10 Dinge, die wir nach Corona besser können als davor

Bananenbrot, Laien-Haarschnitt und Ausweichmanöver: Weil Humor auch in Krisenzeiten nicht zu kurz kommen darf, präsentieren wir euch zehn Dinge, die wir seit Corona eindeutig besser können als davor.

Stuttgart – Ist tatsächlich alles schlecht an Corona? Gut zugegeben, das meiste schon. Trotzdem haben wir in den letzten Monaten doch auch einige Dinge gelernt. Wir von Stadtkind finden: Manchmal muss man mit einem Augenzwinkern auch mal auf die „Bright Side“ des Lebens schauen. Man lernt schließlich nie aus und es gibt bestimmt ein paar Dinge, die wir dank Corona besser können als je zuvor.

Was wir nach Corona besser können

Wie heißt es so schön: Krisen bringen im Menschen immer das Schlechteste und das Beste hervor. Wie es scheint aber manchmal auch ziemlich kuriose Dinge, von denen man sich nie erträumt hätte, dass sie mal Alltag werden. Bananenbrot, Ausweichmanöver und laienhafte Pony-Frisuren sind nur ein paar Sachen, in denen wir in letzter Zeit zum Experten geworden sind. Hier kommen sieben weitere Dinge, die wir nach Corona besser beherrschen, als je zuvor:

1. Haare schneiden

Muss sich für viele wie eine Erlösung angefühlt haben als vor einigen Wochen die Stuttgarter Friseure wieder öffneten. Denn an der eigenen Frisur rumzuschnippeln kostet echt Schweiß und Nerven. Obwohl nach dem zwanzigsten Haircut-DIY auf Youtube ja vielleicht doch der ein oder andere Trick hängengeblieben ist. Und die neue Friseurschere von DM? Die wartet jedenfalls schon sehnsüchtig aufs nächste Mal, wenn wir uns vor Langeweile einen neuen Haarschnitt verpassen.

2. Peinliche Begrüßungen

Begrüßungen sind ja schon schwer genug, wenn man kein Social Distancing betreiben muss. Wem schüttelt man die Hand, wen darf man drücken, wie grüßt man sich, wenn man sich zufällig auf der Straße sieht. Fragen über Fragen. Dank Corona hat das jetzt noch einmal eine ganz neue Stufe der Kompliziertheit erreicht: Darf man seine Freunde umarmen? Sollte man einen Handschlag von der Chefin so wie Seehofer lieber verweigern? Argghh!

3. Bananenbrot backen

Wenn man die Heferegale im Supermarkt fragt, dann hat ungefähr jeder Deutsche in den letzten Monaten seine Leidenschaft fürs Brot-Backen entdeckt. Und – das ist unsere persönliche Verschwörungstheorie – alle, die beim Hefekauf immer leer ausgehen mussten, haben sich einfach an der süßen Variante mit Backpulver versucht: dem Bananenbrot. Und hier hat sicher auch bald jemand die perfekte Universalrezeptur entwickelt, ganz sicher.

4. Jogginghosen stylen

Was sich schon in den letzten Jahren in die Modewelt geschlichen hatte, erreichte mit der Corona-Pandemie seinen Höhepunkt: Jogginghosen, Sport- und Loungewear sind aus unserer Alltagsgarderobe nicht mehr wegzudenken. Die Modemacher aus Stuttgart haben es vorgemacht: Homeoffice-Looks können genauso stylish sein und Jogginghosen werden immer mehr auch zu coolen Fashionista-Outfits kombiniert.

5. Uns vor der Webcam inszenieren

Künstliches Gegenlicht? Bitte nicht. Laptop zu tief?  Doppelkinn-Alarm. Falsche Frisur?  Hello Mondgesicht. Manchmal lacht uns wahrlich nicht unsere Schokoladenseite an, wenn wir die Webcam für ein Zoom Meeting einschalten. Aber da Übung bekanntlich den Meister macht, sind wir nach Corona wahrscheinlich wahre Selbstinszenierungsprofis und wissen genau, in welchem Winkel und mit welchem Licht wir den Computer für das optimale Ergebnis aufstellen müssen. Wie war das nochmal genau mit Self-Love?

6. Filmreife Ausweichmanöver

Sie sind fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Egal ob im Supermarkt, beim Joggen oder nur beim Spaziergang: Ausweichmanöver jeglicher Art retten uns beim Social Distancing regelmäßig die Haut. Wenn wir zum Beispiel schnell nach links sliden, um einer älteren Dame im Gang zwischen Spagetti und Spätzle nicht zu nahe zu kommen – gar nicht so easy mit den 1,5 Metern.

7. Social-Media-Zeitverschwendung

Während die einen es kategorisch ablehnen, sind die anderen Feuer und Flamme. Am Social Media Himmel leuchtet ein neuer Stern und er spaltet gelinde gesagt die Geister. Denn wen der raffinierte Tik-Tok-Algorithmus in der Quarantäne für sich gewinnen konnte, der kann dem seltsamen Strudel aus Lip-Sync, Dance-Moves Comedy und Tutorials meist nicht mehr entkommen. Schon ein wenig Zeitverschwendung – aber leider sehr unterhaltsam.

8. Die eigene Hood in und auswendig kennen

Wer in seinem Viertel sonst eher nicht so viel unternimmt und lieber an andere Ecken in der Stadt fährt, der hatte während Corona genug Gelegenheiten, seine eigene Hood zu erkunden. Ich zum Beispiel kenne meine Lieblings-Spazierstrecke mittlerweile besser, als Lucky Luke seine Westentasche – just saying.

9. Multitasking auf einem neuen Level

An alle Eltern da draußen: Ihr vollbringt Höchstleistungen! Homeoffice mit Kind ist nicht einfach nur schwierig, sondern eher unmöglich. Also klopft euch bitte einmal so richtig auf die Schulter. Alle, die das gemeistert haben, tragen ab jetzt definitiv den Titel „Multitasking-Weltmeister“!

10. Ausmisten

So oft wie wir Schwaben in den letzten Wochen die Wertstoffhöfe eingerannt haben, wäre Marie Kondo sicherlich stolz auf uns. Unser Motto zu Corona-Zeiten: Alles, was keine Miete zahlt, muss raus. Raus mit dem Krimskrams im Keller, raus mit den zu engen Klamotten, raus mit all den Menschen, die uns einfach nicht gut tun. Im Ausmisten waren wir echt nie besser!

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