Und das mache es kleinen, lokalen Kaffeeröstern wiederum auch einfacher die (jungen) Leute zu erreichen, erklärt Franziska Thalhofer, die im Mókuska-Team für die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation zuständig ist.

Dass da dann auch mal Kaffee-Liebhaber Kevin Kurányi auf der Mókuska-Matte steht und hinter dem Tresen (auch wenn’s nur an einem Tag war) mitmischen will verwundert nicht im Geringsten. Eines der Highlights, an das sich Stefan und sein Team gern zurückerinnern. Und wenn dann noch Postkarten im Café ankommen, wie sehr der Kaffee mit dem Eichhörnchen im Logo auf Reisen vermisst wird, dann geht das schon runter wie Öl.

Und Franzi freut’s, wenn ihr Freunde oder auch die Kids von heute auf Insta schreiben und wissen wollen, welcher Kaffee sich am besten für die Frenchpress eignet. Und da wären wir auch schon bei den Lifehacks.

Kaffee als Alleskönner: Mókuska liefert Lifehacks

  • Bei unterschiedlichen Zubereitungsarten (des gleichen Kaffees) auf Mahlgrad und Wassertemperatur achten!
  • Kaffeefilter aus Papier vor dem Gebrauch nass machen und einmal heißes Wasser durchlaufen lassen, sonst schmeckt der Kaffee nach Papier.
  • Schöne Haut dank Kaffeesatz-Peeling. Das ist großartig, verspricht der Mókuska-Chef. Kann zum Beispiel mit Honig, Kökosöl und Salz gemischt werden. Aber! Darauf achten, dass der Satz nicht schimmelt. (Tipp: Ausklopfen und mit einem Papier auf die Heizung legen, dann ist er innerhalb von Minuten richtig durchgetrocknet!)
  • Kaffeesatz ist der beste Dünger! Hilft gegen Schnecken.
  • Kaffee als Geruchsneutralisator! Wenn’s im Kühlschrank mieft’s, Untersetzer mit gemahlenem Kaffeepulver hineinstellen, das bindet alle Gerüche. Deshalb offenen, gemahlenen Kaffee niemals im Kühlschrank lagern, sonst schmeckt der Kaffee zum Beispiel nach Käse. Kaffee immer trocken, kühl und dunkel lagern! Ach, und Kaffee reagiert mit Sauerstoff, nich zu oft umfüllen, die Tüte nicht offen lassen usw. Alles was man riechen kann, ist nicht mehr als Geschmack in der Bohne.

Zum Fünfjährigen gibt’s natürlich auch ein Special in Form von einer, wie könnte es auch anders sein, Kaffee-Spezialmischung beziehungsweise einem Jubiläums-Kaffee – ein bisschen fruchtiger, leicht exotisch und limitiert auf 50 Packungen. Der wird dann von dieser Woche an im Café ausgeschenkt, also los geht’s und auschecken. Ach, und für uns hat Stefan auch einen Blick in Richtung Zukunft geworfen: Und jetzt kommt’s – haltet eure Kaffeetassen fest – ein zweiter Laden könnte tatsächlich Realität werden. Stay tuned!

Mehr Infos zu Mókuska gibt’s hier >>>

Fotos: Tanja Simoncev

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