10 Dinge, die ich in England vermisst habe

Home sweet home? Trotz Fernweh sind manche Dinge zu Hause einfach am schönsten. Unsere Autorin war ein halbes Jahr in England – und dort hat sie einiges am Leben in Deutschland vermisst.

Stuttgart – Es ist schon so eine Sache mit dem Leben in der Ferne: Weit weg von der Heimat ist alles neu, aufregend, wundervoll. Wieder zurück, bemerkt man erst, was man daheim eigentlich hat. Sei drei Wochen nun bin ich schon zurück aus meinem siebenmonatigen Auslandssemester in Portsmouth (UK). Und wisst ihr was? Ich bin happy. Nicht, weil ich die Zeit nicht genossen habe oder ich mich nicht Hals über Kopf in die süße Studentenstadt an der Südküste verliebt habe (denn das habe ich), sondern weil ich all das, was für die meisten selbstverständlich ist, nun ganz neu an Stuttgart lieben lerne.

England vs. Stuttgart – mein Fazit:

Ich wusste selbst nicht, dass einen 24/7-Brezelgeruch am Hauptbahnhof auf einmal an Zuhause erinnert oder dass man typisch deutschen Nadelwald und frische Bäcker-Brötchen am Wochenende überhaupt vermissen kann. So schön es war: Nun bin ich wieder da, hab ständig eine Brezel in der Hand (weil Nachholbedarf) und gehe im idyllischen Forchenwald joggen. Was will man mehr? Es sind eben doch die kleinen Gewohnheiten, die uns happy machen oder – die einfach schmecken!

Woanders lebt es sich auch gut, aber Zuhause ist es immer am schönsten? Ein bisschen was Wahres ist da ja schon dran. Zumindest gibt es definitiv einige Sachen, die ich nach meinem Auslandssemester nun mehr wertschätze als zuvor.

Vorhang auf für die zehn Dinge, bei denen ich erst zurück in Stuttgart gemerkt habe, wie sehr ich sie vermisst habe.

Titelbild: Jana Stäbener/Stumoji (Anzeige)

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