11 Gedanken, die wir beim Maske-Tragen haben

Sie ist aktuell fester Bestandteil unseres Alltags: die Maske. Egal ob selbstgenäht, medizinisch oder Designerteil – diese Gedanken beim Tragen vom Mund-Nasen-Schutz hat jeder von uns schon mal gehabt.

Stuttgart – Seit einiger Zeit gilt sie nun im Ländle: die Maskenpflicht. Beim Einkaufen, Bahn fahren oder beim Frisör verdecken wir alle brav Mund und Nase – mit unterschiedlichsten Masken. Während viele stolz ihre selbst- oder von der Tante genähten bunten Stoffmasken ausführen, halten sich andere eher an den Wegwerf-Mund-Nasenschutz. Manche kreieren mit angesagter Designer-Maske coole Corona-Looks, einige nehmen ein Halstuch, wieder andere sind sogar in der medizinischen High-Tech-Version zu sehen. Egal wie: „Hauptsache Maultäschle!“, würde unser innerer Schwabe jetzt sagen. Aber was geht uns beim Maske-Tragen eigentlich so durch den Kopf?

Mund-Nasen-Schutz: Alles andere als bequem

Wir sind uns alle einig, dass es angenehmeres gibt, als mit einem Mund-Nasenschutz die Treppen am Hauptbahnhof hochzurennen. Es ist in vielen Situationen nicht wirklich „toll“, eine Maske zu tragen. Dennoch: Schon die kleinste Verringerung der Ansteckung ist eine große Entlastung für unser Gesundheitssystem. Deswegen ist es mit den Masken ein bisschen wie mit der Stuttgarter S-Bahn: Auch wenn man hin und wieder gerne über sie herzieht – am Ende ist man dann doch ganz froh, dass es sie gibt.

Wir nehmen es mit Humor und haben elf Gedanken für euch zusammengefasst, die ihr beim Maske-Tragen bestimmt auch schon einmal hattet…

1. Wie sieht der/die wohl unter ihrer Maske aus…

Na gut, zugegeben: Wenn wir normalerweise in der Bahn sitzen und Menschen beobachten, dann fragen wir uns, wohin derjenige wohl fährt, was er so macht, wie er sich gerade fühlt. Jetzt, in Corona-Zeiten, da kann man gar nicht anders als sich einfach nur zu fragen wie derjenige eigentlich unter seiner Maske aussieht…

2. Einatmen, ausatmen…

Wer bei den tausend Stufen am Stuttgarter Hauptbahnhof noch nie außer Puste gekommen ist, den trifft es spätestens jetzt. Nämlich dann, wenn er unter seiner Maske die Treppen hochschnauft. Es wird warm, schwitzig und der Sauerstoff geht noch schneller aus als sonst – thanks Corona!

3. Schau mir in die Augen, Baby…

Bilden wir uns das ein, oder schaut man sich dank des Mundschutzes viel intensiver in die Augen als zuvor? Vielleicht sorgt das ja für den ein oder anderen Funken im Supermarkt. Flirtpotential hat es auf jeden Fall!

4. Hello Mundgeruch, nice to meet you!

Die Frage, die man sich spätestens nach einer Portion Spagetti Aglio e Olio stellt: Riecht mein Atem eigentlich immer so? Bitte nicht!

5. Ach, das passt ja mal wieder super zu meinem Outfit

Für alle Fashion-Victims unter uns der reinste Albtraum: Nur drei Masken im Schrank und keine passt zum Lieblingskleid mit Blumenmuster. Aber was solls – wir von Stadtkind raten: Mut zum Mustermix, oder einfach ein paar schicke Masken von Stuttgarter Labels shoppen. Die erweitern ja vielleicht die persönliche Maskengarderobe.

6. Das Make-up kann ich mir dann auch sparen

Eben noch zur Foundation gegriffen und dann gemerkt, dass die ja absolut niemand sieht – weil Maske. Von Lippenstift brauchen wir gar nicht erst anfangen. Auch mal schön, ist halt jeden Tag #makeupfreemonday.

7. Was, wie, welche Maske?

Jeder kennt sie, jeder sieht sie und jeder fragt sich: „Warum?!“ Menschen, die das Prinzip der Masken nicht wirklich verstanden haben. Die ziehen ihre Maske nämlich einfach nicht über die Nase. Warum? Das weiß keiner.

8. Masken-Diskriminierung?

Noch schlimmer sind aber die, die überhaupt keine Maske tragen. Denn irgendwie packt es uns doch dann eine Art Abwehrhaltung: Wir setzen uns nicht unbedingt neben diese Person, wir halten Abstand. Wir diskriminieren auf eine Art, wegen fehlender Gesichtsbedeckung. Crazy!

9. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts

Mit Maske kurz mal im Supermarkt nach unten auf die Einkaufsliste schauen – kein Problem, ich halte das Handy einfach ein wenig höher, ah ok noch höher, ah ok jetzt.

10. Brillenträger sein ist hart

Brillenträger zu sein, ist manchmal ja auch ganz cool. Zum Beispiel wenn man andere Leute durch seine eigenen Gläser schauen lässt, und „Boah ich seh gar nichts“ zurückkommt. Oder wenn man schicke Gestelle kaufen kann, die perfekt zum angesagten Hipster-Look passen. Aber bei Masken – da hört der Spaß wirklich auf. Egal ob über oder unter dem Gestell. Keiner hat Lust, den ganzen Tag vom eigenen Atemdunst geblendet zu werden.

11. Endlich frische Luft!

In einer Sache sind wir alle gleich: Kaum sind wir im Freien, verlassen den Supermarkt oder springen aus dem Bus, lassen wir unsere Corona-Hüllen fallen. Der Mundschutz kommt runter, die Luft könnte frischer nicht sein, die Lebensqualität steigt um sagen wir mal mindestens 30 Prozent. Herrlich!

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